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25 Jahre Stadtspiegel Bochum – Eine Analyse

Title: 25 Jahre Stadtspiegel Bochum – Eine Analyse

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 32 Pages , Grade: 1

Autor:in: Anna Zafiris (Author)

Communications - Print Media, Press
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In der vorliegenden Hausarbeit beschäftigen wir uns mit dem
Stadtspiegel Bochum – einem Anzeigenblatt. Der Stadtspiegel feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen – ein Anlass für uns, diese Zeitung etwas näher unter die Lupe zu nehmen. Die meisten assoziieren ein Anzeigenblatt zunächst mit Begriffen wie
„Käseblättchen“ oder Kleinanzeigenansammlungen, unter denen
vielleicht der ein oder andere schlecht geschriebene Artikel zu finden ist. Dass dies nicht immer der Fall ist bzw. sein muss, möchten wir anhand einer Analyse ausgewählter Ausgaben des Stadtspiegels zeigen. Das 25-jährige Jubiläum im Hinterkopf, entschieden wir uns, aus jedem Jahrzehnt, in denen der Stadtspiegel schon besteht, zwei repräsentative Ausgaben zu analysieren. Insgesamt haben wir uns also mit sechs Ausgaben des Stadtspiegels, zwei aus den 80ern, zwei aus den 90ern und zwei aus diesem Jahr beschäftigt.
Neben der Analyse der verschiedenen Ausgaben führte uns unsere
Vorgehensweise natürlich auch zur Redaktion und dem Vertrieb des
Stadtspiegels. Durch intensive Gespräche mit der Redaktion,
besonders mit dem verantwortlichen Redakteur Ernst-Ulrich Roth und
Objektleiter Siegfried Materna, erhielten wir Informationen zur
Arbeitsweise der Redaktion und den Intentionen der Redakteure des
Stadtspiegels. Welche Themen werden im Stadtspiegel behandelt?
Was möchten die Redakteure dem Leser bieten? Welche Vorteile
haben die Bochumer, wenn sie den Stadtspiegel regelmäßig lesen?
Inwieweit kann das Bestreben der Redaktion, bestimmte Themen zu
behandeln oder sich an bestimmte Grundsätze, auf die wir im
Folgenden näher eingehen werden, zu halten, anhand der Analyse der
Ausgaben bestätigt oder widerlegt werden? Stimmen Wunschvorstellung der Redaktion und Umsetzung im Stadtspiegel
überein?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Anzeigenblätter

3. Die Ostruhr-Anzeigenblattgesellschaft (ORA)

4. Stadtspiegel Bochum

4.1. Wie alles vor 25 Jahren begann

4.2. Neustrukturierung Mitte der 80er Jahre

4.3. Inhaltliche Schwerpunkte

4.4. Über 400 Sonderseiten im Jahr 2004

4.5. Produktionsabläufe

4.6. 290 Boten in 260 Bezirken unterwegs

4.7. Bochum: Es geht uns alle an

4.8. Anzeigen

5. Analyse

5.1. Übersichtsdaten

5.2. Inhalt

5.3. Ankündigung und Nachbericht

5.4. 60/40 oder das Verhältnis zwischen Anzeigen und Text

5.5. Stilformen

5.6. „Was ist los?“

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht den "Stadtspiegel Bochum" anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums, um die Arbeitsweise, das redaktionelle Konzept und die tatsächliche redaktionelle Umsetzung dieses Anzeigenblattes im Vergleich zu dessen Selbstverständnis zu analysieren.

  • Redaktionelle Struktur und Entwicklung des Stadtspiegels Bochum
  • Analyse des Verhältnisses von Anzeigen zu redaktionellen Inhalten
  • Untersuchung der Gewichtung von Ankündigungen gegenüber Nachberichten
  • Rolle des Stadtspiegels als lokales Informationsmedium
  • Einbindung der Leserschaft und Leser-Blatt-Bindung

Auszug aus dem Buch

4.1. Wie alles vor 25 Jahren begann

Vor 25 Jahren wurde die erste Ausgabe des Stadtspiegels in Bochum verteilt. Der Stadtspiegel Bochum erscheint seit 1984 in vier verschiedenen Ausgaben: Neben den durchlaufenden Mantelseiten gibt es die Nord-, Süd-, Südwest- und Ostausgabe. In den ersten vier Erscheinungsjahren existierte nur eine Gesamtausgabe, in der alle Vorortseiten durchgelaufen sind. Aufgrund von „Anzeigenschummel“ wurde diese Veränderung notwendig. Die Anzeigenkunden entschlossen sich nämlich immer häufiger dazu, Anzeigen im Vorortteil zu schalten, da diese kostengünstiger sind als vergleichbare Anzeigen im Mantel. Da es nur eine Gesamtausgabe gab und somit die geschaltete Anzeige in jeder Ausgabe zu sehen war, reagierten die Verantwortlichen und entschieden sich schließlich für vier Einzelausgaben.

„Lokales Süd“ umfasst die Stadtteile Altenbochum, Goy, Hustadt, Steinkuhl, Querenburg, Innenstadt, Stiepel, Wiemelhausen, Brenschede, Ehrenfeld. „Lokales Südwest“ beinhaltet Dahlhausen, Griesenbruch, Goldhamme/Engelsburg, Weitmar/Bären dorf, Stahlhausen, Linden, Neuling/Mark und Weitmar/Mitte. „Lokales Nord“ umfasst Gerthe, Grumme, Stadtpark, Voede, Hamme, Riemke, Harpen, Hiltrop/Bergen, Hofstede und Hordel. Kornharpen, Laer, Langendreer, und Werne/Somborn gehören zum „Lokalteil Ost“.

