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Die bevölkerungsbezogene stationäre Rate der externen elektrischen Defibrillation (Kardioversion) des Herzrhythmus auf kleinräumiger Ebene

Männer und Frauen ab 15 Jahren in Deutschland im Jahr 2020

Titel: Die bevölkerungsbezogene stationäre Rate der externen elektrischen Defibrillation (Kardioversion) des Herzrhythmus auf kleinräumiger Ebene

Hausarbeit , 2022 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Daria Kozica (Autor:in)

Gesundheit - Gesundheitswissenschaften
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Hausarbeit werden folgende Forschungsfragen auf kleinräumiger Ebene analysiert:
• Bestehen regionale Unterschiede bei der Kardioversionshäufigkeit?
• Inwiefern unterscheiden sich die regionalen Kardioversionsraten zwischen den Geschlechtern?
• Besteht ein statistischer Zusammenhang zwischen Ländlichkeit, stationären und ambulanten Versorgungsstrukturen (Krankenhausbetten-, Internisten-, Ärzte- und Hausarztdichte) sowie sozioökonomischen Faktoren (Arbeitslosenquote, Haushaltseinkommen) und der Kardioversionsrate?
Zur Beantwortung der Fragestellung wird die Häufigkeit des OPS-Kodes 8-640.0 Externe elektrische Defibrillation (Kardioversion) des Herzrhythmus, Synchronisiert (Kardioversion) betrachtet.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen die Todesursachenstatistik in Deutschland an. Rund 40% aller Todesfälle sind auf sie zurückzuführen. Sie können zu immensen Krankheitsfolgen für den Patienten führen und sind ebenfalls ursächlich für hohe Krankheitskosten.

Neben der koronaren Herzkrankheit, Herz- und Hirninfarkten und der Hypertonie zählen auch Herzrhythmusstörungen zu den relevanten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bestimmte Formen von Herzrhythmusstörungen werden durch eine externe elektrischen Kardioversion zur Synchronisation des Herzrhythmus behandelt. Bisher liegen keine Auswertungen der Kardioversionshäufigkeiten auf kleinräumiger Ebene vor, die eine Bewertung Versorgung in Deutschland zulassen. Regionale Variationen in der medizinischen Versorgung gibt es allerdings auch hierzulande. Hierbei kann man erwünschte von unerwünschten Unterschieden abgrenzen. Bei erwünschten Unter-schieden handelt es sich um Unterschiede aufgrund von Krankheitshäufigkeit und -schwere, mangelnder Evidenzlage, die Entscheidungsvielfalt bei der Behandlung erlaubt und der Patientenpräferenz. Um eine hohe Qualität der Versorgung, bedarfsgerechte Behandlung, Wirtschaftlichkeit und Patientensicherheit gewährleisten zu können, ist es wichtig, die Unterschiede in der Versorgung aufzudecken und unerwünschte regionale Variationen zu verringern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

3 Ergebnisse

4 Diskussion

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht regionale Variationen in der Häufigkeit der externen elektrischen Kardioversion in Deutschland im Jahr 2020. Ziel ist es, geschlechtsspezifische Unterschiede auf kleinräumiger Ebene zu analysieren und mögliche statistische Zusammenhänge zwischen der Versorgungsrate und strukturellen sowie sozioökonomischen Faktoren aufzudecken.

  • Regionale Diskrepanzen bei Kardioversionshäufigkeiten
  • Geschlechtsspezifische Analyse der Versorgungsraten
  • Einfluss von Versorgungsstrukturen (Krankenhausbetten/Ärztedichte)
  • Sozioökonomische Determinanten der Gesundheitsversorgung
  • Methodische Bewertung mittels Funnel Plots und deskriptiver Statistik

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen die Todesursachenstatistik in Deutschland an. Rund 40% aller Todesfälle sind auf sie zurückzuführen. Sie können zu immensen Krankheitsfolgen für den Patienten führen und sind ebenfalls ursächlich für hohe Krankheitskosten. (RKI, o.J.)

