Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten

Der Einfluss von Mediennutzung und politischem Wissen auf die Wahrnehmung der EU in Deutschland. Eine quantitative Befragung nach der Europawahl 2019

Titel: Der Einfluss von Mediennutzung und politischem Wissen auf die Wahrnehmung der EU in Deutschland. Eine quantitative Befragung nach der Europawahl 2019

Seminararbeit , 2020 , 23 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jonas Bernitt (Autor:in)

Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Mediennutzung, politischem Wissen und der Wahrnehmung der Europäischen Union (EU) in Deutschland. Basierend auf vorherigen Forschungsergebnissen zu politischen Themenbereichen wie Immigration und Wirtschaftspolitik sowie der Bedeutung von Medien für die Meinungsbildung, richtet sich das Interesse auf die Fragestellung: "Inwieweit beeinflusst das spezifische politische Wissen in Verbindung mit der Mediennutzung die Perzeption der EU in Deutschland?" Die Arbeit analysiert die Art der Mediennutzung und das politische Wissen der Befragten, um deren Einfluss auf die Wahrnehmung der EU zu untersuchen. Die Ergebnisse sollen Aufschluss darüber geben, wie sich die individuelle Mediennutzung und das politische Wissen auf die Einstellungen gegenüber der EU auswirken. Die Arbeit folgt einer methodischen Umsetzung, einschließlich Konzeptspezifikation und Datenauswertung, und schließt mit einem Fazit, das die Erkenntnisse zusammenfasst und mögliche Implikationen diskutiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Rahmen und Forschungsstand

3. Methodik

4. Auswertung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Untersuchung

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen dem spezifischen politischen Wissen von Bürgern, ihrer individuellen Mediennutzung und deren daraus resultierender Wahrnehmung der Europäischen Union als Institution nach der Europawahl 2019.

  • Analyse des Einflusses von Medienkonsum (digital, Print, Fernsehen) auf das politische Wissen.
  • Untersuchung der Einstellung zur EU in Abhängigkeit vom Wissensstand.
  • Betrachtung prägender politischer Teilbereiche wie Wirtschafts- und Migrationspolitik.
  • Differenzierung der Mediennutzung nach Altersgruppen und deren Auswirkungen auf die Perspektive zur EU.
  • Überprüfung der Konzepte von Cognitive Mobilization im Hinblick auf aktuelle europäische politische Stimmungen.

Auszug aus dem Buch

2. Theoretischer Rahmen und Forschungsstand

Kepplinger (2010) beschreibt mithilfe des symbolischen Interaktionismus, dass Menschen gegenüber Personen und Dingen auf Basis der Bedeutung handeln, die diese für Sie besitzen (S. 14). Diese Bedeutung wird dabei stets durch sozialen Kontakt beeinflusst, wobei die Bedeutung gegenüber Personen und Gegenständen durch Kommunikation ständig neu interpretiert wird (ebd.: S. 15). Zentral ist dabei, dass Massenmedien eine Art der para-sozialen Handlung darstellen und uns daher, ähnlich wie direkte Interaktion, beeinflussen (ebd.: S. 15). Vor diesem Hintergrund existieren bereits verschiedene Konzepte, die einen Bezug zwischen der Mediennutzung und der Zustimmung gegenüber Europa erforschten. Dabei scheinen das politische Wissen und der Wille zur weiteren politischen Bildung entscheidende Faktoren zu sein, jene die Entwicklung individueller politischer Einstellungen beeinflussen.

Inglehart (1970) kam dabei zu der Erkenntnis, dass sich ein höherer Bildungsstand und ein höherer Grad der Mediennutzung positiv auf die Einstellung gegenüber einer europäischen Integration auswirken können (S. 69). Diese Entwicklung erklärt er mit dem Konzept der Cognitive Mobilization, demzufolge Menschen, die Medien in einem größeren Ausmaß konsumieren, auch weniger Unsicherheiten gegenüber Europa verspüren und daher einen höheren Grad der Zustimmung besitzen. Dies erklärte er unter anderem an einem verbesserten Zugang zu internationalen (cosmopolitischen) Informationssystemen (ebd.: S. 47-70).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung kontextualisiert die steigende Wahlbeteiligung bei der Europawahl 2019 und leitet die Forschungsfrage über das Verhältnis von politischem Wissen, Mediennutzung und der EU-Perzeption ab.

