Die vorliegende Arbeit besteht aus zwei Hauptteilen. Im ersten werden die theoretischen
Aspekte der Kommunikationspolitik identifiziert und vertiefend betrachtet. Im zweiten
Hauptteil erfolgt aufbauend auf den gewonnenen Erkenntnissen eine Umsetzung anhand einer
konkreten Veranstaltung:
Im theoretischen Hauptteil, im ersten Teil der Arbeit sollen zunächst die Grundlagen, die für
die Planung und Umsetzung der Kommunikationspolitik für einen Event unerlässlich sind,
erläutert werden. Hierbei wird im ersten Kapitel zunächst auf den Begriff „Event“
eingegangen. Dieser wird zuerst definiert, anschließend verschiedene Veranstaltungsformen
vorgestellt und letztendlich die VHB-Tagung in das Veranstaltungsspektrum eingeordnet.
Im zweiten Kapitel des Grundlagenteils wird ein Einblick in das Marketing eines Events
gegeben. Hierbei werden zunächst die Grundlagen des Marketings beschrieben und die
einzelnen Instrumente vorgestellt. Darauf basierend wird im dritten Kapitel das Instrument
Kommunikationspolitik präziser untersucht und somit auch der Übergang zum praktischen
Teil der Arbeit, der Planung der Kommunikation der VHB-Tagung, gebildet.
Nach Klärung dieser essenziellen Punkte werden im letzten Kapitel des Grundlagenteils,
verschiedene ganzheitliche Kommunikationsansätze, wie das Corporate Identity und die
Integrierte Kommunikation vor- und einander gegenübergestellt. Dadurch ist die Basis für das
weitere Vorgehen der Arbeit gebildet und die Auswahl eines bestimmten
Kommunikationsansatzes für die konkrete Planung der Kommunikationsstrategie begründet.
Aufbauend auf diesen Fundamenten, beginnt im dritten Teil der Arbeit schließlich die
praktische Planung der Kommunikationsstrategie. Hierbei wird zur Schaffung einer Basis im
ersten Kapitel zunächst eine Situationsanalyse durchgeführt. Diese besteht aus einer
Stakeholder- und einer Standortanalyse und ist unerlässlich bei der Planung einer effektiven
Kommunikationsstrategie.
Darauf aufbauend wird im vierten Teil der Arbeit schließlich mit der tatsächlichen Planung
und Umsetzung der Kommunikationsstrategie für die VHB-Tagung begonnen. Hierbei
werden im ersten Kapitel zunächst die Kommunikationsziele formuliert, daran anknüpfend die Zielgruppen bestimmt und letztlich die Kommunikationsinstrumente festgelegt. Zur
Integration dieser Teilabschnitte dient der letzte Abschnitt, die Konzeption eines strategischen
Konzeptes.
Im fünften Teil der vorliegenden Arbeit, werden letztlich die Werbemittel aus dem [...]
Inhaltsverzeichnis
1. Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen
2.1 Definitionen und Begriffsabgrenzung zum Thema Event
2.1.1 Definitionsgrundlagen zum Eventbegriff
2.1.2 Typisierung der Veranstaltungsformen
2.1.3 Einordnung der VHB Tagung in das Veranstaltungsspektrum
2.2 Kommunikationspolitik als Instrument des Marketings einer Veranstaltung
2.2.1 Marketing einer Veranstaltung
2.2.2 Kommunikationspolitik
2.2.3 Unterschiede in der Kommunikation von Investitions- oder Konsumgütern und Events als Dienstleistung
2.3 Ganzheitliche Kommunikationsansätze
2.3.1 Corporate Identity (CI)
2.3.2 Integrierte Kommunikation
2.3.3 Gegenüberstellung der Konzepte
3. Situationsanalyse
3.1 Die Stakeholderanalyse
3.1.1 Der VHB und die VHB-Tagung
3.1.2 Die Technische Universität Kaiserslautern
3.1.4 Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der TU Kaiserslautern
3.2 Die Standortanalyse
3.2.1 Die Region Pfalz
3.2.2 Die Stadt Kaiserslautern
3.3 Verdichtung der Ergebnisse
3.4 Formulierung der Ist-Situation
4. Planung der Kommunikationsstrategie
4.1 Festlegungen der Ziele der Kommunikation
4.1.1 Zielsetzungen hinsichtlich der Kommunikation
4.2 Zielgruppenplanung
4.2.1 Definition der Zielgruppen
4.2.2 Ziele der Zielgruppen
