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Die Grundcharakteristik des Spielens

Am Beispiel der Spielform Tennis

Titel: Die Grundcharakteristik des Spielens

Hausarbeit , 2021 , 17 Seiten , Note: 11

Autor:in: Isabel May (Autor:in)

Sport - Theorie und Praxis der Sportarten
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Hausarbeit wird versucht, auf die Frage "Was ist Spielen?" durch Zuhilfenahme verschiedener Autoren und Autorinnen genauer einzugehen und sie letztendlich zu beantworten. Dabei wird Bezug auf die Grundcharakteristik des Spielens genommen.

Durch den Anriss des Themengebietes wird bewusst, dass es Kategorien bedarf, um die unterschiedlichen Spiele einordnen und sich einen Überblick verschaffen zu können. Aus diesem Grund wird sich mit dem nächsten Kapitel mit der Frage beschäftigt, wie sich Spiele kategorisieren lassen und welche Merkmale jene Kategorien aufweisen. Die ersten drei Forschungsfragen bilden den ersten Abschnitt dieser Ausarbeitung, um einen Überblick über das Thema Spielen bzw. Spiele zu garantieren und auf die darauffolgenden Kapitel anwenden zu können. Im zweiten Abschnitt wird die Theorie anhand eines praktischen Beispiels verdeutlicht. So fungiert das Sportspiel Tennis als Veranschaulichung. Es wird nahegelegt, was diese Spielform auszeichnet, welcher Spielkategorie sich das Thema zuordnen lässt und durch ein präzises Zitat verdeutlicht, was –anthropologisch betrachtet – der Kern des Spiels ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Grundcharakteristik des Spielens

2.1 Prozess der Spielgestaltung

3 Die Kategorisierung von Spielen und deren Merkmale

4 Die Spielform Tennis

4.1 Zuordnen einer Spielkategorie

5 Exemplarischer Spielgestaltungsprozess

5.1 Aufwärmen

5.2 Initiierung und Spielidee

5.3 Anpassung

5.4 Intensivierung

5.5 Variation

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das komplexe Phänomen des Spielens zu durchdringen, um eine präzise Definition zu erarbeiten und diese theoretischen Grundlagen in der praktischen Sportart Tennis anzuwenden. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, was das Wesen des Spielens ausmacht und wie sich dieses durch gezielte Spielgestaltungsprozesse in der sportpädagogischen Praxis begreifen und vermitteln lässt.

  • Phänomenologische und wissenschaftliche Klärung des Begriffs "Spielen"
  • Kategorisierung von Spielen nach verschiedenen Merkmalen und Autoren
  • Analyse der Sportart Tennis hinsichtlich ihrer Spielcharakteristik
  • Praktische exemplarische Darstellung eines Spielgestaltungsprozesses (Aufwärmen bis Variation)

Auszug aus dem Buch

Die Grundcharakteristik des Spielens

„Im Kern geht es beim Spielen darum, ein Spannungsverhältnis zwischen Gegebenem und Möglichem, zwischen Realität und Fiktion aufzubauen, das sich jenseits bestehender Grenzen in einem Neuen auflöst“ (Bietz, Böcker, 2009, S. 90).

Was ist nun aber ein Spiel? Durch das Sportdefinitionsproblem lassen sich Spiel und Sport nicht eindeutig definieren, die verschiedenen Definitionen entstehen durch Ähnlichkeitsverweise. Das folgende Zitat von Wittgenstein verdeutlicht dieses Problem und verweist auf die Idee der Familienähnlichkeiten. Dies bedeutet, dass bei Unklarheiten bezüglich der Frage nach einem Spiel, Verbindungen zu anderen Spielen gezogen werden, die bereits bekannt sind. Dadurch erfolgt die Erkenntnis, ob die ausgeführte Tätigkeit ein Spiel ist, oder nicht:

„Wie würden wir denn jemandem erklären, was ein Spiel ist? Ich glaube, wir werden ihm Spiele beschreiben, und wir könnten der Beschreibung hinzufügen: Das und Ähnliches nennt man Spiele“ (vgl. 1984, S. 8).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung motiviert die Fragestellung nach dem Wesen des Spielens und skizziert das methodische Vorgehen, um von theoretischen Definitionen zu einer praktischen Anwendung im Tennissport zu gelangen.

