Diese Projektarbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung des Controllings als Führungsinstrument.
In der folgenden Projektarbeit im Bereich "Controlling und Finance" wird zunächst die Digitalisierung im Controlling betrachtet. Das Ziel dieser Projektarbeit ist es, einen Wissensstand zum Thema "Digital Controlling" zu skizzieren und darauf aufbauend mit der Literaturrecherche den Wissensstand zu erweitern. Basierend auf diesem theoretischen Wissen wird dann Know-how mit einer Case Study "Digitale Transformation im Controlling" in die Praxis transferiert.
Die Projektarbeit gliedert sich in drei Abschnitte. Im ersten Abschnitt wird der Wissensstand im Bereich "Business Intelligence und Digital Controlling" skizziert. Dazu wird die Methode Brainwriting eingesetzt. Im zweiten Kapitel geht es um die Wissensgenerierung, dafür wird die Methode Wissensportfolio eingesetzt. Die Aufgabe dieser Methode besteht darin, durch Literaturrecherche vertieftes Wissen aufbauend zum eigenen Wissensstand anzueignen. Schwerpunkt des dritten Abschnittes ist die Case Study "Digitale Transformation im Controlling". Dieser Abschnitt besteht aus drei Aufgabenstellungen. Zunächst wird der Begriff "Digital Controlling" definiert. Als Zweites wird die Rolle des "Digital Controllers" in der Theorie und Praxis definiert. Im letzten Punkt werden zuerst einige Reifegradmodelle, die speziell für das Controlling entwickelt wurden, vorgestellt. Als Nächstes wird eins davon ausgewählt und es wird ein "Digital Maturity Check" bei der Firma Vorwerk Autotec GmbH & Co. KG durchgeführt. Abschließend wird der Test detailliert beschrieben und der digitale Reifegrad des Controllings festgestellt.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Projektarbeit
2 Teilaufgabe 1: Wissensstand
2.1 Methode Brainwriting
3 Teilaufgabe 2: Wissensgenerierung
3.1 Methode Wissensportfolio
4 Teilaufgabe 3: Wissenstransformation
4.1 Digital Controlling
4.1.1 Digital Controlling: Daten
4.1.2 Digital Controlling: Technologien
4.1.3 Digital Controlling: Prozesse
4.1.4 Digital Controlling: Methoden
4.1.5 Digital Controlling: Kompetenzen
4.2 Digital Controller
4.3 Analyse des Reifegrads bezüglich Digitalisierung im Controlling
4.4 Beschreibung der Schritte im Transformationsprozess
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist es, den aktuellen Wissensstand zum Thema „Digital Controlling“ aufzuarbeiten und dessen praktische Anwendung durch eine Case Study bei der Firma Vorwerk Autotec GmbH & Co. KG zu analysieren. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei sowohl auf die technologische Reife als auch auf die notwendigen Kompetenzveränderungen für Controller im Kontext der digitalen Transformation.
- Grundlagen von Business Intelligence und Digital Controlling
- Methodische Vorgehensweisen der Wissensgenerierung und -transformation
- Technologische Anforderungen (Big Data, KI, RPA)
- Kompetenzprofil und Wandel der Rolle des Controllers (Business Partner)
- Reifegradanalyse digitaler Prozesse in der Praxis
Auszug aus dem Buch
4.1.1 Digital Controlling: Daten
Die Daten sind Basis für die wichtigste Aufgabe, nämlich die Auswertung relevanten Informationen zur Entscheidungsunterstützung. Je qualitativer und aktueller die Daten sind, desto genauer können Entscheidungen im Unternehmen getroffen werden. Der Dateneinsatz im digitalen Controlling begrenzt sich nicht nur auf interne und strukturierte Daten, es können auch externe und unstrukturierte Daten wie z. B. Bilder, Produktbewertungen, Kundenbewertungen aus den sozialen Medien, Mobilitätsdaten oder sogar Wetterdaten integriert werden. Diese ermöglichen tiefere Einsichten. Mit der Kombination der internen Daten können in der Planung diese Prognosen integriert werden. Die Unternehmen haben damit die Möglichkeit, flexibler zu agieren. Es kann schneller auf Veränderungen am Markt, in der Politik, in den sozialen Medien, oder auf andere äußere Einflüsse reagiert werden bzw. im Optimalfall können diese vorausgesagt werden. Das führt zu einer Minimierung der Kapitalkosten für die Lagerhaltung und optimiert das dynamische Preismanagement.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung des Controllings als Führungsinstrument ein und skizziert den methodischen Aufbau der Arbeit sowie die Zielsetzung der Case-Studie.
2 Teilaufgabe 1: Wissensstand: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen des Digital Controllings sowie die Methode des Brainwritings zur Wissensstanderhebung erläutert.
3 Teilaufgabe 2: Wissensgenerierung: Hier wird der historische Kontext des Controllings beleuchtet und die Methode des Wissensportfolios angewandt, um ein tieferes Verständnis für die Disziplin zu entwickeln.
4 Teilaufgabe 3: Wissenstransformation: Dieses Kapitel verknüpft Theorie und Praxis durch eine detaillierte Analyse der fünf Säulen des Digital Controllings sowie einer konkreten Reifegrad-Fallstudie bei der Firma Vorwerk Autotec.
Schlüsselwörter
Digital Controlling, Business Intelligence, Big Data, Digitale Transformation, Controller, Kompetenzprofil, Reifegradmodell, Controlling, Datenanalyse, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Robotic Process Automation, Wissensmanagement, Case Study, Vorwerk Autotec
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit primär?
Die Arbeit untersucht die Bedeutung des Controllings als zentrales Führungsinstrument im Zeitalter der digitalen Transformation und wie Unternehmen diese Prozesse erfolgreich gestalten können.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Schwerpunkte liegen auf der Integration von Big-Data-Technologien, der Automatisierung von Reporting-Prozessen sowie der Transformation des Controllers vom klassischen Prüfer zum strategischen Business Partner.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, den theoretischen Kenntnisstand zum „Digital Controlling“ zu skizzieren und mittels eines Digital Maturity Checks den Reifegrad eines produzierenden Unternehmens praxisnah zu evaluieren.
Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?
Neben einer umfangreichen Literaturrecherche finden die Methoden Brainwriting und Wissensportfolio Anwendung; zudem wird zur Analyse des Ist-Zustands ein spezifisches Reifegradmodell genutzt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Digital Controlling (Daten, Technologien, Prozesse, Methoden, Kompetenzen) und die praktische Anwendung (Case Study).
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?
Die Kernbegriffe sind Digital Controlling, Digitale Transformation, Business Partner, Big Data, Reifegradmodell und Controller-Kompetenzen.
Was ist das zentrale Ergebnis der durchgeführten Fallstudie?
Die untersuchte Firma Vorwerk Autotec GmbH & Co. KG wurde als „Digital Mainstream“ eingestuft, wobei insbesondere bei Datensammlung und Governance noch Entwicklungspotenziale bestehen.
Warum spielt die Rolle des „Digital Controllers“ eine so wichtige Rolle?
Aufgrund der Automatisierung traditioneller Routineaufgaben muss der Controller neue technische und analytische Kompetenzen erwerben, um als Berater der Geschäftsführung einen Mehrwert zu stiften.
- Quote paper
- S. Wittenbeck (Author), 2023, Controlling als Führungsinstrument. Digitalisierung im Controlling, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1441786