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Warum mobben Führungskräfte ihre Mitarbeiter? Gründe für das abstrakte Verhalten

Title: Warum mobben Führungskräfte ihre Mitarbeiter? Gründe für das abstrakte Verhalten

Term Paper , 2022 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Leadership and Human Resources - Occupational burnout and stress at work
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Die Arbeit untersucht Machtmissbrauch in der Arbeit mithilfe der Fragestellung "Warum mobben Führungskräfte ihre Mitarbeiter?". Dabei gehe ich zum einen auf die unterschiedlichen charakteristischen Persönlichkeitsstrukturen ein, zum anderen auf die Unternehmensstruktur und inwiefern das Arbeitsklima dies begünstigt. Außerdem erforsche ich das Bestreben nach Macht und lege präventive Maßnahmen dar, um Mobbing am Arbeitsplatz zu unterbinden.

Steigender Leistungsdruck, hohe Anzahl an Burnout Erkrankungen, Depressionen als neue Volkskrankheit – alles Leidenszeichen, die manchen Arbeitnehmern im Laufe ihres Arbeitslebens widerfahren.

In Japan sterben offiziell jährlich circa 150 Menschen als Folge von Überarbeitung. Dutzende sind von ihrer Arbeitsstelle sowohl mental als auch physisch erschöpft – dies geht sogar so weit, dass es einen eigens eingeführten Begriff für einen Tod durch Arbeitsübermüdung gibt: "Karoshi".

Doch was sind die Gründe für diesen enormen Stress, der in Erschöpfung, in einem enormen Druck oder sogar in Depressionen endet? Warum ist dieses Thema aktueller denn je? Die Hintergründe dafür sind vielfältig, manch einer fühlt sich in seinem Job nicht wohl, da er ihm kaum Erfüllung gibt. Manch anderer hingegen muss über Jahre hinweg mentale Schmerzen seitens anderer Arbeitskollegen ertragen, was schlussendlich zu einem enormen (Leistungs-)Stress bzw. Burnout führen kann. Augenscheinlich sind "mentale Probleme" großflächig definiert. In meinem Text beziehe ich mich jedoch mehrheitlich auf den seelischen Schmerz auf der Arbeitsstelle, der durch systematische psychische Gewalt erreicht wird.

Diese eben angesprochene Form der Gewalt, auch genannt Mobbing, ist eigentlich oftmals in sozialen Interaktionen mit anderen Menschen zu beobachten. Dabei tritt dieses Phänomen häufiger in der Pubertät bzw. im jungen Erwachsenenalter auf. Zuschlag beschreibt Mobbing als eine Form der psychischen, meist kommunikativen Gewalt, in der durch wiederkehrende demütigende Schikane von Personen, meist Gruppen, gezielt Einzelpersonen schlechter behandelt werden.

Dabei haben die "Mobber" oftmals mehr Ansehen und Macht bzw. versuchen durch die gezielte Bildung von feindseligen Sündenböcken ihr Ansehen zu stärken. Dabei nennt man das Mobbing durch Vorgesetzte auch "Bossing".

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie: Mobbing und die Gründe für dieses Verhalten auf der Arbeit

3. Methodenteil

4. Ergebnisse

5. Diskussion

5.1. Theoretische Implikation

5.2 Praktische Implikation

5.3 Limitationen

5.4 Forschungsausblick

5.5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Ursachen von Mobbing am Arbeitsplatz, insbesondere den Machtmissbrauch durch Führungskräfte, unter Berücksichtigung von Persönlichkeitsstrukturen und Unternehmensstrukturen.

  • Analyse charakteristischer Persönlichkeitsprofile bei mobbenden Führungskräften
  • Einfluss von Machtbestreben auf das Arbeitsklima
  • Rolle von hierarchischen Strukturen und Unternehmenskultur beim Auftreten von Mobbing
  • Entwicklung präventiver Maßnahmen zur Unterbindung von Mobbing am Arbeitsplatz

Auszug aus dem Buch

2. Theorie: Mobbing und die Gründe für dieses Verhalten auf der Arbeit

Um diesem Problem auf den Grund zu gehen, müssen verschiedene Charaktertypen analysiert werden, damit eine Grundlage gebildet werden kann, welche Persönlichkeitstypen eher der Rolle der Führungskräfte angehören und welche wiederum eher ihre Mitmenschen mobben.

Die verschiedenen Charaktertypen beschreibt das DISG-Modell vom US-amerikanischen Psychologen John G. Geier. Dabei steht das „D“ im Modell für die Dominanz der Person (Seiwert & Gay et al., 1999). Dieser Charaktertyp „[i]st motiviert, Probleme zu lösen und schnelle Ergebnisse zu erreichen.“ (Seiwert & Gay et al., 1999, S.19). Hierbei steht seine Kontrolle über ein Geschehen im Vordergrund, wobei er hohe Anforderungen an sich und seine Mitmenschen hat, was Merkmale eines Perfektionisten beinhalten.

Der initiative Stil ist durch die „Motivation, andere zu überzeugen und zu beeinflussen“ (Seiwert & Gay et al., 1999, S.19) gekennzeichnet. Außerdem ist dieser teamfähig (Seiwert & Gay et al., 1999) und versucht infolgedessen ein gewisses Maß an Harmonie im Umgang mit seinen Mitgenossen herzustellen.

