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Körpermodifikation im Wandel der Zeit. Der Körper als gestaltbare Identitätskomponente

Titel: Körpermodifikation im Wandel der Zeit. Der Körper als gestaltbare Identitätskomponente

Hausarbeit , 2019 , 18 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Seminararbeit beschäftigt sich mit der Körpergestaltung und Körperveränderung. Viele Schauspieler und Schauspielerinnen, Popstars und sogar schon Jugendliche tragen heute ein Tattoo oder ein Piercing. Immer mehr Menschen, vor allem aber Jugendliche, modifizieren ihre Körper mit den unterschiedlichsten Techniken. Diese Routinen finden sich schon bei den Urvölkern in allen Ländern der Welt und wurden über die Jahrtausende hinweg den technischen Möglichkeiten angepasst. Dementsprechend sind Tattoos, Piercings, Schmuckstücke am Körper und Brandings schon sehr alte Kulturtechniken. Die schmerzhaften Prozeduren werden noch heute gerne in Kauf genommen, da sie als Symbol für Status, Zugehörigkeit, Mut oder Tapferkeit gelten. Body Modification wird nicht als Selbstzerstörung, sondern vielmehr als Selbstverschönerung und Selbstentfaltung angesehen.

Zu Beginn der Arbeit soll zunächst der Begriff Körpermodifikation definiert und erklärt werden. Dabei wird gezeigt, dass man darunter eine Vielzahl von Techniken versteht, die angewendet werden, um einen oder mehrere Körperteile vom natürlichen Status in einen bewusst konstruierten Zustand zu bringen.

Als Nächstes wird im Speziellen auf die Geschichte der Körperveränderung eingegangen. Hierzu soll ein kurzer Überblick über den Abriss der markierten Körpergeschichte, die traditionellen Formen und die Körpermodifikation als Renaissance, gegeben werden. Dabei soll gezeigt werden, was der Unterschied zwischen temporären und permanenten Körperveränderungen ist.
Weiteres werden einige der zahlreichen konsternierenden Praktiken wie Tätowierungen, Piercings, Scarifications, Brandings und Cuttings vorgestellt und ihr Ursprung erklärt. Bei jeder Körpermodifikation besteht aber auch die Gefahr ungewollter Auswirkungen auf den Körper, vor allem, wenn Modifikationen ohne professionelle Hilfe durchgeführt werden. Deshalb sollen im vorletzten Kapitel die Risiken und Gefahren der Körpermodifikationen aufgezeigt werden und welche medizinischen Komplikationen vorkommen können. Im letzten Kapitel werden noch die Motive, weshalb Menschen Körperveränderungen durchführen, beschrieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Abstract

2. Einführung in das Thema

2.1 Fragestellung

2.2 Zielformulierung

3. Geschichte der Körpermodifikation

3.1 Begriffserklärung

3.2 Abriss der markierten Körpergeschichte

3.3 Traditionelle Formen der Körpergestaltung

3.3.1 Temporäre und permanente Körpermodifikation

3.4 Körpermodifikation als Renaissance

4. Arten von Body Modification

4.1 Tattoos/Tätowierungen

4.1.1 Tatauierung in Polynesien

4.2 Piercings

4.3 Scarifications

4.3.1 Brandings und Cuttings

5. Risiken und Gefahren der Körpermodifikation

5.1 Medizinische Komplikationen

5.2 Selbstverletzendes Verhalten

6. Motive für Body Modification

6.1 Erhöhung der Attraktivität

6.2 Vorbilder, Gruppendruck und Nachahmung

6.3 Religiöse und spirituelle Bedeutung

7. Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die Entwicklung sowie die verschiedenen Arten von Körpermodifikationen zu beleuchten und zu klären, welche Beweggründe – von ästhetischer Individualisierung bis hin zu psychosozialen Faktoren – Menschen dazu veranlassen, ihren Körper technisch zu verändern.