4.3 Auswahl der Kommunikationsinstrumente
4.3.1 Kommunikationsinstrumente
4.3.2 Beziehungen zwischen den einzelnen Kommunikationsinstrumenten
4.3.3 Beziehungen zwischen den Kommunikationsinstrumenten der VHB Tagung
4.4 Das Strategische Konzept der Integrierten Kommunikation
4.4.1 Grundlagen des strategischen Konzeptes
4.4.2 Konzeption des Positionierungspapiers
4.4.3 Konzeption der Kommunikationsplattform
5. Werbemittel im Printbereich
5.1 Grundlagen
5.1.1 Einordnung innerhalb der Mediawerbung
5.1.2 Besonderheiten der Werbemittel im Printbereich
5.2 Gestaltungsmöglichkeiten der Werbemittel im Printbereich
5.2.1 Der Aufbau der Werbemittel aus dem Printbereich
5.2.2 Gestaltung eines Plakates
5.2.3 Besonderheiten bei der Gestaltung von Flyern
5.3 Konkrete Umsetzung der Werbemittel aus dem Printbereich für die VHB-Tagung
5.3.1 Ziele der Werbemittel aus dem Printbereich
5.3.2 Gestaltung der Werbemittel aus dem Printbereich
6. Zusammenfassung und Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, eine Kommunikationsstrategie für die VHB-Pfingsttagung 2011 in Kaiserslautern im Bereich Print zu entwerfen, um die festgelegten Zielgruppen optimal anzusprechen, die Konferenzteilnahme zu fördern und den Bekanntheitsgrad sowie das Image des ausrichtenden Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften zu steigern.
- Grundlagen der Kommunikationspolitik für Veranstaltungen
- Anwendung des Konzepts der Integrierten Kommunikation
- Umfangreiche Situationsanalyse (Stakeholder- und Standortanalyse)
- Konzeption einer Kommunikationsstrategie mit Fokus auf Werbemittel im Printbereich
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Definitionsgrundlagen zum Eventbegriff
Das Wort „Event“ stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Ereignis, Begebenheit oder Veranstaltung. Eine eindeutige Definition zum Begriff Event existiert in der Literatur allerdings nicht, und auch in der Praxis werden zwar viele Veranstaltungen als Event bezeichnet, aber auch hier gibt es keine genaue Abgrenzung. In den meisten Begriffserklärungen, wie beispielsweise denen von Holzbauer (2005): „Jedes Event ist eine Veranstaltung, aber nicht jede Veranstaltung ist auch ein Event“ oder Bruhn (1997) : „Ein Event ist eine besondere Veranstaltung oder spezielles Ereignis, das multisensitiv von ausgewählten Rezipienten erlebt wird“ stellt sich jedoch heraust, dass ein Event eine durch zusätzliche Eigenschaften ergänzte Veranstaltung ist. Da ein Event durch subjektive Eindrücke in den Gedanken derjenigen Personen entsteht, die es erleben, sind diese Eigenschaften nicht objektiv messbar, noch werden sie von jedem Teilnehmer in gleicher Weise wahrgenommen (Holzbauer et.al., 2005, S.5). Folglich muss eine andere Möglichkeit herangezogen werden, um die Alleinstellungsmerkmale eines Events zu charakterisieren.
Holzbauer et.al. (2005) verweisen in diesem Zusammenhang auf den Ereignischarakter des Events. Ein Ereignis ist dadurch gekennzeichnet, dass es zu einem bestimmten Zeitpunkt stattfindet und anders, als beispielsweise bei einem Prozess, der Augenblick und nicht die Dauer für den Teilnehmer entscheidend ist. Dies bedeutet nicht, dass ein Event nur einen kurzen Moment andauert, sondern dass der Teilnehmer nicht die tatsächliche Dauer, sondern den Zeitablauf als Erlebnis wahrnimmt. So wird beispielsweise bei einem Konzertbesuch, bei dem Anstehen an der Kasse, die Zeit als solche empfunden, während sie bei dem darauffolgenden Auftritt nicht realisiert wird.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführung: Das Kapitel stellt die VHB-Tagung 2011 vor, definiert die Problemstellung der Kommunikationsplanung für dieses Event und skizziert den Aufbau der gesamten Arbeit.
