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Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Pflege. Herausforderungen, Maßnahmen und Führungsaufgaben

Titel: Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Pflege. Herausforderungen, Maßnahmen und Führungsaufgaben

Hausarbeit , 2023 , 52 Seiten , Note: 1,8

Autor:in: Raisa Shaton (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht die aktuellen Herausforderungen in der Pflege und deren Auswirkungen auf die Gesundheit der Pflegekräfte. Beginnend mit einer Einführung in das Thema und einer Analyse der aktuellen Situation im Gesundheitswesen, werden spezifische Belastungen, Risikofaktoren und Handlungsbedarfe identifiziert. Schwerpunkte sind primäre Gesundheitsprobleme wie Rückenschmerzen und depressive Episoden.

Die Arbeit legt besonderen Fokus auf das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), mit Initiativen zur Gesundheitsförderung, Herausforderungen bei der Umsetzung und unterstützenden Maßnahmen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Konkrete Maßnahmen des BGM, sowohl auf der Verhaltens- als auch der Verhältnisebene, werden vorgestellt, ebenso wie die Rolle der Führungskräfte in der Förderung gesundheitsgerechter Arbeitsbedingungen. Die Zusammenfassung gibt einen Überblick über zentrale Erkenntnisse und einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Gesundheitsförderung in der Pflege.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Vorstellung des Themas

1.2. Aktuelle Situation in Gesundheitswesen

2. Herausforderungen der Pflegebranche

2.1. Herausforderungen

2.2. Belastungen von der Pflegekräfte

2.3. Risikofaktoren im Pflegeberuf

2.4. Hohe Handlungsbedarfe in der Pflege

3. Primäre Gesundheitsprobleme in der Pflege

3.1. Rückenschmerzen

3.2. Depressive Episoden

4. Wichtige Begriffe

4.1. Gesundheit

4.2. Betriebliche Gesundheitspolitik

4.3. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM)

5. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

5.1. Initiativen zur Gesundheitsförderung in der Pflege

5.2. (Fehlende) Zeit als größte Herausforderung für BGM

6. Ziele des betriebliches Gesundheitsmanagements

6.1. Was bringt das Betriebliche Gesundheitsmanagement

6.2. Herausforderungen in der Umsetzung von BGF-Maßnahmen in der Pflege

6.3. Unterstützungsleistungen für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

7. Maßnahmen der BGF

7.1. Zielgruppe

7.2. Verhaltens- und Verhältnisprävention

7.3. Spezifische Interventionen zur Prävention von Rückenschmerzen

7.4. Spezifische Interventionen zur Prävention von Depressive Episoden

8. Verhaltensebene: gesundes Verhalten in der Pflege fördern

8.1. Gesunde Pause

8.2. Körperliche Bewegung der Pflegekräfte

8.3. Gesunde Ernährung im Schichtdienst

8.4. Besserer Schlaf im Schichtdienst

8.5. Entspannung

9. Verhältnisebene: gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen

9.1. Pausengestaltung

9.2. Optimierung von Schichtplan und Schichtgestaltung aus Chronobiologischer Sicht

9.3. Beispiele für BGM-Angeboten vom Arbeitgeber

10. BGM ist eine Führungsaufgabe

10.1. Führungskräfte als Vorbilder und Gestaltende

10.2. Gesundheitsgerechtes Führen

10.3. Gesunde Führung

10.4. Ziele von gesunder Führung

11. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die hohe körperliche und psychische Belastung von Pflegekräften und zeigt auf, wie ein systematisches Betriebliches Gesundheitsmanagement dazu beitragen kann, die Gesundheit, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten langfristig zu sichern und somit die Attraktivität der Branche zu steigern.

  • Gesundheitsrisiken und Belastungsfaktoren im Pflegeberuf
  • Die Rolle der Verhaltens- und Verhältnisprävention
  • Optimierung von Pausen- und Schichtgestaltung
  • Führungsverantwortung für eine gesunde Unternehmenskultur
  • Unterstützungsangebote durch Sozialversicherungsträger und Arbeitgeber

Auszug aus dem Buch

8.4. Besserer Schlaf im Schichtdienst

Es leiden 10-95% der Schichtarbeiter mit Nachtdiensten unter Schlafstörungen. Dazu zählen Ein- und/oder Durchschlafstörungen. Durch eine Verschiebung des Schlaf-Wach-Rhythmus bei Nachtarbeitern kommt es zu einem quantitativen und qualitativen Schlafmangel.76

Ein Schichtarbeiter sollte Maßnahmen treffen, um einen ruhigen Schlaf sicherzustellen. Hierzu gehört ein vollständig dunkles, kühles und ruhiges Schlafzimmer. Das Bett sollte nicht für andere Aktivitäten wie Arbeiten oder Fernsehen genutzt werden.

Täglich wiederkehrende Abläufe vor dem Zubettgehen bereiten auf den Schlaf vor und erleichtern das Einschlafen. Vor Beginn einer Schichtarbeitsphase sollte so viel wie möglich geschlafen werden, um ausgeruht in die Arbeitsphase zu treten.

