Gottkönigtum (Zug zur Oase Siwa)

Alexanders Motive für den Besuch des Ammon-Orakels


Hausarbeit (Hauptseminar), 2010

33 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Alexander in Ägypten

3. Das Ammon-Orakel in der Oase Siwa
a. Geschichte des Ammon-Orakels
b. Alexanders Zug nach Siwa
c. Der Ort Siwa
d. Das Zeremoniell des Orakels

4. Alexanders Motive für den Besuch des Ammon-Orakels
a. Alexanders „pothos“
b. Die Unfehlbarkeit des Orakels
c. Der Wettstreit mit Herakles und Perseus
d. Vergleich mit Kambyses
e. Befragung des Orakels
f. Die Gottessohnschaft

5. Fazit

6. Quellennachweise
a. Sekundärquellen
b. Quellen

c. Forschungsliteratur

7. Anhang

8. Erklärung

1. Einleitung

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit einem Teilkapitel des Rache- bzw. Eroberungsfeldzuges Alexanders des Großen, nämlich mit seiner Einnahme Ägyptens 331 v. Chr. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf dem Besuch des Ammon-Orakels in der Oase Siwa liegen.

Die vorliegende Arbeit möchte eine Antwort darauf geben, warum sich Alexander dazu entschloss, eine Reise auf sich zu nehmen, die in rationaler Hinsicht äußerst fragwürdig erschien. Als Alexander Siwa aufsuchte, stand eine Entscheidungsschlacht mit Dareios III. noch aus. So verwundert es, dass Alexander sich die Zeit nahm, knapp 600 km durch öde Wüste zu ziehen, ohne einen greifbaren, nach außen hin sofort ersichtlichen Grund zu haben. Seine Zeitgenossen werden die Gründe wohl im Gesamtkontext verstanden haben, doch heute müssen wir uns auf Rekonstruktionen durch Sekundärquellen[1] einlassen. Ich möchte mich also hauptsächlich mit den überlieferten Alexanderquellen von Plutarch (Alexandervita), Arrian (Anabasis), Curtius Rufus (Historiae Alexandri), Diodor (Buch XVII der Bibliotheca Historica), und Justin (Bücher XI und XII der Historiae Philippicae)[2] befassen, und diese mit Hilfe der Darstellung moderner Historiker dahingehend untersuchen, welche Motive Alexander bewogen, das Ammon-Orakel aufzusuchen. Das Anspruchsvolle bei der Analyse von Quellen über Alexander den Großen ist darin zu sehen, dass alle oben erwähnten Autoren mindestens 400 Jahre später lebten als Alexander selbst, und ihre Erkenntnisse lediglich von den Primärquellenautoren Aristobulos, Kallisthenes, Ptolemaios oder Klitarch abschrieben. Demzufolge sind Aussagen dieser „späteren“ Autoren mit Vorsicht zu betrachten, trotzdem bieten sie uns unersetzliche Eindrücke davon, wie es gewesen sein könnte.

Trotz, oder gerade wegen dieser problematischen Quellenlage ist die Erforschung der Expedition nach Siwa, und dementsprechend die Erforschung der Beweggründe Alexanders nach Siwa zu ziehen, eines der meist thematisierten und kontrovers diskutiertesten Felder der Alexanderforschung.[3] Ziel dieser Arbeit kann es nicht sein, diese Komplexität[4] und Kontroversität in all ihren Facetten nachzuzeichnen, sondern es soll ein systematischer Überblick über grundlegende Kontroversen der Forschung im Hinblick auf Alexanders Motivation gegeben werden, ohne dabei die Sekundärquellen aus den Augen zu verlieren. Daher werden die Meinungen moderner Historiker wie SCHACHERMEYER, WILCKEN, KRAFT oder KIENAST schwerpunktmäßig Betrachtung finden.

Um die Motivlage Alexanders besser in den Gesamtkontext einordnen zu können, wird in einem ersten Hauptabschnitt meiner Arbeit allgemein auf Alexander in Ägypten eingegangen, ehe in einem zweiten Hauptabschnitt das Ammon-Orakel in Siwa näher beschrieben wird. Das Hauptaugenmerk dieser Hausarbeit soll im Folgenden auf den Motiven liegen, die Alexander bewogen haben könnten, nach Siwa zu ziehen. Den Abschluss der Arbeit bildet ein Fazit.

2. Alexander in Ägypten

Alexander gelang es, nachdem ihm die Städte Tyros und Gaza in Syrien[5] monatelang Widerstand leisteten, im Jahre 332 v. Chr. in Ägypten einzurücken und es zu besetzen[6]. Hier wurde er von der Bevölkerung als Befreier von der Perserherrschaft freudig empfangen. Bei Curtius Rufus ist dies folgendermaßen überliefert:

„Die Ägypter, schon jeher der persischen Macht feindlich gesonnen, da ihnen ihre Herrschaft habsüchtig und übermütig schien, hatten bei der Hoffnung auf Alexanders Ankunft neuen Mut geschöpft […]“[7].

Curtius spielt hier auf das gespannte Verhältnis der Ägypter mit den persischen Fremdherrschern an. Der persische Großkönig Kambyses hatte zum Beispiel zum Entsetzen der Ägypter deren heiligen Apisstier in Memphis[8] getötet. Alexander legte ein gänzlich gegenteiliges Verhalten an den Tag und war nicht nach Ägypten gekommen, um die Einheimischen zu unterjochen[9]. Vielmehr war seine Intention, sie von der Perserherrschaft zu befreien und sie für den neuen Herrscher zu gewinnen. Dies tat er, indem er die Ägypter sowohl politisch partizipieren ließ, als auch ihre religiösen Eigenheiten achtete. Er übergab z.B. die Zivilverwaltung an Eingeborene und restaurierte Tempelbauten in Karnak und Luksor[10], und opferte dem bereits oben erwähnten Stier in Memphis. So verwunderte es nicht, dass die Ägypter Alexander wohlgesonnen begegneten.

Alexander wurde von der einheimischen Priesterschaft als legitimer König des Landes anerkannt, wobei ihm in Memphis die üblichen pharaonischen Ehren zu Teil wurden. Er erhielt fünf Königstitel, die vor ihm schon den Pharaonen des Reiches zukamen, von denen aber lediglich vier erhalten sind. Alexander hieß nun auch „König von Oberägypten und König von Unterägypten“, sowie „Auserwählt von Re, geliebt von Amun“, „Horos“[11] und „Sohn des Re“. In letzterer Titulatur kam die mythische Vorstellung der Ägypter zum Tragen, dass der Pharao Sohn der jeweiligen Königsmutter und des Re sei. Damit war Alexander in Ägypten Pharao und Gott geworden. Man muss aber einschränkend erwähnen, dass Alexanders Vergöttlichung lediglich auf Ägypten bezogen war, und keine Auswirkungen auf die Griechen oder gar Makedonen hatte.[12] Inwieweit Alexander seine „göttliche Natur“ auch auf deren Kulturkreis ausdehnen wollte, gilt es bei der Motivation des Siwa-Zuges näher zu betrachten.

Nachdem Alexander in Memphis diese Ehren entgegengebracht wurden, machte er sich in der Jahreswende 332/331 v. Chr. auf den Weg entlang des Nils Richtung der Mittelmeerküste Ägyptens. Bei ihm waren wohl die Hypaspisten[13] Bogenschützen, Agrianer und die königliche Ile[14] der Hetärenreiterei[15]. In unmittelbarer Nähe zu einem Dorf namens Rhakotis gründete Alexander das ägyptische Alexandria[16]. Dort überbrachte ihm sein Admiral Hegelochos die Nachricht, dass die Seeherrschaft auf der Ägäis hergestellt sei, woraufhin Alexander aufbrach, um das Orakel des Wüstengottes Ammon zu besuchen.[17]

3. Das Ammon-Orakel in der Oase Siwa

a. Geschichte des Ammon-Orakels

Die Frage ist, wie sich auf ägyptischem Boden ein Orakel etablieren konnte, dass Beachtung in der ganzen Griechenwelt fand, und dessen Existenz auch Alexanders Aufmerksamkeit auf sich zog.

