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Virtual Influencer. Einflussfaktoren der Persuasion

Titel: Virtual Influencer. Einflussfaktoren der Persuasion

Bachelorarbeit , 2021 , 54 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: H. Janßen (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Ära der aufstrebenden sozialen Medien und verstärkter Investitionen in Social-Media-Werbung hat sich das Influencer-Marketing als unverzichtbarer Bestandteil des Unternehmensmarketings etabliert. Doch die Zusammenarbeit mit menschlichen Social-Media-Influencern birgt Risiken, wie fehlende Kompetenz und divergierende Wertevorstellungen. Hier setzt diese Bachelorarbeit an, indem sie die aufkommende Alternative der virtuellen Influencer – computergenerierte Persönlichkeiten mit menschenähnlichem Erscheinungsbild – untersucht.

Die Arbeit beleuchtet die Problematik der Zusammenarbeit mit menschlichen Influencern und zeigt auf, wie virtuelle Influencer potenzielle Schwierigkeiten eliminieren könnten. Dabei werden bekannte virtuelle Influencer wie Shudu Gram, Noonoouri und Lil Miquela als Beispiele herangezogen, von denen letztere sogar von der TIME zu einer der einflussreichsten Personen im Internet ernannt wurde. Doch wieso lassen wir uns durch virtuelle Influencer beeinflussen, die rein animiert sind?

Das Ziel dieser Arbeit ist es, potenzielle Einflussfaktoren der Persuasion durch virtuelle Influencer mittels eines konzeptionellen Modells zu identifizieren. Die zentrale Fragestellung lautet: "Welche Faktoren tragen zur Beeinflussung der Konsumenten durch virtuelle Influencer bei?"

Dabei bezieht die Arbeit sich auf verschiedene Modelle der Persuasionsforschung. Insbesondere wird das Kommunikationsmodell nach Lasswell als Grundlage genutzt, um mögliche Einflussfaktoren zu analysieren. Zudem werden verhaltenswissenschaftliche Bezüge hergestellt und auf die Interaktion zwischen Mensch und Roboter eingegangen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemhintergrund und Relevanz

1.2 Zielsetzung, Forschungsfrage und Abgrenzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretisch-konzeptionelle Grundlagen

2.1 Influencer-Marketing

2.1.1 Definition und Relevanz

2.1.2 Social Media-Influencer

2.1.3 Virtuelle Influencer

2.1.3.1. Definition und Abgrenzung

2.1.3.2 Virtuelle Influencer im Influencer-Marketing

2.2 Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen

2.2.1 Persuasionsforschung

2.2.1.1 Definition

2.2.1.2 Kommunikationsmodell nach Lasswell

2.2.1.3 Allgemeine Einflussfaktoren der Persuasion

2.2.2 Mensch-Roboter-Interaktion

2.2.2.1 Robotische künstliche Intelligenz

2.2.2.2 Virtuelle künstliche Intelligenz

3 Analyse der Einflussfaktoren der Persuasion durch virtuelle Influencer

3.1 Virtuelle Influencer

3.2 Content

3.3 Social Media-Plattformen

3.4 Social Media-Nutzer

3.5 Kommunikationseffekte

4 Ergebnisse

5 Diskussion

6 Schlussbetrachtung

6.1 Fazit

6.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht theoretisch-konzeptionell, welche Faktoren die Überzeugungskraft (Persuasion) von virtuellen Influencern bei Konsumenten beeinflussen. Ziel ist die Erstellung eines konzeptionellen Modells, das basierend auf der Lasswell-Formel und Erkenntnissen der Mensch-Roboter-Interaktion potenzielle Einflussfaktoren aufdeckt.

  • Influencer-Marketing und Begriffsdefinitionen virtueller Influencer
  • Verhaltenswissenschaftliche Grundlagen der Persuasionsforschung
  • Analyse der Übertragung menschlicher Interaktionsprinzipien auf virtuelle Charaktere
  • Identifikation relevanter Einflussfaktoren wie Anthropomorphismus, Identifikation und soziale Interaktion

Auszug aus dem Buch

2.1.3.1. Definition und Abgrenzung

Virtuelle Influencer stellen rein fiktive, virtuelle 3D-Charaktere dar, die auf Social Media agieren. Sie sind physisch nicht existent und vollständig computeranimiert. VI werden mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) beispielsweise durch Unternehmen kreiert und weisen erhebliche anthropomorphe, das heißt menschenähnliche Züge auf. Ihre Interaktion auf Social Media erfolgt vollständig den Vorgaben ihrer Entwickler entsprechend. In den letzten drei Jahren haben virtuelle Influencer an Popularität gewonnen. Sie sind als Progression der klassischen Werbefiguren beziehungsweise als modernste Form des digitalen Marketings anzusehen.

Laut vielen Artikeln lassen sich die Unterschiede zwischen SMI und VI aufgrund der anthropomorphen Darstellung der Letzteren nicht direkt erkennen. Ähnliches gilt für ihre Tätigkeitsfelder. VI teilen Beiträge in den sozialen Medien, interagieren mit ihrer Online-Community, die teilweise mehrere Millionen Follower umfasst, und werben für Produkte. Sie nehmen an Veranstaltungen teil, führen Interviews oder beziehen Stellung zu politischen respektive gesellschaftlichen Themen. Weder das Aussehen noch die Verhaltensweisen und die Tätigkeiten unterscheiden sich erheblich von denen der SMI. Die Abgrenzung erfolgt darüber, dass VI nicht real existent sind, kein eigenes Bewusstsein haben und ausschließlich durch die Erstellenden gesteuert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Relevanz des Influencer-Marketings und die Problemstellung der Arbeit, fokussiert auf virtuelle Influencer als kontrollierbare Alternative zu menschlichen Influencern.

