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Freie Software, freie Gesellschaft. Warum es gut ist, wenn Schulen Open Source Software und Prozesse leben und lehren

Title: Freie Software, freie Gesellschaft. Warum es gut ist, wenn Schulen Open Source Software und Prozesse leben und lehren

Pre-University Paper , 2023 , 82 Pages , Grade: 5.75

Autor:in: Fabio Bittner (Author)

Computer Science - Software
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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit soll Bildungsinstitutionen dazu ermutigen, Freie Software einzusetzen und die mit ihr verbundenen Prozesse aktiv zu leben. Sie möchte zu einem kollaborativen Modell der Zusammenarbeit anregen, in dem Schüler:innen gemeinsam mit Lehrpersonen und der Verwaltung den Schulbetrieb gestalten und erleben. Damit spielen Schulen eine wichtige Rolle im Wandel der Gesellschaft, der durch eine umfassende Bildung der Erwachsenen von Morgen geschieht.

Die Kontrolle der Informationstechnologie, die wir heute international tätigen Großunternehmen überlassen haben, können unsere Schulen so zurück in die Hände unserer demokratischen Gesellschaft holen. Es handelt sich um kein Informatikthema, sondern um einen Weckruf zum Wahrnehmen unserer politischen Verantwortung.

Die aktuelle Situation der Wissensvermittlung im Bereich Medien und Informatik ist unzufriedenstellend. Wir kennen nur einen Teil unserer Möglichkeiten, weil im Wesentlichen Produktschulung auf unseren Bildungsinstitutionen stattfindet. Dies vor allem in der allgemeinen Medienkompetenz, dem Arbeiten mit Dokumenten, der Informatik für die Allgemeinheit.

Excerpt


1. Einleitung

1.1 Gefährliche Entwicklungen

1.2 Zukunft gestalten

1.3 Auftrag

2. Vorgehensweise

2.1 Materialien & Werkzeuge

3. Problemstellung

3.1 Produktnamen statt Technologiebegriffe

3.2 Wer kontrolliert unsere Daten

3.3 Adaptive Learning

3.4 Einfluss auf das Bildungswesen

4. Was ist Freie Software

4.1 Freie Software

4.2 Open Source Bewegung

4.3 Lizenzen

5. Free/Libre Open Source Projekte

5.1 Lösungen für den Schulbetrieb

5.2 Wichtige FLOSS Beispiele

6. Selbstversuche

6.1 GNU/Linux am eigenen PC

6.2 LaTeX zur Textverarbeitung

6.3 Projektwebsite mit GitLab Pages

6.4 Zur GNOME Dokumentation beitragen

6.5 Korrektur im ILIAS Development README

6.6 Umfragesoftware selbst entwickelt

7. Software im Einsatz an Schulen

7.1 Pädagogische Maturitätsschule Kreuzlingen

7.2 Schulen in Grossbritannien

7.3 Freie Software am Georg-Büchner-Gymnasium (Hannover)

7.4 Free Upgrade for a digital Sustainable School (FUSS)

8. Umfrage an Schweizer Schulen

8.1 Kontaktaufnahme

8.2 Die Umfrage

9. Wozu Bildung dient

9.1 Definition

9.2 Geschichtliche Vorbilder

10. Massnahmen

10.1 Schulhomepage selbst verwalten

10.2 Fokuswoche „Freie Software“

10.3 Schüler:innen machen IT-Support

10.4 Lernstick als Schuldesktop

10.5 Einführung von LaTeX für grössere schriftliche Arbeiten

11. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, Bildungsinstitutionen dazu zu ermutigen, Freie Software und damit verbundene kollaborative Prozesse aktiv im Schulalltag zu nutzen, um die digitale Souveränität sowie eine kritische Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern zu fördern.

  • Analyse der Abhängigkeiten von Big-Tech-Konzernen im Bildungssektor
  • Vermittlung der Philosophie und Rechtsgrundlagen von Freier und Open Source Software
  • Dokumentation praktischer Erfahrungen mit Open Source Werkzeugen im Schulumfeld
  • Untersuchung des Ist-Zustands des Softwareeinsatzes an Schweizer Schulen mittels Umfrage
  • Erarbeitung konkreter Handlungsoptionen für Schulen zur Förderung der digitalen Autonomie

Auszug aus dem Buch

1.2 Zukunft gestalten

Auf der anderen Seite ist Open Source und Freie Software eine phantastische Chance, Methoden zu lernen und zu lehren, die unsere Zukunft verändern. Freie Software wird kollaborativ entwickelt, von Personen mit unterschiedlichen Kenntnissen und Interessen. Es ist kein Umfeld, das alleine den Nerds und Programmierern gehört.

Software gestaltet und bestimmt heute unsere Gesellschaft und wir haben gelernt, welche Erwartungen wir an sie haben dürfen. Wer nicht programmieren kann oder will, kann an der Benutzerfreundlichkeit mitarbeiten, die Dokumentation verbessern, Fehler melden, neue Features oder Verbesserungen vorschlagen, Koordinationsaufgaben, Kommunikation, Motivation und Fundraising übernehmen. Diese Prozesse, wenn wir sie beherrschen, müssen wir nützen, um die Software zu formen, die unsere Gegenwart beherrscht und unsere Zukunft gestaltet.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Dieses Kapitel thematisiert die unzufriedene Situation der Wissensvermittlung im Bereich Informatik und warnt vor der Abhängigkeit von grossen Technologiekonzernen.

