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Ein Effizienzvergleich von traditioneller Stahlbewehrung und innovativer Textilbewehrung im Brücken- und Betonbau

Am Beispiel der Fußgängerbrücke in Oschatz und besonderer Betrachtung der physikalischen Eigenschaften im Bauwerk

Title: Ein Effizienzvergleich von traditioneller Stahlbewehrung und innovativer Textilbewehrung im Brücken- und Betonbau

Seminar Paper , 2008 , 20 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Ralf Friedrich (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Seit jeher liegt es in der Natur des Menschen zu bauen. Doch erst der Brückenbau machte es möglich, die entstandenen Ansiedlungen miteinander zu verbinden. Dabei stellt sich die Frage wie solche Bauwerke über Spannweiten von mittlerweile mehreren Kilometern und in hunderten Metern Höhe konstruiert werden. Mit der Thematik des Brückenbaus, insbesondere dessen innovativen Bewehrungstechnologien befasst sich die folgende Hausarbeit.
Hierbei werden zunächst die traditionelle Bewehrung aus Stahl und anschließend die innovative Bewehrung aus Textilfasern im Detail vorgestellt. Darauf folgend werden beide Bewehrungssysteme miteinander vergleichen und es wird ein abschließendes Fazit gezogen.
Brückenbauingenieure sehen sich stets mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert wie zum Beispiel großen Brückenspannweiten, schwierigen topografischen sowie geotechnischen Gegebenheiten oder Umwelteinflüssen.
Um diesen immer anspruchsvoller werdenden Herausforderungen gerecht zu werden, bedarf es der Entwicklung und effizienten Umsetzung zeitgemäßer Technologien. Dazu zählt unter anderem die Verwendung von textilbewehrtem Beton gegenüber traditionellem Stahlbeton. Die Verarbeitung der Textilbewehrung hat eine gravierende Gewichtsverringerung des Bauobjektes zur Folge, was zu einer beachtlichen Reduzierung der Transport- und Materialkosten führt.

Ziel der Arbeit ist der Vergleich traditioneller Stahlbewehrung und innovativer Textilbewehrung im Brückenbau unter besonderer Berücksichtigung der physikalischen Eigenschaften im Bauwerk. Leitfaden dieser Hausarbeit soll daher die Klärung der Frage sein, ob nach dem heutigen Stand der Technik nicht nur ein Bauprojekt von der Größe der Fußgängerbrücke in Oschatz, sondern auch ein Bauprojekt von der Größe der „Golden Gate Bridge“, durch die Verarbeitung von textilbewehrtem Beton entwickelt und realisiert werden könnte.

2 Bewehrung

Vorab sollte jedoch geklärt werden, welche Aufgaben die Bewehrung in einem Bauteil aus Beton zu erfüllen hat und welchen Anforderungen sie gerecht werden muss.

Beton ist ein künstlich hergestellter Baustoff, dessen Hauptbestandteile Wasser, Zement und Zuschlagstoffe sind. Beton hat die physikalische Eigenschaft [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bewehrung

3 Traditionelles Bewehrungssystem mit Stahl

3.1 Eigenschaften von Stahl

3.2 Stahl als Bewehrung

3.3 Alternativen zur Bewehrung aus Stahl

4 Innovatives Bewehrungssystem durch textile Bewehrung

4.1 Eigenschaften der Textilfasern

4.2 Textilfasern als Bewehrung

5 Gegenüberstellung beider Technologien

5.1 Vergleich der physikalischen und chemischen Eigenschaften

5.2 Material- und Verarbeitungskosten

5.3 Entwicklungskosten

6 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit vergleicht traditionelle Stahlbewehrung mit innovativer Textilbewehrung im Brücken- und Betonbau, um zu klären, ob zukunftsweisende Bauprojekte allein durch textilbewehrten Beton realisierbar sind, wobei die physikalischen Materialeigenschaften im Zentrum der Untersuchung stehen.

  • Grundlagen der Bewehrungstechnik und Betonbaustoffe
  • Physikalische und chemische Eigenschaften von Stahl und Textilfasern
  • Wirtschaftliche Analyse der Material- und Verarbeitungskosten
  • Fallbeispiel der Fußgängerbrücke in Oschatz
  • Technologische Innovationspotenziale und Grenzen des Textilbetons

Auszug aus dem Buch

3 Traditionelles Bewehrungssystem mit Stahl

Bereits 1845 erfand der Franzose Josef Monier den Eisenbeton. Ihm gelang es Gartenkübel mit einer Mischung aus Eisen und Beton vor Zerstörung durch Frost zu schützen. Somit war es erstmals möglich die entstandenen Zugkräfte in einem Bauteil aufzunehmen und auszugleichen (vgl. Lohmeyer 2004, S.2).

