Diese Hausarbeit aus dem Studiengang Gesundheitsmanagement wurde für das Modul "Trainingslehre 1" angefertigt. Die Arbeit wurde für einen 23-jährigen Mann erstellt, der Muskeln aufbauen, Gewicht reduzieren und seinen LWS-Bereich stärken möchte. Eingeleitet wird mit dem Themenpunkt "Diagnose". Danach folgen die Zielsetzung und Prognose. Außerdem wird auf die Trainingsplanung im Makro- und im Mesozyklus eingegangen. Abgeschlossen wird mit einer Literaturrecherche zum Thema "Effekte des Krafttrainings bei Rückenbeschwerden".
Inhaltsverzeichnis
1.DIAGNOSE
1.1 Allgemeine und biometrische Daten
1.2 Krafttestung
2.ZIELSETZUNG/PROGNOSE
3.TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS
3.1 Begründung Trainingsmethode
4.TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS
4.1 Begründung der Übungsauswahl
5.LITERATURRECHERCHE
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines zielgerichteten Trainingsplans für einen Probanden, dessen Hauptziele in der Steigerung des Muskelaufbaus, einer Reduktion des Körpergewichts sowie der Linderung von Schmerzen im Lendenwirbelsäulenbereich liegen.
- Durchführung einer fundierten sportmotorischen Diagnose zur Erfassung des Ausgangsstatus.
- Festlegung realistischer kurz- und langfristiger Trainingsziele mittels Zielsetzungsanalyse.
- Strukturierung der Trainingszyklen (Makro- und Mesozyklus) auf Basis der ILB-Methode.
- Wissenschaftliche Fundierung durch den Vergleich von Studien zu Krafttraining bei Rückenbeschwerden.
Auszug aus dem Buch
1.2.2 Testablauf
Als erstes fangen wir mit lockeren Aufwärmen an vor dem Krafttraining, da dies zur Erhöhung der Körperkerntemperatur führt und anschließend eine Zunahme der Durchblutung der für die Belastung benötigten Muskulatur bewirkt, damit keine Verletzungen passieren.Variationen von Aufwärme aufgaben ist möglich. So dass diese besser mit Sauerstoff und Nährstoffe versorgt werden können. Diese Testverfahren ist geeignet für der ausgewählter Probanden, und der X-RM Testverfahren dient zu eine geeignete Einstieg und dient dazu auf Bewegungsausführung zu achten und erstmals nicht auf eine Hohe Kraftanwendung bei Übungen anzuwenden. Bei der X-RM Testverfahren gibt es 3 Testsätze, der Probanden fängt vor jedem ersten Testsatz ein Aufwärmst mit etwa 50% der Intensität des Trainingsgewichtes. Wenn der erste Satz mit 10 Wiederholungen absolviert ist, kann nach dem subjektiven Empfinden der nächste Satz um 5%,10% oder 25% erhöht werden ( Testablaufschema nach Zimmer,1999). Zwischen den einzelnen Satzpausen legen wir eine Pause von 3 Minuten ein, wenn bei dem ersten Testsatz nicht das maximale Gewicht für die 10 Wiederholungen erreicht wurde, wird diese zum zweiten Testsatz hin gesteigert. Da man bereits nach dem zweiten Testsatz das maximale Gewicht erreichen kann, ist es nicht immer nötig alle 3 Testsätze durchzuführen. Die Vorgehensweise wird bei jeder Übung wiederholt.
Zusammenfassung der Kapitel
1.DIAGNOSE: In diesem Kapitel werden die allgemeinen und biometrischen Daten des Probanden erfasst sowie eine initiale Krafttestung mittels X-RM-Test durchgeführt.
2.ZIELSETZUNG/PROGNOSE: Hier werden auf Basis des Eingangsgesprächs spezifische, zeitlich definierte Ziele zur Leistungsverbesserung und Schmerzreduktion festgelegt.
3.TRAININGSPLANUNG MAKROZYKLUS: Dieses Kapitel erläutert die langfristige Trainingsplanung und begründet die Wahl der ILB-Methode für den Aufbau der gesamten Trainingsstruktur.
4.TRAININGSPLANUNG MESOZYKLUS: Detaillierte Darstellung der operativen Trainingsplanung über einen Zeitraum von sechs Wochen unter Berücksichtigung der individuellen Übungsauswahl.
5.LITERATURRECHERCHE: Ein Vergleich relevanter Studien unterzieht das Thema der Effekte von Krafttraining bei chronischen Rückenschmerzen einer wissenschaftlichen Betrachtung.
Schlüsselwörter
Trainingsplanung, ILB-Methode, Muskelaufbau, Gewichtsreduktion, Lendenwirbelsäule, Krafttestung, X-RM-Test, Mesozyklus, Makrozyklus, Rückenschmerzen, Biometrie, Belastungsparameter, Trainingsmethode, Krafttraining, Leistungsdiagnostik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit dokumentiert die Erstellung eines individuellen Trainingsplans für einen Probanden mit dem Ziel, den Muskelaufbau zu fördern, das Körpergewicht zu senken und bestehende Beschwerden im LWS-Bereich mittels gezielter Belastung zu lindern.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Felder umfassen die sportmotorische Diagnostik, die zielgerichtete Periodisierung (Makro- und Mesozyklus) sowie die wissenschaftliche Begründung der gewählten Trainingsmethoden.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist die Verbesserung der allgemeinen Leistungsfähigkeit sowie eine signifikante Schmerzlinderung im Rückenbereich durch eine strukturierte, auf 6 Monate ausgelegte Trainingsintervention.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Für die Gestaltung der Trainingsplanung wird die "Individuelle-Leistungsbild-Methode" (ILB-Methode) verwendet, um Belastungsparameter präzise auf den Trainingsstand des Probanden abzustimmen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die diagnostische Auswertung der biometrischen Daten, die Durchführung der Krafttests, die Festlegung von Prognosen und die detaillierte Ausarbeitung der Trainingszyklen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Trainingsplanung, ILB-Methode, Muskelaufbau, LWS-Gesundheit und Belastungssteuerung charakterisiert.
Warum wurde explizit der Mehrwiederholungskrafttest (X-RM-Test) gewählt?
Dieser Test wurde gewählt, da der Proband zwar Trainingserfahrung besitzt, jedoch noch nie im Bereich des absoluten Maximalkrafttests (1-RM) trainiert hat; der X-RM-Test bietet hier Sicherheit und ist für definierte Wiederholungszahlen aussagekräftiger.
Wie wirkt sich die Schilddrüsenunterfunktion auf das Programm aus?
Die hormonelle Situation wird durch die ärztlich begleitete Medikamenteneinnahme (L-Thyroxin) kontrolliert; es ergeben sich daraus keine unmittelbaren Einschränkungen für das geplante Krafttraining.
Welche Bedeutung hat die LWS-Problematik für die Übungsauswahl?
Um die Schmerzen zu lindern und die Stützmuskulatur aufzubauen, wurden gezielt drei Übungen in den Plan integriert, die speziell auf die Stärkung des Lendenwirbelsäulenbereichs abzielen.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2022, Muskelaufbau, Gewichtsreduktion und Stärkung des LWS-Bereich. Effekte des Krafttrainings bei Rückenbeschwerden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1438003