Neben der koronaren Herzkrankheit, Herz- und Hirninfarkten und der Hypertonie zählen auch Herzrhythmusstörungen zu den relevanten Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bestimmte Formen von Herzrhythmusstörungen werden durch eine externe elektrischen Kardioversion zur Synchronisation des Herzrhythmus behandelt. Bisher liegen keine Auswertungen der Kardioversionshäufigkeiten auf kleinräumiger Ebene vor, die eine Bewertung Versorgung in Deutschland zulassen. Regionale Variationen in der medizinischen Versorgung gibt es allerdings auch hierzulande. Hierbei kann man erwünschte von unerwünschten Unterschieden abgrenzen. Bei erwünschten Unterschieden handelt es sich um Unterschiede aufgrund von Krankheitshäufigkeit und -schwere, mangelnder Evidenzlage, die Entscheidungsvielfalt bei der Behandlung erlaubt und der Patientenpräferenz (Wennberg, 2010). Um eine hohe Qualität der Versorgung, bedarfsgerechte Behandlung, Wirtschaftlichkeit und Patientensicherheit gewährleisten zu können, ist es wichtig die Unterschiede in der Versorgung aufzudecken und unerwünschte regionale Variationen zu verringern (Nolting et al., o.J.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Das Kapitel führt in die Relevanz von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein und definiert die Forschungsfragen bezüglich regionaler Unterschiede bei der Kardioversion.

2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden die medizinischen Grundlagen der elektrischen Kardioversion sowie der aktuelle Wissensstand zu geschlechtsspezifischen Epidemiologien erläutert.

3 Ergebnisse: Dieser Abschnitt präsentiert die statistische Auswertung der Kardioversionsraten, unterteilt nach Geschlecht, Bundesländern und Landkreisen, unterstützt durch Tabellen und Grafiken.

4 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, wobei Limitationen der Korrelationsanalyse und die medizinische Indikationsstellung beleuchtet werden.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass trotz regionaler Auffälligkeiten eine unterschiedliche Morbiditätslast als wahrscheinlichste Ursache für die beobachteten Variationen gilt.

Schlüsselwörter

Herzrhythmusstörungen, Kardioversion, regionale Variation, Gesundheitsversorgung, Versorgungsepidemiologie, Geschlechterunterschiede, Krankenhausbetten, Versorgungsstruktur, Routinedaten, Kleinräumige Analyse, Mortalität, Morbidität, Systematische Variationskomponente, Deutschland, Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die regionalen Unterschiede der stationären Kardioversionsraten in Deutschland im Jahr 2020 bezogen auf das Geschlecht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die medizinische Versorgung bei Herzrhythmusstörungen, die geografische Verteilung von medizinischen Eingriffen und sozioökonomische Faktoren.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das Ziel ist die Identifikation von unerwünschten regionalen Variationen in der medizinischen Versorgung und deren Einordnung anhand klinischer Evidenz.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin nutzt eine quantitative Analyse von Routinedaten, unterstützt durch deskriptive Statistik, Funnel Plots, Korrelationsanalysen und Bootstrapping-Verfahren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Aufbereitung der Daten zu Altersklassen, der statistischen Beschreibung der Landkreise und der Korrelation zwischen Versorgungsdichte und Fallzahlen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kardioversion, regionale Variation, Gesundheitsversorgung, Herzrhythmusstörungen und Versorgungsstrukturen.

Warum variieren die Raten zwischen den Bundesländern so stark?

Die Studie deutet darauf hin, dass unterschiedliche Prävalenzen und Krankheitsschweregrade in den Regionen eine wahrscheinlichere Ursache sind als bloße Versorgungsunterschiede.

Welche Rolle spielt das Geschlecht bei der Kardioversion?

Es zeigt sich durchgehend, dass Männer signifikant höhere Kardioversionsraten aufweisen als Frauen, was teilweise mit einer höheren Inanspruchnahme medizinischer Leistungen korreliert.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die bevölkerungsbezogene stationäre Rate der externen elektrischen Defibrillation (Kardioversion) des Herzrhythmus auf kleinräumiger Ebene
Untertitel
Männer und Frauen ab 15 Jahren in Deutschland im Jahr 2020
Hochschule
Hochschule Niederrhein in Krefeld  (Gesundheitswesen)
Veranstaltung
Forschung mit Routinedaten
Note
1,0
Autor
Daria Kozica (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
17
Katalognummer
V1436373
ISBN (PDF)
9783346989826
ISBN (Buch)
9783346989833
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Routinedaten Sekundärdaten Kardioversion regionale Analyse Forschung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daria Kozica (Autor:in), 2022, Die bevölkerungsbezogene stationäre Rate der externen elektrischen Defibrillation (Kardioversion) des Herzrhythmus auf kleinräumiger Ebene, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1436373
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Leseprobe aus  17  Seiten
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