Vorgehen: Hier wird der dreiteilige Aufbau der Arbeit erläutert, der Theorie, praktische Erfahrungen und eine Umfrage an Schweizer Schulen umfasst.

Problemstellung: Das Kapitel analysiert, wie proprietäre Produktnamen technologische Konzepte verdrängen und wie Big Tech die Kontrolle über Nutzerdaten ausweitet.

Was ist Freie Software: Hier werden die vier wesentlichen Freiheiten definiert und der historische Kontext sowie die verschiedenen Lizenzmodelle von FOSS erläutert.

Free/Libre Open Source Projekte: In dieser Übersicht werden verschiedene Softwarewerkzeuge für den Schulbetrieb kategorisiert und wichtige Open Source Projekte vorgestellt.

Selbstversuche: Der Autor dokumentiert seine persönlichen Erfahrungen beim Einsatz von Linux, LaTeX, GitLab und der Entwicklung einer eigenen Umfragesoftware.

Software im Einsatz an Schulen: Dieses Kapitel prüft den Softwareeinsatz an verschiedenen Schulen in der Schweiz, Grossbritannien und Deutschland anhand von Fallbeispielen.

Umfrage an Schweizer Schulen: Hier werden die Ergebnisse einer Umfrage unter Schweizer Schulleitungen zum Wissensstand und Einsatz von Freier Software präsentiert.

Wozu Bildung dient: Das Kapitel beleuchtet den Bildungsbegriff philosophisch und setzt ihn in den Kontext der Eigenverantwortung und Mündigkeit nach Immanuel Kant.

Massnahmen: Basierend auf den Voranalysen werden praktikable Vorschläge erarbeitet, wie Schulen IT-Prozesse und technologische Unabhängigkeit gestalten können.

Schlusswort: Ein abschliessender Rückblick auf die Bedeutung der Freien Software-Bewegung und ein Appell zum verantwortungsvollen Umgang mit Technologie an Schulen.

Schlüsselwörter

Freie Software, Open Source, Digitalisierung, Datenschutz, Mündigkeit, Bildungsinstitutionen, IT-Autonomie, Kollaboration, Medienkompetenz, Schulinformatik, Proprietäre Software, Informatikunterricht, Digitale Souveränität, FOSS, Lehrplan.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptanliegen der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, warum es für Schulen erstrebenswert ist, auf Freie Software zu setzen, um eine kritische Mediennutzung zu fördern und die Abhängigkeit von grossen Technologiekonzernen zu reduzieren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Freier Software, die Analyse von Big-Tech-Abhängigkeiten in Schulen, der praktische Einsatz von Open Source Tools sowie bildungsphilosophische Aspekte der digitalen Bildung.

Was ist die Kernforschungsfrage?

Wie können Bildungsinstitutionen durch den Einsatz von Freier Software und veränderten IT-Prozessen die digitale Mündigkeit der Lernenden stärken und ihre technologische Autonomie sichern?

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit kombiniert einen theoretischen Vergleich, Selbstversuche und praktische Anwendungsdokumentation, ergänzt durch eine empirische Umfrage unter Entscheidungsträgern an Schweizer Schulen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Hintergründe zu Lizenzen und Softwarebewegung als auch der praktische Einsatz von Tools wie Linux, LaTeX und ILIAS, sowie Fallbeispiele an verschiedenen Gymnasien diskutiert.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation?

Die wichtigsten Schlagworte sind Digitale Souveränität, Open Source, Bildungsauftrag, Datenschutz und kollaborative Prozesse im Schulwesen.

Warum wird im Anhang zwischen "Freier Software" und "Proprietärer Software" unterschieden?

Die Unterscheidung ist entscheidend, da sie definiert, ob Nutzer die Kontrolle über die Technologie haben (Freie Software) oder diese vollständig an Drittanbieter abgeben (Proprietäre Software).

Welche Bedeutung hat das Fallbeispiel "FUSS" für die Arbeit?

Das Südtiroler FUSS-Projekt dient als Best-Practice-Beispiel dafür, wie eine nachhaltige, IT-gestützte Schulinfrastruktur auf Basis von Freier Software über Jahre hinweg erfolgreich realisiert werden kann.

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Details

Title
Freie Software, freie Gesellschaft. Warum es gut ist, wenn Schulen Open Source Software und Prozesse leben und lehren
Course
Maturaarbeit
Grade
5.75
Author
Fabio Bittner (Author)
Publication Year
2023
Pages
82
Catalog Number
V1438835
ISBN (PDF)
9783346999818
ISBN (Book)
9783389059111
Language
German
Tags
Free Software Open Source Freedom Free Society School Education Switzerland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Fabio Bittner (Author), 2023, Freie Software, freie Gesellschaft. Warum es gut ist, wenn Schulen Open Source Software und Prozesse leben und lehren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1438835
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