Der Wintersport bezeichnet betriebene Sportarten auf Schnee und Eis. Die
wichtigsten Wintersportarten sind Teil der Olympischen Winterspiele. Zu den
Schneesportarten zählen:
· Skifahren
· Nordische Kombination
· Schnowboarden
· Monoski
· Rodeln
· Schlittenhunderennen
· Reifenrodeln
· Snowscoot
Eissportarten sind z. B.:
· Bobfahren
· Curling
· Eishockey
· Eisschnelllauf
· Eiskunstlauf
· Skelleton
· Eisklettern
· Eissegeln
Da der Skisport aus der Sicht der Umwelt in erster Linie als Massenphänomen
problematisch ist, wird im folgenden ausschließlich nur der Ski-Freizeitsport
betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Geschichte
3 Die Alpen als Wintersportgebiet
4 Tourismus in den Alpen
5 Ökologische Schäden durch Wintersport
5.1 Klimawandel in den Alpen
6 Lösungsansätze
7 Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Wintersport als Massenphänomen und dessen Auswirkungen auf das ökologische System der Alpen, um Strategien für einen nachhaltigeren Umgang mit den alpinen Ressourcen aufzuzeigen.
- Historische Entwicklung des Skisports
- Bedeutung der Alpen als Wintersportregion
- Umweltauswirkungen des touristischen Ausbaus
- Herausforderungen durch den Klimawandel
- Ansätze für einen umweltverträglichen Skibetrieb
Auszug aus dem Buch
Ökologische Schäden durch Wintersport
Der Wintersport als Massentourismus hat unausweichlich Belastungen des Ökosystems zur Folge. Einflussfaktoren sind z. B.:
• Pistenerstellung
• Pistenpräparierung
• Pistenuntzung
• Künstliche Beschneiung (Schneekanonen)
• Baumrodung
• Geländekorrekturen (z. B. Sprengung von Felsbrocken)
• Flächenhafter Kahlhieb im Bergwald
Großräumige Gletscherskigebiete werden erschlossen, um aus einer relativ kurzen Wintersaison eine Ganzjahres-Saison zu machen. Der Gletscherskilauf verursascht nachhaltige Umweltprobleme. Den Gletscher sind wichtige Trinkwasserspeicher, wie z. B. die Alpengletscher für Mitteleuropa. (SCHEMEL, H.-J. und W. ERBGUTH 1992: S.359-361) Abb. 2:
Der Individualverkehr verursacht eine zunehmende Belastung für die Umwelt. Den die Alpen sind durch eine besondere „ökologische Sensibilität gekennzeichnet“ (SCHEMEL, H.-J. und W. ERBGUTH 1992: S. 361)
Neben der Waldrodung ist die Geländekorrektur, der gravierenste Eingriff in die Natur. Beim Ausbau der Pisten wird die Schutzfunkton von Boden und Vegetation beinträchtigt. Das Wasserspeicherungsvermögen wird hierbei gemindert. Ebenso wird die Lebensraumfunktion der ursprünglichen Fläche mit Blick auf die Vielfalt der ökologischen Nischen beeinträchtigt. (SCHEMEL, H.-J. und W. ERBGUTH 1992: S. 361-362) Geländekorrekturen sind verantwortlich für das Verschwinden von seltener und hochspezialisierter Arten. (Naturschutz heute 2001)
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Definition der Wintersportarten und Eingrenzung des Themas auf den Ski-Freizeitsport aufgrund seiner ökologischen Relevanz.
2 Geschichte: Darstellung der Entwicklung vom ursprünglichen Fortbewegungsmittel zum modernen Massensport und dem Ausbau der alpinen Infrastruktur.
3 Die Alpen als Wintersportgebiet: Analyse der Bedeutung der Alpen als bedeutendster Gebirgsraum für den Tourismus und als Wirtschaftsgrundlage.
4 Tourismus in den Alpen: Diskussion der ökonomischen Abhängigkeit lokaler Gemeinden und der damit einhergehenden Belastung durch Massentourismus.
5 Ökologische Schäden durch Wintersport: Detaillierte Auflistung der Eingriffe in das Ökosystem durch Bau und Betrieb touristischer Anlagen.
5.1 Klimawandel in den Alpen: Untersuchung der Folgen der Erderwärmung auf die Schneesicherheit und die künftige touristische Nutzung.
6 Lösungsansätze: Vorschläge für eine naturverträglichere Anpassung des Skibetriebs und eine nachhaltige Tourismusplanung.
7 Fazit: Zusammenfassung der Notwendigkeit eines umweltbewussten Handelns aller Beteiligten für die Zukunft des Skibetriebs.
Schlüsselwörter
Wintersport, Alpen, Massentourismus, Ökologie, Schneekanonen, Klimawandel, Skigebiete, Nachhaltigkeit, Umweltbelastung, Geländekorrekturen, Naturschutz, Infrastruktur, Skibetrieb, Umweltschutz, Tourismusregionen
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit analysiert die ökologischen Folgen, die durch den Wintersport und den damit verbundenen Massentourismus im Alpenraum entstehen.
Welche Themenfelder stehen im Zentrum?
Im Mittelpunkt stehen die historische Entwicklung, die touristische Erschließung, ökologische Belastungsfaktoren und die Anpassung an den Klimawandel.
Was ist das primäre Ziel?
Ziel ist es, die Konflikte zwischen wirtschaftlichem Nutzen des Skitourismus und dem Erhalt des alpinen Lebensraumes aufzuzeigen und nachhaltige Lösungswege zu skizzieren.
Welche wissenschaftliche Methode wurde genutzt?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die verschiedene ökologische und touristische Aspekte zusammenführt.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Behandelt werden die Umweltbelastungen durch Pistenbau, Beschneiung und Infrastruktur sowie die spezifischen Gefahren durch die klimatischen Veränderungen.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?
Schlüsselbegriffe sind unter anderem Wintersport, ökologische Sensibilität, Massentourismus, Schneesicherheit und nachhaltiger Skibetrieb.
Welche Rolle spielt der Klimawandel?
Der Klimawandel gefährdet die Schneesicherheit und macht bisherige Skigebiete in tieferen Lagen langfristig unwirtschaftlich, was zu problematischen Ausbauplänen in höheren Lagen führt.
Wie schätzen die Autoren den Einsatz von Schneekanonen ein?
Der Einsatz wird kritisch gesehen, da er massiven Energie- und Wasserverbrauch verursacht und einen kontraproduktiven Umwelteingriff darstellt.
Was fordert das Fazit von den Akteuren?
Es wird eine Abkehr von rein kommerziellen Interessen sowie ein umweltbewussteres Verhalten der Liftbetreiber, Gemeinden und Skifahrer gefordert.
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- Benedikt Breitenbach (Author), 2006, Wintersport in den Alpen. Geschichte und ökologische Folgen des Tourismus, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143527