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Die Theorie "Role und Reference Grammar" von Robert D. Van Valin (Jr.). Semantische, syntaktische und pragmatische Analyse der Satzstruktur

Title: Die Theorie "Role und Reference Grammar" von Robert D. Van Valin (Jr.). Semantische, syntaktische und pragmatische Analyse der Satzstruktur

Term Paper , 2023 , 10 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Zoe Tsneid (Author)

Didactics for the subject English - Grammar, Style, Working Technique
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Diese Hausarbeit beschreibt und analysiert die 'Role and Reference Grammar' - Theorie von Robert D. van Valin auf semantischer, syntaktischer und pragmatischer Ebene. Außerdem wird der Frage nach einer dritten Macrorole nachgegangen sowie geklärt, ob Macroroles semantisch oder syntaktisch sind.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Role and Reference Grammar - Eine Einführung

3. Die Analyse der Satzstruktur

3.1 Die semantische Analyse der Satzstruktur

3.1.1 Semantische Macroroles

3.2 Die syntaktische Analyse der Satzstruktur

3.3 Die pragmatische Analyse der Satzstruktur

4. Warum gibt es nur zwei Macroroles, wenn es drei grundlegende grammatische Relationen gibt?

5. Sind Macroroles semantisch oder syntaktisch?

5.1 Semantische Macroroles am Beispiel deutscher (in-)transitiver Verben

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die von Robert D. Van Valin Jr. entwickelte linguistische Theorie der Role and Reference Grammar (RRG), um deren Funktionsweise auf semantischer, syntaktischer und pragmatischer Ebene darzulegen. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Universalität dieser Grammatiktheorie, insbesondere der Rolle der semantischen Macroroles (Actor und Undergoer) im Vergleich zu traditionellen syntaktischen Begriffen sowie der Klärung, ob diese Rollen eher semantischer oder syntaktischer Natur sind.

  • Grundlagen der strukturell-funktionalen Grammatiktheorie (RRG)
  • Methodische Analyse der Satzstruktur durch lexikalische Dekomposition
  • Funktionsweise und Universalität von Actor und Undergoer
  • Vergleich der M-Transitivität bei deutschen transitiven und intransitiven Verben

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Semantische Macroroles

Das grundlegende System der Role and Reference Grammar sowie die Verbindung zwischen Syntax und Semantik sind die semantischen Macroroles. Die RRG unterscheidet zwischen zwei Partizipanten oder semantischen Rollen, genannt semantische Macroroles. Damit wird das Beschreiben des Aktivs und Passivs einer Akkusativsprache vereinfacht (Bsp. Englisch: Im Aktivsatz ist der Actor Subjekt und der Undergoer das direkte Objekt, im Passiv ist der Undergoer das Subjekt und der Actor das oblique Objekt). Merkmal der Macroroles ist ihre Universalität. Der erste Typ ist der Täter (Actor), der zweite Typ der Erleidende (Undergoer). Der Actor hat die Kontrolle, der Undergoer ist betroffen, wobei die Betroffenheit in manchen Sprachen semantische Kontraste aufweisen kann. Die Kasusrollen wie Agent, Patient und Experiencer haben in der RRG keinen spezifischen theoretischen Status, sondern ergeben sich aus der Bedeutung des Verbs und sind Bezeichnungen für Argument-Positionen in logischen Strukturen. Die Wahl von Actor und Undergoer legt die Perspektive fest, aus der die Situation beschrieben wird. Der Actor ist nicht mit dem syntaktischen Subjekt gleichzusetzen. Begriffe wie Subjekt, direktes Objekt und indirektes Objekt finden keine Verwendung in der Theorie. Stattdessen wird eine einzige syntaktische Relation anerkannt, nämlich the privileged syntactic argument (PSA). Die Position von Actor in Undegoer erkennt man am besten in transitiven Sätzen, wo der Actor das Subjekt und der Undergoer das direkte Objekt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Morphosyntax ein und definiert das Ziel, die Theorie der Role and Reference Grammar auf verschiedenen linguistischen Ebenen zu analysieren.