2. Grundlagen: Hier werden theoretische Fundamente gelegt, indem der Eventbegriff spezifiziert, das Marketing für Dienstleistungen beschrieben und ganzheitliche Kommunikationsansätze wie Corporate Identity und Integrierte Kommunikation gegenübergestellt werden.
3. Situationsanalyse: Es erfolgt eine Stakeholder- sowie Standortanalyse, um den Ist-Zustand für die Pfingsttagung 2011 in Kaiserslautern zu bestimmen und als Basis für die weitere Strategieplanung zu nutzen.
4. Planung der Kommunikationsstrategie: Dieses Kapitel widmet sich der konkreten Planung, ausgehend von der Formulierung der Kommunikationsziele und Zielgruppen bis hin zur Entwicklung eines strategischen Konzepts der Integrierten Kommunikation.
5. Werbemittel im Printbereich: Der Fokus liegt auf der theoretischen und praktischen Gestaltung von Plakaten, Flyern und Anzeigen unter Berücksichtigung des Corporate Designs.
6. Zusammenfassung und Fazit: Das Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht ein abschließendes Fazit zur Kommunikationspolitik für die VHB-Tagung.
Schlüsselwörter
VHB-Tagung, Kommunikationspolitik, Integrierte Kommunikation, Eventmarketing, Stakeholderanalyse, Standortanalyse, Printmedien, Werbemittel, Corporate Identity, Marketing-Mix, Dienstleistungsmarketing, Kommunikationsstrategie, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Kaiserslautern, Veranstaltungsmanagement.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Kommunikationsstrategie für die VHB-Pfingsttagung 2011 in Kaiserslautern mit speziellem Fokus auf die Planung und Gestaltung von Werbemitteln im Printbereich.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Zentral sind die theoretischen Grundlagen der Kommunikationspolitik, das Konzept der Integrierten Kommunikation, die Situationsanalyse sowie die praktische Umsetzung von Print-Werbemitteln unter Einhaltung eines Corporate Designs.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Hauptziel ist die Planung einer effektiven Kommunikationspolitik, um die Zielgruppen für die Konferenzteilnahme zu gewinnen und den Bekanntheitsgrad des gastgebenden Fachbereichs zu erhöhen.
Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?
Die Arbeit nutzt die Situationsanalyse, bestehend aus einer Stakeholder- und einer Standortanalyse, um ohne Datenerhebung aus Wettbewerbsanalysen oder Befragungen eine fundierte Ausgangslage für die Kommunikationsstrategie zu schaffen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden nach einer theoretischen Einleitung die strategische Planung, die Zielgruppenbestimmung, die Auswahl der Kommunikationsinstrumente und schließlich die konkrete Konzeption der Print-Werbemittel (Plakat, Flyer, Anzeige) detailliert ausgearbeitet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind VHB-Tagung, Kommunikationsstrategie, Integrierte Kommunikation, Eventmarketing, Stakeholderanalyse und Printmedien.
Warum ist die Standortwahl Kaiserslautern für die Kommunikation relevant?
Kaiserslautern ist als Tagungsort wenig bekannt, weshalb die Kommunikationspolitik die spezifischen Vorteile wie die Lage am Pfälzerwald und die Nähe zur Weinstraße gezielt hervorheben muss, um die Attraktivität der Tagung zu steigern.
Welche Rolle spielt das "Corporate Design" bei der Gestaltung?
Das Corporate Design der Technischen Universität Kaiserslautern schränkt den Gestaltungsspielraum ein, indem es Formate, Farben (insbesondere Weinrot für den Fachbereich) und Schriftarten fest vorgibt, um ein einheitliches Erscheinungsbild zu gewährleisten.
Inwieweit unterscheidet sich diese Tagung von anderen?
Die VHB-Tagung 2011 wird als eine arbeitsorientierte Veranstaltung eingestuft, die in einem "modernen, gelösten Rahmen" stattfinden soll, um sich von traditionellen Pfingsttagungen abzuheben.
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- Anonym (Author), 2009, Planung der Kommunikationspolitik für eine Tagung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144451