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Soziale Ungleichheit und Chancenungleichheit im schulischen Unterricht in Deutschland

Titel: Soziale Ungleichheit und Chancenungleichheit im schulischen Unterricht in Deutschland

Hausarbeit , 18 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema "Soziale Ungleichheit und Chancenungleichheit im schulischen Unterricht in Deutschland. Der Zusammenhang von Klassismus, Sexismus und Intersektionalität". Ziel dieser Arbeit ist es aufzuzeigen, welche Ungleichheiten im Bildungssystem aufgrund von Diskriminierungsformen wie Sexismus, Klassismus und Intersektionalität auftreten können. Im Vordergrund dieser wissenschaftlichen Arbeit stehen dabei die Erforschung der Hintergründe der Chancenungleichheit im schulischen Unterricht in Deutschland.

Um das Thema näher zu beleuchten, wird zu Beginn der schriftlichen Arbeit auf die Begriffserläuterungen Klassismus, Sexismus und Intersektionalität eingegangen und versucht, die Effekte mehrdimensionaler Diskriminierungsformen im Bildungssystem anhand dieser Kategorien aufzuzeigen. Denn im Anbetracht der Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit der persönlichen Eigenschaften von Schülern und Schülerinnen sollten die Strukturen von Diskriminierung mehrdimensional beachtet werden. Für eine vertiefende Überlegung werden dann die soziale Ungleichheit und die Chancenungleichheit im schulischen Unterricht in Deutschland näher betrachtet. Aus dem Zusammentragen der Ergebnisse werden schlussendlich ein Fazit und ein Ausblick gezogen.

Klassismus und Sexismus treten in beinahe allen Bereichen unseres Lebens auf. Ob in der Werbung, in Rollenklischees oder bei den Einkommensunterschieden zwischen Männern und Frauen. Jeder und jede wird in absehbarer Zeit – ob bewusst oder unbewusst – mit Klassismus und Sexismus konfrontiert. Ebenso das Bildungssystem und die Institution der Schule sind von dieser Problematik nicht ausgeschlossen. Wie aktuelle PISA-Studien zeigen, ist bislang nur formal eine Chancengleichheit zwischen Schülern und Schülerinnen im Bildungssystem zu erkennen. Jeder Schüler und jede Schülerin sollte nicht nach Schichtzugehörigkeit oder sozialer Situation bewertet werden und jedem und jeder sollte eine entsprechende Bildungsmöglichkeit zur Verfügung stehen. Allerdings zeigen genauere Untersuchungen des Bildungswesens, dass die Realität anders aussieht und unterschiedlichste Faktoren wie beispielsweise die soziale Herkunft, das Bildungsniveau der Eltern, die soziale Einbindung in die Gesellschaft sowie das Geschlecht und andere Disparitäten den Bildungsweg beeinflussen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Begriff Klassismus und seine Bedeutung

2.1 Definition: Was ist Klassismus?

2.2 Entstehungsgeschichte des Begriffes

2.3 Ebenen von Klassismus

3. Der Begriff Sexismus und seine Bedeutung

3.1 Sexismus als Form struktureller und individueller Gewalt

3.2 Erscheinungsformen von Sexismus

4. Der Begriff Intersektionalität und seine Bedeutung

4.1 Begriffserläuterung Intersektionalität

4.2 Überschneidung von Diskriminierungsformen

5. Soziale Ungleichheit und Chancenungleichheit im Schulsystem

5.1 Differenzielle Bildungsbenachteiligung aufgrund der Klassenherkunft

5.2 Geschlechterdifferenzierte Schulleistungen

5.3 Intersektionalität im schulischen Unterricht

6. Abschlussbetrachtung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang von Klassismus, Sexismus und Intersektionalität im deutschen Bildungssystem, um aufzuzeigen, wie mehrdimensionale Diskriminierungsformen die Chancenungleichheit von Schülerinnen und Schülern verstärken und den Anspruch auf Bildungsgerechtigkeit untergraben.

  • Analyse der Konzepte Klassismus und Sexismus als Unterdrückungsmechanismen
  • Einführung in die Intersektionalität als theoretisches Analyseinstrument
  • Untersuchung der Klassenzugehörigkeit als Faktor für Bildungsbenachteiligung
  • Betrachtung geschlechterspezifischer Differenzen im schulischen Leistungsgeschehen
  • Forderung nach mehr Sensibilisierung im Bereich der Lehrerausbildung

Auszug aus dem Buch

3.1 Sexismus als Form struktureller und individueller Gewalt

Der Terminus Sexismus wird in der Literatur ähnlich wahrgenommen und definiert, wobei in der Begriffsbestimmung häufig Termini wie Geschlecht, Feminismus und Diskriminierung eingeschlossen werden. Laut Duden stellt Sexismus eine Form der Diskriminierung und Unterdrückung dar, die auf Basis des Geschlechtes erfolgt. Sexistische Haltungen und Handlungsweisen zeigen sich in der Benachteiligung und Zurücksetzung von Menschen, insbesondere von Frauen aufgrund des Geschlechts (vgl. Duden 2022: o. S.).