Zu Beginn hatte es in Ägypten den Gott Amun gegeben, den man im Mittleren und Neuen Reich[18] als einen der höchsten Götter in der Gestalt des Widders verehrte. Dieser wurde mit dem Sonnengott Ra[19] gleichgesetzt. Der Kult des Amun verbreitete sich über Ägypten nach Syrien, Aithiopien[20] und Libyen[21]. Das Ansehen des Amun schwand in der Folgezeit immer weiter dahin, doch an den Stellen, an denen er ein Orakel hatte, so etwa im aithiopischen Napata[22] oder im ägyptischen Theben, blieb seine Wirkmächtigkeit ungebrochen. So war das Orakel des Amun in Siwa eine Tochtergründung des Orakels in Theben im 7. Jh. v. Chr.[23] In der Oase Siwa blühte der Kult des Amun in einem Bereich, der mit dem eigentlichen ägyptischen Kernland am Nil nur noch wenig zu tun hatte. Man kann sogar sagen, dass sich dieses Amun-Heiligtum im Einflussgebiet eines ganz anderen Kulturkreises befand, nämlich in unmittelbarer Nähe zur Griechenkolonie Kyrene[24]. Durch diese Nachbarschaft begünstigt beeinflussten sich das Orakel und die Polis Kyrene wechselseitig. Auf der einen Seite übernahmen die Kyrenäer ca. im 6. Jh. v. Chr. den Amun als ihren Landesgott und nannten ihn seither Ammon. Diesen Ammon setzten sie mit ihrem Zeus gleich[25], ließen ihm aber, als Zeichen ägyptischer Herkunft, seine Widderhörner. Als Ausdruck intensiver Handelsbeziehungen zwischen Kyrene und der fruchtbaren Oase Siwa, prägten die Kyrenäer Münzen[26], auf denen Zeus mit den Widderhörner des Ammon dargestellt wurde[27]. Auf der anderen Seite öffnete sich das eigentlich zunächst ägyptische Orakel griechischen Brauchtümern und nahm sie für sich auf.
Die Kunde vom Kult dieses Orakels verbreitete sich daraufhin in ganz Griechenland, und somit wohl auch nach Makedonien. Durch seine scheinbare Untrüglichkeit, begünstigt durch die Abgelegenheit in der Wüste, wurde das Ansehen des Orakels von Siwa bei den Hellenen kontinuierlich gesteigert und es galt zur Zeit Alexanders als das erste Orakel der Griechenwelt, was auch Alexander bekannt war[28].[29]

b. Alexanders Zug nach Siwa

Dass Alexander vom neu gegründeten Alexandria gen Oase Siwa aufbrach, wurde in Kapitel Zwei bereits erwähnt. Im Folgenden soll erläutert werden, wie der Weg nach Siwa, gemessen an den Aussagen der Sekundärquellen, ausgesehen haben könnte.

Alexanders Weg nach Siwa wird von vier Autoren wiedergegeben. Wir erfahren etwas darüber bei Arrian[30], Curtius Rufus[31], Diodor[32] und Plutarch[33]. Lediglich Justin gibt keine Auskünfte über den Weg nach Siwa. Da vier von fünf Autoren die Reise Alexanders beschreiben, scheint es verständlich, dass sich die Berichte ähneln, wenn nicht sogar gleichen, da sich ihrer Erkenntnisse auf die gleichen Primärquellen zurückführen lassen. Beim Vergleich der Quellen fällt auf, dass Arrians Darstellung denen der anderen Autoren bis auf eine kleine Ausnahme gleicht: Er beinhaltet zusätzlich den Empfang einer kyrenäischen Gesandtschaft, mit denen Alexander Freundschaft und ein Bündnis schloss. Daher wird in dieser Arbeit zunächst auf Arrian Bezug genommen, da dieser in der Forschung auch als der vertrauenswürdigste Autor bezeichnet wird[34]. Dort heißt es:

„Er marschierte bis Paraitonion am Meer entlang durch leeres Land, wenn gleich nicht völlige Wüste, einen Weg von etwa 1600 Stadien, wie Aristobulos erzählt; dann bog er ins Landesinnere in Richtung auf die Stelle ab, wo das Heiligtum des Ammon liegt.“[35]

Alexanders Weg führte ihn also an der Mittelmeerküste Richtung Westen bis nach Paraetonion[36], was ungefähr einer Strecke von 300 km entsprechen dürfte. Von Paraetonion bog er dann ins Landesinnere Richtung Ammons-Orakel ab.

Arrian berichtet weiter vom Weg nach Siwa:

„Nun führte der Marsch durch Öde und großenteils wasserlose Sandwüste, jedoch hatte Alexander in großer Menge Regenwasser zur Verfügung, was man als göttliches Zeichen auslegte. Als solches göttliches Zeichen deutete man überdies auch folgendes: Wenn in dieser Gegend Südwind weht, bedeckt er den Weg tief mit Sand und schüttet die Markierungen zu, […]. So geriet dann auch das Heer Alexanders in die Irre, und selbst die Wegführer waren im unklaren, in welcher Richtung man weiterzuziehen hätte. Aber wie Ptolemaios, Sohn des Lagos, erzählt, setzten sich zwei Schlangen an die Spitze des Zuges und gaben Laute von sich, worauf Alexander den Führern befahl, auf die Gottheit zu vertrauen und diesen Tieren zu folgen, die sie in der Tat denn auch den Weg zum Heiligtum und dann wieder zurück führten. Aristobul aber, und mit ihm stimmt die Mehrzahl anderer Quellen überein, spricht von zwei Raben, die vor den Truppen herflogen, und diese seien es gewesen, die Alexander den Weg zeigten.“[37]