2 Theoretisch-konzeptionelle Grundlagen: Vermittlung der Begrifflichkeiten, der verhaltenswissenschaftlichen Basis der Persuasion und der Mensch-Roboter-Interaktion zur Vorbereitung der Modellbildung.

3 Analyse der Einflussfaktoren der Persuasion durch virtuelle Influencer: Systematische Untersuchung von Einflussfaktoren virtueller Influencer entlang der Lasswell-Formel unter Einbeziehung von Erkenntnissen aus Mensch-Roboter-Forschung und SMI-Marketing.

4 Ergebnisse: Präsentation des erarbeiteten konzeptionellen Modells, das die Zusammenhänge zwischen den Einflussfaktoren der Persuasion visualisiert.

5 Diskussion: Kritische Würdigung der Arbeit, Limitationen und offene Forschungsfragen zur Thematik der virtuellen Influencer.

6 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse im Fazit sowie ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Trends.

Schlüsselwörter

Aktive Social Media-Nutzer, Anthropomorphismus, Elaboration Likelihood Model, Influencer-Marketing, Kommunikationsmodell nach Lasswell, Mensch-Roboter-Interaktion, parasoziale Beziehungen, Persuasion, Persuasionsforschung, Social Media-Influencer, Uncanny Valley, Vertrauen, Virtuelle Influencer, virtuelle Verkörperung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie virtuelle Influencer (computergenerierte Charaktere) als neue Akteure im Influencer-Marketing die Einstellungen und das Verhalten von Social Media-Nutzern beeinflussen können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen Influencer-Marketing, psychologische Persuasionsforschung, die Mensch-Roboter-Interaktion sowie die Kommunikationstheorie nach Lasswell.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein konzeptionelles Modell zu entwickeln, das aufzeigt, welche spezifischen Faktoren bei virtuellen Influencern die Überzeugungskraft gegenüber den Konsumenten fördern oder hemmen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretisch-konzeptionellen Literaturrecherche. Es wird kein eigenes empirisches Experiment durchgeführt, sondern der aktuelle Forschungsstand synthetisiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert potenzielle Einflussfaktoren wie Glaubwürdigkeit, Sympathie und den Anthropomorphismus von virtuellen Influencern im Vergleich zu menschlichen Vorbildern.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentlich sind Begrifflichkeiten wie Persuasion, virtuelle Influencer, parasoziale Beziehungen, Anthropomorphismus und die Uncanny-Valley-Theorie.

Warum spielt Anthropomorphismus bei virtuellen Influencern eine so große Rolle?

Weil die Menschenähnlichkeit für die Entstehung von Vertrauen und parasozialen Beziehungen entscheidend ist, jedoch laut Uncanny-Valley-Theorie bei zu hoher Perfektion auch Unbehagen auslösen kann.

Wie unterscheidet sich die Wirkung virtueller Influencer von menschlichen Meinungsführern?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass sich die Wirkungsmechanismen trotz existenzbedingter Unterschiede oft überschneiden und Nutzer häufig ähnliche Verhaltensmuster wie bei menschlichen Influencern zeigen.

Ende der Leseprobe aus 54 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Virtual Influencer. Einflussfaktoren der Persuasion
Hochschule
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg  (Wirtschafts- und Rechstwissenschaft)
Veranstaltung
Marketing & Absatz
Note
1,0
Autor
H. Janßen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
54
Katalognummer
V1435761
ISBN (PDF)
9783346988126
ISBN (Buch)
9783346988133
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Persuasion marketing Virtuelle Influencer Virtual Influencer Soziale Medien Digitales Marketing Künstliche Intelligenz in der Influencer-Marketing Markenbotschafter Online-Community Soziale Einflussfaktoren Konsumentenverhalten User Engagement Storytelling Ästhetik und Visualisierung in der digitalen Kommunikation Markenwahrnehmung Influencer-Marketing-Trends Markenbindung Erfolgskriterien Influencer-Beziehungen Roboter-Mensch-Interaktion Roboter als Markenbotschafter Roboter und soziale Medien Vertrauen in künstliche Wesen Künstliche Intelligenz und Menschliche Emotionen Künstliche Intelligenz KI AI Digital Akzeptanz von virtuellen Einflüssen durch Roboter Psychologie Interaktion Anthropomorphismus anthropomorph menschenähnlich Influencer Marketing Persuasionsforschung Lasswell Kommunikationsmodell Verhaltenswissenschaft parasoziale Beziehungen Vertrauenwürdigkeit Persuasionswissen Soziale Bewährtheit Identifikation Soziale Intelligenz konzeptionelles Modell
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GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
H. Janßen (Autor:in), 2021, Virtual Influencer. Einflussfaktoren der Persuasion, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1435761
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Leseprobe aus  54  Seiten
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