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Welche Faktoren haben Einfluss auf das sprachliche Selbstkonzept von multilingualen Jugendlichen?

Titel: Welche Faktoren haben Einfluss auf das sprachliche Selbstkonzept von multilingualen Jugendlichen?

Projektarbeit , 2022 , 12 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Stella Bremer (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Langjährige, diverse Migrationsprozesse haben dazu beigetragen, dass Mehrsprachigkeit auch in Europa inzwischen die Norm ist. In Deutschland wachsen immer mehr Kinder zwei-, drei- oder sogar viersprachig auf – die Tendenz ist steigend. Die Mehrsprachigkeit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland hat nachgewiesene Auswirkungen auf ihren Bildungserfolg. Aber wie beeinflusst sie ihr Selbstbild? Dieser Frage wurde bislang noch kaum nachgegangen, obwohl sie wichtige Erkenntnisse über die Erlebnisse und Emotionen zahlreicher Kinder und Jugendlicher liefern könnte. Diese Studie möchte daher besagtes Selbstbild, genauer noch das sprachliche Selbstkonzept, von multilingualen Jugendlichen genauer betrachten. Welche Faktoren beeinflussen das sprachliche Selbstkonzept und inwiefern spielt Multilingualismus dabei eine Rolle? Diesen Fragen sollen in der Studie in Form von Leitfadeninterviews nachgegangen werden. Drei multilinguale Jugendliche sollen dabei nach ihren Herkunftssprachen, ihrem Migrationserlebnis, der emotionalen Bindung zu ihren gesprochenen Sprachen, ihren Erfahrungen beim Spracherwerb sowie einer Einschätzung ihrer Sprachfähigkeiten gefragt werden. Das Ziel dieser Gespräche ist es, eindeutige Faktoren zu definieren und zu kategorisieren, die ein sprachliches Selbstkonzept beeinflussen, um somit ein besseres Verständnis von dem sprachlichen Selbstkonzept multilingualer Jugendlicher zu erlangen. Schließlich soll das Endergebnis bildlich in einer Grafik festgehalten werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis des Projektantrags

1. Stand der Forschung und eigene Vorarbeiten

2. Ziele und Arbeitsprogramm

2.1. Voraussichtliche Gesamtdauer des Projekts

2.2. Ziele

2.3. Arbeitsprogramm und Untersuchungsmethoden

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die zentralen Faktoren zu identifizieren und zu kategorisieren, die das sprachliche Selbstkonzept von multilingualen Jugendlichen maßgeblich beeinflussen und formen.

  • Multilingualismus und Identitätskonstruktion bei Jugendlichen
  • Einfluss von Migration und Herkunftssprache auf das Selbstbild
  • Die Rolle von Emotionen und Bindung beim Sprachenerwerb
  • Methodik der leitfadengestützten Interviews und qualitativen Inhaltsanalyse
  • Analyse von Codeswitching als Phänomen im sprachlichen Selbstkonzept

Auszug aus dem Buch

1. Stand der Forschung und eigene Vorarbeiten

Als Studentin des Studiengangs Mehrsprachigkeit und Bildung liegen meine Forschungsinteressen hauptsächlich in den multilingualen Kontexten unserer Gesellschaft. Meine bisherigen Studienerfahrungen ermöglichten mir eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Themen der Mehrsprachigkeit, der Migrationsforschung und der Sprachbildung, was mich zu der Wahl dieses Forschungsthemas bewegte. Auch das Selbstkonzept von Kindern und Jugendlichen ist ein Thema, das bei mir großes Interesse weckt.

Für die soziale und emotionale Entwicklung eines Kindes ist das Selbstkonzept ein kritischer Faktor. Krappmann (2000: 24) definiert das Selbstkonzept zunächst als „die Vorstellung, die jemand von sich selbst hat“. Zahlreiche Studien setzen sich mit dem Selbstkonzept von Kindern und Jugendlichen auseinander. Shavelson et al. (1976) entwickeln bereits in den 1970er Jahren ein Modell, das zwischen akademischem und nicht-akademischem Selbstkonzept unterscheidet. Dieses wird in nachfolgenden Studien weiter ausdifferenziert, so z.B. bei Arens et al. (2014). Das Selbstkonzept wird verstanden als Art und Weise, wie Kinder und Jugendliche in Bezug auf ihre Fähigkeiten und Attribute und ihre Rolle in der Welt über sich selbst denken (vgl. Meggert 2004).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Stand der Forschung und eigene Vorarbeiten: Dieses Kapitel erläutert die theoretische Einbettung des Forschungsthemas und diskutiert bestehende Modelle zum Selbstkonzept sowie zur sprachlichen Identität.

2. Ziele und Arbeitsprogramm: Hier werden die Forschungsfrage, der Zeitplan sowie die methodologische Vorgehensweise mittels Leitfadeninterviews und qualitativer Inhaltsanalyse konkret definiert.

Schlüsselwörter

Sprachliches Selbstkonzept, Multilingualität, Jugendliche, Migrationshintergrund, Identitätskonstruktion, Leitfadeninterview, Qualitative Inhaltsanalyse, Mehrsprachigkeitsforschung, Sprachidentität, Spracheinstellungen, Codeswitching, Bildungserfolg, Sprachenerwerb, Emotionale Bindung, Sprachstatus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Projektantrag grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Faktoren, die das sprachliche Selbstkonzept von multilingualen Jugendlichen beeinflussen, und setzt sich mit der Verknüpfung von Sprache, Identität und Bildung auseinander.

Welche Themenfelder sind zentral für diese Untersuchung?

Im Fokus stehen die Mehrsprachigkeitsforschung, die Migrations- und Identitätsforschung sowie die pädagogische Psychologie bezogen auf das Selbstkonzept.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, eindeutige Faktoren zu identifizieren und zu kategorisieren, die das sprachliche Selbstkonzept multilingualer Jugendlicher formen, um ein besseres Verständnis für deren Erlebnisse und Emotionen zu gewinnen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin plant den Einsatz von leitfadengestützten Interviews, die anschließend mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zum Stand der Forschung sowie ein detailliertes Arbeitsprogramm, das die Untersuchungsmethodik und die geplante Analysephase beschreibt.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind das sprachliche Selbstkonzept, multilinguale Identität, Codeswitching, Diskurs um Migrationshintergrund und der Prozess des gelebten Mehrsprachigkeitserwerbs.

Warum wurde die Altersgruppe der 16- bis 18-Jährigen gewählt?

Dieses Alter wird als besonders kritisch für die Identitätsbildung und die Entwicklung eines Selbstkonzepts erachtet, da in dieser Phase eine fortgeschrittene Selbstreflexion erwartet werden kann.

Welche Rolle spielt das Phänomen Codeswitching in der Analyse?

Codeswitching dient sowohl als Beobachtungsobjekt für den tatsächlichen Sprachgebrauch als auch als Indikator für Einstellungen zur eigenen Mehrsprachigkeit und zum Selbstkonzept.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Welche Faktoren haben Einfluss auf das sprachliche Selbstkonzept von multilingualen Jugendlichen?
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,0
Autor
Stella Bremer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
12
Katalognummer
V1440863
ISBN (PDF)
9783964875860
ISBN (Buch)
9783964875877
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachbildung Sprachidentität Mehrsprachigkeit Jugend
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stella Bremer (Autor:in), 2022, Welche Faktoren haben Einfluss auf das sprachliche Selbstkonzept von multilingualen Jugendlichen?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1440863
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  12  Seiten
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