Im Landesinneren erschwerte sich der Marsch Alexanders, da man sich nun in Wüstengebiet befand. Die Hitze schien weniger problematisch für Alexander gewesen zu sein, da ihm Regenwasser in Fülle zur Hilfe kam. Auch, dass durch Wind die Markierungen, die man zur Orientierung benötigte, mit Sand bedeckt wurden, war keine Behinderung für Alexander. Als sich selbst die Wegführer, die seit Paraetonion mit der Karawane zogen, nicht zu helfen wussten, kamen Alexander Tiere zur Hilfe; Ptolemaios spricht von Schlangen und Aristobul, der seine Erkenntnisse von Kallisthenes haben dürfte[38], von Raben, die Alexander den Weg Richtung Siwa leiteten. Beim Bericht z.B. des Kallisthenes wird auch die Episode bei Herodot[39] eine Rolle gespielt haben, die vom Versuch des Kambyses berichtet, das Ammons-Orakel aufzusuchen, um es zu zerstören. Beim Versuch blieb es aber, denn sein Heer wurde nie in Siwa gesehen, und man vermutete, dass es eben durch jenen Südwind in der Wüste unter Sand begraben worden ist. Die Herausstellung, dass Alexander dieses Hindernis wohl mit Hilfe des Ammon überwandt, rückte ihn näher an die Sphäre des Göttlichen. Nach außen, vor allem aber auch auf die Perser, musste der Bericht, dass ihr ehemaliger Großkönig von Alexander übertrumpft worden war, dementsprechend gewirkt haben.

Alles in allem wurde die Reise nach Siwa zu einer Fahrt göttlicher Vorzeichen und Wunder, was auch durch die Teilnehmer schon so empfunden wurde. Sicherlich sind die Vorkommnisse in der Wüste noch literarisch ausgeschmückt worden, doch scheint ihnen zumindest ein wahrer Kern inne zu wohnen. Zum Beispiel waren Regen zu Winterzeit und Tiere zu allen Jahreszeiten an diesem Ort keine Seltenheit.[40]

c. Der Ort Siwa

Über den Ort Siwa bekommen wir Auskunft bei Arrian[41], Curtius Rufus[42] und Diodor[43], sowie in einer Passage bei Herodot[44] über die sog. Sonnenquelle. Auch hier fallen die deutlichen Erzählparallelen der Autoren auf. So gibt es m. E. bei den Darstellungen von Curtius und Diodor kaum Abweichungen, sodass es nahe liegt, dass beide die gleiche Textgrundlage benutzten. Im Vergleich zu Arrian fallen ebenfalls inhaltliche Überschneidungen auf, jedoch fasst sich Arrian etwas kürzer. Inhaltlich gesehen werden die meisten Charakteristika des Ortes Siwa bei Curtius und Diodor gegeben. Ich beschränke mich hier, aus Gründen der Ähnlichkeit der Quellen, auf die Darstellung bei Curtius. Dort heißt es:

[...]


[1] Einmalig in der Forschung zur Alten Geschichte ist die Einteilung der Alexanderquellen in Primär- und Sekundärquellen.
Mit Primärquellen sind all diejenigen Autoren gemeint, die zur Zeit Alexanders lebten und schrieben. Diese Aufzeichnungen sind jedoch nur noch fragmentarisch erhalten (vgl. dazu Jacoby, Fragmente der Griechischen Historiker (FrGrHist)).
Sekundärquellen meinen im Zusammenhang mit Alexander immer Autoren, die frühestens 400 Jahre später lebten als Alexander.

[2] Das Gros der Alexanderforscher bevorzugt das Werk Arrians, da sich hier ein erster Ansatz ernsthafter Historiographie findet. Die übrigen Texte hingegen, eher abwertenden auch als Alexander-Vulgata bezeichnet, enthalten augenscheinlich viele fiktionale Elemente.

[3] vgl. Schachermeyer: Alexander der Grosse, S. 243.

[4] Für einen Forschungsüberblick über Alexanders Zug zur Oase Siwa vgl. Seibert: Alexander der Grosse, S. 116 ff.

[5] Einen geographischen Überblick über Alexanders Weg durch Ägypten bietet die Karte (1) im Anhang (Kapitel 7).

