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Rollen und Rollenkonflikte

Management informaler Beziehungen

Titel: Rollen und Rollenkonflikte

Seminararbeit , 2007 , 22 Seiten , Note: .

Autor:in: Dritan Elmazi (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Leben eines Studierenden ist der Übergang vom Studium in das Berufsleben oftmals eine schwierige Phase. Studierende müssen sich mit einer neuen Situation, neuen Menschen und neuen Erfahrungen auseinandersetzen, was nicht immer leicht ist. Diese Zeit ist für die Meisten von Unsicherheit und Anspannung geprägt. Der Studierende muss sich in dieser Lebensphase mit einer neuen, meist für ihn noch unbekannten Rolle identifizieren. Dies führt zwangsläufig zu Konflikten. Der Studierende muss lernen, die entstehenden Rollenkonflikte zu bewältigen und sich mit ihnen auseinandersetzen.

Das Leben eines Menschen ist vielfältig. Jedes Individuum lebt von Geburt an in einer Gruppe. Im Normalfall wird es in die Familie eingegliedert, besucht dann den Kindergarten und die Schule, tritt in Jugendgruppen ein und hat einen eigenen Freundeskreis. Dabei erlebt jedes Individuum einen Sozialisationsprozess, in dem er in den einzelnen Gruppen eine bestimmte Rolle wahrnimmt. In der Gesellschaft werden die Rollen und ihre jeweilige Interpretation durch den Rollenträger mit dem Status bewertet. In den einzelnen Gruppen bildet sich auch die Identität des Individuums. Diese ist stark mit der Gruppenzugehörigkeit verbunden.

In der Gruppe selbst oder zwischen Gruppen gibt es häufig Rangunterschiede. An diese Unterschiede sind auch unterschiedliche Erwartungen angeknüpft. So ist es zum Beispiel zu erwarten, dass Vorgesetzte zuerst von ihren Untergebenen gegrüsst werden, dass Lehrer eine Vorbildsfunktion gegenüber den Kindern einnehmen und dass Kinder ihren Eltern gehorchen.
Diese Erwartungen an die genannten Bezugspersonen werden als Rolle bezeichnet.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit den Begriffen „Rolle“ und „Rollenkonflikten“.
In einem ersten Schritt wird auf die informale Organisation und auf die informale Beziehung eingegangen werden. Um den Begriff der Rolle und des Rollenkonflikts erläutern zu können ist es notwendig, die Struktur eines Unternehmens genauer zu betrachten und die Rollen der einzelnen Mitarbeiter kennenzulernen.
Im Hauptteil der Arbeit wird dann ausgehend von einer soziopsychologischen Definition des Begriffs der Rolle näher auf die Rolle eingegangen werden. Dabei werden verschiedene Rollen-Typen betrachtet und erläutert. Das wichtigste Element der Rolle ist die Erwartungshaltung des Individuums gegenüber einem anderen Individuum in seiner Rolle. Von Aussen werden Erwartungen an die jeweilige Rolle gestellt....

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Informale Organisation – informale Beziehung

2.1 Informale Organisation

2.2 Informale Beziehung

3 Zur Geschichte der Rollentheoriedefinition der Rolle

4 Begriffdefinition „Rolle“

4.1 Typen von Rollen

4.2 Grundelemente der sozialen Rollen

4.2.1 Erwartungen

4.2.2 Positionierung

4.2.3 Normierung

4.3 Rollenmuster in unstrukturierten Problemlösungsgruppen

4.4 Rollenkonflikt

4.4.1 Konfliktlösung

4.4.2 Auswirkungen und Folgen

4.4.3 Massnahmen

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse informaler Beziehungen sowie dem Auftreten von Rollen und Rollenkonflikten innerhalb von Gruppen, mit dem Ziel, Strategien zur Konfliktbewältigung aufzuzeigen.

  • Informale Organisation und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsalltag
  • Historische Entwicklung und theoretische Grundlagen des Rollenbegriffs
  • Differenzierung verschiedener Rollentypen und deren Grundelemente
  • Ursachen, Arten und Lösungsansätze für Rollenkonflikte
  • Der Einfluss von Rollenerwartungen auf die Identität und Gruppendynamik