  • Historische Entwicklung und Ursprünge der Körpergestaltung
  • Differenzierung zwischen temporären und permanenten Modifikationsformen
  • Analyse der Beweggründe (Gruppendruck, Attraktivität, Spiritualität)
  • Medizinische Risiken und Gefahren von Body Modifications

Auszug aus dem Buch

3.1 Begriffserklärung

Es ist schwierig, einzugrenzen, was genau unter den Begriff Körpermodifikation fällt. Laut Kasten (2006) ist Body Modification ein Oberbegriff für verschiedene dauerhafte Veränderungen des Körpers. Im Gegensatz zu anderen Arten der Körperveränderung sind Körpermodifikationen mit verletzenden Eingriffen des Körpers oder mit dauerhaften und schwer rückgängig zu machenden Umgestaltungen verbunden.

Beispiele hierfür sind Tätowierungen, Piercings, Brandings, Scarifications, Cuttings und Verstümmelungen durch Beschneidung oder sogar Amputationen. Seit den 1980er Jahren wird der Begriff Körpermodifikation auch im Englischen als „body modification“, „BodMod“ oder „Body-Art“ verwendet (vgl. Kasten 2006: 11).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Abstract: Gibt eine kompakte Übersicht über das Ziel der Arbeit, die behandelten Techniken und die Relevanz der Thematik für die heutige Zeit.

2. Einführung in das Thema: Erläutert die historische Rolle der Haut als Identitätsmerkmal und begründet die Aktualität des Themas aufgrund zunehmender Popularität.

3. Geschichte der Körpermodifikation: Beleuchtet die Ursprünge der Körpergestaltung, inklusive der Unterscheidung zwischen temporärer und dauerhafter Veränderung.

4. Arten von Body Modification: Stellt die gängigsten Techniken wie Tattoos, Piercings und Skarifizierungen detailliert vor.

5. Risiken und Gefahren der Körpermodifikation: Analysiert medizinische Komplikationen sowie den Zusammenhang von Modifikation und selbstverletzendem Verhalten.

6. Motive für Body Modification: Untersucht die psychologischen und sozialen Faktoren wie Attraktivitätssteigerung, Gruppendruck und religiöse Beweggründe.

7. Resümee und Ausblick: Fasse die Erkenntnisse zusammen und betont die anhaltende kulturelle Relevanz von Körpermodifikationen.

Schlüsselwörter

Körpermodifikation, Body Modification, Tätowierungen, Piercings, Scarification, Identität, Körperästhetik, Kulturtechnik, medizinische Komplikationen, Selbstverletzung, Gruppendruck, Körperschmuck, Branding, Cuttings, Körperveränderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der kulturellen, historischen und psychologischen Bedeutung von Körpermodifikationen als Form der Identitätsbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Dazu gehören die Geschichte des Körperschmucks, verschiedene technische Verfahren der Modifikation, gesundheitliche Risiken und die Beweggründe für solche Eingriffe.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein Verständnis dafür zu entwickeln, warum Menschen ihren Körper modifizieren und welche Rolle diese Techniken in der Gesellschaft und im Individuum spielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Aufarbeitung theoretischer Grundlagen aus der Fachliteratur bezüglich Psychologie und Körpermodifikation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Geschichte der Körpermodifikation, klassifiziert verschiedene Arten des Körperschmucks und reflektiert über Risiken sowie psychologische Hintergründe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Körpermodifikation, Identitätsbildung, Tätowierung, Piercing, Skarifizierung und psychologische Motive.

Was unterscheidet das „Strike Branding“ vom „Cautery Branding“?

Beim Strike Branding werden erhitzte Metallplattformen auf die Haut gedrückt, während beim Cautery Branding die Haut mittels Strom gezielt verödet wird.

Warum spielt der Aspekt der Spiritualität eine Rolle für Modifikationen?

Viele Menschen verbinden Körperveränderungen mit spiritueller Hingabe an ihre Gottheiten oder nutzen sie als Symbol zum Schutz vor Bösem, wie es in einigen Kulturen und religiösen Gruppierungen praktiziert wird.

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Details

Titel
Körpermodifikation im Wandel der Zeit. Der Körper als gestaltbare Identitätskomponente
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2019
Seiten
18
Katalognummer
V1443254
ISBN (PDF)
9783964878809
ISBN (Buch)
9783964878816
Sprache
Deutsch
Schlagworte
körpermodifikation wandel zeit körper identitätskomponente
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2019, Körpermodifikation im Wandel der Zeit. Der Körper als gestaltbare Identitätskomponente, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1443254
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Leseprobe aus  18  Seiten
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