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Inklusion in Schule. Bildungs- und Förderungsmanagement

Titel: Inklusion in Schule. Bildungs- und Förderungsmanagement

Forschungsarbeit , 2022 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Gina Schneider (Autor:in)

Pädagogik - Inklusion
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine fiktive Fallstudie. Die Ausgangssituation dieser wird zunächst kurz dargestellt. Anschließend erfolgt eine Definition zur Schulentwicklung und eine Definition zur schulischen Inklusion, welche danach in Zusammenhang gestellt werden. Im Hauptteil befasst sich die Fallstudie mit der Inklusiven Schule in Bezug auf die Zusammensetzung der Schülerschaft, der Unterrichtsgestaltung, sozialen Gruppenprozessen sowie der Interdisziplinarität der am Schulleben beteiligten Personen. Des Weiteren wird ein normatives Bildungsmanagement erstellt und Zielsetzungen für eine inklusive Schule im Sinne des strategischen Bildungsmanagements überlegt. Zudem wird eine Balanced Score Card für das operative Bildungsmanagement erstellt und Stolpersteine bei deren Umsetzung erwähnt. Am Ende erfolgt ein abschließendes Fazit.

400.000 Schülerinnen und Schüler werden deutschlandweit in Förderschulen unterrichtet. Zunächst nichts Verwerfliches, wenn man bedenkt, dass Kindern und Jugendlichen hier ein bedarfsgerechter Unterricht angeboten wird. Jedoch ergaben sowohl internationale als auch nationale Studien, dass vor allem in Bezug auf den Förderschwerpunkt Lernen, Schülerinnen und Schüler an Förderschulen einen geringeren Lern- und Entwicklungsfortschritt erzielen als jene Kinder mit Förderbedarf, die am Unterricht mit Kindern ohne Beeinträchtigungen teilnehmen.

Im Schuljahr 2006/2007 hatten beinahe sechs Prozent der Schülerinnen und Schüler einen diagnostizierten Förderbedarf. Diese Förderquote setzt sich aus allen Bundesländern zusammen. Hierbei ist ein bemerkenswerter Unterschied zu verzeichnen. Während in Rheinland-Pfalz „nur“ 4,4 Prozent der Kinder und Jugendlichen einen Förderbedarf haben, wurde in Mecklenburg bei 10,9 Prozent der Schülerinnen und Schüler ein Förderbedarf diagnostiziert.

Des Weiteren konnte anhand der Studien festgestellt werden, dass den größten Teil, mit 2,7 Prozent die Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen ausmachen. Die zweitgrößte Gruppe stellt mit 0,9 Prozent der Förderschwerpunkt geistige Behinderung dar.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Definition Schulentwicklung und schulische Inklusion

1.3 Zusammenhang zwischen Schulentwicklung und schulischer Inklusion

2. Inklusive Schule in Bezug auf:

2.1.Die Zusammensetzung der Schülerschaft

2.2 Die Gestaltung des Unterrichts

2.3 soziale Gruppenprozesse

2.4 Interdisziplinarität der am Schulleben beteiligten Personen

3. Grundlagen eines Schulentwicklungskonzeptes

3.1 Normatives Bildungsmanagement am Beispiel inklusive Schule

3.2 Zielsetzungen für inklusive Schule im Sinne des strategischen Bildungsmanagements

3.3 Balanced Score Card für das operative Bildungsmanagement

3.4 Stolpersteine bei der Umsetzung

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie eine Förderschule durch gezieltes Bildungsmanagement in eine inklusive Schule transformiert werden kann, wobei der Fokus auf der strukturellen Umgestaltung und der interdisziplinären Zusammenarbeit liegt.

  • Normative und strategische Grundlagen für inklusives Bildungsmanagement
  • Zusammensetzung und Heterogenität der Schülerschaft
  • Gestaltung inklusiven Unterrichts und soziale Gruppenprozesse
  • Anwendung der Balanced Score Card als Steuerungsinstrument
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit im multiprofessionellen Team

Auszug aus dem Buch

1.2 Definition Schulentwicklung und schulische Inklusion

Damit im weiteren Verlauf der Arbeit von Schulentwicklung und schulischer Inklusion/ inklusive Schule gesprochen werden kann muss zunächst einmal geklärt werden was unter diesen Begriffen verstanden wird.

Laut Peter Chott versteht man unter Schulentwicklung „die gesteuerte und bewusst gestaltete Weiterentwicklung jeder einzelnen Schule“. Dabei sollten nach Möglichkeit alle Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer und weitere Personen, „welche die Schule besuchen und an ihr arbeiten“, teilhaben (Stangl, W., 2022). Eine weitere Definition besagt, dass man unter dem Begriff Schulentwicklung jenes Verfahren versteht, welches die „Qualität und Qualitätssicherung von Schulen systematisch verbessert und gewährleistet“ (Burow, O.-A./ Plümpe, C./ Bornemann, S., 2020, S. 1161).

Da schulische Inklusion noch immer nicht ausreichend definiert ist, werden im Folgenden vier Definitionen vorgestellt, die mittels Experteninterviews von Inklusionsforschenden erstellt wurden. Zum einen sagen die Experten, dass es sich bei Inklusion um die „Realisierung von Rechtsansprüchen für Schülerinnen und Schüler mit diagnostizierter Behinderung“ handelt. Ebenso geht aus den Experteninterviews hervor, dass es „die bestmögliche Leistungsförderung einzelner Schülergruppen“ ist und Inklusion „Teilhabe, Anerkennung und Wohlbefinden aller Schülerinnen und Schüler“ umfasst. Die letzte Definition lautet: „Inklusion ist das Überwinden von sozial konstruierten Differenzlinien“ (Piezunka, A./ Schaffus, T., Grosche, M., 2019, S. 207- 222).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung thematisiert die aktuelle Situation von Kindern mit Förderbedarf im deutschen Schulsystem und führt in die Fallstudie einer Förderschule ein, die sich zur inklusiven Schule entwickeln möchte.