Seit mehr als 150 Jahren wird stetige Forschung im Bereich der Bewehrung aus Stahl betrieben. Demnach ist Stahl das älteste und am meisten verwendete Bewehrungsmaterial für Beton und wird nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache als traditionelles Bewehrungssystem bezeichnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas Brückenbau und die Einführung in die Problematik unterschiedlicher Bewehrungstechnologien im modernen Bauwesen.

2 Bewehrung: Erläuterung der grundlegenden Anforderungen an Bewehrungssysteme im Betonbau sowie der physikalischen Basis von Beton.

3 Traditionelles Bewehrungssystem mit Stahl: Analyse der historischen Entwicklung, der Eigenschaften von Stahl und dessen Anwendung als Bewehrungsmaterial.

4 Innovatives Bewehrungssystem durch textile Bewehrung: Darstellung der Entwicklung von Textilfasern und deren spezifischer Einsatzmöglichkeiten als moderne Alternative.

5 Gegenüberstellung beider Technologien: Detaillierter Vergleich hinsichtlich physikalischer Eigenschaften, Kostenfaktoren und praktischer Umsetzbarkeit anhand von Bauprojekten.

6 Fazit: Kritische Würdigung des aktuellen Standes der Technik und Einschätzung der Zukunftsfähigkeit von Textilbeton.

Schlüsselwörter

Stahlbewehrung, Textilbewehrung, Betonbau, Brückenbau, Zugfestigkeit, Carbonfasern, Glasfasern, Korrosionsbeständigkeit, Materialkosten, Bauphysik, Bewehrungssystem, Tragwirkung, Innovation, Verbundwerkstoff, Nachhaltigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich zwischen herkömmlichen Stahlbewehrungen und innovativen Textilbewehrungssystemen im Bauwesen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Materialeigenschaften, die Wirtschaftlichkeit und die konstruktiven Vorteile von Textilbeton gegenüber traditionellem Stahlbeton.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Textilbeton als vollwertige und effiziente Alternative für komplexe Brückenbauprojekte dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende Literatur- und Technologieanalyse unter Einbeziehung eines konkreten Praxisbeispiels (Fußgängerbrücke Oschatz).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Stahlbewehrung, die Vorstellung der Textiltechnologie sowie eine detaillierte Gegenüberstellung der beiden Systeme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Stahlbewehrung, Textilbewehrung, Brückenbau, Korrosionsbeständigkeit und Zugfestigkeit.

Warum ist die Korrosionsanfälligkeit bei Stahl ein zentrales Problem?

Stahl neigt bei Kontakt mit Feuchtigkeit zur Korrosion, was langfristig die statische Sicherheit des Bauwerks gefährden kann und regelmäßige Instandhaltungen erfordert.

Wie unterscheidet sich die Textilbewehrung in der Verarbeitung von Stahl?

Textilbewehrung ermöglicht durch ihr geringes Gewicht und hohe Elastizität schlankere Bauteilgeometrien und reduziert den Bedarf an schweren Transporten und aufwendigen Schalungen.

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Details

Title
Ein Effizienzvergleich von traditioneller Stahlbewehrung und innovativer Textilbewehrung im Brücken- und Betonbau
Subtitle
Am Beispiel der Fußgängerbrücke in Oschatz und besonderer Betrachtung der physikalischen Eigenschaften im Bauwerk
College
University of Applied Sciences Berlin
Course
Wissenschaftliches Arbeiten
Grade
1,0
Author
Ralf Friedrich (Author)
Publication Year
2008
Pages
20
Catalog Number
V143611
ISBN (eBook)
9783640530724
ISBN (Book)
9783640530984
Language
German
Tags
Effizienzvergleich Stahlbewehrung Textilbewehrung Brücken- Betonbau Beispiel Fußgängerbrücke Oschatz Betrachtung Eigenschaften Bauwerk
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ralf Friedrich (Author), 2008, Ein Effizienzvergleich von traditioneller Stahlbewehrung und innovativer Textilbewehrung im Brücken- und Betonbau, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143611
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