„Sexismus gründet auf einer Ideologie, die heterosexuelle Zweigeschlechtlichkeit erfindet und dabei (ein enges Konzept von) ‚Männlichkeit, Cis-Geschlechtlichkeit und Heterosexualität (in gegebener Verschränkung) als Norm setzt.“ (Arndt 2020: 49) Sexismus bezeichnet also die Diskriminierung infolge des Geschlechts. In einer von Männern dominierten Gesellschaft zeigt sich Sexismus insbesondere durch die Abwertung und Unterdrückung von Frauen, Trans-Personen und Homosexuellen im Allgemeinen. Cis-Männlichkeit wird in dem Konzept des Sexismus als Norm gesetzt, an der alles gemessen wird.

Ebenso Becker definiert Sexismus wie folgend:

Sexismus wird definiert als individuelle Einstellungen und Verhaltensweisen oder institutionelle und kulturelle Praktiken, die entweder eine negative Bewertung einer Person aufgrund ihres Geschlechts widerspiegeln oder den ungleichen Status zwischen Frauen und Männern in der Gesellschaft aufrechterhalten. (Becker 2014: o. S.)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert soziale Ungleichheit im Bildungswesen und führt in die zentralen Begriffe Klassismus, Sexismus und Intersektionalität ein.

2. Der Begriff Klassismus und seine Bedeutung: Dieses Kapitel definiert Klassismus, beleuchtet seine historische Genese und erläutert die verschiedenen Ebenen (Makro-, Meso-, Mikroebene) der Klassismustheorie.

3. Der Begriff Sexismus und seine Bedeutung: Hier wird Sexismus als Form struktureller Diskriminierung definiert und in seine verschiedenen Erscheinungsformen im Alltag unterteilt.

4. Der Begriff Intersektionalität und seine Bedeutung: Das Kapitel führt in das Konzept der Intersektionalität ein und zeigt auf, wie verschiedene Diskriminierungskategorien ineinandergreifen.

5. Soziale Ungleichheit und Chancenungleichheit im Schulsystem: Es wird analysiert, wie soziale Herkunft und Geschlecht zu ungleichen Bildungschancen und faktischen Benachteiligungen an Schulen führen.

6. Abschlussbetrachtung und Fazit: Die Arbeit resümiert die Komplexität der Diskriminierung im Schulalltag und fordert eine verstärkte Sensibilisierung der Lehrkräfte für diese Problematik.

Schlüsselwörter

Soziale Ungleichheit, Chancenungleichheit, Klassismus, Sexismus, Intersektionalität, Bildungssystem, Diskriminierung, Klassenherkunft, Geschlechterdifferenz, Schulerfolg, Bildungsgerechtigkeit, Mehrfachdiskriminierung, Schulalltag, Gesellschaft, Machtverhältnisse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den tief verwurzelten Mechanismen der sozialen Ungleichheit und Chancenungleichheit innerhalb des deutschen Schulsystems.

Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?

Die Schwerpunkte liegen auf den Diskriminierungsformen Klassismus und Sexismus sowie deren Wechselwirkung durch intersektionale Perspektiven.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie diskriminierende Strukturen und soziale Faktoren den Bildungsweg von Kindern und Jugendlichen maßgeblich beeinflussen und einschränken.

Welche wissenschaftlichen Grundlagen werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf soziologische Theorien zur Ungleichheit, klassismustheoretische Ansätze sowie Konzepte der Intersektionalitätsforschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der drei Leitbegriffe und deren praktische Auswirkungen auf die schulische Realität und Leistungsbewertung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Chancenungleichheit, Intersektionalität, Klassismus, Sexismus und strukturelle Bildungsbenachteiligung.

Warum spielt die soziale Herkunft eine so große Rolle im Schulsystem?

Die Arbeit verdeutlicht, dass die Schule bestehende soziale Filtereffekte ungleicher Startbedingungen oft nicht ausgleichen, sondern durch meritokratische Verstöße sogar zementieren kann.

Wie beeinflusst Intersektionalität die schulische Erfahrung?

Intersektionalität zeigt, dass die individuelle Benachteiligung durch das gleichzeitige Zusammenwirken mehrerer Faktoren, wie beispielsweise Geschlecht und soziale Herkunft, eine spezifische, komplexe Diskriminierung darstellt.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Ungleichheit und Chancenungleichheit im schulischen Unterricht in Deutschland
Autor
Anonym (Autor:in)
Seiten
18
Katalognummer
V1443272
ISBN (PDF)
9783964878687
ISBN (Buch)
9783964878694
Sprache
Deutsch
Schlagworte
soziale ungleichheit chancenungleichheit unterricht deutschland
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), Soziale Ungleichheit und Chancenungleichheit im schulischen Unterricht in Deutschland, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1443272
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Leseprobe aus  18  Seiten
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