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Die religionspädagogische Konzeption der Evangelischen Unterweisung unter besonderer Berücksichtigung der Lehrperson

Title: Die religionspädagogische Konzeption der Evangelischen Unterweisung unter besonderer Berücksichtigung der Lehrperson

Seminar Paper , 2006 , 19 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Diplom-Übersetzer Christoph Aschoff (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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In der vorliegenden Arbeit wird sich mit der religionspädagogischen Konzeption der Evangelischen Unterweisung beschäftigt. Wie bereits dem Titel der Arbeit zu entnehmen ist, soll hierbei die Rolle der Lehrperson besondere Beachtung finden.
Um die Evangelische Unterweisung in ihrem Wesen richtig zu verstehen, wird sich zunächst mit dem religionspädagogischen und historischen Kontext dieser Konzeption befasst (Kapitel II). Hierauf wird zu Beginn des Kapitels III auf die Begründung der Evangelischen Unterweisung durch die wichtigsten Autoren und deren Werke eingegangen. Dann folgt eine eingehende Untersuchung der Konzeption der Evangelischen Unterweisung in Hinblick auf Inhalte, die Rolle der SchülerInnen und schließlich die der Lehrperson. Hierbei werden auch einige der bedeutendsten Primärquellen hinzugezogen. Zum Abschluss der Arbeit (Kapitel IV) wird eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse und eine eigene Bewertung vorgenommen.

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Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Der Kontext der evangelischen Unterweisung

1. Die Liberale Religionspädagogik als Vorgängerin der Evangelischen Unterweisung

2. Der (kirchen-) geschichtliche Kontext der Evangelischen Unterweisung

III. Die religionspädagogische Konzeption der Evangelischen Unterweisung

1. Die Begründung der Evangelischen Unterweisung

2. Die Konzeption der Evangelischen Unterweisung im Einzelnen

2.1. Allgemeines

2.2. Ziele und Aufgaben

2.3. Stoffe und Themen

2.4. Methodik

2.5. Die SchülerInnen

2.6. Die Lehrperson

IV. Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die religionspädagogische Konzeption der Evangelischen Unterweisung mit einem besonderen Fokus auf dem Profil und den Aufgaben der Lehrperson innerhalb dieses theologischen Rahmens.

  • Historischer Kontext und Vorgeschichte der Evangelischen Unterweisung
  • Theologische Begründung durch maßgebliche Vertreter wie Kittel, Bohne und Hammelsbeck
  • Analyse der didaktischen Ausrichtung und der methodischen Überlegungen
  • Die Rolle der SchülerInnen als „getaufte Kinder“ und deren Entwicklung
  • Das geistliche und pädagogische Anforderungsprofil an die Lehrkraft

Auszug aus dem Buch

2.6. Die Lehrperson

Die bis dato erfolgte, ausführliche Darstellung der religionspädagogischen Konzeption der Evangelischen Unterweisung mit ihren Aussagen zu Zielen, Inhalt, Methodik, Schülerbild usw. sollte den Rahmen für den Schwerpunkt dieser Arbeit bilden: die Lehrperson. Die Lehrperson ist es, die mit Blick auf Aufgaben, Inhalte, anzuwendende Methoden und Zielgruppe den Religionsunterricht gestalten und durchführen muss. In ihr finden die genannten Aspekte von Unterricht ihren Berührungspunkt.

Welches Profil und welche Aufgabengebiete ergeben sich nun für eine Lehrerin / einen Lehrer, der im Rahmen der Evangelischen Unterweisung unterrichtet?

Aus der Zielsetzung der Verkündigung des Wortes Gottes v.a. durch die Behandlung der Bibel ergibt sich zwangsläufig, dass der Religionslehrer / die Religionslehrerin sehr bibelkundig sein und die Bibel auch tatsächlich als heilige Schrift und Gottes Wort verstehen muss82. Kittel stellt diese theologische Seite des Lehrenden heraus. Der Lehrende ist „Lehrer der Heiligen Schrift“, der selbst sein Herz durch das Gebet um den Heiligen Geist zum Hören des Wortes Gottes öffnen lässt83.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der religionspädagogischen Konzeption der Evangelischen Unterweisung ein und definiert den zentralen Begriff der religionspädagogischen Konzeption.

