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Eine Branchenstrukturanalyse der Automobilherstellerbranche basierend auf dem Five-Forces-Modell von Porter

Titel: Eine Branchenstrukturanalyse der Automobilherstellerbranche basierend auf dem Five-Forces-Modell von Porter

Hausarbeit , 2022 , 39 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Unternehmensforschung, Operations Research
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die Branchenstrukturanalyse in der Automobilherstellerbranche durchzuführen, basierend auf den theoretischen Grundlagen des Five-Forces-Modells von Michael E. Porter. Die Arbeit gliedert sich in mehrere Abschnitte, beginnend mit einer Einführung in die theoretischen Grundlagen der Branchenstrukturanalyse. Hier werden die fünf treibenden Kräfte des Five-Forces-Modells erläutert, gefolgt von einer Diskussion über das Ziel dieser Analyse.

Im darauf folgenden Kapitel wird die Automobilherstellerbranche genauer unter die Lupe genommen. Zunächst wird die Branche charakterisiert und relevante Kennzahlen vorgestellt. Anschließend werden spezifische Aspekte der Branchenstrukturanalyse, insbesondere die Verhandlungsmacht der Lieferanten und die Substitution durch Ersatzprodukte, näher betrachtet.

Eine kritische Würdigung der Branchenstrukturanalyse nach Michael E. Porter wird im vierten Kapitel vorgenommen, gefolgt von einer Zusammenfassung der Ergebnisse und einem Ausblick auf die Zukunftsperspektiven der Automobilherstellerbranche im fünften Kapitel.

Das übergeordnete Ziel dieser Arbeit besteht darin, Einblicke in die Struktur und die dynamischen Kräfte der Automobilherstellerbranche zu gewinnen und dabei insbesondere die Bedeutung der Verhandlungsmacht der Lieferanten und der Substitution durch Ersatzprodukte herauszuarbeiten. Durch eine kritische Reflexion der angewandten Methoden wird ein tieferes Verständnis für die Möglichkeiten und Grenzen der Branchenstrukturanalyse nach Michael E. Porter angestrebt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung/Hinleitung

1.2 Vorgehensweise und Schwerpunktsetzung

1.3 Ziel der Arbeit

2. Branchenstrukturanalyse nach Porter

2.1 Theoretische Grundlagen

2.1.1 Gefahr des Eintritts neuer Wettbewerber*innen

2.1.2 Verhandlungsmacht der Konsumenten

2.1.3 Verhandlungsmacht der Lieferanten

2.1.4 Substitution durch Ersatzprodukte

2.1.5 Wettbewerbsrivalität innerhalb der Branche

2.2 Ziel der Branchenstrukturanalyse

3. Branchenstrukturanalyse der Automobilherstellungsbranche

3.1 Charakterisierung der Branche

3.2 Verhandlungsmacht der Lieferanten

3.2.1 Höhe des Konzentrationsgrads auf Lieferantenseite

3.2.2 Bedeutung der Unternehmen für die Lieferanten

3.2.3 Grad der Abhängigkeit zu einzelnen Lieferanten

3.2.4 Schnelligkeit des Lieferantenwechsels

3.2.5 Rückgriffmöglichkeit auf internationale Lieferanten

3.2.6 Höhe des Wertschöpfungsanteils

3.2.7 Bedeutung des Vorproduktes für das fertige Produkt

3.2.8 Vergabe von Attraktivitätskennziffern

3.3 Substitution durch Ersatzprodukte

3.3.1 Preisdynamik der Substitute

3.3.2 Durchführbarkeit einer Markteinführung

3.3.3 Wachstumsdynamik im Produktlebenszyklus

3.3.4 Markenbedeutung/-loyalität bei den Abnehmer*innen

3.3.5 Einkommensentwicklung der Abnehmer*innen

3.3.6 Vergabe von Attraktivitätskennziffern

4. Kritische Würdigung der Branchenstrukturanalyse

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die deutsche Automobilherstellungsbranche unter Anwendung des Five-Forces-Modells von Michael E. Porter zu analysieren, um das strategische Umfeld und die Wettbewerbsposition der Branche zu bewerten. Im Zentrum steht dabei die Untersuchung der Verhandlungsmacht der Lieferanten sowie der Bedrohung durch Substitution, um Aussagen über die zukünftige Rentabilität und notwendige strategische Anpassungen abzuleiten.

  • Branchenstrukturanalyse nach dem Five-Forces-Modell
  • Analyse der Verhandlungsmacht von Automobilzulieferern
  • Substitutionseffekte durch neue Mobilitätskonzepte (Shared Mobility)
  • Strategische Bedeutung der Automobilherstellungsbranche in Deutschland

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Gefahr des Eintritts neuer Wettbewerber*innen

Porter sieht die Gefahr, die vom Eintritt neuer Wettbewerber*innen ausgeht, als eine der Triebkräfte seines „Five-Forces“-Modell an. Als Wettbewerber*innen oder Konkurrenz werden Unternehmen mit ähnlichen Produkten, welche dieselbe Kundengruppe ansprechen, angesehen.10 Diese bieten im Allgemeinen jedoch nicht nur Gefahren, sondern auch Chancen für eine Marktveränderung. So können bisher marktführende Unternehmen von neuen konkurrierenden Unternehmen bis zum Ausscheiden verdrängt werden und sich neue Chancen für die übrigen Unternehmen bieten. Die meisten potenziellen neuen Wettbewerber*innen kommen aus dem Ausland. Durch die Globalisierung ist es für ausländische Firmen mit geringem Aufwand möglich, in diverse Branchen anderer Ländern einzutreten. Besonders die sogenannten BRIC-Staaten – also Brasilien, Russland, Indien und China – treten in den letzten Jahren gehäuft in bestehende europäische Branchen ein. Auch neue Konkurrenten aus angrenzenden Branchen, welche ihr Produktportfolio erweitern wollen, sollten in die Analyse miteinbezogen werden. Doch nicht nur die bestehenden Unternehmen können bedrohlich sein, auch die Unternehmensneugründung kann die Marktstruktur kurzfristig stark verändern.11

