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Einflüsse von Angst und Ekel vor Tieren auf die kindliche Entwicklung

Titel: Einflüsse von Angst und Ekel vor Tieren auf die kindliche Entwicklung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2023 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Samuel Martin (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser wissenschaftlichen Hausarbeit beschäftigen wir uns mit dem Thema "Angst und Ekel bei Kindern vor Tieren" und dessen Einflüsse auf die kindliche Entwicklung. Das Thema Angst und Ekel bei Kindern vor Tieren ist ein weit verbreitetes Phänomen, was Eltern und Pädagog:innen vor Herausforderungen stellt. In der kindlichen Entwicklung spielen Ängste und Ekel eine wichtige Rolle, da diese einen Einfluss auf die psychische Gesundheit haben können. Daher ist dies ein wichtiges Thema für die Kinderpsychologie.

Als Hauptquelle für diese Hausarbeit verwende ich Ulrich Gebhards Werk "Kind und Natur", welches darstellt, dass die Ängste von Kindern vor Tieren auf unterschiedliche Ursachen zurückgeführt werden können und wie der Kontakt zur Natur den Kindern helfen kann, diese zu überwinden. Zu Beginn werde ich jedoch erstmal die Begriffe Angst und Ekel definieren. Anschließend beschäftige ich mich mit der psychischen Entwicklung von Kindern und wie Ängste und Ekel sich auf ihre Entwicklung auswirken können. Zudem beschäftige ich mich mit der Entstehung dieser Ängste und Ekel, wobei ich insbesondere auf die Angst und den Ekel von Kindern vor Tieren eingehe.

Diese Hausarbeit soll die Ursachen dieser Ängste aufzeigen, sowie Veränderungen im Verlauf der kindlichen Entwicklung beleuchten. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Bedeutung von Naturkontakt bei der Überwindung von Ängsten und Abneigungen von Kindern gegenüber Tieren. Hierbei werde ich auch die praktischen Empfehlungen meiner Hauptquelle für Eltern und Pädagogen berücksichtigen und dessen theoretische Erklärungen für die positive Wirkung von Naturkontakten auf die kindliche Entwicklung vorstellen. Abschließend fasse ich die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und gebe eine mögliche Schlussfolgerung für die Praxis an.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINFÜHRUNG

1.1. DEFINITION ANGST

1.2. DEFINITION EKEL

2. ÜBERBLICK ÜBER DIE PSYCHISCHE ENTWICKLUNG VON KINDERN

2.1. FAKTOREN FÜR DIE KINDLICHE ENTWICKLUNG

2.2. ENTWICKLUNG VON ÄNGSTEN UND EKEL

3. ANGST UND EKEL VOR TIEREN BEI KINDERN

3.1. VOR WELCHEN TIEREN FÜRCHTEN SICH DIE KINDER

3.2. URSACHEN UND ENTSTEHUNG

4. DIE BEDEUTUNG VON NATURKONTAKT FÜR DIE ÜBERWINDUNG VON ANGST UND EKEL VOR TIEREN

4.1. PRAKTISCHE EMPFEHLUNGEN FÜR ELTERN, LEHRER UND PÄDAGOGEN

4.2. THEORETISCHE ERKLÄRUNGEN FÜR DIE POSITIVE WIRKUNG VON NATURKONTAKT

5. FAZIT

5.1. ZUSAMMENFASSUNG DER WICHTIGSTEN ERKENNTNISSE

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Angst und des Ekels von Kindern gegenüber Tieren sowie deren Einfluss auf die kindliche Entwicklung. Das primäre Ziel besteht darin, die Ursachen dieser emotionalen Reaktionen zu beleuchten und aufzuzeigen, wie positiver Naturkontakt dazu beitragen kann, diese Ängste abzubauen und die gesunde psychische Entwicklung zu fördern.

  • Definition und Differenzierung der Begriffe Angst und Ekel im psychologischen Kontext
  • Analyse der kindlichen psychischen Entwicklung unter Einbeziehung von Schutz- und Risikofaktoren
  • Untersuchung der spezifischen Angst- und Ekelreaktionen von Kindern gegenüber Tieren
  • Ableitung praktischer Empfehlungen für Eltern und Pädagogen zur konstruktiven Begleitung
  • Darstellung der positiven Wirkungsweisen von Naturerfahrungen auf die kognitive und emotionale Entwicklung

Auszug aus dem Buch

4.1. Praktische Empfehlungen für Eltern, Lehrer und Pädagogen

Dass die Natur für den Menschen ein wichtiger Bestandteil des Lebens ist, ist ersichtlich, aber wie kann sie bei der Überwindung von Angst und Ekel gegenüber Tieren helfen? Wie kann man die Natur mit den Kindern bzw. Schülern in Kontakt bringen?