[6] Scheinbar gelang diese Besetzung Ägyptens völlig problemlos. Curtius (4, 7, 3-4) berichtet davon, dass die Perser, auch durch den Abfall der Ägypter, in Schrecken versetzt worden seien und der ansässige Satrap Mazakes Alexander 8.000 Talente und den ganzen königlichen Hausstand auslieferte.

[7] Curt. 4, 7, 1.

[8] Siehe Anhang (1) (Kapitel 7).

[9] Curt. 4, 7, 5. „[…] nachdem er die Angelegenheiten des Landes in der Weise geordnet hatte, dass er nichts an den überkommenen Sitten der Ägypter änderte […]“

[10] Beide Tempelbauten waren im ägyptischen Theben gelegen. Siehe Anhang (1) (Kapitel 7).

[11] Horos kann als „starker Fürst“ übersetzt werden; die Titulatur ist aber wohl auch an den altägyptischen Himmelsgott Horos angelehnt.

[12] vgl. Wilcken: Oase Siwa, S. 261ff.

[13] Leichte Infanterie in Alexanders Heer.

[14] Eine Ile waren ca. 200 Mann.

[15] Hetairoi waren die engen Gefährten Alexanders.

[16] Siehe Anhang (1) (Kapitel 7).

[17] vgl. Wilcken: Oase Siwa, S. 263f.

[18] Also etwa von 2150 bis 1070 v.Chr.

[19] Auch die Bezeichnung Re ist gängig.

[20] Südlich von Ägypten gelegen.

[21] Nordwestlich von Ägypten gelegen. Siehe Anhang (1) (Kapitel 7).

[22] Im heutigen Sudan gelegen.

[23] vgl. Kienast: Alexander, Zeus und Ammon, S. 316.

[24] Siehen Anhang (1) (Kapitel 7).

[25] Zu Alexanders Zeit war jedoch die Gleichsetzung von Ammon und Zeus nicht die Regel. Alexander unterschied deutlich zwischen dem Zeus der Griechen und dem Ammon der Libyer (vgl. Kienast: Alexander, Zeus und Ammon, S. 316 bezugnehmend auf: Arrian, Indike 35, 8.)

[26] Siehe Anhang (2) (Kapitel 7): Hier ist eine Münze dargestellt, die Alexander mit den Widderhörnern des Ammon zeigt. So ähnlich könnten die Münzen der Kyrenäer knapp 200 Jahre vorher ausgesehen haben.

[27] vgl. Wilcken: Oase Siwa, S. 265.

[28] Alexander kannte mit Sicherheit die Schriften Herodots, der in seinen Historien die Gründung des Siwa-Orakels als Filiale des Orakels in Theben, und auch Kambyses Versuch Siwa zu zerstören, beschrieb.

[29] vgl. Wilcken: Oase Siwa, S. 265, sowie Schachermeyer: Alexander der Grosse, S. 246.

[30] Arr. 3, 3, 3 – 6.

[31] Curt. 4, 7, 9 - 15

[32] Diod. 17, 49, 2-6.

[33] Plut. Alex. 27.

[34] vgl. Wilcken: Oase Siwa, S. 265f. Er betont, dass Kallisthenes eine herausragende Stellung bei der Beurteilung Alexanders des Großen einnimmt. Und Arrian rezipiert Kallisthenes, so Wilcken.

[35] Arr. 3, 3, 3.

[36] Siehe Anhang (1) Kapitel 7.

[37] Arr. 3, 3, 4 – 6.

[38] vgl. Wilcken: Oase Siwa, S. 266.

[39] Herodot 3, 25-26.

[40] vgl. Wilcken: Oase Siwa, S. 264/265, sowie Schachermeyer: Alexander der Grosse, S. 249.

[41] Arr. 3, 4, 1 - 4.

[42] Curt. 4, 7, 16 - 22.

[43] Diod. 17, 50,1 - 5.

[44] Herodot 4, 181.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten

Details

Titel
Gottkönigtum (Zug zur Oase Siwa)
Untertitel
Alexanders Motive für den Besuch des Ammon-Orakels
Hochschule
Universität Siegen  (Fachbereich 1 - Geschichte )
Veranstaltung
Alexander der Große
Note
1,3
Autor
Jahr
2010
Seiten
33
Katalognummer
V143849
ISBN (eBook)
9783640605507
ISBN (Buch)
9783640605644
Dateigröße
1071 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gottkönigtum, Oase, Siwa), Alexanders, Motive, Besuch, Ammon-Orakels
Arbeit zitieren
Mario Kulbach (Autor), 2010, Gottkönigtum (Zug zur Oase Siwa), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/143849

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