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Mentaltraining in der Leichathletik. Voraussetzungen, Ziele und Grenzen

Titel: Mentaltraining in der Leichathletik. Voraussetzungen, Ziele und Grenzen

Facharbeit (Schule) , 2023 , 47 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Sport - Sportpsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist zu untersuchen, wie mithilfe des Mentaltrainings eine Leistungssteigerung in der Leichtathletik erzielt werden kann. In diesem Sinne basiert sie gänzlich auf den neuesten Erkenntnissen und Forschungen der Sportpsychologie. Im Rahmen der zentralen Fragestellung werden die verschiedenen Methoden des Mentaltrainings, mit welchen die Leistung verbessert werden kann, präsentiert.

Überdies werden die Voraussetzungen, Ziele und Grenzen des Mentaltrainings aufgezeigt. Besonderes Augenmerk liegt dabei stets auf dem Mentaltraining in der Leichtathletik, was durch mehrere Beispiele aus dem Anwendungsbereich der Leichtathletik im Laufe der Arbeit verdeutlicht wird. Neben mehreren Büchern und Online-Literatur zu diesem Thema basiert die Arbeit auch auf einem Experteninterview mit einem ausgebildeten Mentaltrainer.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärungen

2.1. Sportpsychologie

2.2. Mentaltraining

2.2.1. Mentaltraining im ursprünglichen Sinne

2.2.2. Mentaltraining im weiteren Sinne

3. Voraussetzungen für mentales Training

3.1. Entspannungszustand

3.2. Eigenerfahrung

3.3. Eigenperspektive

3.4. Lebhaftes Vergegenwärtigen

3.5. Eigenmotivation

4. Ziele des mentalen Trainings

4.1. Lernen

4.2. Präzisieren

4.3. Stabilisieren

5. Methoden des Mentaltrainings

5.1. Visualisierung

5.1.1. Inhalte und Methoden der Visualisierung

5.1.2. Effekte der Visualisierung

5.2. Selbstgesprächsregulation

5.2.1. Positive Selbstgespräche

5.2.2. Negative Selbstgespräche

5.2.3. Formulierung von Selbstgesprächen

5.3. Aufmerksamkeitsregulation

5.3.1. Die vier Formen der Aufmerksamkeit

5.4. Aktivationsregulation

5.4.1. Relaxation

5.4.2. Mobilisation

5.5. Zielsetzung

5.5.1. Smarte Ziele

5.5.2. Kurzfristige Ziele

5.5.3. Mittelfristige Ziele

5.5.4. Langfristige Ziele

5.5.5. Ergebnisziele

5.5.6. Leistungsziele

5.5.7. Prozessziele

6. Die fünf Schritte des mentalen Trainings

6.1. Instruktion

6.2. Beschreibung

6.3. Internalisierung

6.4. Beschreibung der Knotenpunkte

6.5. Symbolische Markierung der Knotenpunkte

7. Mentale Stärke

7.1. Merkmale mentaler Stärke

7.1.1. Emotionale Flexibilität

7.1.2. Emotionales Engagement

7.1.3. Emotionale Stärke

7.1.4. Emotionale Spannkraft

8. Möglichkeiten und Grenzen des mentalen Trainings

9. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel zu untersuchen, wie durch Mentaltraining die Leistung in der Leichtathletik gesteigert werden kann, wobei der Fokus auf Sprung- und Laufdisziplinen liegt. Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Wie kann mithilfe des mentalen Trainings eine Leistungssteigerung in der Leichtathletik erzielt werden?“

  • Grundlagen der Sportpsychologie und Definition von Mentaltraining
  • Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches mentales Training
  • Methoden wie Visualisierung, Selbstgesprächsregulation und Zielsetzung
  • Modelle zur Aufmerksamkeits- und Aktivationsregulation im sportlichen Wettkampf

Auszug aus dem Buch

5.1.1. Inhalte und Methoden der Visualisierung

Die bekannteste Methode der Visualisierung ist die Visualisierung von Bewegungsabläufen. Die hohe Wirksamkeit dieser Methode ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass bereits bei gedachten Bewegungen eine leichte Muskelkontraktion und somit eine Durchblutung der Muskeln stattfindet. Demzufolge ist es nicht möglich, sich eine Bewegung zu visualisieren und zugleich den zur Bewegung dazugehörigen Muskel komplett zu entspannen.

Im Folgenden wird anhand eines Beispiels von einem Stabhochspringer die Visualisierung eines Bewegungsablaufes verdeutlicht. Anstatt sich die Begriffe der einzelnen Bewegungsschritte des Stabhochsprungs (Anlauf, Einstich, Absprung, Eindringen, Einrollen, Lattenüberquerung, Landung) ins Gedächtnis zu rufen, sollte der Sportler von der sprachgebundenen Bewegungsvorstellung völlig fernbleiben. Stattdessen „sieht“ der Stabhochspringer seinen eigenen Sprung bildhaft vor sich und erkennt dabei jeden Schritt des Prozesses mit allen Sinnen. Er ist in der Lage, das gesamte Erlebnis des Sprungs, einschließlich des Einstichs und des dumpfen Geräusches des Stabs, des Gefühls des Körpers, der Emporschwingung und der Landung, wahrzunehmen und zu erleben. Während des Sprungs fühlt er sich leicht und gespannt und bei der Landung fühlt er den freien Fall.