Es ist sehr wichtig Kinder früh mit Tieren in Kontakt zu bringen, zum Beispiel mit Zoobesuchen, Schullandheimaufenthalten auf dem Bauernhof etc. Hierfür gibt es zahlreiche Angebote um dies zu ermöglichen. Jedoch ist die Frage, wie wir mit Angst und Ekel vor Tieren von Kinder umgehen, noch nicht geklärt. Laut Ulrich Gebhard, sind Vermeidungsstrategien sinnlos. Man sollte nicht anfangen irgendwelche Tiere, wie zum Beispiel Spinnen im Biologieunterricht zu vermeiden, da man dann nahezu alle Tiere aus dem Unterricht verbannen müsste. Wie in vorherigen Punkten bereits erwähnt, beschreibt Gebhard die Untersuchung von Schanz, bei der man herausfand, dass man Angst oder Ekel vor nahezu allen Tieren entwickeln kann. Demzufolge könnte man bald keinen Biologieunterricht mehr machen (vgl. Gebhard 2013). Unter anderem führt eine Vermeidung zur Erhöhung der Angst (vgl. Gebhard 2013). Das Hauptziel ist es, dass man die Angst und das Ekelgefühl in eine Form bringt, die für das Kind aushaltbar ist und nicht der Abbau von Angst und Ekel (vgl. Gebhard 2013). Die Angst gehört zu den Eigenschaften eines Menschen dazu und ist nicht abbaubar bzw. man kann sie nicht aberziehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINFÜHRUNG: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, definiert das Thema und erläutert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen.

2. ÜBERBLICK ÜBER DIE PSYCHISCHE ENTWICKLUNG VON KINDERN: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der kindlichen Entwicklung, inklusive biologischer und sozialer Einflussfaktoren sowie der Entstehung von Ängsten.

3. ANGST UND EKEL VOR TIEREN BEI KINDERN: Hier werden die spezifischen Ängste vor Tieren analysiert, wobei auf Ursachenforschung und die Bedeutung des Kindesalters eingegangen wird.

4. DIE BEDEUTUNG VON NATURKONTAKT FÜR DIE ÜBERWINDUNG VON ANGST UND EKEL VOR TIEREN: Das Kapitel widmet sich der heilenden Rolle der Natur und gibt konkrete methodische Hilfestellungen für den Umgang mit tierbezogenen Ängsten.

5. FAZIT: Im Fazit werden die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung zusammengeführt und abschließende Empfehlungen für die pädagogische Praxis formuliert.

Schlüsselwörter

Angst, Ekel, Kinderpsychologie, Naturkontakt, Entwicklungspsychologie, Kindliche Entwicklung, Pädagogik, Resilienz, Risikofaktoren, Umwelteinflüsse, Tierbegegnung, Emotionale Entwicklung, Schutzfaktoren, Vermeidungsstrategien, Psychische Gesundheit

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entstehung von Angst und Ekel, die Kinder gegenüber Tieren empfinden, und deren Auswirkungen auf die psychische Entwicklung.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Betrachtung?

Im Zentrum stehen die psychologische Definition von Angst und Ekel, die Entwicklungspsychologie des Kindes, die Ursachen für Tierphobien sowie der pädagogische Mehrwert von Naturkontakten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch pädagogische Ansätze und gezielten Naturkontakt Ängste bei Kindern abgebaut werden können, statt diese durch Vermeidungsverhalten zu verstärken.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse wissenschaftlicher Quellen und psychologischer Theorien, insbesondere unter Verwendung des Werkes "Kind und Natur" von Ulrich Gebhard.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der kindlichen Entwicklung, die Analyse, vor welchen Tieren Kinder sich fürchten, sowie praktische Strategien zur Überwindung dieser Ängste.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Resilienz, Naturkontakt, kindliche Entwicklung, Angstbewältigung sowie pädagogische Vorbildfunktionen.

Warum sind Vermeidungsstrategien laut dieser Arbeit ungeeignet?

Vermeidungsstrategien führen laut der zitierten Forschung zu einer Erhöhung der Angst und begrenzen die Möglichkeiten zur psychischen Reifung, weshalb eine kontrollierte Konfrontation anzustreben ist.

Welche rolle spielt die Vorbildfunktion bei Eltern und Pädagogen?

Erwachsene sollten Ängste nicht verstecken, sondern offen thematisieren, um den Kindern ein gesundes Modell für den Umgang mit eigenen Gefühlen zu bieten.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Einflüsse von Angst und Ekel vor Tieren auf die kindliche Entwicklung
Note
1,3
Autor
Samuel Martin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
17
Katalognummer
V1440798
ISBN (PDF)
9783964873644
ISBN (Buch)
9783964873651
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einflüsse angst ekel tieren entwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Samuel Martin (Autor:in), 2023, Einflüsse von Angst und Ekel vor Tieren auf die kindliche Entwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1440798
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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