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Die Transition vom Kindergarten in die Grundschule. Annäherung an das kindliche Erleben des Übergangs

Title: Die Transition vom Kindergarten in die Grundschule. Annäherung an das kindliche Erleben des Übergangs

Term Paper , 2020 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Nursery Pedagogy, Early Childhood Education
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule. Dabei stehen die Fragestellungen, wie Kinder den Übergang erleben, welche Problematiken der Übergang für Kinder möglicherweise birgt und wie diesen im Rahmen des schulischen Unterrichts entgegengewirkt werden kann, im Vordergrund.

Um die oben aufgeführten Fragestellungen beantworten zu können, wurde zu diesem Zweck im Rahmen einer Hospitation an einer Schule ein Interview mit einer Erstklässlerin durchgeführt. Ziel des Interviews war es, einen Zugang zu dem individuellen Erleben der Übergangsproblematik des Kindes zu erhalten, um vor diesem Hintergrund eine Annäherung an die oben illustrierten Fragestellungen zu ermöglichen.

Da auf der Grundlage der einschlägigen Forschungsliteratur der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule als erstes kritisches Lebensereignis im Leben eines Kindes betrachtet wird, wurde die Thematik im Zuge der Erhebung bewusst ausgewählt, um ein besseres Verständnis für die Sorgen und Nöte von Kindern im Übergang und einen angemessenen Umgang mit diesen zu entwickeln. Grundsätzlich stellen Übergänge bzw. Transitionen komplexe und ineinander übergehende Wandlungsprozesse dar, die einer massiven Umstrukturierung unterworfen sind. Kennzeichnend ist zudem, dass die Veränderungen innerhalb kürzester Zeit stattfinden und mit unterschiedlichen Belastungen einhergehen, die es zu bewältigen gilt.

Im Hinblick auf den Übergang vom Kindergarten in die Grundschule kann festgehalten werden, dass dieser sich nicht nur vor dem Hintergrund psychosozialer Aspekte – wie der Loslösung der Freunde aus dem Kindergarten und dem Aufbau neuer Freundschaften in der Schule – als herausfordernd für Kinder gestaltet; auch sind es gerade die sich verändernden strukturellen Begebenheiten, die Belastungen für Kinder darstellen können. So steht im Kindergarten das zwanglose Spielen und Entdecken im Vordergrund, während in der Schule erstmals fremdbestimmte und leistungsbezogene Anforderungen an das Kind herangetragen werden; eingebettet werden diese Anforderungen in den Kontext eines vergleichsweise strukturierten Tagesablaufs, der über fächerbezogene Schulstunden und Pausen organisiert wird. So ist aufgrund der dargelegten Aspekte davon auszugehen, dass mit dem Eintritt in die Schule Unsicherheiten auf Seiten der Kinder entstehen, die es als Lehrperson im Rahmen schulischen Unterrichts adäquat aufzufangen gilt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie-Bezug

3. Methodisches Vorgehen

3.1 Feldzugang/Kontaktaufnahme

3.2 Erhebung

4. Analyse und Auswertung des Interviews

4.1 Inhaltliche Ergebnisse des Interviews

4.1.2 Bezug zur Forschungsliteratur

4.2 Methodische Reflexion des Interviews

4.2.2 Bezug zur Forschungsliteratur

4.3 Reflexion des Kontaktes/der Beziehung zu dem Kind

4.4 Reflexion des eigenen Vorgehens

5. Schluss

6. Literaturverzeichnis

Anhang

A1: Interviewtranskript

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das kindliche Erleben beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie Kinder diesen Transitionsprozess wahrnehmen, welche Herausforderungen sie dabei identifizieren und wie sie sich an die neuen schulischen Rahmenbedingungen anpassen.

  • Psychosoziale Schulanpassung und die Veränderung von Freundschaftsbeziehungen.
  • Vergleichende Betrachtung der Beziehungsgestaltung zu pädagogischen Fachkräften im Kindergarten und in der Schule.
  • Gestaltung des Tagesablaufs und subjektives Erleben struktureller Veränderungen.
  • Rolle persönlicher und sozialer Kompetenzen bei der Übergangsbewältigung.
  • Reflexion methodischer Ansätze bei der Durchführung qualitativer Kinderinterviews.

Auszug aus dem Buch

3.1 Feldzugang/Kontaktaufnahme

Über den bereits bestehenden Kontakt zu einer Lehrkraft an einer Grundschule im Rhein-Main-Gebiet konnte der Feldzugang hergestellt werden. So wurde in diesem Rahmen der zuvor vorbereite Elternbrief an die Eltern der Schüler/innen in der Klasse von der Lehrkraft übermittelt und im Zuge der erhaltenen Einverständniserklärungen speziell eine Schülerin von der Klassenlehrerin ausgewählt, die sich an der Teilnahme am Interview besonders interessiert zeigte. Dabei äußerten die Eltern dieser selbst keine spezifischen Anliegen; vielmehr lag es wie bereits erwähnt im Interesse des Kindes, am Interview teilzunehmen.

