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Mitarbeiter-Motivation durch leistungsorientierte Vergütung im TVöD

Fallstudie zu einem Buchartikel

Title: Mitarbeiter-Motivation durch leistungsorientierte Vergütung im TVöD

Term Paper , 2009 , 9 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefan Walther (Author)

Leadership and Human Resources - Employee Motivation, Employee Satisfaction
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Motivierte Mitarbeiter sind essentiell für den Erfolg einer Organisation. Unbestritten scheint auch, dass das bisherige Vergütungs- und Beförderungssystem im öffentlichen Dienst nur
wenige Leistungsanreize bietet.2 Mit dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD, 13.09.2005) unternehmen die Tarifparteien den Versuch, die Leistungskomponente, zum Beispiel
über leistungsorientierte Entgeltbestandteile, leistungsabhängige Bewegung in den Entgeltstufen oder Führung auf Probe, zu stärken.
Die Fallstudie geht der Frage nach, inwiefern es den Beteiligten durch die Modifikation des Vergütungssystems im öffentlichen Dienst gelingen kann, eine motivations- und folglich auch leistungssteigernde Wirkung zu erzielen. Die Steuerung von Mitarbeitern setzt Kenntnisse und Antizipation menschlicher Motive und Handlungsweisen voraus. In der Wissenschaft existieren verschiedene Ansätze die sich mit dem menschlichen Verhalten am Arbeitsplatz beschäftigen.
Nach einem kurzen Abriss über ausgewählte Theorien und dem TVöD soll anschließend die Ausgestaltung der Leistungskomponente vor dem Hintergrund der beschriebenen Theorien kritisch diskutiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. (Motivations-)Theorie

3. Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst

4. Leistungskomponente des TVöD vor dem Hintergrund der Motivationstheorie

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die Ausgestaltung der Leistungskomponente innerhalb des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) und prüft, inwiefern die Modifikationen des Vergütungssystems tatsächlich eine motivations- und leistungssteigernde Wirkung entfalten können, wobei psychologische Aspekte der Arbeitsmotivation im Zentrum der Analyse stehen.

  • Grundlagen der klassischen und modernen Motivationstheorien
  • Struktur und Zielsetzungen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD)
  • Kritische Analyse monetärer Anreize im Kontext des öffentlichen Sektors
  • Bedeutung von Instrumenten wie Zielvereinbarungen und systematischer Leistungsbeurteilung

Auszug aus dem Buch

Leistungskomponente des TVöD vor dem Hintergrund der Motivationstheorie

Eine einfache Kausalkette könnte die Idee des Tarifvertrages beschreiben: Über finanzielle Anreize erhöht sich die Motivation der Mitarbeiter. Die Folge wäre eine verbesserte individuelle Leistung und somit auch eine besser erbrachte (öffentliche) Dienstleistung.7 Fraglich bleibt allein, ob sich Mitarbeiter im Allgemeinen und öffentliche Angestellte im Speziellen durch eine derartige Ausgestaltung wirklich zu nachhaltiger Mehrleistung motivieren lassen.

Gerade der Effekt monetärer Anreize auf die Motivation ist oft nur von kurzer Dauer.8 Auch Herzberg ordnet in seiner Theorie das Gehalt lediglich den Hygienefaktoren zu. So kann es durchaus zu einem kurzfristigen Motivationsschub kommen, dieser vermag jedoch keine dauerhafte Anreizwirkung zu leisten.9 Gehen bereits sicher geglaubte Prämien wieder verloren, kehrt sich der Effekt gar um und führt zu Demotivation.10 Hinzu kommt der Umstand, dass speziell die Beschäftigten im öffentlichen Sektor ihre Motivation scheinbar primär aus intrinsischen Faktoren ziehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problematik der Leistungsanreize im öffentlichen Dienst ein und formuliert die zentrale Fragestellung der Fallstudie.

2. (Motivations-)Theorie: Hier werden wesentliche motivationstheoretische Ansätze wie die Bedürfnishierarchie nach Maslow, die Anreiz-Beitrags-Theorie und die Zweifaktoren-Theorie nach Herzberg vorgestellt.