Die Bedrohung durch den Eintritt der neuen Wettbewerber*innen ist abhängig von der jeweiligen Höhe der Markteintrittsbarriere der jeweiligen Branche, sowie tiefergehend auch von den potenziell erzielbaren Renditen. Besagte Eintrittsbarrieren sind Faktoren, die Unternehmen davon abhalten, in die Branche einzutreten.12 Umso geringer die Eintrittsbarriere und umso größer dafür die Anziehungskraft/Attraktivität der Branche, desto wahrscheinlich kommt es zum Eintritt neuer Konkurrenz.13

Dem entgegen wirkt ein hoher Kapitalbedarf, natürliche Kostenvorteile der bereits bestehenden Unternehmen, ein hohes Ausmaß an Produktdifferenzierung innerhalb der Branche und staatliche Barrieren erschwerend für potenzielle neue Wettbewerber*innen. Für diese wird das Emigrieren auf den bestehenden Markt infolgedessen unattraktiv.14 Auch die Akzeptanz der Kunden ist ein bedeutsamer Faktor, welcher meist den bestehenden Unternehmen zugutekommt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die aktuelle wirtschaftliche Situation im Krisenkontext und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2. Branchenstrukturanalyse nach Porter: Führt die theoretischen Grundlagen des "Five-Forces"-Modells ein und erläutert die fünf Marktkräfte sowie deren Bedeutung für die Branchenattraktivität.

3. Branchenstrukturanalyse der Automobilherstellungsbranche: Analysiert die deutsche Automobilbranche anhand von Kennzahlen, bewertet die hohe Verhandlungsmacht der Lieferanten und untersucht die Substitutionsgefahr durch Shared-Mobility-Trends.

4. Kritische Würdigung der Branchenstrukturanalyse: Beleuchtet die Grenzen des Modells, insbesondere die Herausforderung, dynamische Veränderungen durch eine statische Momentaufnahme zu erfassen.

5. Fazit und Ausblick: Fasst die Abhängigkeit der Hersteller von Zulieferern zusammen und diskutiert den Transformationsdruck, der durch veränderte Mobilitätsbedürfnisse entsteht.

Schlüsselwörter

Automobilherstellung, Branchenstrukturanalyse, Five-Forces-Modell, Porter, Lieferantenmacht, Substitution, Shared Mobility, Marktstruktur, Unternehmenserfolg, Wettbewerbsrivalität, Markteintrittsbarrieren, EBIT-Marge, Industrieökonomik, Wertschöpfungskette.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Wettbewerbskräfte der deutschen Automobilherstellungsbranche, um auf Basis des "Five-Forces"-Modells nach Porter die aktuelle Marktposition und strategische Risiken zu bewerten.

Welche Themenbereiche stehen im Fokus der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der Verhandlungsmacht der Lieferanten sowie der Substitution von klassischen privaten Kraftfahrzeugen durch alternative Mobilitätskonzepte wie Shared Mobility.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Status quo der Branchenakteure zu erfassen und Prognosen über die Auswirkungen externer Kräfte auf die Profitabilität und Strategie der deutschen Automobilhersteller zu formulieren.

Welche methodische Vorgehensweise wurde gewählt?

Die Arbeit nutzt die Branchenstrukturanalyse nach Michael E. Porter als theoretisches Rahmenwerk und wendet dieses systematisch auf Daten zur deutschen Automobilindustrie an.

Wie ist der Hauptteil inhaltlich strukturiert?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in Porters Modell sowie eine detaillierte praktische Anwendung auf die Automobilindustrie, inklusive einer spezifischen Untersuchung von Lieferantenabhängigkeiten und Substitut-Trends.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten beschreiben?

Wichtige Schlagworte sind Automobilherstellung, Branchenstrukturanalyse, Porter, Lieferantenmacht, Substitution und Shared Mobility.

Warum wird die Robert Bosch GmbH im Kontext der Lieferantenmacht hervorgehoben?

Die Robert Bosch GmbH wird als Beispiel für einen großen Automobilzulieferer angeführt, dessen Umsatzstärke und Marktbedeutung verdeutlichen, wie hoch die Abhängigkeit der Automobilhersteller von zentralen Lieferanten ist.

Welchen Einfluss hat das "Shared Mobility"-Konzept auf die Branche?

Shared Mobility wird als Substitut für den privaten Pkw-Besitz gewertet, das langfristig zu einer Abnahme der Fahrzeugnachfrage führen könnte und die Branche unter hohen Transformationsdruck setzt.

Wie beurteilt der Autor die Aussagekraft der Branchenstrukturanalyse?

Der Autor erkennt den systematischen Wert des Modells an, kritisiert jedoch, dass es primär eine statische Momentaufnahme darstellt und für eine umfassende Marktbetrachtung mit weiteren Konzepten wie der Lebenszyklusanalyse ergänzt werden sollte.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine Branchenstrukturanalyse der Automobilherstellerbranche basierend auf dem Five-Forces-Modell von Porter
Hochschule
SRH Fernhochschule  (Betriebswirtschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Märkte und Branchen
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
39
Katalognummer
V1443159
ISBN (PDF)
9783964879547
ISBN (Buch)
9783964879554
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Märkte branchen branchenstrukturanalyse porter five forces
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Eine Branchenstrukturanalyse der Automobilherstellerbranche basierend auf dem Five-Forces-Modell von Porter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1443159
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Leseprobe aus  39  Seiten
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