Nach Nachtschichten ist es günstig, den Tagesschlaf zu fragmentieren: einen Teil direkt nach der Schicht, einen zweiten vor der nächsten Schicht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beleuchtung des demografischen Wandels und der damit verbundenen wachsenden Anforderungen an die Pflegekräfte bei gleichzeitiger Belastung des Personals.

2. Herausforderungen der Pflegebranche: Darstellung der spezifischen physischen und psychischen Belastungen durch Schichtarbeit, Personalmangel und Arbeitsintensität.

3. Primäre Gesundheitsprobleme in der Pflege: Analyse der häufigsten gesundheitlichen Einschränkungen wie Rückenschmerzen und depressive Episoden bei Pflegepersonal.

4. Wichtige Begriffe: Definition fundamentaler Konzepte wie Gesundheit, betriebliche Gesundheitspolitik und BGM als theoretische Basis.

5. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM): Erläuterung der Verantwortlichkeiten für gesundheitsförderliche Strukturen und Identifikation der Zeitknappheit als Haupthindernis.

6. Ziele des betriebliches Gesundheitsmanagements: Darstellung der Vorteile für Mitarbeitende und Arbeitgeber durch eine Win-Win-Situation bei der Gesundheitsförderung.

7. Maßnahmen der BGF: Differenzierung zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie spezifische Interventionsmöglichkeiten.

8. Verhaltensebene: gesundes Verhalten in der Pflege fördern: Praktische Empfehlungen zu Pausenregimes, Bewegung, Ernährung, Schlafhygiene und Entspannungstechniken.

9. Verhältnisebene: gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen: Fokus auf organisatorische Aspekte wie Pausengestaltung, Schichtplanung und konkrete Beispiele aus der Unternehmenspraxis.

10. BGM ist eine Führungsaufgabe: Verdeutlichung, dass gesunde Führung und eine wertschätzende Unternehmenskultur maßgeblich zur Mitarbeitergesundheit beitragen.

11. Zusammenfassung und Ausblick: Fazit zur Relevanz ganzheitlicher BGM-Strategien für die Zukunftsfähigkeit der Pflegebranche.

Schlüsselwörter

Pflegeberuf, Betriebliches Gesundheitsmanagement, BGM, Gesundheitsförderung, Schichtdienst, Prävention, Arbeitsbelastung, Rückengesundheit, psychische Gesundheit, Stressbewältigung, Führungsaufgabe, Schlafhygiene, Verhältnisprävention, Verhaltensprävention, Arbeitsunfähigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements zur Stärkung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Pflegepersonal angesichts hoher beruflicher Belastungen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen physische und psychische Belastungsfaktoren, Strategien zur Gesundheitsförderung (BGF) sowie die Bedeutung gesunder Führung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, Handlungsfelder zur Gesundheitserhaltung im Pflegealltag aufzuzeigen und Strategien für eine gesündere Arbeitsgestaltung zu entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Forschungsberichte, Studien und arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse.

Was wird im Hauptteil ausführlich behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse spezifischer Belastungen, die Unterscheidung zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie konkrete Maßnahmenbereiche wie Schlaf, Ernährung und Führung.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Pflegepersonal-Streß, Arbeitsbedingungen, Prävention, Schichtdienstoptimierung und BGM-Implementierung.

Warum ist Schichtarbeit ein kritisches Thema in Bezug auf die Gesundheit?

Schichtarbeit stört den biologischen Tag-Nacht-Rhythmus, was zu Schlafstörungen und langfristig zu erhöhten gesundheitlichen Risiken für das Pflegepersonal führen kann.

Welche Rolle spielt die Führungskraft beim BGM?

Führungskräfte fungieren als wichtige Vorbilder und gestalten die Arbeitsbedingungen maßgeblich; ihr Führungsstil entscheidet über das Arbeitsklima und die gesundheitliche mentale Entlastung des Personals.

Warum wird zwischen Verhaltens- und Verhältnisprävention unterschieden?

Während die Verhaltensprävention die individuelle Kompetenz stärkt (z.B. Sport, Stressbewältigung), zielt die Verhältnisprävention auf die Veränderung der Arbeitsstrukturen ab (z.B. bessere Schichtpläne, Pausenregeln).

Gibt es spezifische Unterstützungsangebote für Einrichtungen?

Ja, Sozialversicherungsträger bieten im Rahmen von gesetzlichen Aufträgen Beratung und Bausteine für BGM-Systeme an, um die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 52 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Pflege. Herausforderungen, Maßnahmen und Führungsaufgaben
Note
1,8
Autor
Raisa Shaton (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
52
Katalognummer
V1437014
ISBN (PDF)
9783346993212
ISBN (Buch)
9783346993229
Sprache
Deutsch
Schlagworte
betriebliches gesundheitsmanagement pflege herausforderungen maßnahmen führungsaufgaben
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Raisa Shaton (Autor:in), 2023, Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Pflege. Herausforderungen, Maßnahmen und Führungsaufgaben, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1437014
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Leseprobe aus  52  Seiten
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