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Das Borderline-Syndrom bei jungen Frauen. Horizontale und vertikale Verhaltensanalysen

Titel: Das Borderline-Syndrom bei jungen Frauen. Horizontale und vertikale Verhaltensanalysen

Hausarbeit , 2023 , 29 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Celina Glück (Autor:in)

Psychologie - Persönlichkeitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit beschäftigt sich im theoretischen Teil mit den Symptomen, die im Rahmen einer Borderline-Störung auftreten, sowie mit weiteren empirischen Grundlagen der Thematik. Zusätzlich werden mögliche Entstehungsursachen und allgemeine Prävalenzraten aufgezeigt. Des Weiteren erfolgen statistische Daten und Verläufe in Bezug auf das Angebot von Psychotherapie für Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung, die durchschnittliche stationäre Behandlungsdauer und die Prävalenz potenziell chronisch-psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen mit und ohne Suchterkrankungen der Eltern. Der Praxisteil dieser Arbeit beschreibt eine Konzeptualisierung sowie Therapieplanung mithilfe einer horizontalen und vertikalen Verhaltensanalyse an einem imaginären Fallbeispiel. Anhand des Fallbeispiels ist es wichtig, die Biografie der Patientin zu erarbeiten. Zum Schluss werden die Ergebnisse diskutiert und Empfehlungen für Präventionsmaßnahmen abgeleitet. Mit einem kurzen Ausblick endet die Arbeit, indem erläutert wird, inwieweit die vorgegebenen Empfehlungen weiterverwendet werden können, wie diese in der Praxis umgesetzt werden können und was hierfür die nächste Schritte wären.

Ungefähr 2 – 3% der Weltbevölkerung leiden laut Experten-Einschätzung an der Borderline-Störung, davon sind die meisten Betroffenen im Jugendalter bzw. jungen Erwachsenenalter. Hiervon sind 80% der Patienten weiblich. Doch was ist eine Borderline-Persönlichkeitsstörung, was ist die Entstehungsursache und Grundlage für die Borderline-Störung, welche Symptomatik tritt auf und wie kann man präventiv gegen die Entstehung von Borderline vorgehen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINFÜHRUNG IN DIE BORDERLINE-PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNG

2 THEORETISCHE UND EMPIRISCHE GRUNDLAGEN DES BORDERLINE-SYNDROMS

2.1 Klassifizierung und Symptomatik der Borderline-Störung

2.2 Entstehungsursache (Ätiologie) der Borderline-Störung

2.3 Statistische Daten und Verläufe des Borderline-Syndroms

2.3.1 Prävalenzrate bei der Allgemeinbevölkerung

2.3.2 Prävalenzrate bei Jugendlichen

3 FALLKONZEPTUALISIERUNG UND THERAPIEPLANUNG AM BEISPIEL DES BORDERLINE-SYNDROMS

3.1 Diagnostik-Ergebnisse

3.2 Problemanalyse auf der Makroebene: Die vertikale Verhaltensanalyse

3.2.1 Biografische Anamnese

3.2.2 Disponierende Bedingungen (angeborene/erworbene Vulnerabilität/Resilienz)

3.2.3 Auslösende Faktoren & Prozesse (Stressoren/Ressourcen)

3.2.4 Verlaufsbestimmende/Aufrechterhaltende Faktoren (aktuelle Stressoren & Ressourcen)

3.3 Mikroanalyse: Die horizontale Verhaltensanalyse nach dem SORKC-Modell

3.3.1 Verhaltensanalyse nach dem SORKC-Modell

3.3.2 Verhaltensmodifikation

3.3.3 Schemaanalyse (kognitive Analyse)

3.4 Therapieziele und Behandlungsplan

3.4.1 Behandlungsmotivation & Kooperationsfähigkeit

3.4.2 Rahmenbedingungen

3.4.3 Behandlungsziele & Therapieprognose

3.4.4 Therapeutische Interventionen & Reihenfolge

4 DISKUSSION

4.1 Empfehlungen zur Prävention von Borderline

4.2 Ausblick für zukünftige präventive Ansätze

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die fundierte Fallkonzeptualisierung und Therapieplanung für eine Borderline-Persönlichkeitsstörung bei einer fiktiven Patientin, wobei theoretische Grundlagen sowie aktuelle empirische Daten zur Symptomatik und Ätiologie integriert werden.