2. Theoretischer Rahmen und Forschungsstand: Hier werden zentrale Konzepte wie der Symbolische Interaktionismus und Cognitive Mobilization erläutert, um den Zusammenhang zwischen Medienkonsum und politischer Einstellung wissenschaftlich einzuordnen.

3. Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das quantitative Erhebungsdesign mittels eines standardisierten Fragebogens an 132 Personen sowie die statistische Auswertung der Daten durch lineare Regression.

4. Auswertung: Die Auswertung analysiert die erhobenen Daten hinsichtlich der Hypothesen, wobei insbesondere die Korrelationen zwischen Mediennutzungsverhalten und Wissensständen dargelegt werden.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Studienergebnisse zusammen, verifiziert die teilweise bestätigten Hypothesen und reflektiert die Limitationen sowie Implikationen für die Medienwirkungsforschung.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Europawahl 2019, Mediennutzung, Politisches Wissen, Politische Partizipation, Cognitive Mobilization, Euroskepsis, Wirtschaftspolitik, Migrationspolitik, Politische Einstellung, Medienwirkung, Sozialer Interaktionismus, Umfrage, Quantitative Analyse, Politische Sozialisation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Einfluss von individuellem politischen Wissen und verschiedenen Mediennutzungsgewohnheiten auf die Wahrnehmung und Einstellung gegenüber der Europäischen Union als Institution.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Rolle von Online-Nachrichten, sozialen Medien und traditionellen Printmedien sowie die Auswirkungen spezifischer Politikbereiche wie Wirtschaft und Migration auf das Europabild der Befragten.

Was ist die primäre Forschungsfrage des Autors?

Die Kernfrage lautet: „Inwieweit beeinflusst das spezifische politische Wissen in Verbindung mit der Mediennutzung die Perzeption der EU in Deutschland?“

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Datenerhebung verwendet?

Der Autor wählte ein quantitatives Querschnittsdesign. Dafür wurde eine anonymisierte, standardisierte Umfrage unter 132 Personen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Medienwirkung, die Erläuterung der methodischen Vorgehensweise sowie eine detaillierte statistische Auswertung mittels linearer Regression.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Politische Partizipation, Mediennutzung, Europaskepsis, Politische Involvierung und der theoretische Ansatz der Cognitive Mobilization.

Warum spielt das Alter der Befragten laut Studie eine Rolle?

Die Studie zeigt, dass jüngere Menschen überdurchschnittlich soziale Medien nutzen, während ältere Generationen eher auf traditionelle Printmedien zurückgreifen, was wiederum unterschiedliche Wissenszugänge und politische Präferenzen bedingt.

Zu welchem Ergebnis kommt der Autor bezüglich des Einflusses von Wissen auf die EU-Skepsis?

Entgegen der Hypothese, dass mehr Wissen zu einer positiveren Haltung führt, zeigen die Daten der Studie, dass ein höheres politisches Wissen bei den Befragten mit einer kritischeren (skeptischeren) Haltung gegenüber der EU korreliert.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Einfluss von Mediennutzung und politischem Wissen auf die Wahrnehmung der EU in Deutschland. Eine quantitative Befragung nach der Europawahl 2019
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Soziologie)
Veranstaltung
Europa, Populismus und Krisen
Note
1,0
Autor
Jonas Bernitt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
23
Katalognummer
V1446758
ISBN (PDF)
9783963553530
ISBN (Buch)
9783963553547
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Populism Politics Europe Political Ressorts Ressorts Quantitative Regression Korrelation Statistics Descriptive Survey Form Linear Regression Perception Warnehmung Populismus Europa Politikbereiche Migrationspolitik Währungspolitik Sozialpolitik Wissen Reflektion Europäisches Wissen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonas Bernitt (Autor:in), 2020, Der Einfluss von Mediennutzung und politischem Wissen auf die Wahrnehmung der EU in Deutschland. Eine quantitative Befragung nach der Europawahl 2019, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1446758
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  23  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum