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Die "Anbetung der Hirten" des Hugo van der Goes

Eine kurze Bildanalyse

Title: Die "Anbetung der Hirten" des Hugo van der Goes

Term Paper , 2009 , 10 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Art - Painting
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Das Kunstwerk Die Anbetung der Hirten (Abb.1) des altniederländischen Malers Hugo van der Goes entstand um 1480 im Rode Kloster bei Brüssel, etwa zwei Jahre vor seinem Tod. Das OEuvre des Hugo van der Goes umfasst zahlreiche Gemälde zur Darstellung der Geburt Christi und besonders seine Auftragsarbeiten zum Portinari-Altar 1476-78 (Abb. 2) und zum Monforte-Altar um 1470 (Abb. 3) machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einem angesehenen Maler.1 Die Anbetung der Hirten, eines seiner letzten Werke, reiht sich zwar thematisch in Hugos OEuvre ein, hebt sich jedoch vor allem durch die Farbgebung und veränderte Personendarstellungen von Hugos vorherigen Gemälden ab. Dies wird besonders im Kontext der Mittelbilder der beiden Altäre deutlich. Nach eingehender Analyse und Interpretation der Anbetung der Hirten bietet es sich für diese Arbeit somit an, einen knappen Vergleich zu diesen Gemälden des Hugo van der Goes anzuschließen, um die Besonderheiten der Anbetung der Hirten im Kontext von Hugos OEuvre herauszustellen. Hierbei sollen
besonders die Fragen nach der ungewöhnlich matten Farbgestaltung und der Darstellung des Christuskindes, der Maria und den Hirten im Blickfeld stehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Überblick

2 Nähere Betrachtung des Gemäldes Die Anbetung der Hirten 1480

2.1 Bildbeschreibung

2.2 Analyse und Interpretation

3 Zusammenfassung

4 Abbildungen

5 Quellenangabe

5.1 Bibliographie

5.2 Abbildungsnachweis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Gemälde "Die Anbetung der Hirten" (um 1480) von Hugo van der Goes. Ziel der Analyse ist es, die besonderen Merkmale dieses Spätwerks – insbesondere die matte Farbgebung und die neuartige Figurendarstellung – im Vergleich zu früheren Arbeiten des Künstlers wie dem Portinari-Altar und dem Monforte-Altar herauszuarbeiten und in den kunsthistorischen Kontext einzuordnen.

  • Strukturelle Analyse und Kompositionsaufbau des Gemäldes
  • Vergleichende Untersuchung der Farbgebung und Lichtführung
  • Ikonographische Deutung der Figurenkonstellation und Symbole
  • Einordnung des Werks in die künstlerische Entwicklung von Hugo van der Goes
  • Diskussion über die Funktion der Prophetenfiguren und des Vorhangmotivs

Auszug aus dem Buch

2.2 Analyse und Interpretation

Im folgenden Abschnitt soll das Gemälde genauer betrachtet werden, um Besonderheiten und Entwicklungen innerhalb des Werkes und im Vergleich zu vorherigen Werken des Hugo van der Goes aufzeigen zu können.

Die Komposition des Gemäldes führt den Blick des Betrachters kreisförmig von Maria, Jesus und Joseph über die vielen Engelsköpfe hin zu den Hirten, dann zu den beiden Propheten und schlussendlich zur Verkündung der Hirten hinter dem Stall. Das Zentrum des Bildes wird von Maria, Joseph und Jesus dominiert. Maria ist frontal zu sehen, ihr Gewand ist breit und ausladend und ihre Gesichtszüge sanft und lieblich. Ihre Körperhaltung, die weichen Falten ihres Gewands und die Haltung ihrer Hände strahlen eine heilige Ruhe aus, welche durch den von ihr ausgehenden Lichtschein untermalt wird. Sie erscheint reifer, sicherer und gewissermaßen vollkommener als in den Darstellungen im Monforte-Altar und im Portinari-Altar.

Während sich Maria in der Anbetung der Hirten farblich in die Reihe der Engel einfügt, kniet die ruhige und ehrfurchtsvolle Figur des Joseph ihr gegenüber im Schatten. Er scheint entgegen der biblischen Überlieferungen relativ jung, was auch im Vergleich zu den beiden Altären auffällt, da Joseph dort dem Betrachter als grauhaariger, bärtiger Mann begegnet.

Das Christuskind ist in diesem Gemälde besonders dünn und zart dargestellt. Durch seine schiefe Lage und seine Nacktheit wirkt es angreifbar und verletzlich. Im Vergleich zur Darstellung des Jesuskindes in der Anbetung der Könige (vgl. Abb. 3) wird diese Tatsache besonders deutlich.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Überblick: Einführung in das Werk von Hugo van der Goes und Definition der Forschungsfragen hinsichtlich Farbgebung und Figurengestaltung.

2 Nähere Betrachtung des Gemäldes Die Anbetung der Hirten 1480: Detaillierte deskriptive und analytische Untersuchung der kompositorischen und inhaltlichen Elemente des Bildes.

3 Zusammenfassung: Synthese der gewonnenen Erkenntnisse über die kompositorische Harmonie und den künstlerischen Reifeprozess des Malers.

4 Abbildungen: Zusammenstellung der Referenzabbildungen zur Veranschaulichung der Analyse.

5 Quellenangabe: Dokumentation der verwendeten Fachliteratur und Abbildungsnachweise.

Schlüsselwörter

Hugo van der Goes, Die Anbetung der Hirten, Altniederländische Malerei, Bildanalyse, Kunstgeschichte, Portinari-Altar, Monforte-Altar, Ikonographie, Farbgebung, Christuskind, Propheten, Komposition, Sakrale Kunst, Spätwerk, Ölmalerei.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der formalen und inhaltlichen Bildanalyse des Gemäldes "Die Anbetung der Hirten" von Hugo van der Goes aus dem Jahr 1480.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Fokus stehen die künstlerische Entwicklung des Malers, die Besonderheiten der Farbgestaltung, die Ikonographie der Figuren sowie die Komposition im Vergleich zu früheren Werken.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, die spezifischen Merkmale dieses Spätwerks herauszuarbeiten und zu begründen, warum Hugo van der Goes hier neue Darstellungsformen wählte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine kunsthistorische Bildanalyse angewendet, die deskriptive Beobachtungen mit interpretativen Vergleichen zu anderen Werken des Künstlers verbindet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Bildbeschreibung, eine Analyse der Licht- und Farbführung sowie eine ikonographische Deutung der Figuren und Zeitebenen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Hugo van der Goes, Altniederländische Malerei, Ikonographie, Komposition und kunsthistorische Vergleichsanalyse.

Warum wird das Gemälde als ungewöhnlich bezeichnet?

Aufgrund seines spezifischen Breitformats und der eher matten, erdigen Farbgebung unterscheidet es sich deutlich von den leuchtstärkeren Vorgängerwerken des Künstlers.

Welche Rolle spielen die Propheten im Bildaufbau?

Die Propheten agieren als Vermittler zwischen dem Betrachter und dem Bildgeschehen, wobei sie laut unterschiedlichen Theorien entweder symbolische Enthüller oder formale Stilelemente zur Begrenzung der Bildbreite sind.

Was verdeutlicht der Vergleich mit anderen Altären?

Der Vergleich zeigt, dass Hugo van der Goes eine deutlich veränderte, reifere Darstellung von Maria und Joseph wählte und eine komplexere Verschachtelung verschiedener Zeitebenen im Bild etablierte.

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Details

Title
Die "Anbetung der Hirten" des Hugo van der Goes
Subtitle
Eine kurze Bildanalyse
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2009
Pages
10
Catalog Number
V144792
ISBN (eBook)
9783640665341
Language
German
Tags
Hugo van der Goes Ikonenbilder Bildinterpretation Bildanalyse
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2009, Die "Anbetung der Hirten" des Hugo van der Goes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144792
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