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Der Uplift - Total compensation Schweiz Deutschland

Vergleich anhand dreier Modelle

Title: Der Uplift - Total compensation Schweiz Deutschland

Scientific Essay , 2010 , 15 Pages

Autor:in: Dipl.-Ing. Christoph Frhr. von Gamm (Author)

Business economics - Economic Policy
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Momentan – Februar 2010 wird in Deutschland eine heftige Diskussion zum Thema Steuerhinterziehung in der Schweiz geführt.
Anstatt diese Diskussion zu führen, sollte Deutschland langsam aber sicher seine wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ändern und von einer reinen Exportwirtschaft, der alles andere untergeordnet wird, auf eine Wirtschaftsform mit beidem – Export und besserer Eigennutzung von Ressourcen (z.B. im Bereich Landwirtschaft, Tou-rismus etc) zurückkommen und gleichzeitig seine Steuer- und Sozialgesetzgebung reformieren.
Folge einer seit Jahrzehnten komplett verfehlten Politik ist, dass der deutsche Staat hemmungslos die mittleren Einkommen über Gebühr beansprucht und grosse Ein-kommen und natürlich Kapitaleinkünftebezieher vergleichsweise gut wegkommen lässt.
Dafür kann man natürlich dann ein wenig auf ein paar wenige Steuerhinterzieher ein-hacken, die ansonsten in Deutschland übrigens mit nur 25% Steuer auf Kapitalerträ-ge (wenn überhaupt) weg kommen, so wenig also wie kaum in einem anderen Land Europas.
Die Hauptlast der relativen und absoluten Steuer zahlen jedoch angestellte Einkom-mensbezieher. Hier wird vom Staat abkassiert - und zwar relativ am meisten bei den mittleren und kleineren Einkommen:
Die folgenden Ergebnisse in Kurzform:
- In Deutschland werden die HOECHSTEN EINKOMMEN mit den GERINGSTEN Uplift-Faktoren beaufschlagt, auch wenn letztere weiterhin höher sind als in der Schweiz. Beispiel Akademiker mit 5 Jahren im Job – vergleichbar mit einem sehr guten langdienenden Industriemeister - kostet das 3 ½ Fache seines echten Nettolohns den Arbeitgeber.
- In der Schweiz werden die NIEDRIGSTEN EINKOMMEN mit den GERINGSTEN Uplift-Faktoren beaufschlagt. Hier liegt der Aufschlag bei 1,75 oder anders herum, weil hier eher von ähnlichen Bruttosalären auszugehen ist, bleibt natürlich den Leuten viel mehr in der Tasche.
- Bezieher lediglich von Kapitaleinkünften – oftmals mit höheren Einkünften als typische Arbeitnehmereinkünfte kommen in Deutschland vergleichsweise sehr gut weg.
- Genauso zeigt sich, dass deutsche Beamte – selbst Beamte mit höheren Ein-kommen – sehr gut dastehen und sehr viel von Ihrem Bruttogehalt netto übrig haben.
Was sich meistens zeigt ist, dass bei höheren Einkommen aufgrund der Verhandlungsmacht der Einkommensbezieher eher der Netto-zu Brutto Vergleich dann für das gewünschte Einkommensberechnung herangezogen wird.

Vorgeschlagen werden Massnahmen zur Aenderung des Sytstems in Deutschland.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Zusammenfassung

2 Die Untersuchung von Einkommensdisparitäten im Einzelnen:

2.1 Mittlerer Einkommensbezieher

2.2 Einkommensbezieher in der oberen Mittelklasse

2.3 Einkommensbezieher Oberklasse

3 Kapitaleinkünftebezieher, Selbstständige und Beamte

4 Implikationen

5 Verbesserungsvorschläge

Zum Autor

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert und vergleicht die steuerlichen Rahmenbedingungen sowie die daraus resultierenden Einkommensbelastungen für unterschiedliche Einkommensgruppen und Erwerbsmodelle in Deutschland und der Schweiz, um die Auswirkungen auf die Netto-zu-Brutto-Relation aufzuzeigen.

  • Vergleich der steuerlichen Belastung von Arbeits- und Kapitaleinkünften.
  • Analyse der sogenannten "Uplift-Faktoren" in verschiedenen Einkommensklassen.
  • Untersuchung der spezifischen Situation von Beamten und Selbstständigen im Ländervergleich.
  • Diskussion volkswirtschaftlicher Implikationen wie Abwanderung und Leistungsfeindlichkeit.
  • Entwicklung von Reformvorschlägen zur Anpassung der Steuer- und Sozialabgaben.

Auszug aus dem Buch

2.1 Mittlerer Einkommensbezieher

Ein normaler Einkommensbezieher in Deutschland – z.B. ein guter Akademiker mit ca. 5 Jahren Tätigkeit oder ein guter Industriemeister, ca. 40 Jahre alt – hat einen besonders hohen Uplift vom Netto aufs Brutto, insbesondere wenn er Single ist. Genauer gesagt zahlt sein Arbeitgeber sehr viel Brutto fürs Netto. Und zwar zahlt der Arbeitgeber inkl. Arbeitgeberanteilen der Sozialversicherung mehr als dreimal dafür, dass der Einkommensbezieher sein weniges Netto erhält. Dies wurde nun bei einem Einkommensbezieher von ca. 75'000 Euro gerechnet.

In der Schweiz liegt der Faktor bei 1.75. Das ist zwar auch nicht wenig und immer noch deutlich mehr als der „Zehnte“, aber irgendie vergleichsweise vertretbar. Jedoch auch hier ist die Schweiz weit weg von irgendeiner Art von Steuerparadies, so wie es immer wieder populärwissenschaftlich verlautet wird.

Um es klar zu machen: In der Schweiz bleiben von 75'000 „Brutto“, eigentlich € 85'000, die der Arbeitgeber zu zahlen hat, Netto nach Mehrwertsteuer ca. € 49'000. In Deutschland werden aus diesen 75'000 „Brutto“, für die der Arbeitgeber € 92'000 abdrücken darf, etwas mehr als € 27'000 Euro.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Zusammenfassung: Die Einleitung verdeutlicht die steuerliche Überlastung mittlerer Einkommen in Deutschland im Vergleich zur Schweiz und skizziert die Notwendigkeit wirtschaftspolitischer Reformen.

2 Die Untersuchung von Einkommensdisparitäten im Einzelnen:: Dieses Kapitel analysiert anhand von drei spezifischen Einkommensmodellen (mittleres, gehobenes und hohes Einkommen) die steuerliche Belastung und den sogenannten Uplift-Faktor.

3 Kapitaleinkünftebezieher, Selbstständige und Beamte: Hier werden abweichende Erwerbsformen und deren steuerliche Behandlung sowie der Sonderstatus von Beamten im Vergleich zu Staatsangestellten in der Schweiz betrachtet.

4 Implikationen: Der Abschnitt diskutiert die negativen Folgen der aktuellen Steuerpolitik, insbesondere hinsichtlich der Abwanderung von Leistungsträgern und der Zunahme von Schwarzarbeit.

5 Verbesserungsvorschläge: Abschließend werden Reformansätze wie die Aufhebung von Beitragsbemessungsgrenzen und eine Entlastung mittlerer Einkommen vorgeschlagen, um das Steuersystem gerechter zu gestalten.

Schlüsselwörter

Steuervergleich, Total Compensation, Kapitaleinkünfte, Deutschland, Schweiz, Einkommensdisparitäten, Uplift-Faktor, Sozialabgaben, Steuerhinterziehung, Netto-Brutto-Vergleich, Beamte, Standortvergleich, Steuergesetzgebung, Leistungsgesellschaft, Wirtschaftsrahmenbedingungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das steuerliche Gefälle zwischen Deutschland und der Schweiz und wie sich unterschiedliche Abgabensysteme auf das Netto-Einkommen von Arbeitnehmern auswirken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die steuerliche Belastung verschiedener Einkommensklassen, der Vergleich zwischen Arbeitseinkommen und Kapitaleinkünften sowie die wirtschaftlichen Anreize zur Abwanderung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch einen Vergleich der sogenannten Uplift-Faktoren plastisch darzustellen, wie viel Bruttoaufwand für den Arbeitgeber notwendig ist, um ein bestimmtes Netto-Einkommen beim Arbeitnehmer zu erzielen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin verwendet eine modellbasierte Vergleichsanalyse anhand definierter Szenarien, unterstützt durch offizielle Abgabenrechner und statistische Daten zum Zeitpunkt der Erstellung.

Was steht im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert detailliert drei Einkommensbeispiele (mittlere Einkommen, gehobene Einkommen, Oberklasse) sowie spezifische Gruppen wie Kapitaleinkünftebezieher und Beamte.

Was zeichnet die hier verwendeten Schlüsselwörter aus?

Die Schlagworte fassen die ökonomischen Kernbegriffe der Analyse zusammen, insbesondere im Kontext von Steuerlast und Standortattraktivität.

Warum schneiden Kapitaleinkünftebezieher in Deutschland laut der Analyse besser ab?

Aufgrund der eingeführten Flatrate von 25 % auf Kapitalerträge, die zudem sozialabgabenfrei ist, ergibt sich eine im Vergleich zum Arbeitseinkommen deutlich geringere Gesamtbelastung.

Wie unterscheidet sich die Situation von Beamten in Deutschland?

Beamte profitieren von der Befreiung von Sozialabgaben und einer teilweisen Übernahme von Krankheitskosten, was zu einem höheren Netto-Verbleib bei gleichem Bruttoeinkommen führt.

Welche Konsequenzen leitet der Autor aus den Ergebnissen ab?

Der Autor warnt vor einer verstärkten Abwanderung begabter Arbeitskräfte aus Deutschland und einer Zunahme informeller oder illegaler Beschäftigungsverhältnisse durch die aktuelle Steuergesetzgebung.

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Details

Title
Der Uplift - Total compensation Schweiz Deutschland
Subtitle
Vergleich anhand dreier Modelle
Author
Dipl.-Ing. Christoph Frhr. von Gamm (Author)
Publication Year
2010
Pages
15
Catalog Number
V144867
ISBN (eBook)
9783640558094
ISBN (Book)
9783640558506
Language
German
Tags
Gehaltsbenchmark Outsourcing Verlagerung Sozialabgaben Steuerquote Deutschland Schweiz Beamte Modelle Fair Value
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Ing. Christoph Frhr. von Gamm (Author), 2010, Der Uplift - Total compensation Schweiz Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144867
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