3. Der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst: Das Kapitel beleuchtet die Intention des TVöD, durch variable Vergütungsbestandteile und neue Beförderungskriterien die Leistungskultur im öffentlichen Dienst zu reformieren.

4. Leistungskomponente des TVöD vor dem Hintergrund der Motivationstheorie: Dieser Abschnitt verknüpft die Theorie mit der praktischen Umsetzung und diskutiert die Risiken sowie Chancen monetärer Anreize.

5. Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst zusammen, dass finanzielle Anreize nur ein Element eines umfassenden Motivationsmanagements sein können und die Unterstützung der Belegschaft für den Erfolg entscheidend ist.

Schlüsselwörter

TVöD, Öffentlicher Dienst, Leistungskomponente, Motivationstheorie, Herzberg, Leistungsbeurteilung, Zielvereinbarung, monetäre Anreize, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Vergütungssystem, Personalmanagement, öffentliche Verwaltung, Arbeitszufriedenheit, Leistungsentgelt

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Einführung leistungsorientierter Vergütungselemente im öffentlichen Dienst und bewertet deren Wirksamkeit anhand von motivationstheoretischen Modellen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit konzentriert sich auf die Schnittstelle zwischen öffentlicher Verwaltung, modernen Personalvergütungsmodellen und der psychologischen Fundierung menschlicher Leistungsbereitschaft.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, kritisch zu hinterfragen, ob finanzielle Anreize im Rahmen des TVöD tatsächlich geeignet sind, die Leistung der Beschäftigten nachhaltig zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse ausgewählter motivationstheoretischer Ansätze, die zur Evaluation einer Fallstudie zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst angewendet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil stellt zunächst die theoretischen Grundlagen vor, beschreibt den Aufbau des TVöD und diskutiert die Anwendbarkeit der Theorien auf die neuen Vergütungsinstrumente der Verwaltung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere TVöD, Leistungsentgelt, Zielvereinbarung, intrinsische Motivation sowie die kritische Abwägung zwischen monetären Anreizen und dem öffentlichen Sektor.

Warum sind monetäre Anreize im öffentlichen Dienst problematisch?

Die Autorin weist darauf hin, dass finanzielle Anreize oft nur eine kurze Wirkung entfalten und laut Herzberg primär als Hygienefaktoren fungieren, anstatt langfristige intrinsische Motivation zu erzeugen.

Welche Rolle spielt die Führungskraft bei der Umsetzung?

Führungskräfte tragen die Verantwortung, weg vom Gießkannenprinzip zu kommen und durch ein professionelles Beurteilungssystem eine sachliche und gerechte Bewertungskultur zu etablieren.

Ist die Zielvereinbarung ein geeignetes Instrument?

Ja, sofern sie professionell gestaltet ist und Transparenz schafft, kann sie laut der Arbeit die Partizipation der Mitarbeiter fördern und als Instrument zur Leistungsdiskussion dienen.

Wie stehen Beamte dem System gegenüber?

Dem Dokument zufolge unterstützen die meisten betroffenen Beamten die Einführung eines leistungsorientierteren Systems, da es auch als Schritt zu mehr Gerechtigkeit wahrgenommen werden kann.

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Details

Title
Mitarbeiter-Motivation durch leistungsorientierte Vergütung im TVöD
Subtitle
Fallstudie zu einem Buchartikel
College
University of Potsdam
Grade
1,3
Author
Stefan Walther (Author)
Publication Year
2009
Pages
9
Catalog Number
V144008
ISBN (eBook)
9783640540938
ISBN (Book)
9783640540617
Language
German
Tags
Leistung Motivation TVöD Mitarbeiter Motivationstheorie Herzberg Vroom Arbeitszufriedenheit öffentlicher Dienst leistungsorientierte Bezahlung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Walther (Author), 2009, Mitarbeiter-Motivation durch leistungsorientierte Vergütung im TVöD, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144008
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