II. Der Kontext der evangelischen Unterweisung: Das Kapitel beleuchtet die Liberale Religionspädagogik als Vorgängerin sowie die kirchengeschichtlichen Umstände der 1920er und 1930er Jahre, die zur Entstehung der Evangelischen Unterweisung führten.

III. Die religionspädagogische Konzeption der Evangelischen Unterweisung: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil und befasst sich ausführlich mit der theologischen Begründung, den Inhalten, der Methodik, dem Bild der SchülerInnen sowie dem Anforderungsprofil der Lehrperson.

IV. Schluss: Der Schlussteil fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert über die Gründe für die spätere Ablösung der Evangelischen Unterweisung als Konzeption des Religionsunterrichts.

Schlüsselwörter

Evangelische Unterweisung, Religionspädagogik, Wort Gottes, Bibelauslegung, Helmuth Kittel, Gerhard Bohne, Religionsunterricht, Lehrperson, Schülervorstellung, Dialektische Theologie, Katechismus, Heiliger Geist, Schriftauslegung, Konzeption, Christliche Unterweisung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der religionspädagogischen Konzeption der „Evangelischen Unterweisung“, die nach dem Zweiten Weltkrieg den Religionsunterricht in Deutschland maßgeblich prägte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die theologische Begründung der Konzeption, die Rolle der Bibel, das Verständnis von Lehrenden und Lernenden sowie die methodischen Herausforderungen des Faches.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine fundierte Analyse der Konzeption mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Anforderungen und dem Profil der Lehrperson in diesem Kontext.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoriebasierte Analyse, die primär auf die Auswertung bedeutender Fachliteratur und Primärquellen der damaligen Zeit zurückgreift.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begründung der Konzeption, deren inhaltliche Ausgestaltung, die didaktischen Ansätze sowie eine detaillierte Charakterisierung von Schülern und Lehrern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Evangelische Unterweisung, Wort Gottes, Religionspädagogik, Bibelkenntnis und das geistliche Amt des Lehrenden.

Warum spielt die Autorität der Lehrperson eine so große Rolle?

In der Evangelischen Unterweisung fungiert der Lehrende als Vermittler des Wortes Gottes, was bei jüngeren Kindern eine schützende Autorität erfordert, während im Jugendalter ein Autoritätsabbau zugunsten einer Begegnung auf gleicher Stufe vor Gott gefordert wird.

Was unterscheidet die „Evangelische Unterweisung“ von der „Liberalen Religionspädagogik“?

Während die Liberale Religionspädagogik den Menschen und seine religiösen Erlebnisse in den Mittelpunkt stellte, kehrt die Evangelische Unterweisung zur Verkündigung des Wortes Gottes zurück und lehnt eine rein psychologisierende oder pädagogisierende Herangehensweise ab.

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Details

Title
Die religionspädagogische Konzeption der Evangelischen Unterweisung unter besonderer Berücksichtigung der Lehrperson
College
Saarland University  (Institut für Evangelische Theologie)
Course
Proseminar Einführung in die Religionspädagogik
Grade
1,7
Author
Diplom-Übersetzer Christoph Aschoff (Author)
Publication Year
2006
Pages
19
Catalog Number
V144682
ISBN (eBook)
9783640556854
ISBN (Book)
9783640556816
Language
German
Tags
Religionspädagogisches Konzept Evangelische Unterweisung Religionspädagogik Religionslehrer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Diplom-Übersetzer Christoph Aschoff (Author), 2006, Die religionspädagogische Konzeption der Evangelischen Unterweisung unter besonderer Berücksichtigung der Lehrperson, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144682
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