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Fantasiegeschichten erzählen. Förderung des schriftlichen Erzählens in der Grundschule (Unterrichtsentwurf Deutsch, Grundschule)

Título: Fantasiegeschichten erzählen. Förderung des schriftlichen Erzählens in der Grundschule (Unterrichtsentwurf Deutsch, Grundschule)

Trabajo Escrito , 2022 , 19 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Lena Sauer (Autor)

Didáctica - Alemán
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Dieser Unterrichtsentwurf beschäftigt sich mit dem Erzählen von Fantasiegeschichten. Die Erzählfähigkeit ist eine wichtige sprachliche Kompetenz, die Kinder üblicherweise im Elementar- und Primarbereich erwerben. Sie ist von so großer Bedeutung, da sie einen entscheidenden Einfluss auf die weitere schulische und soziale Entwicklung hat. Aus diesem Grund ist die Erzählfähigkeit bereits in den Curricula der Schulen fest verankert. Es muss jedoch zwischen verschiedenen Arten des Erzählens unterschieden werden. Bereits vor Schuleintritt sind Kinder in gewissem Maße in der Lage, mündlich zu erzählen. Auf der anderen Seite steht das schriftliche Erzählen, das am Anfang der literalen Textentwicklung steht und vorwiegend in der Schule erworben wird. Bereits hier lässt sich eine Entwicklungstendenz vom mündlichen zum schriftlichen Erzählen erahnen.

Während im Folgenden zunächst vertieft auf die Bedeutung des Erzählens eingegangen und das Erzählen an sich näher definiert wird, erfolgt im Anschluss eine Darstellung der wesentlichen Merkmale und Unterschiede zwischen dem mündlichen und schriftlichen Erzählen. Inwiefern sich die narrativen Fähigkeiten im Detail entwickeln, wird in Kapitel 3 erläutert. Dabei werden verschiedene Erzähltypen mit in Betracht gezogen, darunter die Fantasiegeschichte, die für die Erweiterung der Erzählfähigkeit einen großen Beitrag leisten kann. Zum Abschluss wird eine exemplarische Fantasiegeschichte eines Grundschülers hinsichtlich der narrativen Merkmale eines Erzähltextes analysiert, um das vorher erarbeitete theoretische Konstrukt an einer Lernendenproduktion beispielhaft anzuwenden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Bedeutung des Erzählens

2.1 Begriffserklärungen „Erzählen“

2.2 Mündliches und schriftliches Erzählen

2.3 Erzählformen

3 Zur Entwicklung narrativer Fähigkeiten

4 Fantasiegeschichten schreiben. Exemplarische Analyse von Lernendenproduktionen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Erzählfähigkeit für die schulische und soziale Entwicklung von Kindern und beleuchtet insbesondere die Rolle der Fantasieerzählung als effektives Instrument zur Förderung schriftlicher Ausdruckskompetenzen in der Grundschule.

  • Bedeutung von Erzählkompetenzen für die kindliche Entwicklung
  • Unterscheidung zwischen mündlichem und schriftlichem Erzählen
  • Analyse der Sprachentwicklung und narrativer Fähigkeiten von Kindern
  • Eignung der Fantasieerzählung zur Förderung der Kohäsionsfähigkeit
  • Kritische Reflexion der Verankerung des Erzählens in Lehrplänen

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffserklärungen „Erzählen“

Der Begriff „Erzählen“ kann auf unterschiedlicher Weise definiert werden. Zum einen kann zwischen einem weiten Begriffsverständnis, was dem alltagssprachlichen Gebrauch des Begriffs entspricht, und dem engen Begriffsverständnis, das eine spezifischere Verwendung des Erzählens umfasst, unterschieden werden. Diese Unterscheidung wird ebenfalls von Ehlich (1980, S. 129f. zit. in Becker, 2013, S. 9) und Wagner (1986, S. 144 zit. in Becker, 2013, S. 9) vorgenommen. Die alltagssprachliche Verwendung des Begriffs „Erzählen“, welches Ehlich „erzählen 1“ nennt, stellt einen Oberbegriff für zahlreiche sprachliche Tätigkeiten dar, wie z. B. „Berichten, Mitteilen, Schildern, Beschreiben, Wiedergeben, Darstellen und Erzählen im engeren Sinne“ (Becker, 2013, S. 9).

Dabei wird über Vergangenes oder nicht Vorliegendes zu dem erzählenden Zeitpunkt gesprochen (vgl. Ringmann, 2013, S. 164). Da das „erzählen 1“ allgemeine kommunikative und sprachliche Fähigkeiten im Bereich Syntax und Semantik beinhaltet, kann diese weite Definition dem allgemeinen Spracherwerb zugewiesen werden (vgl. Becker, 2013, S. 9). Aus dieser Zuweisung ergibt sich, dass die Erzählfähigkeit im weiten Sinn automatisch im Spracherwerb erworben wird.

