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Die strukturierte Übergabe in der Intensivpflege. Qualitäts-, Risiko- und Fehlermanagement

Titel: Die strukturierte Übergabe in der Intensivpflege. Qualitäts-, Risiko- und Fehlermanagement

Hausarbeit , 2022 , 31 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Nicole Vanersa (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Arbeit wird versucht aufzuzeigen, warum die Thematik der strukturierten Übergaben so wichtig für die Patientensicherheit auf den Intensivstationen ist und welche Berührungspunkte zum Qualitäts-, Risiko- und Fehlermanagement bestehen. Zu Beginn werden Forschungsinteresse und -relevanz dargestellt sowie die aktuelle Forschungslage beschrieben. Die Darstellung der Folgen falscher Informationsweitergabe für die Patienten sowie für alle Beteiligten am Caring-Prozess beginnen den Einstieg in das Thema.

Zudem werden die rechtlichen Vorgaben und die sich daraus ergebenden Verpflichtungen für das Gesundheitspersonal und der Einrichtungen als elementarer Bestandteil der Thematik erklärt. Neben einem kurzen Ausflug in die Welt der Kommunikation wird mittels einem Modell aus dem Work-Engineering ausgeführt, wie Kontext in Übergabesituationen eine Rolle spielt und an welchen Punkten es zu Informationsabbrüchen kommen kann. In diesem Anschnitt wird die Rolle der Pflegekräfte und ihrer Entscheidungsprozesse rund um die Gestaltung der Übergaben hervorgehoben. Bei der Vielzahl internationaler Modelle zur standardisierten Übergabe wurde bemerkt, dass insbesondere das SBAR-Schema und I-PASS oft Inhalt von Studien ist, und wurden deshalb für diese Arbeit mit aufgenommen. Diese Mnemonics haben die Eigenschaft beim Anwender für eine Strukturierung seiner Kommunikation und gedanklichen Inhalte zu sorgen. Bei strikter Orientierung an diesen Übergabekonzepten bleibt in dieser Arbeit zu klären, ob diese mehr Vorteile für die Patientensicherheit als herkömmliche Übergaben haben. Im Bereich der Dienstübergaben auf den Intensivstationen spielt der Aspekt der Qualitätssicherung eine hervorragende Rolle. Im Verlauf dieser Arbeit soll auch die Frage nach Empfehlungen für die Praxis beantwortet werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Genderhinweis

Einleitung

1 Forschungshintergrund

1.1 Erkenntnisinteresse

1.2 Relevanz des Themas

1.3 Forschungsstand

1.4 Fragestellungen

2 Literaturrecherche

3 Theoretische Grundlagen

3.1 Dienstübergabe

3.2 Kommunikation

3.2.1 Die fünf Axiome der Kommunikation

3.2.2 Das Modell nach Shannon und Weaver

3.3 Patientensicherheit

3.4 Qualitätssicherung

4 Kontextfaktoren einer Übergabe

4.1 Work Systems Model

4.2 Entscheidungsprozesse

5 Strukturierte Übergabekonzepte

5.1 SBAR und iSoBAR

5.2 I-PASS

5.3 Studienlage und Empfehlungen

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht, wie strukturierte Übergabekonzepte auf Intensivstationen dazu beitragen können, Informationsverluste beim Schichtwechsel zu minimieren und damit die Patientensicherheit signifikant zu erhöhen.

  • Bedeutung der strukturierten Dienstübergabe für die Patientensicherheit
  • Rolle von Kontextfaktoren und Kommunikationsmodellen im klinischen Alltag
  • Analyse internationaler Übergabekonzepte wie SBAR und I-PASS
  • Rechtliche Grundlagen und Qualitätsmanagement im Krankenhaus
  • Strategien zur Implementierung von Übergabeprotokollen in der Pflegepraxis

Auszug aus dem Buch

Die fünf Axiome der Kommunikation

Der österreichische Kommunikationswissenschaftler und Philosoph Paul Watzlawick stellte mit seinen fünf Axiomen Grundregeln für die Kommunikation auf (Watzlawick et al., 2011):

1. Man kann nicht nicht kommunizieren.

2. Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt.

3. Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung.

4. Menschliche Kommunikation bedient sich analoger [nonverbaler] und digitaler [verbaler] Modalitäten.

5. Kommunikation ist symmetrisch [auf Augenhöhe gleichgestellt] oder komplementär [wechselseitig ergänzend].

Zusammenfassung der Kapitel

Forschungshintergrund: Definiert das Erkenntnisinteresse der Autorin aus der eigenen pflegerischen Praxis und erläutert die hohe Relevanz von Patientenübergaben für die Sicherheit im klinischen Alltag.

Literaturrecherche: Beschreibt das methodische Vorgehen bei der systematischen Suche und Auswahl relevanter wissenschaftlicher Quellen zur Thematik.

Theoretische Grundlagen: Erläutert zentrale Begriffe wie Dienstübergabe, Kommunikation, Patientensicherheit und Qualitätssicherung als Fundament für die weitere Analyse.

Kontextfaktoren einer Übergabe: Analysiert den dynamischen Kontext von Intensivstationen mithilfe des Work Systems Models und beleuchtet Entscheidungsprozesse sowie Umgebungseinflüsse.

Strukturierte Übergabekonzepte: Stellt bewährte Mnemonics-basierte Konzepte wie SBAR, iSoBAR und I-PASS vor und evaluiert deren Wirksamkeit anhand der aktuellen Studienlage.

Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit, standardisierte Übergabeverfahren trotz Zeitaufwand bei der Implementierung konsequent im klinischen Alltag zu etablieren.

Schlüsselwörter

Strukturierte Übergabe, Patientensicherheit, Intensivmedizin, SBAR-Schema, I-PASS, Dienstübergabe, Kommunikation, Qualitätsmanagement, Informationsverlust, Work Systems Model, Pflegepraxis, Risikomanagement, Fehlermanagement, Klinische Übergabe, Pflegestandards.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung strukturierter Übergaben für die Patientensicherheit auf Intensivstationen und wie Fehlkommunikation durch standardisierte Konzepte reduziert werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Kommunikation im medizinischen Setting, der Anwendung von Übergabeprotokollen, der Rolle von Kontextfaktoren sowie der Verzahnung von Qualitäts- und Risikomanagement.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Nutzen strukturierter Übergabemodelle wie SBAR oder I-PASS für die Reduktion von Informationsabbrüchen im Schichtwechsel theoretisch und evidenzbasiert zu belegen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine rein wissenschaftstheoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche, der Auswertung wissenschaftlicher Studien und der Analyse klinischer Konzepte basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich ausgehend von theoretischen Grundlagen der Kommunikation mit dem Work Systems Model, den Kontextfaktoren der Intensivmedizin und verschiedenen Modellen zur Standardisierung der Patientenübergabe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit fokussiert primär auf Begriffe wie "Strukturierte Übergabe", "Patientensicherheit", "SBAR", "I-PASS" und "Kommunikation" im Kontext des Qualitätsmanagements auf der Intensivstation.

Inwiefern beeinflussen Kontextfaktoren die Übergabequalität?

Faktoren wie Lärm, technische Ablenkungen durch Alarme, Zeitdruck und die individuelle Kompetenz des Personals spielen laut dem SEIPS-Modell eine entscheidende Rolle für die Störanfälligkeit der Informationsübertragung.

Ist die Einführung strukturierter Protokolle laut der Studienlage effektiv?

Ja, Studien belegen, dass die Implementierung evidenzbasierter Übergabeprozesse die Patientensicherheit erhöht, Fehlerraten senkt und die Effizienz der Informationsweitergabe signifikant verbessert.

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Details

Titel
Die strukturierte Übergabe in der Intensivpflege. Qualitäts-, Risiko- und Fehlermanagement
Note
1,0
Autor
Nicole Vanersa (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
31
Katalognummer
V1438266
ISBN (PDF)
9783346995346
ISBN (Buch)
9783346995353
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Strukturierte Übergabe SBAR Intensivstation Pflege Qualitätssicherung Informationsverluste
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicole Vanersa (Autor:in), 2022, Die strukturierte Übergabe in der Intensivpflege. Qualitäts-, Risiko- und Fehlermanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1438266
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  31  Seiten
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