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Zellenvermittlung und Verbindungsaufbau über virtuelle Kanäle
-ATM nutzt eine Vermittlungstechnik, die auf einer verbindungsorientierten Übertragung basiert (z.B. x.25)
-Das Basiskonzept beruht auf den virtuellen Kanälen
-Zwischen zwei ATM-Endsystemen wird während des Verbindungsaufbaus
in einer Richtung (simplex) eine logische Verbindung erzeugt.
-Gleichzeitig erfolgt deren physikalische Abbildung auf eine feste Route
-Jeder Teilstrecke wird dabei ein verbindungsspezifischer logischer Kanal zugeordnet (virtueller Kanal VC)
-Da sich mehrere logische Verbindungen gleichzeitig einen physikalischen Streckenabschnitt teilen können, existiert auf jedem Übertragungsabschnitt eine entsprechende Anzahl unterschiedlicher virtueller Kanäle
-Als Unterscheidungsmerkmal besitzt jeder virtuelle Kanal einen eindeutigen Indikator (Virtual Channel Indentifier VCI)
-Die Verbindung ist deshalb durch die Abfolge der virtuellen Kanäle eindeutig bestimmt. Unmittelbar bevor eine ATM-Zelle einen virtuellen Kanal durchquert wird dessen Indikator in ein Steuerfeld im ATM-Header eingetragen
-Die Zelle kann damit auf jeder Teilstrecke anhand des VCI-Eintrags im Zellkopf einer konkreten Verbindung zugeordnet werden
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Inhaltsverzeichnis
1. ATM (Asynchronous Transfer Mode)
2. Historie
3. Protokolle
3.1 Funktionsprinzip der ATM Multiplexierung
3.2 Die ATM - Zelle
3.3 Header
3.4 UNI - NNI
4. Technik
4.1 Virtueller Pfad (Begriffserklärung)
4.2 Virtueller Pfad
4.3 Zellenvermittlung und Verbindungsaufbau über virtuelle Kanäle
4.4 Aufgaben einer Vermittlungsstelle
4.5 Verbindungsaufbau
5. Dienste
5.1 ATM-Referenzmodell
5.2 Schichten des ATM-Referenzmodells
5.3 Klassen des ATM Adaption Layer (AAL)
5.4 Serviceklassen
5.5 Dienstekategorien
5.6 ATM-Bandbreiten
5.7 ATM-Switches
Zielsetzung und Themenfelder
Das Dokument bietet einen strukturierten Überblick über den Asynchronous Transfer Mode (ATM), ein verbindungsorientiertes Übertragungsverfahren für Hochgeschwindigkeitsnetze. Ziel ist die Erläuterung der technischen Funktionsweise, der Schichtenarchitektur sowie der verschiedenen Serviceklassen zur effizienten Datenübertragung.
- Historische Entwicklung von ATM und Standardisierung durch das ATM-Forum.
- Technisches Aufbauprinzip der ATM-Zellen und Header-Struktur (UNI/NNI).
- Mechanismen des Verbindungsaufbaus und der Zellenvermittlung.
- Schichtenmodell und Dienstekategorien zur Qualitätsgarantie (QoS).
Auszug aus dem Buch
Zellenvermittlung und Verbindungsaufbau über virtuelle Kanäle
-ATM nutzt eine Vermittlungstechnik, die auf einer verbindungsorientierten Übertragung basiert (z.B. x.25)
-Das Basiskonzept beruht auf den virtuellen Kanälen
-Zwischen zwei ATM-Endsystemen wird während des Verbindungsaufbaus in einer Richtung (simplex) eine logische Verbindung erzeugt.
-Gleichzeitig erfolgt deren physikalische Abbildung auf eine feste Route
-Jeder Teilstrecke wird dabei ein verbindungsspezifischer logischer Kanal zugeordnet (virtueller Kanal VC)
-Da sich mehrere logische Verbindungen gleichzeitig einen physikalischen Streckenabschnitt teilen können, existiert auf jedem Übertragungsabschnitt eine entsprechende Anzahl unterschiedlicher virtueller Kanäle
-Als Unterscheidungsmerkmal besitzt jeder virtuelle Kanal einen eindeutigen Indikator (Virtual Channel Indentifier VCI)
-Die Verbindung ist deshalb durch die Abfolge der virtuellen Kanäle eindeutig bestimmt. Unmittelbar bevor eine ATM-Zelle einen virtuellen Kanal durchquert wird dessen Indikator in ein Steuerfeld im ATM-Header eingetragen
-Die Zelle kann damit auf jeder Teilstrecke anhand des VCI-Eintrags im Zellkopf einer konkreten Verbindung zugeordnet werden
Zusammenfassung der Kapitel
Historie: Überblick über die Ursprünge der ATM-Entwicklung in den 1980er Jahren und die spätere Standardisierungsarbeit des ATM-Forums.
Protokolle: Detaillierte Beschreibung des ATM-Multiplexing, der festen 53-Byte-Zellengröße sowie des Aufbaus der Header-Strukturen für UNI- und NNI-Schnittstellen.
Technik: Erläuterung der virtuellen Pfad- und Kanalkonzepte sowie der spezifischen Abläufe beim Verbindungsaufbau mittels Signalisierung.
Dienste: Darstellung der ATM-Referenzmodell-Schichten und Klassifizierung verschiedener Dienstekategorien wie CBR, VBR und ABR zur optimalen Anpassung an unterschiedliche Verkehrstypen.
Schlüsselwörter
ATM, Asynchronous Transfer Mode, Zellvermittlung, VPI, VCI, Virtueller Kanal, UNI, NNI, ATM-Referenzmodell, AAL, Dienstgüte, QoS, Bandbreite, Cell Loss Priority, Multiplexing
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit behandelt die Grundlagen, Protokolle und technischen Mechanismen der Asynchronous Transfer Mode (ATM) Technologie für moderne Kommunikationsnetzwerke.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Zu den Schwerpunkten zählen die historische Entwicklung, die Zellstruktur, das Referenzmodell, die Schichtenarchitektur sowie die verschiedenen Serviceklassen und Dienstkategorien.
Was ist das primäre Ziel der Dokumentation?
Das Ziel ist die Vermittlung eines fundierten Verständnisses für die effiziente Datenübertragung mittels ATM-Zellen in verbindungsorientierten Netzen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Das Dokument ist als technischer Leitfaden strukturiert, der die Prinzipien von ATM durch Definitionen, Diagramme und logische Prozessbeschreibungen darstellt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in technische Funktionsprinzipien wie das Zellen-Multiplexing, den Verbindungsaufbau und die Definition von Dienstkategorien anhand ihrer Bitraten.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Die wichtigsten Begriffe sind ATM, Virtuelle Kanäle (VCI/VPI), ATM-Referenzmodell, AAL (Adaption Layer), QoS und Dienstekategorien wie CBR und VBR.
Was unterscheidet UNI von NNI?
UNI steht für User-Network Interface und verbindet Endgeräte mit dem Netz, während NNI (Network-Network Interface) für die Kommunikation zwischen ATM-Vermittlungsstellen innerhalb des Netzes zuständig ist.
Warum verwendet ATM feste Zellen von 53 Byte?
Die feste Zellengröße ermöglicht ein hochgeschwindigkeitsfähiges, effizientes Multiplexing und eine konstante Verarbeitungsgeschwindigkeit in der Hardware der Vermittlungsknoten.
- Arbeit zitieren
- Eric Wildberger (Autor:in), 2001, Funktionsweise von ATM, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1446