Aber auch die Visualisierung des idealen Leistungszustandes ist ein begehrter Inhalt der Visualisierungsmethode. Hierbei kann der Sportler eine optimale geistige Atmosphäre erschaffen und somit seinen idealen Leistungszustand erreichen. Diesen Zustand zu bewahren, ist ein wichtiges Ziel der Visualisierung. Des Weiteren ermöglicht es die Visualisierung, sich auf zukünftige Situationen vorzubereiten. Insbesondere schwierige Herausforderungen oder der Beginn eines Laufes können in Gedanken durchgespielt werden, um sich so mit der Wettkampfsituation schon vertraut zu machen und die Angst oder Nervosität zu verringern. Aber auch auf Vergangenes kann sich die Visualisierung beziehen. In diesem Zusammenhang ist es bedeutend, dass sich der Sportler vor allem mit positiven Gefühlen und Erinnerungen auseinandersetzt und die eigenen Stärken hervorhebt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einstieg in die Thematik des Mentaltrainings im Sport und Vorstellung der zentralen Fragestellung sowie des Fokus auf Lauf- und Sprungdisziplinen.

2. Begriffserklärungen: Definition der Sportpsychologie und differenzierte Betrachtung des Mentaltrainings im ursprünglichen sowie weiteren Sinne.

3. Voraussetzungen für mentales Training: Darstellung der fünf essentiellen Bedingungen, darunter Entspannungszustand, Eigenerfahrung und hohe Eigenmotivation.

4. Ziele des mentalen Trainings: Einteilung der Ziele in die Kategorien Lernen, Präzisieren und Stabilisieren von Bewegungsabläufen.

5. Methoden des Mentaltrainings: Detaillierte Erläuterung der Techniken Visualisierung, Selbstgespräche, Aufmerksamkeit, Aktivation und Zielsetzung.

6. Die fünf Schritte des mentalen Trainings: Vorstellung des Stufenmodells nach Hans Eberspächer zur systematischen Durchführung mentaler Trainingsprozesse.

7. Mentale Stärke: Definition mentaler Stärke, Erläuterung ihrer Bedeutung für Höchstleistungen und Analyse spezifischer Merkmale.

8. Möglichkeiten und Grenzen des mentalen Trainings: Kritische Reflexion über die Wirksamkeit und Limitationen, insbesondere im Kontext physischer Gegebenheiten.

9. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Bedeutung des Mentaltrainings als wertvolle Ergänzung im sportlichen Leistungsprozess.

Schlüsselwörter

Mentaltraining, Leichtathletik, Sportpsychologie, Visualisierung, Selbstgesprächsregulation, Aufmerksamkeitsregulation, Aktivationsregulation, Zielsetzung, Mentale Stärke, Leistungssteigerung, Bewegungsabläufe, Sportler, Wettkampf, SMART-Formel, Selbstbewusstsein

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie Mentaltraining als neue Trainingsform zur Leistungssteigerung in der Leichtathletik beitragen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben theoretischen Grundlagen der Sportpsychologie stehen verschiedene Methoden wie Visualisierung und Aufmerksamkeitslenkung oraz die Bedeutung mentaler Stärke im Vordergrund.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Frage, wie durch gezieltes Mentaltraining die Leistung in Sprung- und Laufdisziplinen verbessert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf aktuelle sportpsychologische Fachliteratur sowie ein Experteninterview mit einem diplomierten Mentaltrainer.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Voraussetzungen, Methoden und Stufenmodelle des Mentaltrainings sowie eine Analyse der mentalen Stärke bei Athleten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Mentaltraining, Leichtathletik, Visualisierung, Aktivationsregulation, Zielsetzung und mentale Stärke.

Warum ist das 5-Schritte-Modell nach Eberspächer wichtig?

Es bietet Sportlern eine strukturierte Anleitung, um Bewegungsabläufe mental zu verinnerlichen und bei Bedarf Fehlerkorrekturen durchzuführen.

Welche Rolle spielt die SMART-Formel bei der Zielsetzung?

Sie ermöglicht es Athleten, ihre Ziele spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch und terminiert zu setzen, was die Wahrscheinlichkeit der Erreichung erhöht.

Warum kann Mentaltraining nach Ansicht des Autors keine Wunder bewirken?

Mentaltraining gilt als wertvolle Ergänzung, findet jedoch seine Grenzen in der biologischen Leistungsfähigkeit und der physischen Veranlagung eines Körpers.

Ende der Leseprobe aus 47 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mentaltraining in der Leichathletik. Voraussetzungen, Ziele und Grenzen
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
47
Katalognummer
V1437589
ISBN (PDF)
9783964874733
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Leichtathletik Mentaltraining Sport Sportpsychologie Psychologie Visualisierung Leistungssport Leistungssteigerung Leistung Mentales Training Training Mental Geisteswissenschaften Interview Selbstgesprächsregulation Aufmerksamkeit Aufmerksamkeitsregulation Aktivation Aktivationsregulation Relaxation Mobilisation Zielsetzung Ziel Mentale Stärke Selbstgespräch Athlet Sportler Sportpsychologe Mentaltrainer Bewegung Vorstellung Mentalität Methoden Trainingsmethode
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Mentaltraining in der Leichathletik. Voraussetzungen, Ziele und Grenzen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1437589
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Leseprobe aus  47  Seiten
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