Dowry und Brautpreis vor dem Hintergrund der sozialen Stellung von Frauen in Indien


Hausarbeit (Hauptseminar), 2009
26 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Frauen in der Hindugesellschaft – traditionelle Rollen und soziale Stellung
2.1 Frauen in der patriarchalen Hindugesellschaft
2.2 Stellenwert weiblicher Nachkommen
2.3 Rolle als Ehefrau und Schwiegertochter
2.4 Rolle als Mutter und Schwiegermutter

3. Heiraten in der Hindugesellschaft
3.1 Bedeutung der Ehe für Hindus
3.2 Formen und Regeln der Hindu-Heirat

4. Dowry und Brautpreis
4.1 Definitionen und traditionelle Bewertung von Dowry und Brautpreis
4.2 Praxis und Implikationen von Dowry und Brautpreis
4.3 Überprüfung zweier Annahmen zu Dowry und Brautpreis
4.3.1 Untersuchungsfragen
4.3.2 Hypothese I: Bessere Stellung der Frau in Brautpreis praktizierenden Gruppen
4.3.2.1 Studie von Unnithan-Kumar: Hypothesen und Datenerhebung
4.3.2.2 Ergebnisse der Studie
4.3.3 Hypothese II: Wandel von Brautpreis- zu Dowrysystem
4.3.3.1 Studie von Randeria und Visaria: Hypothesen und Datenerhebung
4.3.3.2 Ergebnisse der Studie

5. Schlussbetrachtung

6. Quellenverzeichnis
6.1 Monographien
6.2 Zeitschriften
6.3 Internetquellen

7. Anhang
7.1 Anti-Dowry-Kampagne der Vimochan Development Society I
7.2 Anti-Dowry-Kampagne der Vimochan Development Society II
7.3 Anti-Dowry-Kampagne unter dem Motto „Dowry. It’s the dirtiest word.“ von The Sisterhood Collective

1. Einleitung

Die indische Praxis der Dowry, der Mitgiftzahlungen der Familie der Braut im Rahmen einer Hochzeit, wird vor allem mit Negativschlagzeilen verbunden: Immer wieder liest man von sogenannten Dowry-Morden, bei denen junge Bräute von der Schwiegerfamilie mit hohen Dowry-Ansprüchen terrorisiert werden, bis diese Selbstmord begehen, oder umgebracht werden, damit die Familie durch eine Wiederverheiratung des Sohnes erneut Dowry erhalten kann. Dabei ist die Dowry-Praxis seit Jahren gesetzlich verboten. Dowry wird gemeinhin mit einer Geringschätzung und Diskriminierung der Frau verbunden und als einer der Gründe betrachtet, warum weiblicher Nachwuchs in Indien als Bürde betrachtet wird und unerwünscht ist. Dem gegenübergestellt wird die (mittlerweile weniger gängige, aber von einigen Gruppen noch praktizierte) Zahlung eines Brautpreises an die Familie der Braut von Geschlechterforschern als Ausdruck der Wertschätzung der Frau interpretiert. Der von Vielen behauptete Wandel diverser Gruppen in ganz Indien von einem Brautpreis- zu einem Dowrysystem wird daher als eine Verschlechterung des Status der Frau gesehen.

In dieser Arbeit soll die Debatte um Brautpreis und Dowry vor dem Hintergrund des sozialen Stellenwertes von Frauen in Indien betrachtet werden. In Kapitel 2 werden zunächst mythologische Grundlagen, traditionelle Rollen sowie die soziale Stellung von Frauen in der Hindugesellschaft skizziert. Kapitel 3 dient der Veranschaulichung der Bedeutung von Heirat in der Hindugesellschaft sowie deren Regeln und Formen. Kapitel 4 widmet sich der Thematik von Brautpreis und Dowry. Nachdem ein Überblick über Wurzeln, Tradition und Praxis beider gegeben wurde, werden anhand zweier Studien die Thesen überprüft, ob I. die Stellung der Frau in Brautpreis zahlenden Gruppen tatsächlich besser ist als in Dowry zahlenden Gruppen, sowie ob II. in aktueller Zeit ein Wandel diverser Gruppen von einem Brautpreis- zu einem Dowrysystem stattfindet. Zum Abschluss werden die gewonnenen Erkenntnisse über Dowry und Brautpreis im Kontext des Status von Frauen in Indien interpretiert.

