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Chancengleichheit von Kindern bei alleinerziehenden Elternteilen. Verstorbene Elternteile

Title: Chancengleichheit von Kindern bei alleinerziehenden Elternteilen. Verstorbene Elternteile

Term Paper , 2023 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Die Hausarbeit zu dem Thema "Chancengleichheit von Kindern bei alleinerziehenden Elternteilen" soll einen Überblick über Fördermöglichkeiten zur Gewährleistung bzw. Herstellung einer Chancengleichheit bei Kindern einer Ein-Eltern-Familie unter dem Aspekt eines verstorbenen Elternteils darlegen. Insbesondere soll auf die Leitfrage "Wie wird bei Kindern einer Ein-Eltern-Familie die Chancengleichheit gegenüber einer Kernfamilie gewährleistet?" eingegangen werden. Außerdem sollen konkrete Förderungen und Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.

In der heutigen Zeit, in der die Strom- und Heizkosten steigen, die Lebensmittel bzw. "Güter" des täglichen Bedarfs teuer werden und die Inflationszahlen steigen, sind viele Menschen immer häufiger vom Armutsrisiko betroffen. Von den steigenden Kosten sind nicht nur Familie, sondern vor allem auch alleinerziehende Eltern und deren Kinder betroffen, weil es immer schwieriger wird, den bisherigen Lebensstandard zu halten und diesen weiterhin aufrecht zu erhalten. Das gilt vor allem, wenn dabei nur das Gehalt eines Elternteiles zur Verfügung steht.

Aufgrund dessen ist es von enormer Bedeutung, die verschiedenen Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten, welche vom Bund und den Ländern bereitgestellt werden, zu kennen, um diese auch in Anspruch nehmen zu können. Die Zahl der Alleinerziehenden, also der Einelternfamilien in Deutschland, nimmt laut Statistischen Bundesamt in den letzten Jahren immer weiter zu. Kinder wachsen somit immer häufiger nur bei einem ihrer Elternteile auf. Die alleinige Fürsorge und Erziehung des Kindes/der Kinder stellt die Alleinerziehenden vor große Aufgaben. Vor allem die Angst, in Armut zu verfallen und nicht allein für ihre Kinder sorgen zu können, bereitet vielen Alleinerziehenden große Sorgen.

Um den Sorgen und Existenznöten der Familien und alleinerziehenden Eltern entgegenzuwirken, werden vom Bund und von den Ländern einige Unterstützungs- und Hilfeleistungen bereitgestellt. Diese Hausarbeit soll die Unterstützungs- und Fördermöglichkeiten herausarbeiten, welche unterstützungsbedürftigen Familien gewährt werden können, um eine Chancengleichheit im Vergleich zu einer Kernfamilie herzustellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärungen

2.1 Familie

2.1.1 Kernfamilie

2.1.2 Ein-Eltern-Familie

2.2 Chancengleichheit

2.3 Armut

3 Fördermöglichkeiten zur Chancengleichheit

3.1 Allgemeine Fördermöglichkeiten

3.1.1 Kindergeld

3.1.2 Kinderzuschlag

3.1.3 SGB II Leistungen

3.1.4 Wohngeld

3.1.5 Bildungs- und Teilhabepaket

3.1.6 Unterhaltsvorschuss

3.2 Fördermöglichkeiten für verwitwete Alleinerziehende

3.2.1 Hinterbliebenenrente und Halbwaisenrente

3.2.2 Gesonderter Steuertarif – „Witwensplitting“

3.2.3 Entlastungsbetrag für Alleinerziehende nach § 24b EStG

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die verschiedenen staatlichen Unterstützungsmöglichkeiten für Ein-Eltern-Familien, wobei ein besonderer Fokus auf der Situation nach dem Verlust eines Elternteils liegt. Ziel ist es, die Effektivität und Handhabung dieser Förderungen zur Sicherung der Chancengleichheit von Kindern zu prüfen.

  • Fördermöglichkeiten zur finanziellen Absicherung von Alleinerziehenden
  • Vergleich der Versorgungsstrukturen zwischen Kernfamilien und Ein-Eltern-Familien
  • Besondere Unterstützung für verwitwete Elternteile (Renten und Steuervorteile)
  • Herausforderungen durch bürokratische Antragsverfahren und Anrechnungsmodelle
  • Sicherung des Existenzminimums und Vermeidung von Armutsrisiken

Auszug aus dem Buch

3.1.6 Unterhaltsvorschuss

Mithilfe des Unterhaltsvorschusses soll der Ausfall des Unterhaltanspruches aufgefangen werden. Der Unterhaltsvorschuss wird aus diesem Grund unabhängig von Einkommen des Alleinerziehenden berechnet. Der gesetzliche Mindestunterhalt (vgl. § 1612 Abs. 2 BGB) wird als Unterhaltsvorschuss von der Geburt bis zum vollendeten 18. Lebensjahres des Kindes gewährleistet. Mithilfe dieser Förderung soll lediglich ein Vorschuss gewährt werden, sodass dieser, sofern möglich, vom Zahlungspflichtigen zurückgezahlt werden muss.

