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Determinanten und Maßnahmen zur Steigerung der Arzneimitteladhärenz in Deutschland

Title: Determinanten und Maßnahmen zur Steigerung der Arzneimitteladhärenz in Deutschland

Bachelor Thesis , 2021 , 113 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Daria Kozica (Author)

Health - Fitness and Health Management
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit soll die wesentlichen Erkenntnisse des systematischen Reviews über die Determinanten der Non-Adhärenz und Maßnahmen zur Adhärenzsteigerung in der Arzneimitteltherapie in Deutschland beleuchten. Sie zielt darauf ab, Fachleuten und Interessierten einen schnellen Überblick über die Ergebnisse, Methoden und Schlussfolgerungen der Studie zu geben.

In Deutschland stellt die Non-Adhärenz in der Arzneimitteltherapie ein bedeutendes Gesundheitsproblem dar. Dieses systematische Literaturreview befasst sich mit den Determinanten der Non-Adhärenz und den Maßnahmen zur Steigerung der Adhärenz. Es wurden Artikel aus den Jahren 2011 bis 2021 analysiert, wobei sowohl die Qualität der Studien als auch die Ergebnisse hinsichtlich der Prävalenz und Gründe für Non-Adhärenz untersucht wurden. Die Studie zeigt, dass Non-Adhärenz mit einer Vielzahl von Faktoren zusammenhängt, darunter Alter und chronische Erkrankungen. Zudem wurden verschiedene Interventionen identifiziert, die zur Verbesserung der Adhärenz beitragen können, wie telemedizinische Maßnahmen, Vereinfachung des Therapieregimes und pharmazeutische Betreuung. Diese Erkenntnisse können zur Entwicklung zielgerichteter Interventionen genutzt werden, um die Adhärenz zu verbessern und damit das Gesundheitssystem zu entlasten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 THEORETISCHER HINTERGRUND