Um eine Beziehung zu der Schülerin herzustellen, wurde noch vor der Erhebung eine Hospitation über einen Zeitraum von einem Vormittag in der Klasse durchgeführt; dabei sollte der Kontakt zu der Schülerin bewusst über kurze alltagsbezogene Gespräche hergestellt werden. Daneben sollte sich ein erstes Bild von der Schülerin gemacht werden, um das Interview entsprechend vorbereiten zu können.

Hierbei zeigte sich, dass es sich bei der Schülerin um ein grundsätzlich sehr aufgewecktes, fröhliches, offenes und kontaktfreudiges Mädchen handelte. So fiel es ihr leicht, sich auf kurze Gespräche mit der Interviewerin einzulassen, im Rahmen derer sie bereits viel von sich selbst und ihrer Familie erzählte und zugleich auch interessierte Fragen an die Interviewerin richtete, welche diese ausführlich beantwortete. Die offene Haltung der Schülerin ermöglichte es der Interviewerin darüber hinaus, die Schülerin nochmals über das geplante Interview, welches in der folgenden Woche stattfinden sollte, zu informieren. In diesem Rahmen wurde ihr auch mitgeteilt, dass das Interview mit Hilfe eines Smartphones aufgezeichnet werden würde. Um mögliche Hemmungen, Sorgen und Ängste bei der Schülerin abzubauen, wies die Interviewerin darauf hin, dass es sich statt eines Interviews vielmehr um ein gewöhnliches Gespräch handelte, was darauf zielen sollte, etwas über die Schülerin selbst und ihr Wohlbefinden in der Schule zu erfahren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt das Forschungsfeld des Übergangs von der Elementar- in die Primarstufe ab und formuliert die zentrale Zielsetzung der Arbeit, das kindliche Erleben durch ein Interview zu explorieren.

2. Theorie-Bezug: Das Kapitel erläutert den Übergang als kritisches Lebensereignis und beleuchtet die komplexen Wandlungsprozesse sowie die Bedeutung psychosozialer Aspekte und individueller Ressourcen.

3. Methodisches Vorgehen: Hier wird das Studiendesign dargelegt, welches den Prozess der Kontaktaufnahme über eine Hospitation sowie die methodische Fundierung der Interviewerhebung umfasst.

4. Analyse und Auswertung des Interviews: In diesem Hauptteil werden die Erhebungsergebnisse qualitativ analysiert, mit der Forschungsliteratur in Bezug gesetzt und das methodische Vorgehen sowie die Beziehungsgestaltung reflexiv beleuchtet.

5. Schluss: Der Schlussteil synthetisiert die Ergebnisse und leitet daraus Empfehlungen für die pädagogische Praxis zur Unterstützung eines gelingenden Übergangs ab.

6. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Forschungsquellen und theoretischen Literaturbeiträge.

Anhang: Dokumentation des vollständigen Transkripts des geführten Kinder-Interviews.

Schlüsselwörter

Übergang, Kindergarten, Grundschule, Transition, Kinder-Interview, qualitative Forschung, Schulanpassung, Freundschaft, psychosoziale Belastung, soziale Kompetenz, Resilienz, pädagogische Praxis, Erziehung, Kindheitsforschung, Hospitation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das subjektive Erleben von Kindern beim Übergang vom Kindergarten in die Grundschule unter besonderer Berücksichtigung psychosozialer Faktoren.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die soziale Anpassung, der Wandel von Freundschaftsstrukturen, die Beziehung zu professionellen Bezugspersonen sowie die unterschiedliche Gestaltung des pädagogischen Alltags.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, mittels eines qualitativen Interviews einen Zugang zum individuellen Erleben eines Kindes zu finden und die Herausforderungen der Transition zu verstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Datengewinnung verwendet?

Es wird die Methode des qualitativ-standardisierten Leitfadeninterviews angewandt, um gezielte narrative Erzählungen des Kindes zu generieren.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die Interviewergebnisse, reflektiert die methodische Herangehensweise und stellt diese in den Kontext aktueller Forschungsliteratur zur kindlichen Entwicklung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Begriffe wie Transition, Schulanpassung, soziale Kompetenzen und kindliche Perspektive stehen im Mittelpunkt der Analyse.

Wie unterscheidet sich die Lehrer-Kind-Beziehung zur Erzieher-Kind-Beziehung aus Sicht der befragten Schülerin?

Das Kind nimmt die Lehrkraft als strenger wahr, reflektiert dabei jedoch, dass diese Strenge mit der neuen Rolle und den Anforderungen der Schule zusammenhängt.

Welche Rolle spielt die soziale Kompetenz für das Kind bei der Bewältigung der Transition?

Die Analyse zeigt, dass eine hohe soziale Kompetenz und bestehende persönliche Netzwerke dem Kind als protektive Ressourcen bei der Bewältigung des Übergangs dienten.

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Details

Title
Die Transition vom Kindergarten in die Grundschule. Annäherung an das kindliche Erleben des Übergangs
College
University of Frankfurt (Main)  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Course
Kindheitsforschung
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
18
Catalog Number
V1440983
ISBN (PDF)
9783346999481
ISBN (Book)
9783346999498
Language
German
Tags
Kindheitsforschung Kindheit Kindergarten Grundschule Übergang Transition Kindesentwicklung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Die Transition vom Kindergarten in die Grundschule. Annäherung an das kindliche Erleben des Übergangs, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1440983
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