Ziel des Vorschusses ist es, das Beziehen von Leistungen nach dem SGB II zu vermeiden (vgl. Lenze, 2014: S.11). Die Höhe des Unterhalts-vorschusses richtet sich nach dem Alter des Kindes und nach dem Mindestunterhalt der Düsseldorfer Tabelle, abzüglich des Kindergeldes. Die Höhe des Vorschusses wird dabei in drei Altersstufen gegliedert. Der Unterhaltsvorschuss wird berechnet, indem das volle Kindergeld von dem Regelbedarf berechnet wird.

In der ersten Altersstufe, bis einschließlich des fünften Lebensjahres, steht dem Anspruchsberechtigten ein Regelbedarf von 437€ zu. Sofern das Kindergeld von 250€ monatlich abgerechnet wird, bleiben monatlich 187€ zur Verfügung. In der zweiten Altersstufe, für Kinder zwischen dem sechsten Lebensjahr und dem 11. Lebensjahr, wird der Regelbedarf von 502€ monatlich berechnet, sodass ein monatlicher Unterhaltsvorschuss von 252€, nach Abzug des vollen Kindergeldes, gewährt wird.

In der dritten Altersstufe, vom 12. Lebensjahr bis zum 17. Lebensjahr, wird der monatliche Regelbedarf von 588€ angerechnet und das volle Kindergeld abgezogen, sodass eine Unterstützung von 338€ gewährt wird. Die Halbwaisenrente wird dem Unterhaltsvorschuss zusätzlich angerechnet. Sofern die Halbwaisenrente und das Kindergeld den Unterhaltsvorschuss übersteigen, entfallen die monatlichen Leistungen nach dem Unterhaltsvorschussgesetz (vgl. §2 Abs.3 UVG).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik des Armutsrisikos bei Alleinerziehenden ein und formuliert die Leitfrage nach der Gewährleistung von Chancengleichheit gegenüber Kernfamilien.

2 Begriffserklärungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Familie, Kernfamilie, Ein-Eltern-Familie, Chancengleichheit und Armut als theoretische Grundlage für die weiteren Ausführungen.

3 Fördermöglichkeiten zur Chancengleichheit: Der Hauptteil erläutert detailliert die verschiedenen staatlichen Unterstützungsleistungen, unterteilt in allgemeine Hilfen sowie spezifische Maßnahmen für verwitwete Alleinerziehende.

4 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beleuchtet kritisch die Komplexität der Anrechnungsmechanismen und die bürokratischen Hürden bei der Beantragung der Förderungen.

Schlüsselwörter

Alleinerziehend, Ein-Eltern-Familie, Chancengleichheit, Kindergeld, Kinderzuschlag, SGB II, Bürgergeld, Wohngeld, Unterhaltsvorschuss, Hinterbliebenenrente, Halbwaisenrente, Witwensplitting, Entlastungsbetrag, Armutsrisiko, Familienförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der sozialen und finanziellen Situation von Alleinerziehenden in Deutschland und untersucht, wie der Staat durch Fördermaßnahmen zur Chancengleichheit von Kindern beiträgt.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Im Zentrum stehen die staatlichen Unterstützungsangebote, die Abgrenzung zur klassischen Kernfamilie und die spezifische Belastungslage von Ein-Eltern-Familien, insbesondere nach einem Todesfall.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, einen strukturierten Überblick über die aktuellen Förderinstrumente zu geben und zu prüfen, inwieweit diese tatsächlich zur Herstellung von Chancengleichheit führen.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung rechtlicher Rahmenbedingungen sowie statistischer Informationen zur finanziellen Lage von Ein-Eltern-Familien.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in allgemeine Fördermöglichkeiten wie Kindergeld, SGB II-Leistungen und Wohngeld sowie in spezielle Hilfen für Verwitwete, etwa durch Rentenleistungen und steuerliche Sonderegelungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Unterhaltsvorschuss, Witwensplitting, Entlastungsbetrag für Alleinerziehende und die substanzielle Chancengleichheit.

Warum ist die Anrechnung von Einkommen bei den Förderungen oft problematisch?

Die Arbeit kritisiert, dass viele Förderungen gegeneinander aufgerechnet werden, wodurch eine Leistungserhöhung in einem Bereich (z.B. Kindergeld) in einem anderen Bereich wieder abgezogen wird, was den finanziellen Mehrwert für Familien schmälert.

Welche Bedeutung hat das „Witwensplitting“ für Alleinerziehende?

Das Witwensplitting bietet eine steuerliche Entlastung im Todesjahr und im Folgejahr, erweist sich jedoch als zeitlich begrenzt, da Alleinerziehende danach steuerlich wieder als Einzelpersonen geführt werden.

Welche bürokratischen Hürden werden identifiziert?

Die Arbeit weist darauf hin, dass die Antragsverfahren durch die Vielzahl beteiligter Behörden kompliziert sind und die Verzögerungen bei Bewilligung und Auszahlung die finanzielle Planung der betroffenen Familien erschweren.

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Details

Title
Chancengleichheit von Kindern bei alleinerziehenden Elternteilen. Verstorbene Elternteile
College
FHM University of Applied Sciences
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2023
Pages
16
Catalog Number
V1442897
ISBN (PDF)
9783964876928
ISBN (Book)
9783964876935
Language
German
Tags
chancengleichheit kindern elternteilen verstorbene elternteile
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2023, Chancengleichheit von Kindern bei alleinerziehenden Elternteilen. Verstorbene Elternteile, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1442897
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