2.1 ADHÄRENZ - DEFINITION UND BEGRIFFLICHE EINGRENZUNG

2.2 NON-ADHÄRENZ

2.2.1 Formen der Non-Adhärenz

2.2.2 Erscheinungsbilder der Non-Adhärenz und ihre direkten Konsequenzen

2.2.3 Prävalenz der Non-Adhärenz

2.2.4 Folgen der Non-Adhärenz

2.3 METHODEN ZUR ERFASSUNG DER ADHÄRENZ

2.4 DETERMINANTEN DER (NON-)ADHÄRENZ

2.4.1 Sozioökonomische/demographische Faktoren

2.4.2 Therapiebezogene Faktoren

2.4.3 Patientenbezogene Faktoren

2.4.4 Gesundheitspersonal-/gesundheitssystembezogene Faktoren

2.4.5 Krankheitsbezogene Faktoren

2.5 MAßNAHMEN ZUR STEIGERUNG DER ADHÄRENZ

3 MATERIAL UND METHODEN

3.1 EIN- UND AUSSCHLUSSKRITERIEN

3.2 INFORMATIONSQUELLEN UND SUCHSTRATEGIE

3.3 DATENERFASSUNG UND -ANALYSE

3.3.1 Studienselektion

3.3.2 Datenextraktion

3.3.3 Qualitätsbeurteilung

3.4 QUALITATIVE EVIDENZSYNTHESE

4 ERGEBNISSE

4.1 SUCHERGEBNISSE

4.2 STUDIENCHARAKTERISTIKA

4.3 QUALITÄT DER EINGESCHLOSSENEN STUDIEN

4.3.1 Querschnitts- und Kohortenstudien

4.3.2 Vorher-Nachher Studien

4.3.3 (Randomisierte) Kontrollierte Studien

4.4 PRÄVALENZ DER NON-ADHÄRENZ

4.5 DETERMINANTEN DER (NON-)ADHÄRENZ

4.6 ERSCHEINUNGSBILDER UND GRÜNDE DER NON-ADHÄRENZ

4.7 INTERVENTIONEN ZUR STEIGERUNG DER ADHÄRENZ

5 DISKUSSION

5.1 PRÄVALENZ DER NON-ADHÄRENZ

5.2 EVIDENZSYNTHESE DER DETERMINANTEN

5.2.1 Sozioökonomische/demographische Faktoren

5.2.2 Krankheitsbezogene Faktoren

5.2.3 Therapiebezogene Faktoren

5.2.4 Gesundheitssystem-/personalbezogene Faktoren

5.2.5 Patientenbezogene Faktoren

5.2.6 Einordnung in den Forschungskontext

5.3 ERSCHEINUNGSBILDER UND GRÜNDE DER NON-ADHÄRENZ

5.4 EVIDENZSYNTHESE DER INTERVENTIONEN

5.5 LIMITATIONEN

6 FAZIT UND AUSBLICK

6.1 BEDEUTUNG FÜR DIE PRAXIS

6.2 BEDEUTUNG FÜR DIE FORSCHUNG

7 LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Bachelorarbeit ist die Untersuchung und Evaluation von Determinanten sowie adhärenzsteigernden Maßnahmen in der Arzneimitteltherapie bei der deutschen Bevölkerung. Zudem soll die Prävalenz der Non-Adhärenz sowie deren Gründe und Erscheinungsbilder systematisch analysiert und kritisch in den aktuellen Forschungskontext eingeordnet werden, um daraus zielgerichtete Empfehlungen für Praxis und Forschung abzuleiten.

  • Systematische Identifikation und Kategorisierung von Determinanten der (Non-)Adhärenz.
  • Evaluation der Wirksamkeit verschiedener Interventionen zur Steigerung der Therapietreue.
  • Analyse der Prävalenzraten unter differenzierter Betrachtung unterschiedlicher Messmethoden.
  • Synthese bestehender Evidenz zur Ableitung einer praxisorientierten Handlungsempfehlung.
  • Methodische Einordnung der Ergebnisse in den bestehenden deutschen Forschungsstand.

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Formen der Non-Adhärenz

Es besteht bis heute keine einheitliche Einteilung ab welchem Befolgungsgrad der Therapieempfehlungen von (Non-)Adhärenz gesprochen wird. In der Literatur wird häufig ein dreistufiges Konzept verwendet, um den Grad der Adhärenz zu unterteilen (Heuer et al., 1999, S. 11):

Adhärenz ist ein nahezu optimales Verhältnis zwischen den Therapieempfehlungen und der tatsächlichen Umsetzung der Empfehlungen, bei dem sich der Patient zu 80% oder mehr an die verschriebene Dosis und den korrekten Verabreichungszeitpunkt hält.

Partielle Adhärenz ist ein Adhärenzmuster, bei dem ein Adhärenzgrad zwischen 20-79% erreicht wird. Schäfer (2020) zufolge zählen partiell-adhärente Patienten prinzipiell zur Gruppe der non-adhärenten Patienten, da sie ebenfalls von den Therapieempfehlungen abweichen (S.19)1.

Als Non-Adhärenz wird ein Adhärenzgrad definiert, bei dem das Patientenverhalten weniger als 20% Übereinstimmungen mit dem Therapieplan aufweist.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung der Arzneimitteladhärenz für Patientensicherheit und Gesundheitssystem und begründet die Relevanz eines systematischen Reviews für die deutsche Bevölkerung.

2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Adhärenz, Non-Adhärenz und Persistenz, klassifiziert verschiedene Formen der Nicht-Befolgung und erläutert diverse Erfassungsmethoden sowie Einflussfaktoren.

3 MATERIAL UND METHODEN: Hier erfolgt die Darlegung der methodischen Vorgehensweise des systematischen Literaturreviews, inklusive der Ein- und Ausschlusskriterien nach dem PICO(S)-Schema sowie der Suchstrategien und Qualitätsbewertungsinstrumente.

4 ERGEBNISSE: Dieses Kapitel präsentiert die Suchergebnisse, die Charakteristika der eingeschlossenen Studien sowie die daraus resultierenden Erkenntnisse zu Prävalenz, Determinanten und Interventionen.