2. Frauen in der Hindugesellschaft – traditionelle Rollen und soziale Stellung

2.1 Frauen in der patriarchalen Hindugesellschaft

In der hinduistischen Mythologie wird das Weibliche laut Wadley ambivalent betrachtet. Es bestehe aus zwei Facetten, shakti (=Energie, Macht), der schaffenden Kraft des Universums, und prakrti (=Natur), undifferenzierter Materie. In der Verbindung dieser beiden Prinzipien werde eine Bedrohung gesehen. Die Frau repräsentiere sowohl Tod als auch Fruchtbarkeit und sei sowohl bösartig als auch gütig geboren. Nur die (ständige) Kontrolle durch einen Mann gewährleiste, dass sie beständig gütig und fruchtbar werde. Die Ambivalenz des Weiblichen zeige sich auch in der Göttinnenverehrung: Kali (die Schwarze) stehe für die potentiell zerstörerische und bösartige Seite des Weiblichen, wohingegen Lakshmi (die Göttin des Glücks) dafür stehe, dass das Weibliche durch die Kontrolle eines Mannes (sprich die Heirat mit einem Mann) gut und fruchtbar werde.[1]

In den Gesetzen Manus lauten dementsprechend wichtige Vorschriften für Frauen wie folgt:

„By a young girl, by a young woman, or even by an aged one, nothing must be done independently, even in her own house. In childhood a female must be subject to her father, in youth to her husband, when her lord is dead to her sons; a woman must never be independent.“[2]

Als ideal gelten laut Laux Frauen, die sich diesen Gesetzen unterwerfen und nicht versuchen, auszubrechen. Das indische Frauenideal sei in einer patriarchalen Männergesellschaft entstanden und daher ausschließlich am Mann orientiert. Es entspreche der mythischen Figur der Sita, Ehefrau des legendären Königs Rama aus dem Ramayana -Epos, welche sich durch grenzenlose Loyalität und Treue auszeichnet.[3] Dieses Ideal weiblicher Hingabe sei durch Jahrhunderte übermittelt worden und bis heute in der indischen Gesellschaft allgegenwärtig.[4]

Kakar und Kakar argumentieren, dass Indien heute zwar immernoch eine patriarchale Gesellschaft ist, man der Gesamtheit indischer Frauen jedoch nicht gerecht wird, wenn man sie ausschließlich aus einem patriarchalischen Blickwinkel betrachtet. So übertrumpfe Kaste beispielsweise immer das Geschlecht (eine hochkastige brahmanische Frau genieße daher einen höheren Status als ein niedrigkastiger Mann). Die Entstehung einer Mittelklasse habe eine neue Generation moderner, städtischer Frauen hervorgebracht, die traditionelle indische Werte mit westlichen Ideen verbänden. Neben Statusunterschieden gebe es auch signifikante regionale Unterschiede: Im Süden des Landes nähmen Frauen der Mittelklasse beispielsweise mehr am Leben ihrer Männer teil als im Norden, und kleine Städte seien meist traditioneller als Metropolen.[5]

Es wird somit deutlich, dass Unterschiede zwischen sozialen Schichten, Regionen sowie Stadt und Land es schwierig machen, allgemeingültige Aussagen über indische Frauen zu treffen. In den kommenden Ausführungen über Frauen in Indien soll immer wieder versucht werden, dieser Problematik gerecht zu werden.

2.2 Stellenwert weiblicher Nachkommen

Laut Laux wird die Geburt von Söhnen gegenüber der von Töchtern in Indien bevorzugt.[6] Rituell ist der Sohn Reiter zufolge vor allem für den Vater wichtig, da er nach dessen Tod den Scheiterhaufen entzünden muss, damit dieser aus dem Geburtenkreislauf entkommen und in den ewigen Frieden eintreten kann – würde die Tochter diese Aufgabe übernehmen, müsste er immer wieder geboren werden.[7] Der Sohn ist nach Laux zudem dafür verantwortlich, die Linie des Vaters weiterzuführen.[8] Töchter sind Altekar zufolge dementsprechend auch nicht erbberechtigt. Habe ein Mann nur eine Tochter, so werde diese zum Sohn (putrika) ernannt, und ihr Sohn werde zum Sohn und Erben des Vaters.[9] Weiterhin hängt laut Laux die Existenzsicherung der Familie von der Geburt von Söhnen ab. Mädchen würden hingegen als Kostenfaktor betrachtet, da sie die Familie sowieso irgendwann verlassen.[10] Ein indisches Sprichwort, welches die Autorin zitiert, verdeutlicht dies anschaulich: „Ein Mädchen groß zu ziehen ist etwa so, als würde man die Pflanze im Garten seines Nachbarn gießen.“[11] Mädchen würden daher schlechter gepflegt und in Krisen- und Krankheitsfällen schneller aufgegeben als Jungen, was sich in einer höheren Kindersterblichkeitsrate für Mädchen ausdrücke.[12] Patel zufolge ist außerdem Femizid an der Tagesordnung: Zwischen 1978 und 1983 seien 78 000 weibliche Föten nach einer Geschlechtsbestimmung abgetrieben worden. Manche Mütter töteten sogar ihre neugeborenen Töchter.[13] Diese Praktiken der Bevorzugung männlicher Nachkommen sind folgenreich: Laut Reiter kamen 1991 auf 1000 Männer nur 927 Frauen – und dies, obwohl Frauen bei einer sich natürlich einstellenden Geschlechterproportion eigentlich leicht in der Überzahl sind.[14]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Frauendefizit und Analphabetismus 1991, aus: Rothermund 1993, S.81.