Mehr an Disziplin und Ordnung verknüpft ist der gewissenhafte Charaktertyp (Seiwert & Gay et al., 1999). Jedoch ist die Persönlichkeit hier „[diplomatisch] motiviert, [um hohe] Standards zu erreichen“ (Seiwert & Gay et al., 1999). Im Allgemeinen wird hier erkennbar, dass perfektionistische Elemente, wie ein gewisser Ehrgeiz oder Struktur, deutlich und, im Vergleich zu den anderen Persönlichkeitstypen, am ehesten am nachhaltigsten zu erkennen sind.

Die Harmonie steht für den stetigen Charaktertypen im Vordergrund (Seiwert & Gay et al., 1999). Ihm ist es von hoher Bedeutung, dass die Moral mit seinen Mitmenschen ziemlich hoch ist und ein angenehmes Klima herrscht. Oftmals fehlt solchen Personen die nötige Strenge, da sie einen großen Fokus auf zwischenmenschliche Beziehungen legen und dahingehend die Leistung vernachlässigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des wachsenden Leistungsdrucks und der psychischen Belastung in modernen Arbeitswelten ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach den Motiven mobbender Führungskräfte.

2. Theorie: Mobbing und die Gründe für dieses Verhalten auf der Arbeit: Das Kapitel analysiert anhand des DISG-Modells Persönlichkeitsstrukturen und untersucht zusätzlich den Einfluss von hierarchischen Unternehmensstrukturen auf die Entstehung von Mobbing.

3. Methodenteil: Dieser Abschnitt beschreibt das methodische Vorgehen bei der Literaturrecherche über Google Scholar, inklusive der Herausforderungen bei der Quellenbeschaffung und der verwendeten Suchstrategien.

4. Ergebnisse: Die Ergebnisse fassen zusammen, dass insbesondere dominante Führungspersönlichkeiten mit hohem Kontrollbedürfnis sowie konservative Hierarchien einen Nährboden für Mobbing und die Bildung von Sündenböcken schaffen.

5. Diskussion: Das Kapitel bewertet die gewonnenen Erkenntnisse hinsichtlich theoretischer Implikationen, unterbreitet praktische Empfehlungen für Unternehmen und reflektiert die Limitationen sowie zukünftige Forschungsnotwendigkeiten.

Schlüsselwörter

Mobbing, Führungskräfte, Bossing, Psychische Gewalt, Arbeitsklima, Unternehmensstruktur, DISG-Modell, Machtmissbrauch, Sündenböcke, New-Work, Prävention, Mentale Gesundheit, Persönlichkeitspsychologie, Hierarchie, Arbeitspsychologie

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Anliegen dieser Hausarbeit?

Die Arbeit untersucht die Hintergründe für Mobbing am Arbeitsplatz durch Führungskräfte, indem sie die psychologischen Motive der Vorgesetzten und die begünstigenden Faktoren innerhalb von Unternehmensstrukturen analysiert.

Welche zentralen Themenbereiche werden behandelt?

Schwerpunkte sind die psychologische Analyse von Charaktertypen (basierend auf dem DISG-Modell), die Auswirkungen von Hierarchien auf die Unternehmenskultur und die Identifikation von präventiven Maßnahmen zur Mitarbeiterfürsorge.

Welche Forschungsfrage steht im Mittelpunkt?

Die zentrale Forschungsfrage lautet: „Warum mobben Führungskräfte ihre Mitarbeiter?“.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Es handelt sich um eine systematische Literaturanalyse, bei der mittels Google Scholar diverse wissenschaftliche Quellen ausgewertet und multiperspektivisch verglichen wurden.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung über Persönlichkeitstypen und Unternehmenskulturen, eine methodische Darlegung der Recherche sowie eine Diskussion der Ergebnisse mit praktischen Handlungsempfehlungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit den Begriffen Mobbing, Bossing, Führungsverhalten, hierarchische Strukturen und Arbeitspsychologie beschreiben.

Was versteht die Autorin unter dem Begriff "Bossing"?

Unter "Bossing" wird das spezifische Phänomen verstanden, bei dem Vorgesetzte Mobbing gegenüber ihren Untergebenen ausüben, um Macht zu demonstrieren oder das eigene instabile Selbstbild zu stützen.

Welche Rolle spielt die Unternehmensstruktur bei Mobbing?

Laut Arbeit begünstigen stark hierarchische Strukturen das Auftreten von Mobbing, da sie Machtgefälle zementieren, während Ansätze wie "New-Work" durch flache Strukturen und einen Fokus auf mentale Gesundheit präventiv wirken können.

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Details

Title
Warum mobben Führungskräfte ihre Mitarbeiter? Gründe für das abstrakte Verhalten
College
University of Applied Sciences Berlin  (Wirtschaftspsychologie)
Course
Emotionen am Arbeitsplatz und in der Werbung
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
24
Catalog Number
V1447187
ISBN (PDF)
9783963554933
ISBN (Book)
9783963554940
Language
German
Tags
Mobbing Führungskräfte Gruppendynamik Arbeitsplatz Depression Burnout
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Warum mobben Führungskräfte ihre Mitarbeiter? Gründe für das abstrakte Verhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1447187
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