Zurzeit verzeichnet das Anzeigenblatt eine Gesamtauflage von 153.800. Diese Gesamtzahl setzt sich folgendermaßen zusammen: Im Bochumer Osten werden 29.800 Exemplare verteilt, im Norden 43.300, im Süden 43.800 und im Südwesten 36.900.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt das Forschungsvorhaben vor, das Jubiläum des Stadtspiegels zu nutzen, um die Arbeitsweise und die redaktionellen Inhalte des Anzeigenblattes anhand von sechs ausgewählten Ausgaben kritisch zu hinterfragen.

2. Anzeigenblätter: Dieses Kapitel erläutert den historischen Kontext und die definitorischen Merkmale von lokalen Anzeigenblättern als kostenlose Werbeträger mit lokalem Fokus.

3. Die Ostruhr-Anzeigenblattgesellschaft (ORA): Hier werden die Gründung, die geschäftliche Entwicklung und der organisatorische Aufbau der ORA als Herausgeberin des Stadtspiegels beschrieben.

4. Stadtspiegel Bochum: Dieses Kapitel bietet einen tiefen Einblick in die Geschichte, die Neustrukturierung in den 80er Jahren, die inhaltlichen Schwerpunkte, die Produktion und die Vertriebsstrukturen des Stadtspiegels.

5. Analyse: Die Analyse wertet systematisch die Übersichtsdaten, die inhaltliche Themenverteilung, das Verhältnis von Anzeigen zu redaktionellem Text und die Stilformen der untersuchten Ausgaben aus.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt, dass die Redaktion ihre selbst gesetzten Ziele – den Leser als "Kompass" mit aktuellen Informationen zu versorgen – konsequent umsetzt.

Schlüsselwörter

Stadtspiegel Bochum, Anzeigenblatt, Lokaljournalismus, Ostruhr-Anzeigenblattgesellschaft, Redaktionskonzept, Leser-Blatt-Bindung, Ankündigungen, Nachberichte, lokale Kommunikation, Bochum, Medienanalyse, journalistische Stilformen, Anzeigen, Verbreitung, Sonderseiten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das lokale Anzeigenblatt "Stadtspiegel Bochum" anlässlich seines 25-jährigen Jubiläums, um zu prüfen, ob die inhaltliche Gestaltung den Anforderungen an ein lokales Informationsmedium gerecht wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Analyse fokussiert sich auf die redaktionelle Struktur, das Verhältnis von Werbung zu redaktionellem Inhalt sowie den Stellenwert von Veranstaltungshinweisen im Vergleich zu Nachberichten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, zu analysieren, ob die Wunschvorstellungen der Redaktion hinsichtlich der Themenauswahl und der Servicefunktion für den Leser durch die tatsächliche redaktionelle Umsetzung in den verschiedenen Jahrzehnten bestätigt werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Es wurde eine Inhaltsanalyse von insgesamt sechs repräsentativen Ausgaben des Stadtspiegels aus drei verschiedenen Jahrzehnten (1985, 1995, 2005) durchgeführt, ergänzt durch Hintergrundgespräche mit der Redaktion.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Verlagsstruktur, die detaillierte Darstellung der Arbeitsprozesse (Redaktion und Vertrieb) sowie die statistische Auswertung der inhaltlichen Schwerpunkte, Stilformen und des Anzeigenteils.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Stadtspiegel Bochum, Anzeigenblatt, Lokaljournalismus, Medienanalyse und redaktionelle Strategie treffend beschreiben.

Wie verändert sich die Berichterstattung des Stadtspiegels über die Jahrzehnte?

Die Analyse zeigt eine deutliche Entwicklung hin zu einer stärkeren Fokussierung auf tagesaktuelle kulturelle Termine (Ankündigungen) und eine professionellere redaktionelle Ausrichtung seit der Neustrukturierung Mitte der 80er Jahre.

Warum ist das Verhältnis von Anzeigen zu redaktionellem Text von Bedeutung?

Der Verlag verfolgt eine Zielvorgabe von 40 Prozent Anzeigen und 60 Prozent redaktionellem Text. Die Analyse überprüft, ob diese Vorgabe, die das Wirtschaften des Anzeigenblattes mit dem journalistischen Anspruch vereinen soll, eingehalten wird.

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Details

Title
25 Jahre Stadtspiegel Bochum – Eine Analyse
College
Ruhr-University of Bochum  (Medienwissenschaften)
Course
Medienlandschaft Ruhrgebiet
Grade
1
Author
Anna Zafiris (Author)
Publication Year
2005
Pages
32
Catalog Number
V143298
ISBN (eBook)
9783640651627
ISBN (Book)
9783640651849
Language
German
Tags
Ostruhr-Anzeigenblattgesellschaft ORA Ruhrgebiet Medienlandschaft Lokale Medien Stadtspiegel Bochum Anzeigenblätter Lokaljournalismus Lokale Kommunikation Ruhr 2010 Zeitungslandschaft Ruhrgebiet
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Zafiris (Author), 2005, 25 Jahre Stadtspiegel Bochum – Eine Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143298
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