Rothermund zeigt, dass der Grad des Frauendefizites mit der Bildung der Frauen zusammenhängt: In Bundesstaaten mit einer geringeren Analphabetismusrate bei Frauen ist das Frauendefizit geringer als in solchen mit einer höheren Rate, in Kerala ist es sogar ausgeglichen (siehe Tabelle 1).[15]

Kakar und Kakar betonen, dass die Bevorzugung von Mädchen nicht gleichförmig ist: So werde die Geburt einer Tochter nach einer Serie von Söhnen begrüßt. Auch ein weibliches erstgeborenes Kind sei als „Vorbote des Glücks“ häufig willkommen, erst die Geburt einer zweiten und dritten Tochter werde als Unglück betrachtet.[16]

Laut Kakar und Kakar herrscht in Indien eine Trennung der Geschlechter in der Jugend vor. Mit Ausnahme einer schmalen Oberschicht gingen Kontakte auch im College über dieses nicht hinaus. Mütter erzögen ihre Töchter bewusst dahingehend, die Eigenschaften einer „guten Frau“ anzunehmen und im Haus des späteren Ehemannes unterwürfig und fügsam aufzutreten.[17] Nach Laux ist die Mutter verantwortlich für korrektes und tugendhaftes Verhalten sowie die Jungfräulichkeit der Tochter. Verhalte diese sich im Haus ihres Gatten falsch, falle dies auf die Mutter zurück.[18]

Kakar und Kakar zufolge liegt ein wesentlicher Unterschied zwischen städtischen Mädchen der Mittelklasse und Mädchen im ländlichen Indien im Bereich der Bildung: Zwar habe ein gewisses Maß an Schulbildung überall in Indien Akzeptanz gefunden[19], doch werde in der Mittelklasse auch großer Wert auf die höhere Bildung der Töchter gelegt. Dies solle zum Einen helfen, einen gut ausgebildeten, wohlsituierten Mann aus einer respektablen Familie zu finden, zum Anderen aber auch eine gewisse Unabhängigkeit und Selbständigkeit der Töchter in der Ehe gewährleisten.[20]

2.3 Rolle als Ehefrau und Schwiegertochter

Nach Laux ziehen Hindu-Frauen nach der Heirat in das Haus ihres Gatten.[21] Durch die Heirat wird die Frau laut Mies zur pativrata (pati =Herr, vrata =Opfer, Bußübungen), zur Frau, die ein Gelübde abgelegt hat, ihrem Ehemann treu ergeben zu dienen. Ihre ganze Sorge müsse nun der Erfüllung der Wünsche des Ehemannes gelten.[22] Laux zufolge ist die Frau dazu geschaffen, dem Mann die Fortsetzung seines Geschlechts durch das Gebären von Söhnen sowie die Vollziehung seiner religiösen Pflichten gegenüber den Geistern der Ahnen und Göttern zu ermöglichen. Der Mann stehe in einem regelrechten Abhängigkeitsverhältnis zu seiner Frau: Nur wenn sie ihm einen Sohn gebäre, könne er dem Geburtenkreislauf entkommen. Zunächst stehe sie in der Familienhierarchie an letzter Stelle und müsse sich den anderen Familienmitgliedern unterordnen. Zeige sie Ungehorsam, bringe sie ihre Herkunftsfamilie in Verruf und könne beschimpft, kritisiert und nicht selten misshandelt werden. Für die junge Braut sei das Wohlwollen der Schwiegermutter von größter Bedeutung. Diese stehe ihr jedoch eher abweisend gegenüber; Laux bezeichnet sie sowie die älteste Schwägerin sogar als „natürliche Feinde“ der jungen Braut.[23]

