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Fritz Langs „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“

Eine Analyse

Titel: Fritz Langs „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“

Seminararbeit , 2004 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anna Zafiris (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Ausarbeitung des Referats über Fritz Langs Film „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ geht es zunächst um die Motivation des Regisseurs Lang, diesen Film überhaupt zu drehen. Ich werde versuchen, einen kleinen Einblick in die Gründe zu vermitteln, warum „M“ in einer Umfrage von 1995 als der wichtigste deutsche Film aller Zeiten genannt wurde.
Da der Film besonders durch Langs Verwendung des Tons als so bedeutend angesehen wird, werde ich auf diesen Punkt ebenfalls näher eingehen.
Der Film zeigt sich als Spiegel seiner Zeit, wenn man die dokumentarischen Elemente mit dem zeitlichen und politischen Hintergrund, in dem der Film entstanden ist, vergleicht. An welchen Stellen im Film sich dies besonders zeigt, werde ich erläutern.
Die Bedeutung von „M“ setzt sich zusammen aus vielen verschiedenen
Aspekten, wie z.B. den Bildern, den Geräuschen bzw. dem Ton und letztlich sicher Peter Lorres Darstellung. Am Beispiel von drei verschiedenen Szenen werde ich zeigen, wie diese Aspekte zusammen den Film über den Kindermörder Beckert formen.
Grundlegende Informationen über den Film bot mir Tom Gunnings „The Films of Fritz Lang: Allegories of Vision and Modernity“. In diesem Buch geht er besonders auf die einzelnen Szenen des Films unter Zugrundelegung verschiedener Aspekte ein. Auch Anton Kaes’ „M“ bot mir umfassende Hintergrundinformationen zum Film. In Lotte H. Eisners „Fritz Lang“ geht es u. A. speziell um die Art und Weise, wie Lang an die Planung und die Umsetzung des Films herangegangen ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Der Film und seine Besonderheiten

1. Inhalt

2. Motivation von Lang, „M“ zu drehen

3. Ton

II. Der Film als Spiegel seiner Zeit

1. Das dokumentarische Element

2. Zeitlicher/Politischer Hintergrund

III. Szenen

1. Mord an Elsie

1.1 Ton

1.2 Bild

1.3 Identität des Mörders

1.4 Pressekultur

2. Schaufenster

3. Der Mörder Beckert vor dem Ganoven-Gericht / Ende

3.1 Bild

3.2 Identität des Mörders

3.3 Ende

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert Fritz Langs Film „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ hinsichtlich seiner filmischen Besonderheiten, seiner Funktion als historischer Spiegel der Weimarer Republik und der Darstellung des Serienmörders. Ziel ist es aufzuzeigen, wie Ton, Bildsprache und dokumentarische Elemente zusammenwirken, um die psychologische Dimension des Täters sowie gesellschaftliche Ängste zu vermitteln.

  • Motivation und Intention von Fritz Lang bei der Realisierung des Projekts.
  • Dramaturgische und atmosphärische Nutzung des Tons als zentrales Stilelement.
  • Integration von zeitgeschichtlichen und politischen Referenzen an die Weimarer Zeit.
  • Symbolik und filmische Konstruktion der Mörderidentität (Beckert).
  • Die Rolle von Presse, Massenkultur und gesellschaftlichen Diskursen im Film.

Auszug aus dem Buch

1. Inhalt

Die Geschehnisse ereignen sich in Berlin zur Zeit der Weltwirtschaftskrise um das Jahr 1930. Ein Kindermörder, Beckert, wie sich später herausstellt, treibt sein Unwesen. Die Polizeiermittlungen bleiben zunächst ergebnislos. Durch die andauernden Razzien der Polizei in der Berliner Unterwelt fühlen sich die in einem Ringverein verbundenen Ganoven durch den Kindermörder in ihrem kriminellen Treiben gestört und begeben sich nun selbst auf die Suche nach ihm.