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Erwartungen

Bei den Erwartungen handelt es sich um das psychische Korrelat von Normen auf der kognitiven Ebene. Gemeint sind damit Vorstellungen darüber, was ein Individuum in einer bestimmten Situation oder Position tun wird und/oder tun sollte. Rollenerwartungen beinhalten die Rechte, Privilegien, Pflichten und Verpflichtungen des Inhabers einer sozialen Position in seinem Verhältnis zu anderen Personen, die andere Positionen einnehmen und wirken so als Imperative gegenüber dem Rolleninhaber. Wenn also von sozialen Rollen gesprochen wird, ist damit erwartetes Verhalten gemeint, wobei Letzteres sich stets an den Inhaber einer (sozialen) Position richtet, mit anderen Worten, die Gesellschaft konfrontiert den Einzelnen mit gewissen Ansprüchen. ( vgl. Dahrendorf 1977:34)

Um den Begriff der Rolle zu verdeutlichen, gibt Dahrendorf als Beispiel die Rolle des Professors an. Diese Rolle ist durch verschiedene Erwartungen bestimmt. An den Professor werden Erwartungen von Studenten, dem Rektor, dem Studienrat der Eltern, und der Familie gestellt. Der Professor muss sich entscheiden, welche Erwartungen er zuerst erfüllen muss und dabei eine Abstufung der einzelnen Erwartungen vornehmen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Übergang vom Studium in den Beruf und die damit verbundene Notwendigkeit, neue Rollen zu identifizieren und entstehende Konflikte zu bewältigen.

2 Informale Organisation – informale Beziehung: Dieses Kapitel erläutert die informale Ebene innerhalb von Unternehmen, die spontan entsteht und durch persönliche Ziele sowie nicht geregelte soziale Interaktionen geprägt ist.

3 Zur Geschichte der Rollentheoriedefinition der Rolle: Hier wird der historische Kontext der Rollentheorie beleuchtet, insbesondere durch die Beiträge von Mead, Linton und Dahrendorf.

4 Begriffdefinition „Rolle“: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Rolle soziologisch und betriebswirtschaftlich und gliedert ihn in verschiedene Typen, Elemente und Konfliktpotenziale.

5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung fasst die zentralen Erkenntnisse über die Bedeutung von Rollen und die Notwendigkeit des Umgangs mit Rollenkonflikten in sozialen Systemen zusammen.

Schlüsselwörter

Informale Organisation, soziale Rolle, Rollenkonflikt, Rollenerwartung, Positionierung, Gruppendynamik, Normierung, Sozialisation, Rollenmodell, Intra-Rollenkonflikt, Inter-Rollenkonflikt, Konfliktlösung, Arbeitsmoral, Organisationsstruktur, Individuum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die soziopsychologische Dynamik von informalen Beziehungen, die Entstehung von Rollen in Gruppen und die damit verbundenen Konfliktsituationen in sozialen Systemen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die informale Organisation, die historische Genese der Rollentheorie, die Definition von Rollenelementen sowie die Analyse und Bewältigung von Rollenkonflikten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die Rollenverteilung in Gruppen zu schaffen und aufzuzeigen, wie Rollenkonflikte entstehen und durch gezielte Maßnahmen gelöst werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Aufarbeitung theoretischer Ansätze der Soziologie und Sozialpsychologie, insbesondere unter Heranziehung klassischer Werke der Rollentheorie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Begriff der sozialen Rolle, differenziert zwischen verschiedenen Rollentypen und untersucht die Grundelemente wie Erwartungen, Positionierung und Normierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Rollenkonflikt, soziale Rolle, informale Organisation, Gruppendynamik und die verschiedenen Formen der Erwartungsgestaltung.

Was unterscheidet „Muss-“ von „Kann-Erwartungen“ laut Dahrendorf?

Muss-Erwartungen sind rechtlich verbindliche Pflichten, bei deren Nichterfüllung rechtliche Sanktionen drohen. Kann-Erwartungen hingegen sind freiwillige Handlungen, die das Ansehen steigern, aber deren Ausbleiben keine negativen Sanktionen nach sich zieht.

Welche Rolle spielt der „informale Führer“ in einer Gruppe?

Der informale Führer ist eine Person, die aufgrund ihrer Persönlichkeit oder fachlichen Autorität innerhalb einer informellen Gruppe eine Vordenkerrolle einnimmt und das Geschehen maßgeblich beeinflussen kann.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rollen und Rollenkonflikte
Untertitel
Management informaler Beziehungen
Hochschule
Universität Bern  (IOP)
Note
.
Autor
Dritan Elmazi (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
22
Katalognummer
V143736
ISBN (eBook)
9783640546367
ISBN (Buch)
9783640545889
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rollen Rollenkonflikte Management Beziehungen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dritan Elmazi (Autor:in), 2007, Rollen und Rollenkonflikte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143736
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Leseprobe aus  22  Seiten
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