2 Die Grundcharakteristik des Spielens: Dieses Kapitel nähert sich dem schwierigen Definitionsbegriff des Spielens an und beleuchtet das Spannungsfeld zwischen der Realität und der Spielwelt durch fachwissenschaftliche Perspektiven.

3 Die Kategorisierung von Spielen und deren Merkmale: Hier erfolgt eine systematische Einordnung verschiedener Spielformen, wobei Merkmale wie die Freiwilligkeit oder die Abgrenzung zur Alltagswelt hervorgehoben werden.

4 Die Spielform Tennis: Die Arbeit überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf das Sportspiel Tennis und definiert dessen spezifische Strukturmerkmale sowie soziale Aspekte.

5 Exemplarischer Spielgestaltungsprozess: Dieses Kapitel erläutert praxisnah den Prozess der Spielgestaltung, unterteilt in die Schritte Aufwärmen, Initiierung, Anpassung, Intensivierung und Variation.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert, wie die theoretische Auseinandersetzung mit dem Spielen das Verständnis für die praktische Gestaltung sportlicher Spielprozesse ermöglicht hat.

Schlüsselwörter

Spielen, Spielgestaltungsprozess, Tennis, Spieldefinition, Sportpädagogik, Familienähnlichkeiten, Kategorisierung, Wettkampf, Spielidee, Bewegung, Spielform, Theorie und Praxis, sportliche Spielprozesse, Spielstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der theoretischen Definition des Begriffs "Spielen" und dessen praktischer Anwendung im Sport, insbesondere am Beispiel der Spielform Tennis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Spiel und Sport, die Kategorisierung von Spielformen sowie die methodische Gestaltung von Spielprozessen im Sportunterricht.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, das Spielverständnis durch Theorie zu fundieren und durch einen exemplarischen Gestaltungsprozess im Tennis auf die Sportpraxis anzuwenden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich primär um eine theoretische Auseinandersetzung anhand von Fachliteratur, ergänzt durch eine exemplarische Veranschaulichung in Form eines pädagogischen Gestaltungsleitfadens für Tennis.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Systematisierung des Spielens, eine spezifische Analyse des Tennissports und eine detaillierte Ausarbeitung des Spielgestaltungsprozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Spielen, Tennis, Spielgestaltung, Kategorisierung, Sportpädagogik und Strukturmerkmale.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen Spielen und Sport?

Die Arbeit nutzt hierfür vor allem die Kategorisierungen nach Caillois und Bietz/Böcker, wobei das Spiel durch Fiktion und Spannungsverhältnis, der Sport durch stärkeren sozialen Kontext und Regelstrenge definiert wird.

Warum ist das Beispiel Tennis für die Arbeit gewählt worden?

Tennis eignet sich als Fallbeispiel, weil es sowohl klassische Wettkampfelemente als auch spielimmanente Anforderungen besitzt, die sich gut für eine exemplarische Spielgestaltung eignen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Grundcharakteristik des Spielens
Untertitel
Am Beispiel der Spielform Tennis
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Institut für Sportwissenschaft und Motologie)
Veranstaltung
Grundthemen des Bewegens - Spielen
Note
11
Autor
Isabel May (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
17
Katalognummer
V1437821
ISBN (PDF)
9783346993724
ISBN (Buch)
9783346993731
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Spielen Spielformen Tennis Spielkategorie Spielgestaltungsprozess Spielidee Kategorisierung Merkmale
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabel May (Autor:in), 2021, Die Grundcharakteristik des Spielens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1437821
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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