2. Role and Reference Grammar - Eine Einführung: Dieses Kapitel stellt die Grundlagen der strukturell-funktionalen RRG-Theorie vor und erläutert ihre Entstehungsgeschichte sowie ihren universellen Anspruch.

3. Die Analyse der Satzstruktur: Hier werden die semantischen, syntaktischen und pragmatischen Ansätze zur Analyse von Sätzen innerhalb der RRG detailliert beleuchtet.

4. Warum gibt es nur zwei Macroroles, wenn es drei grundlegende grammatische Relationen gibt?: Das Kapitel klärt ein Missverständnis bezüglich der Korrelation zwischen Macroroles und grammatischen Relationen wie dem indirekten Objekt.

5. Sind Macroroles semantisch oder syntaktisch?: Diese Sektion diskutiert die theoretische Verortung von Macroroles und zeigt deren Einfluss auf die Kasuszuweisung und Transitivität am Beispiel deutscher Verben.

6. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Rekapitulation der theoretischen Kernpunkte und bestätigt die Universalität der RRG-Theorie.

Schlüsselwörter

Role and Reference Grammar, RRG, Morphosyntax, Macroroles, Actor, Undergoer, Satzstruktur, lexikalische Dekomposition, M-Transitivität, Universalität, linguistische Theorie, Syntax, Semantik, Pragmatik, Kasuszuweisung

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit zielt darauf ab, die Role and Reference Grammar (RRG) als linguistische Theorie zu analysieren und ihre Eignung als universelles Modell zur Beschreibung von Sätzen über verschiedene Sprachen hinweg zu untersuchen.

Welche drei Hauptebenen der Satzanalyse werden in der RRG unterschieden?

Die Theorie betrachtet die Satzstruktur auf einer semantischen, einer syntaktischen und einer pragmatischen Ebene, die miteinander interagieren.

Was sind die zentralen Konzepte hinter dem Begriff "Macroroles"?

Die zwei Macroroles, Actor (Täter) und Undergoer (Erleidender), bilden das Kernsystem der RRG, um Argumente in logischen Strukturen zu klassifizieren und deren Verhältnis zum Satzbau universell zu beschreiben.

Welche wissenschaftliche Methode nutzt die RRG für die Analyse von Verben?

Die RRG verwendet ein System der lexikalischen Dekomposition, um Verbbedeutungen auf logische Strukturen zurückzuführen, basierend auf ihrer Aktionsart.

Was unterscheidet die RRG von anderen klassischen Grammatiktheorien?

Im Gegensatz zu Theorien, die von einer autonomen Syntax ausgehen, betont die RRG, dass grammatische Strukturen untrennbar mit semantischen und pragmatischen Funktionen verknüpft sind.

Welche Erkenntnisse liefert die Arbeit zu deutschen transitiven und intransitiven Verben?

Die Arbeit analysiert irreguläre Verben wie "helfen" und "gefallen" durch den Vergleich ihrer M-Transitivität, um zu zeigen, dass ihr Verhalten durch die Theorie der Macroroles konsistent erklärbar bleibt.

Warum lehnt die RRG Begriffe wie "direktes Objekt" ab?

Die Theorie vermeidet diese Begriffe, da sie nicht sprachübergreifend gültig sind und in vielen Sprachen bei der Beschreibung der Satzstruktur zu Schwierigkeiten führen.

Was bedeutet die "M-Transitivität" im Kontext der RRG?

Die M-Transitivität definiert die Anzahl der Macroroles, die ein Verb annimmt, und dient laut RRG als präziserer Indikator für das syntaktische Verhalten eines Verbs als die klassische S-Transitivität.

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Details

Title
Die Theorie "Role und Reference Grammar" von Robert D. Van Valin (Jr.). Semantische, syntaktische und pragmatische Analyse der Satzstruktur
Grade
1,0
Author
Zoe Tsneid (Author)
Publication Year
2023
Pages
10
Catalog Number
V1442634
ISBN (PDF)
9783964875587
Language
German
Tags
theorie role reference grammar robert valin semantische analyse satzstruktur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Zoe Tsneid (Author), 2023, Die Theorie "Role und Reference Grammar" von Robert D. Van Valin (Jr.). Semantische, syntaktische und pragmatische Analyse der Satzstruktur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1442634
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