Was braucht die Soziale Arbeit als Profession, um in der Gesellschaft als solche akzeptiert zu sein und um ihre bestehende Anerkennung zu festigen? Um diese Frage beantworten zu können braucht es zu Beginn eine Klärung der Begrifflichkeiten Anerkennung, Subjektivität sowie Autonomie und Profession, da diese häufiger in der Arbeit auftreten. Zudem werde ich ein paar einleitende Worte zu den Anfängen des Anerkennungsdiskurses und der „Anerkennung als pädagogische Theorie“ geben. Das dient dem Einstieg in die Thematik und schafft zugleich ein besseres Verständnis. Im darauffolgenden Abschnitt wird die Theorie von Axel Honneth genau unter die Lupe genommen. Er spielt in der im Anerkennungsdiskurs bezüglich einer Neuorientierung und Aktualisierung eine zentrale Rolle und die politischen und gesellschaftstheoretischen Schwierigkeiten, die die bestehenden Probleme des Diskurses beleuchten, schließen das erste Kapitel ab.
Im Kapitel „Professionalisierung der Sozialen Arbeit“ wird weiterführend der Beginn der Sozialen Arbeit als Disziplin und Profession thematisiert. Hier wird der Prozess der Entwicklung in zwei Phasen erklärt, welche sich über das gesamte Kapitel entlangziehen. Der zweite Teil beschäftigt sich anschließend mit der Sammlung von Ideen, Methoden und Ansätzen, um zur Anerkennung der Sozialen Arbeit zu gelangen und ihre Position in der Gesellschaft streitig zu machen.
In der Zusammenfassung werden noch einmal die wichtigsten Aspekte hervorgehoben. Im Fazit versuche ich dann die oben gestellte Frage zu beantworten.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Theoretische Konzepte von Anerkennung
2.1. Begriffsdeutung und Anfänge
2.2. Theorie nach Axel Honneth
2.3 Politische und gesellschaftstheoretische Probleme
3. Professionalisierung der Sozialen Arbeit
3.1 Anfänge der Sozialen Arbeit als Profession
3.2 Positionen und Vorgehensweisen der Professionalisierung Sozialer Arbeit
4. Zusammenfassung und Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des Begriffs der Anerkennung für die Profession Soziale Arbeit. Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, was die Soziale Arbeit als Profession benötigt, um in der Gesellschaft als solche akzeptiert zu sein und ihre bestehende Anerkennung nachhaltig zu festigen.
- Theoretische Fundierung des Anerkennungsbegriffs
- Sozialphilosophische Perspektiven nach Axel Honneth
- Historische Genese der Sozialen Arbeit als Profession
- Strukturbedingungen und Herausforderungen der Professionalisierung
- Verhältnis von Anerkennung, Status und gesellschaftlicher Teilhabe
Auszug aus dem Buch
Die Bedeutung von Anerkennung für die Soziale Arbeit
Die Theorie der Anerkennung ist ein ausgereiftes Forschungsparadigma in der Philosophie. Jedoch fehlt es ihr an einen tiefen Konsens hinsichtlich anerkannter Methoden (vgl. Schmidt am Busch/ Zurn, 2009: S. 7) Seit Beginn des Jahrtausends entstehen immer mehr Werke und Arbeiten hinsichtlich der Thematik als „zentrale Dimension pädagogischer Theorie und Praxis“.
In der vorliegenden Arbeit wird die Anerkennung in Bezug auf die Profession Soziale Arbeit thematisiert. Hierzu beziehe ich mich auf Folgende Frage: „Was braucht die Soziale Arbeit als Profession, um in der Gesellschaft als solche akzeptiert zu sein und um ihre bestehende Anerkennung zu festigen?“.
Um diese Frage beantworten zu können braucht es zu Beginn eine Klärung der Begrifflichkeiten Anerkennung, Subjektivität sowie Autonomie und Profession, da diese häufiger in der Arbeit auftreten. Zudem werde ich ein paar einleitende Worte zu den Anfängen des Anerkennungsdiskurses und der „Anerkennung als pädagogische Theorie“ geben.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein und erläutert die Forschungsfrage sowie den methodischen Aufbau der Arbeit im Kontext der Anerkennungsdebatte.
2. Theoretische Konzepte von Anerkennung: Hier werden die begrifflichen Grundlagen der Anerkennung sowie die zentralen sozialphilosophischen Theorien von Axel Honneth und anderen Denkern detailliert analysiert.
3. Professionalisierung der Sozialen Arbeit: Das Kapitel behandelt die historische Entstehung der Sozialen Arbeit als Profession und setzt sich mit den strukturellen Bedingungen und Herausforderungen der aktuellen Professionalisierungsdiskussion auseinander.
4. Zusammenfassung und Fazit: In diesem Kapitel werden die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammengeführt und die zentrale Forschungsfrage abschließend beurteilt.
Schlüsselwörter
Anerkennung, Soziale Arbeit, Professionalisierung, Axel Honneth, Gesellschaftstheorie, Identitätsbildung, Soziale Gerechtigkeit, Autonomie, Subjektivität, Profession, Missachtung, Soziale Kämpfe, Pädagogik, Status, Lebenswelt
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Es geht um die Bedeutung, die das Konzept der Anerkennung für das Selbstverständnis und die gesellschaftliche Akzeptanz der Sozialen Arbeit als Profession spielt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit verknüpft sozialphilosophische Anerkennungstheorien mit den praktischen und strukturellen Bedingungen der Professionalisierung in der Sozialen Arbeit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, zu ergründen, was die Soziale Arbeit benötigt, um in der Gesellschaft als anerkannte Profession zu bestehen und ihr Profil gegenüber anderen Disziplinen zu stärken.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, insbesondere unter Bezugnahme auf sozialphilosophische Ansätze wie die von Axel Honneth und George Herbert Mead.
Was wird im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Anerkennungskonzepts und die anschließende Untersuchung der Professionalisierungsgeschichte und -ansprüche der Sozialen Arbeit.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen gehören Anerkennung, Professionalisierung, Soziale Arbeit, Autonomie und Gesellschaftskritik.
Warum spielt Axel Honneth eine zentrale Rolle in der Argumentation?
Honneth liefert mit seiner Theorie der Anerkennung die normative Grundlage, um soziale Missachtung und den Kampf um gesellschaftliche Teilhabe in der Sozialen Arbeit philosophisch zu begründen.
Wie steht die Soziale Arbeit heute laut der Autorin zum Thema Professionalisierung?
Die Arbeit verdeutlicht, dass die Soziale Arbeit zwar eine etablierte Disziplin ist, aber durch Ökonomisierung, staatsnahe Strukturen und eine unsichere Statusdefinition stetig um ihre volle professionelle Autonomie kämpfen muss.
- Quote paper
- Katja Trapp (Author), 2020, Die Bedeutung von Anerkennung in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1442608