Mit Hilfe der Bettlerorganisation, speziell der eines blinden Bettlers, der Beckert an seinem Pfeifen wiedererkennt, gelingt es ihnen, den Mörder aufzuspüren. Gleichzeitig kann die Polizei Beckert durch Indizien als Täter identifizieren. Die Ganoven fangen Beckert und halten Gericht in einer stillgelegten Fabrik. Sie verurteilen Beckert vor ihrem Ganoven-Gericht zum Tode. Im letzten Augenblick stürmt die Polizei die Fabrik und kann eine Lynchjustiz verhindern. Beckert wird vor Gericht gestellt, doch es bleibt offen, ob er zum Tode verurteilt oder in eine Psychiatrie eingewiesen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Motivation des Regisseurs und die Bedeutung des Films in der deutschen Kinogeschichte.

I. Der Film und seine Besonderheiten: Analyse des Inhalts, der Hintergründe der Produktion und der innovativen Verwendung des Tons.

II. Der Film als Spiegel seiner Zeit: Untersuchung der dokumentarischen Arbeitsweise und der politischen Kontexte zur Entstehungszeit.

III. Szenen: Detaillierte Untersuchung ausgewählter Sequenzen hinsichtlich Bildkomposition, Ton und Darstellung der Mörderfigur.

Fazit: Zusammenfassende Bewertung von Langs Intentionen bezüglich gesellschaftlicher Verantwortung und der filmischen Qualität.

Schlüsselwörter

Fritz Lang, M – Eine Stadt sucht einen Mörder, Weimarer Republik, Serienmörder, Tonfilm, Bildsprache, Peter Lorre, Gesellschaftsanalyse, Filmtheorie, Kriminalfilm, Dokumentarische Elemente, Lynchjustiz, Identität, Kindermord, Massenkultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Film „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ von Fritz Lang unter besonderer Berücksichtigung seiner technischen Innovationen und seiner gesellschaftspolitischen Verortung.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die Rolle des Tons im frühen Tonfilm, die historische Dokumentation der Berliner Unterwelt sowie die Darstellung und Konstruktion eines Serienmörders als gesellschaftliches Symbol.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel besteht darin, darzulegen, wie der Film durch filmästhetische Mittel, wie den gezielten Einsatz von Ton und Bild, die Ängste und die psychische Verfassung der Gesellschaft zur Zeit der Weltwirtschaftskrise porträtiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine filmwissenschaftliche und historisch-analytische Arbeit, die auf Literaturrecherche und der detaillierten Szenenanalyse basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Untersuchung der Besonderheiten des Films, eine Analyse als historischer Spiegel der Zeit und eine tiefgehende Betrachtung zentraler Szenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Fritz Lang, Tonfilm, Serienmörder, Weimarer Republik und Filmästhetik charakterisiert.

Warum wird der Ton im Film als so bedeutsam hervorgehoben?

Der Ton dient nicht als Hintergrundmusik, sondern als zentrales dramaturgisches Element, das Räume außerhalb des Bildes erschafft und gezielt zur Erzeugung von Spannung und psychologischen Effekten eingesetzt wird.

Wie deutet die Autorin den Umgang des Films mit der Identität des Mörders?

Die Identität wird als Konstrukt beschrieben, das sich erst im Verlauf des Films durch Fragmente wie Pfeifen, Schatten, Spiegelungen und Dokumente manifestiert und den Mörder schließlich greifbar macht.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fritz Langs „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“
Untertitel
Eine Analyse
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Geschichtswissenschaften)
Veranstaltung
Das Bild des Kriminellen 1850-1950
Note
1,3
Autor
Anna Zafiris (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
15
Katalognummer
V143307
ISBN (eBook)
9783640519958
ISBN (Buch)
9783640521593
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fritz Lang M - Eine Stadt sucht einen Mörder Filmanalyse Peter Lorre Tonfilm Gangster im Film Drama Schwarz-Weiss-Film
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anna Zafiris (Autor:in), 2004, Fritz Langs „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143307
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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