5 DISKUSSION: In der Diskussion werden die Studienergebnisse kritisch analysiert, auf Basis der Evidenzsynthese bewertet und in den aktuellen, wissenschaftlichen Kontext der internationalen Forschung eingeordnet.

6 FAZIT UND AUSBLICK: Das Fazit fasst die Kernaussagen zur Multikausalität der Non-Adhärenz zusammen und leitet daraus konkrete Empfehlungen für die klinische Praxis und zukünftige Forschungsansätze ab.

Schlüsselwörter

Arzneimitteltherapie, Non-Adhärenz, Adhärenzsteigerung, Systematisches Literaturreview, Deutschland, Determinanten, Patientencompliance, Therapieempfehlungen, Gesundheitswesen, Pharmazeutische Betreuung, Chronische Erkrankungen, Evidenzsynthese, Medikationsmanagement, Therapietreue.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das verbreitete Gesundheitsproblem der Non-Adhärenz, also die mangelnde Therapietreue von Patienten in der Arzneimitteltherapie, mit einem spezifischen Fokus auf die deutsche Bevölkerung.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Dazu gehören Definitionen von Adhärenzformen, die Identifikation von Einflussfaktoren (Determinanten), die Untersuchung von Prävalenzzahlen und die Bewertung von Maßnahmen zur Steigerung der Therapietreue.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist die Untersuchung und Evaluation von Determinanten sowie wirksamen Maßnahmen zur Adhärenzsteigerung, um ein besseres Verständnis für die Ausprägungen und Ursachen der Non-Adhärenz zu erlangen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wurde ein systematisches Literaturreview durchgeführt, bei dem zahlreiche medizinische Fachartikel nach festgelegten Ein- und Ausschlusskriterien selektiert, methodisch bewertet und qualitativ synthetisiert wurden.

Was sind die inhaltlichen Schwerpunkte des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine detaillierte methodische Beschreibung des Reviews und eine umfassende Darstellung sowie Diskussion der Ergebnisse zu Faktoren, Prävalenz und Interventionsmöglichkeiten.

Welche zentralen Begriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf Fachbegriffe wie Arzneimitteladhärenz, Determinanten, Evidenzsynthese, Pharmakotherapie, Gesundheitsmanagement und Therapietreue.

Wie unterscheiden sich die Formen der Non-Adhärenz in der Arbeit?

Die Arbeit unterscheidet zwischen der 1., 2. und 3. Ordnung der Non-Adhärenz sowie zwischen beabsichtigter und unbeabsichtigter Nicht-Befolgung ärztlicher Anweisungen.

Welche Rolle spielt die Qualität der Studien für das Gesamtergebnis?

Die Qualität der 40 eingeschlossenen Studien variiert stark; eine umfassende Bewertung dieser methodischen Güte durch entwickelte Instrumente erlaubt eine fundierte Interpretation der Studienergebnisse.

Welches Fazit zieht die Autorin zu Interventionen?

Sie schlussfolgert, dass komplexe Interventionsbündel, die verschiedene Maßnahmen kombinieren, die effektivste Methode zur Steigerung der Adhärenz darstellen, wobei eine Reduktion der Therapiekomplexität besonders praxisrelevant ist.

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Details

Title
Determinanten und Maßnahmen zur Steigerung der Arzneimitteladhärenz in Deutschland
College
Niederrhein University of Applied Sciences Krefeld  (Gesundheitswesen)
Grade
1,0
Author
Daria Kozica (Author)
Publication Year
2021
Pages
113
Catalog Number
V1436113
ISBN (eBook)
9783346988690
ISBN (Book)
9783346988706
Language
German
Tags
Non-Adhärenz Non-Compliance Arzneimitteltherapie Interventionen Determinanten systematisches Review
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daria Kozica (Author), 2021, Determinanten und Maßnahmen zur Steigerung der Arzneimitteladhärenz in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1436113
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