1.1 Ausgangssituation: Eine seit 40 Jahren bestehende Förderschule mit dem Schwerpunkt geistige Entwicklung beabsichtigt aufgrund der Behindertenrechtskonvention, sich für alle Kinder zu öffnen.

1.2 Definition Schulentwicklung und schulische Inklusion: Dieser Abschnitt klärt die theoretischen Begrifflichkeiten von Schulentwicklung und Inklusion durch verschiedene Expertenmeinungen und Ansätze.

1.3 Zusammenhang zwischen Schulentwicklung und schulischer Inklusion: Das Kapitel erläutert, wie Schulentwicklungsprozesse die Basis für Inklusion bilden und welche Rolle die Kooperation zwischen Kollegien und Schülern dabei spielt.

2. Inklusive Schule in Bezug auf: Fokus liegt auf den strukturellen Anforderungen einer inklusiven Schule und der notwendigen pädagogischen Anpassung.

2.1.Die Zusammensetzung der Schülerschaft: Analysiert wird die Heterogenität innerhalb von Schülergruppen und deren Einfluss auf den gemeinsamen Lernerfolg.

2.2 Die Gestaltung des Unterrichts: Es wird dargestellt, welche methodisch-didaktischen Maßnahmen notwendig sind, um inklusivem Unterricht gerecht zu werden.

2.3 soziale Gruppenprozesse: Dieses Kapitel behandelt die Bedeutung von verbindlichen Absprachen und festen Teamstrukturen für das Gelingen inklusiver Schulprozesse.

2.4 Interdisziplinarität der am Schulleben beteiligten Personen: Erläutert wird die erhöhte Vielfalt an Fachkräften wie Sonderpädagogen und Psychologen in inklusiven Schulen.

3. Grundlagen eines Schulentwicklungskonzeptes: Das Kapitel führt in das Bildungsmanagement als Steuerungsinstrument für den Transformationsprozess einer Schule ein.

3.1 Normatives Bildungsmanagement am Beispiel inklusive Schule: Es beschreibt die übergeordneten Leitbilder und Zielsetzungen, die den Rahmen für die Inklusion bilden.

3.2 Zielsetzungen für inklusive Schule im Sinne des strategischen Bildungsmanagements: Die Festlegung von Prioritäten und strategischen Zielen zur Etablierung einer inklusiven Struktur steht hier im Mittelpunkt.

3.3 Balanced Score Card für das operative Bildungsmanagement: Dieses Kapitel zeigt die Anwendung der Balanced Score Card als Messinstrument zur Umsetzung der strategischen Ziele in operative Maßnahmen.

3.4 Stolpersteine bei der Umsetzung: Hier werden potenzielle Schwierigkeiten und Hindernisse bei der Implementierung von Bildungsmanagementkonzepten kritisch beleuchtet.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Inklusion für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

Schlüsselwörter

Schulentwicklung, Inklusion, Förderschule, Bildungsmanagement, Balanced Score Card, Heterogenität, Interdisziplinarität, Unterrichtsgestaltung, multiprofessionelles Team, Sonderpädagogik, gemeinsames Lernen, Schulbildung, Qualitätssicherung, Inklusionsprozess

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Herausforderung der Transformation einer Förderschule in eine inklusive Schule anhand einer theoretisch fundierten Fallstudie.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die Definitionen von Inklusion, die Gestaltung von inklusivem Unterricht, die notwendige Teamstruktur und die Steuerung dieses Prozesses durch Bildungsmanagement.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Weg aufzuzeigen, wie mittels Bildungsmanagements und klarer Zielsetzungen eine inklusive Lernumgebung geschaffen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es wird eine fiktive Fallstudie auf Basis von Fachliteratur, Studien und Expertenmeinungen zur Schulentwicklung und Inklusion durchgeführt.

Was ist der inhaltliche Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil analysiert die normativen, strategischen und operativen Schritte des Bildungsmanagements, um schulische Inklusion praktisch und nachhaltig umzusetzen.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Die wichtigsten Schlüsselwörter umfassen Schulentwicklung, Inklusion, Bildungsmanagement, multiprofessionelle Teams und Balanced Score Card.

Warum ist das "normative Bildungsmanagement" laut Arbeit so wichtig?

Es ist fundamental, da es die übergeordneten Leitbilder und Visionen definiert, die den gesamten Entwicklungsprozess der Schule als Kompass leiten.

Welche spezifischen organisatorischen Stolpersteine werden genannt?

Stolpersteine sind u.a. mangelnde Verbindung zwischen Strategien und Ressourcen, unterschiedliche Interpretation der Ziele durch das Personal sowie eine zu kurzfristige Fokussetzung auf operative statt strategische Maßnahmen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Inklusion in Schule. Bildungs- und Förderungsmanagement
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)
Note
1,7
Autor
Gina Schneider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
16
Katalognummer
V1443033
ISBN (PDF)
9783964878007
ISBN (Buch)
9783964878014
Sprache
Deutsch
Schlagworte
inklusion schule bildungs- förderungsmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gina Schneider (Autor:in), 2022, Inklusion in Schule. Bildungs- und Förderungsmanagement, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1443033
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Leseprobe aus  16  Seiten
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