  • Theoretische Abgrenzung und Symptomatologie des Borderline-Syndroms
  • Statistische Analyse der Prävalenz in verschiedenen Altersgruppen
  • Vertikale Verhaltensanalyse zur Identifikation biografischer Belastungsfaktoren
  • Horizontale Mikroanalyse nach dem SORKC-Modell zur Verhaltensmodifikation
  • Präventionsstrategien und Interventionsansätze in der psychosozialen Gesundheitsförderung

Auszug aus dem Buch

3.3.1 Verhaltensanalyse nach dem SORKC-Modell

Situationskomponente S: S extern: Streit mit einer Bezugsperson (Partner, Freundin, Familienmitglied) - Operante Konditionierung S intern: hohes Anspannungsniveau, emotionale Erregung - Konditioniert: „zwischenmenschliche Beziehung ist in Gefahr“ Rahmenbedingungen: - Instabile zwischenmenschliche Beziehungen - Emotionale Instabilität

Organismuskomponente O: Modelllernen: Konfliktverhalten der Mutter (starke Wutausbrüche, Schreien oder Türen knallen); im nächsten Moment die Flucht gesucht, um der Situation aus dem Weg zu gehen Operante Konditionierung: Frau P. hat Liebesentzug erfahren, wenn sie sich mit ihrer Mutter gestritten hat; „Geh mir aus den Augen“; „Geh auf dein Zimmer, ich möchte dich nicht mehr sehen!“ Selbstunsicherheit („Ich werde nicht geliebt, wenn man sauer auf mich ist.“) Soziale Kompetenzen: unzureichende Konflikt-/Selbstbehauptungsfähigkeit

Reaktionskomponente R: Kognitive Ebene: „Ich hasse ihn/sie!“; „Das ist es mir nicht wert!“. – 10 Minuten später: „Ich werde nicht geliebt“; „Ich habe übertrieben. Er/Sie verdient etwas besseres“; „Schon meine Mutter wollte mich nicht mehr sehen, nachdem sie sauer auf mich war. Ich sollte wohl besser gehen“; „Ich sollte die Beziehung beenden“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINFÜHRUNG IN DIE BORDERLINE-PERSÖNLICHKEITSSTÖRUNG: Die Einleitung umreißt die Prävalenz der Erkrankung und führt in die Thematik der geplanten Fallstudie und der theoretischen Grundlagen ein.

2 THEORETISCHE UND EMPIRISCHE GRUNDLAGEN DES BORDERLINE-SYNDROMS: Dieses Kapitel erläutert die klinische Klassifizierung sowie die Ätiologie und liefert statistische Daten zur Verbreitung in unterschiedlichen Populationen.

3 FALLKONZEPTUALISIERUNG UND THERAPIEPLANUNG AM BEISPIEL DES BORDERLINE-SYNDROMS: Der Praxisteil beinhaltet die detaillierte Analyse der Patientin Frau P. mittels vertikaler und horizontaler Verhaltensanalysen sowie die Erstellung eines konkreten Behandlungsplans.

4 DISKUSSION: Hier werden die gewählten Therapiemethoden kritisch hinterfragt und Empfehlungen zur Prävention sowie für zukünftige Ansätze diskutiert.

Schlüsselwörter

Borderline-Persönlichkeitsstörung, BPS, Verhaltensanalyse, SORKC-Modell, Makroebene, Mikroebene, Psychotherapie, Ätiologie, Prävention, Emotionsregulation, Fallkonzeptualisierung, Verhaltenstherapie, Dialektisch-behaviorale Therapie, Jugendliche, Traumata

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig die konzeptionelle Aufarbeitung einer Borderline-Diagnose bei jungen Frauen unter Einbezug von Fallbeispielen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Kerngebiete sind die theoretischen Grundlagen der Erkrankung, die statistische Verbreitung und die klinische Interventionsplanung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erstellung einer diagnostischen Fallkonzeptualisierung und die Ableitung eines strukturierten Therapieplans für eine betroffene Patientin.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden klinisch-psychologische Ansätze wie das SORKC-Modell zur horizontalen und eine vertikale Verhaltensanalyse angewendet.

Was behandelt der Hauptteil?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der vertikalen und horizontalen Verhaltensanalyse sowie der konkreten Therapieplanung für das Fallbeispiel Frau P.

Welche Schlüsselbegriffe definieren die Arbeit?

Begriffe wie BPS, Verhaltensanalyse, SORKC-Modell und psychotherapeutische Interventionen stehen hierbei im Vordergrund.

Warum spielt das SORKC-Modell für Frau P. eine Rolle?

Das Modell wird genutzt, um die spezifischen auslösenden Situationen und die daraus resultierenden kurz- oder langfristigen Konsequenzen ihres dysfunktionalen Verhaltens zu verstehen.

Wie bewertet die Autorin die Therapieprognose?

Die Prognose wird als potenziell gut eingeschätzt, da eine hohe Therapiemotivation bei Frau P. besteht, wenngleich eine Chronifizierung der Symptomatik und mangelnde soziale Ressourcen die Behandlung erschweren.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Borderline-Syndrom bei jungen Frauen. Horizontale und vertikale Verhaltensanalysen
Hochschule
SRH Fernhochschule
Note
1,3
Autor
Celina Glück (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
29
Katalognummer
V1440916
ISBN (PDF)
9783346998897
ISBN (Buch)
9783346998903
Sprache
Deutsch
Schlagworte
borderline-syndrom frauen horizontale verhaltensanalysen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Celina Glück (Autor:in), 2023, Das Borderline-Syndrom bei jungen Frauen. Horizontale und vertikale Verhaltensanalysen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1440916
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Leseprobe aus  29  Seiten
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