Rothermund und Rothermund betonen, dass sich die traditionellen Rollenmuster vor allem auf die ländliche Bevölkerung Indiens beziehen während die moderne, meist städtische Mittelklasse ein ganz anderes Bild bietet. Typisch für diese Gesellschaft sei die durch Hausangestellte oder Familienmitglieder freigestellte berufstätige Frau.[24] Solche Frauen, so Kakar und Kakar, heiraten heute später und sind beim Eintritt in die Familie des Ehemannes gebildeter und reifer als noch eine Generation zuvor. Sie verfügten daher von Anfang an über mehr Selbstbehauptung, auch wenn auch sie noch immer stark auf das Wohlwollen der Familie ihres Ehemannes bedacht seien und dies ein gewisses Maß an Selbstaufopferung bedeute.[25] Laux zufolge verändert sich in dieser Schicht auch das Verhältnis zwischen Mann und Frau. Die Ehefrau sei nicht mehr nur seine Dienerin, sondern übernehme zunehmend die Rolle einer gleichberechtigten Begleiterin.[26]

[...]


[1] Vgl. Wadley 1999, S.112-16.

[2] Vgl. Bühler 2001, S.195.

[3] Vgl. auch Vanita 2005.

[4] Vgl. Laux 1997, S.16f.

[5] Vgl. Kakar/Kakar 2006, S.46f.

[6] Vgl. Laux 1997, S.41. An dieser Stelle soll darauf hingewiesen werden, dass sich die Ausführungen in dieser Arbeit nur auf die patrilinearen Gebiete Indiens beziehen. Auf Kerala als Ausnahmefall mit matrilinearer Abstammung einzugehen würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen, weshalb dies hier nicht näher behandelt wird. Bei Interesse an der Thematik vgl. Menon 1994.

[7] Vgl. Reiter 1997, S.68.

[8] Vgl. Laux 1997, S.38.

[9] Vgl. Altekar 1995, S.241.

[10] Vgl. Laux 1997, S.44.

[11] Zitiert nach Laux 1997, S.41.

[12] Vgl. Laux 1997, S.44.

[13] Vgl. Patel 1985, S.51. Aufmerksamen Reisenden fallen die Folgen der Unerwünschtheit von Töchtern manchmal auf. Die Psychologin Anna Reiter trug auf einer ihrer Forschungsreisen Folgendes in ihr Tagebuch ein: „Eine etwa 12jährige paßt auf einen kleinen Jungen, offensichtlich ihren Bruder, auf, während die Mutter sich frisch macht. Die rührende Szene beobachtend, sinniere ich darüber, wieviele solcher Familienkonstellationen ich unterwegs in Indien schon gesehen habe: ein kleiner Sohn und ein, zwei wesentlich ältere Töchter. Viele, viele! Wie oft hat diese Mutter wohl schon ihre Hoffnung auf einen Sohn mit einer Abtreibung oder mit einer Kindstötung begraben? Nach dem Altersunterschied zu urteilen, mindestens fünfmal. Ich würde die Frau am liebsten fragen.“ Reiter 1997, S.67.

[14] Vgl. Reiter 1997, S.65.

[15] Vgl. Rothermund 1993, S.81.

[16] Vgl. Kakar/Kakar 2006, S.49.

[17] Ebd., S.56, 59, 68.

[18] Vgl. Laux 1997, S.47.

[19] Zugang zu Bildung hängt jedoch nach wie vor stark von der sozialen Schicht ab, der Mädchen angehören; am stärksten benachteiligt sind Mädchen aus armen Dalit-Familien sowie aus urbanen Slums, vgl. Sreedhar 1999.

[20] Vgl. Kakar/Kakar 2006, S.55f.

[21] Vgl. Laux 1997, S.49. Auch an dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass Kerala mit matrilokalem Wohnsitz eine Ausnahme bildet, vgl. Menon 1994.

[22] Vgl. Mies 1986, S.27.

[23] Vgl. Laux 1997, S.24, 27f, 50f.

[24] Vgl. Rothermund/Rothermund 1995, S.136f.

[25] Vgl. Kakar/Kakar 2006, S.61.

[26] Vgl. Laux 1997, S.27.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten

Details

Titel
Dowry und Brautpreis vor dem Hintergrund der sozialen Stellung von Frauen in Indien
Hochschule
Bayerische Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Veranstaltung
Südasienethnologie
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
26
Katalognummer
V143682
ISBN (eBook)
9783640544752
ISBN (Buch)
9783640545247
Dateigröße
813 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Indologie, Südasienethnologie, Frauen in Indien, Dowry, Mitgift, Brautpreis, Hochzeit, Stellung der Frau
Arbeit zitieren
Friederike Knoblauch (Autor), 2009, Dowry und Brautpreis vor dem Hintergrund der sozialen Stellung von Frauen in Indien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143682

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