Der enge Begriff „erzählen 2“ umfasst „distinktive und charakteristische Funktionen und Strukturen“ (ebd.) und hat das Ziel, mit der erzählten Geschichte einen gemeinsamen Bezug zur Welt mit anderen Individuen herzustellen (vgl. ebd.). Ähnlich zu dem engen Begriffsverständnis, scheint jedoch auch das „erzählen 2“ automatisch mit dem allgemeinen Spracherwerb erworben zu werden, was Brown (1991 zit. in Becker, 2013, S. 9) mit seiner Untersuchung von allen bekannten Volksgruppen herausfinden konnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz der Erzählfähigkeit als sprachliche Kernkompetenz und umreißt das methodische Vorgehen der Arbeit.

2 Die Bedeutung des Erzählens: Dieses Kapitel definiert Erzählen in seiner sozialen und psychologischen Funktion und grenzt verschiedene Erzählformen und Darstellungsmodi voneinander ab.

2.1 Begriffserklärungen „Erzählen“: Es erfolgt eine theoretische Differenzierung zwischen einem weiten und einem engen Begriffsverständnis von „Erzählen“.

2.2 Mündliches und schriftliches Erzählen: Der Abschnitt arbeitet die Unterschiede und Interdependenzen zwischen mündlicher und schriftlicher Ausdrucksweise sowie deren Bedeutung für mediale und konzeptionelle Textformen heraus.

2.3 Erzählformen: Hier werden unterschiedliche Kategorien der Erzählproduktion, insbesondere der Fokus auf die Fantasieerzählung, erläutert.

3 Zur Entwicklung narrativer Fähigkeiten: Das Kapitel verknüpft kognitive Entwicklungsschritte mit dem Erwerb narrativer Strukturen und analysiert Einflussfaktoren wie unterstützende Interaktion.

4 Fantasiegeschichten schreiben. Exemplarische Analyse von Lernendenproduktionen: Die Arbeit führt eine qualitative Analyse einer kindlichen Fantasiegeschichte durch, um die theoretischen Merkmale am Beispiel zu prüfen.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Ergebnisse und fordert eine stärkere Berücksichtigung der Fantasieerzählung im schulischen Curriculum.

Schlüsselwörter

Erzählfähigkeit, Fantasieerzählung, narrativer Erwerbsprozess, Sprachdidaktik, Grundschule, Kohärenz, Kohäsion, Schreibfähigkeit, primärproduktive Erzählung, affektive Mittel, Bildererzählung, kindliche Sprachentwicklung, Lernendenproduktion, Erzählformen, interaktive Konstituierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Entwicklung der Erzählfähigkeit bei Kindern und die Bedeutung verschiedener Erzählformen, insbesondere der Fantasiegeschichte, für den Spracherwerb in der Grundschule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Arbeit behandelt die psychosoziale Bedeutung des Erzählens, die Abgrenzung von mündlichem und schriftlichem Erzählen sowie die Entwicklung narrativer Strukturen bei Grundschulkindern.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie die Förderung narrativer Fähigkeiten durch das Schreiben von Fantasiegeschichten optimiert werden kann, um eine stärkere Beachtung dieser Form in Lehrplänen anzuregen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Neben einer fundierten theoretischen Literaturanalyse nutzt der Autor eine exemplarische Analyse einer konkreten Lernendenproduktion, um theoretische Konstrukte zu validieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zur Erzählfähigkeit, die Entwicklung narrativer Kompetenzen sowie eine qualitative Fallanalyse einer Erzählung eines Grundschülers.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Erzählfähigkeit, Fantasieerzählung, Sprachdidaktik, Kohäsion und narrative Entwicklung geprägt.

Was ist das Besondere an der untersuchten "Fantasieerzählung"?

Sie ermöglicht Kindern den frühen Einsatz von affektiven Mitteln und die gezielte Anwendung kohäsiver Mittel, wodurch sie als besonders lehrreich für die narrative Entwicklung gilt.

Warum wird die Einbindung in das Curriculum kritisiert?

Das aktuelle Kerncurriculum legt den Fokus primär auf Erlebniserzählungen, während die Fantasieerzählung nur indirekt über Märchen abgedeckt wird, was eine gezielte Förderung bremst.

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Detalles

Título
Fantasiegeschichten erzählen. Förderung des schriftlichen Erzählens in der Grundschule (Unterrichtsentwurf Deutsch, Grundschule)
Universidad
University of Vechta  (Geistes- und Kulturwissenschaften)
Curso
Vertiefung Sprachdidaktik. Erzählen
Calificación
1,0
Autor
Lena Sauer (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
19
No. de catálogo
V1446961
ISBN (PDF)
9783963554193
ISBN (Libro)
9783963554209
Idioma
Alemán
Etiqueta
Erzählen Fantasiegeschichten erzählen Förderung schriftliches Erzählen Grundschule
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Lena Sauer (Autor), 2022, Fantasiegeschichten erzählen. Förderung des schriftlichen Erzählens in der Grundschule (Unterrichtsentwurf Deutsch, Grundschule), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1446961
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