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Journalismus als Beruf - Modelle der Journalismusforschung

Donsbach und Weischenberg

Title: Journalismus als Beruf - Modelle der Journalismusforschung

Term Paper , 2007 , 25 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Benedikt Breitenbach (Author)

Communications - Journalism, Journalism Professions
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Die vorliegende Hausarbeit befasst sich im zweiten Kapitel mit der historischen Entwick-lung des Journalismus. In der Literatur beginnt die gewerbsmäßige Presse mit der Erfin-dung des Buchdruckes. Im Laufe der Zeit vollzog sich eine Entwicklung über das redaktio-nelle System hin zur Massenpresse. Diese wird mit der Beschreibung der einzelnen Pha-sen näher erläutert.
Das dritte Kapitel gibt einen Überblick über das Berufsbild des Journalisten in Deutschland. Im Detail werden neben der Definition die unterschiedlichen Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt. Hierzu zählen Volontariat, Praktikum, Hospitanz, Hochschulen und Journa-listenschulen. Die erworbenen Fähigkeiten werden in einem neuen Berufsfeld angewandt, dem Multimedia-Bereich. Eine demographische Untersuchung des Berufsstandes wird anhand der Studien von 1993 und 2005 von Siegfried Weischenberg, Armin Scholl, Maja Malik und Martin Löffelholz durchgeführt. Die 1993 entstandene Sozialenquête-Studie von Beate Schneider, Dieter Stürzebecher und Klaus Schönbach beschäftigt sich ebenfalls mit demographischen Merkmalen.
Im vierten Kapitel werden drei Modelle der Journalismusforschung vorgestellt. Diese sys-tematisieren die verschiedenen Einflussfaktoren, welche auf die Journalisten wirken und damit auch auf die Medieninhalte.
Diese Faktoren werden im fünften Kapitel näher beschrieben. Im Mittelpunkt stehen redak-tionelle und organisatorische Unterschiede angloamerikanischer und deutscher Redaktio-nen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die historische Entwicklung des Journalismus

3. Das Berufsbild des Journalisten

3.1 Definitionen der Journalisten

3.2 Ausbildungsmöglichkeiten

3.2.1 Das Volontariat

3.2.2 Praktika und Hospitanzen

3.2.3 Zugang über die Hochschule

3.2.4 Journalistenschulen

3.3 Neue Berufsfelder des Journalismus

3.4 Demographien des Journalismus in Deutschland

3.4.1 Studie „Journalismus in Deutschland“

3.4.2 Studie „Journalismus in Deutschland II.“

3.4.3 Studie „Sozialenquête“

4. Modelle der Journalismusforschung

4.1 „Sphären-Modell“

4.2 „Zwiebelmodell“

4.3 „Mehrebenenmodell“

5. Rollenbild und Selbstverständnis von Journalisten

5.1 Redaktionelle Unterschiede: Deutschland vs. USA

5.2 Entwicklungen des deutschen Journalismus

6. Zusammenfassung

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, den Wandel des Journalismus als Beruf sowie die theoretischen Ansätze der Journalismusforschung zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie strukturelle Einflüsse und unterschiedliche Redaktionsmodelle das Rollenverständnis von Journalisten prägen.

  • Historische Entwicklung des Journalismus zur Massenpresse
  • Ausbildungspfade und Berufsdefinitionen
  • Demographische Analysen des Journalistenstandes
  • Vergleich theoretischer Modelle zur Journalismusforschung
  • Redaktionelle Organisationsunterschiede: Deutschland vs. USA

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Das Volontariat

Das Volontariat ist die älteste Ausbildungsform für Journalisten bei Presse und Rundfunk in Deutschland. Es ist ein arbeitsrechtlich vorbereitender Dienst auf den Beruf, mit dem Schwerpunkt der praktischen Ausbildung in der Redaktion. Das Volontariat gilt heute immer noch als Hauptweg in den Beruf des Journalisten bzw. der Journalistin. In den 1970er Jahren wurde ein Volontariat oft im Anschluss nach dem Abitur absolviert. Heutzutage scheint ein Volontariat in Deutschland eine obligatorische Berufsvorbereitung zu sein, denn alleine 70 Prozent der heutigen beschäftigten Redakteure absolvierten diese Ausbildung.

Nach einer Repräsentativumfragung von Beate Füth 1992 hatten acht von zehn Volontären ein abgeschlossenes Hochschulstudium absolviert. Aufgrund der Tendenz zum abgeschlossenen Hochschulstudium liegt das Alter von Volontären zwischen 28 und 30 Jahren. Die Redaktionen stellen meist einen Volontär mit einem Studienabschluss ein als einen Abiturienten, der dann nicht in der Redaktion bleibt, weil dieser erst noch studieren möchte. Das Volontariat dauert zwei Jahre, kann aber auf Wunsch des Auszubildenden auf 15 Monate verkürzt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit gibt einen Überblick über die historische Entwicklung, das Berufsbild, die Forschungstheorie und die redaktionellen Organisationsstrukturen des Journalismus.

2. Die historische Entwicklung des Journalismus: Dieses Kapitel zeichnet die Entwicklung von der präjournalistischen Phase bis hin zur Etablierung des redaktionellen Systems und der Massenpresse nach.

3. Das Berufsbild des Journalisten: Der Abschnitt beleuchtet Definitionen, Ausbildungsmöglichkeiten und demographische Veränderungen des Journalistenberufs in Deutschland.

4. Modelle der Journalismusforschung: Hier werden theoretische Konzepte wie das Sphären-, Zwiebel- und Mehrebenenmodell zur Systematisierung von Einflussfaktoren auf Medieninhalte vorgestellt.

5. Rollenbild und Selbstverständnis von Journalisten: Dieses Kapitel vergleicht redaktionelle Arbeitsweisen zwischen Deutschland und den USA und diskutiert die Entwicklung journalistischer Rollenverständnisse.

6. Zusammenfassung: Die Ergebnisse zeigen einen signifikanten Wertewandel im Journalismus und eine zunehmende Angleichung deutscher Strukturen an angelsächsische Arbeitsweisen auf.

Schlüsselwörter

Journalismus, Journalismusforschung, Volontariat, Medienwissenschaften, Journalisten, Sphären-Modell, Zwiebelmodell, Mehrebenenmodell, Berufsgeschichte, Redaktionsstruktur, Online-Journalismus, Rollenverständnis, Journalisten-Studien, Medieninhalte, Pressegeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die historische Genese des Journalismus, das aktuelle Berufsbild und die theoretischen Modelle, mit denen die Journalismusforschung die Einflussfaktoren auf Medieninhalte erklärt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt die historische Entwicklung des Pressewesens, Ausbildungspfade für Journalisten, demographische Statistiken und den redaktionellen Organisationsvergleich zwischen Deutschland und den USA ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine systematische Einordnung der Faktoren, die das journalistische Handeln beeinflussen, sowie die Analyse der strukturellen Bedingungen, unter denen Medieninhalte in verschiedenen Systemen entstehen.

Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?

Es handelt sich primär um eine Literaturarbeit, die auf Basis bestehender Studien (wie Sozialenquête oder die Weischenberg-Studien) theoretische Modelle vergleicht und redaktionsanalytische Erkenntnisse zusammenführt.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Vordergrund?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Modellierung durch Donsbach, Weischenberg und Esser sowie auf die Analyse von Unterschieden zwischen deutschen und angloamerikanischen Redaktionsstrukturen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Journalismusforschung, Berufsgeschichte, Redaktionsorganisation, Ausbildung und Rollenverständnis definiert.

Wie hat sich das Volontariat als Ausbildungsform verändert?

Früher oft direkt nach dem Abitur absolviert, ist das Volontariat heute aufgrund gestiegener Qualifikationsanforderungen fast ausnahmslos mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium verknüpft, was zu einem höheren Eintrittsalter führt.

Was ist der wesentliche Unterschied zwischen deutschen und US-amerikanischen Redaktionsstrukturen?

Deutschland zeichnet sich durch ein dezentrales, ganzheitliches Organisationsprinzip aus, während in den USA ein zentraler Newsroom mit starker Arbeitsteilung und mehrstufigen Kontrollinstanzen dominiert.

Was sagen die Modelle der Journalismusforschung über Medieninhalte aus?

Die Modelle verdeutlichen, dass Medieninhalte keine isolierten Produkte sind, sondern durch das Zusammenspiel von individuellen Merkmalen, professionellen Standards, institutionellen Zwängen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen entstehen.

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Details

Title
Journalismus als Beruf - Modelle der Journalismusforschung
Subtitle
Donsbach und Weischenberg
College
Johannes Gutenberg University Mainz  (Institut für Publizistikwissenschaften)
Course
Einführung in die Publizistikwissenschaft
Grade
2,7
Author
Benedikt Breitenbach (Author)
Publication Year
2007
Pages
25
Catalog Number
V143577
ISBN (eBook)
9783640543120
ISBN (Book)
9783640542949
Language
German
Tags
Journalismus Beruf Modelle Journalismusforschung Donsbach Weischenberg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benedikt Breitenbach (Author), 2007, Journalismus als Beruf - Modelle der Journalismusforschung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143577
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