Konflikte gehören, wie die Luft zum Atmen, zum alltäglichen Leben. Daher dürfen sie, wie das jedoch häufig der Fall ist, nicht ausschließlich negativ bewertet werden und es kann weder darum gehen, ob Konflikte und Streitereien existieren dürfen, noch darum, wie sie sich völlig vermeiden lassen. Viel wichtiger ist hier die Frage, auf welche Art und Weise gestritten wird und wie eine Verständigung herbeigeführt werden kann.
Eine bedeutende Möglichkeit der Konfliktlösung, die sich in den letzten Jahren zunehmend etabliert hat und neben dem pädagogischen auf nahezu alle Bereiche anwendbar ist, stellt das Verfahren der Streitschlichtung, besser bekannt als Mediation, dar, welches ich als Thema für meine Hausarbeit ausgewählt habe.
Im folgenden werde ich mich nun zunächst mit dem Gegenstand der Mediation, dem Konflikt, näher beschäftigen, dann zum eigentlichen Thema „Mediation“ übergehen und zuletzt
versuchen, Mediation von Beratung abzugrenzen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Was ist ein Konflikt?
- Definition
- Verschiedene Konflikttypen
- Mögliche Konfliktausgänge
- Gründe für zwischenmenschliche Konflikte
- Was ist Mediation?
- Definition
- Grundannahmen
- Regeln
- Phasen
- Kompetenzen und Strategien des Mediators
- Ziele der Mediation
- Historischer Rückblick
- Anwendungsbereiche
- Abgrenzung Mediation - Beratung
- Schlussbemerkung
- Quellenverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Verfahren der Mediation als Möglichkeit der Konfliktlösung. Ziel ist es, die Mediation im Detail zu erläutern, sie von der Beratung abzugrenzen und ihren Einsatz im pädagogischen Bereich zu beleuchten.
- Definition und verschiedene Typen von Konflikten
- Grundannahmen und Prinzipien der Mediation
- Phasen und Strategien der Mediation
- Abgrenzung von Mediation und Beratung
- Anwendungsbereiche der Mediation im pädagogischen Kontext
Zusammenfassung der Kapitel
Das erste Kapitel der Hausarbeit behandelt die Definition und Charakteristika von Konflikten. Es werden verschiedene Konflikttypen und mögliche Ausgänge sowie die Gründe für zwischenmenschliche Konflikte dargestellt. Das zweite Kapitel widmet sich der Mediation als Konfliktlösungsmethode. Es erläutert die Definition, Grundannahmen, Phasen, Kompetenzen und Strategien sowie die Ziele der Mediation. Es beinhaltet auch einen historischen Rückblick und zeigt verschiedene Anwendungsbereiche auf.
Schlüsselwörter
Die zentralen Schlüsselwörter dieser Hausarbeit sind: Konflikt, Mediation, Beratung, Konfliktlösung, Streitschlichtung, Pädagogik, zwischenmenschliche Beziehungen, Konflikttypen, Konfliktverhalten, Grundannahmen, Phasen, Strategien, Kompetenzen, Ziele, Anwendungsbereiche.
Häufig gestellte Fragen
Was ist der Grundgedanke der Mediation?
Mediation ist ein Verfahren der Streitschlichtung, bei dem eine neutrale dritte Person (Mediator) den Konfliktparteien hilft, eine eigenverantwortliche und einvernehmliche Lösung zu finden.
Wie unterscheidet sich Mediation von klassischer Beratung?
Während Beratung oft Ratschläge gibt oder Lösungen vorgibt, ist der Mediator nur für den Prozess verantwortlich; die inhaltliche Lösung muss von den Parteien selbst kommen.
In welche Phasen unterteilt sich ein Mediationsverfahren?
Ein typisches Verfahren durchläuft verschiedene Phasen: von der Einleitung über die Themensammlung und Konflikterhellung bis hin zur Lösungsfindung und dem Abschlussvertrag.
Welche Kompetenzen muss ein Mediator besitzen?
Ein Mediator benötigt Neutralität, Allparteilichkeit, Empathie sowie spezielle Kommunikationstechniken, um eine Verständigung herbeizuführen.
Sind Konflikte laut Mediation grundsätzlich negativ?
Nein, Konflikte gehören zum Leben dazu. Wichtig ist nicht ihre Vermeidung, sondern die Art und Weise, wie gestritten wird und wie eine Verständigung erreicht werden kann.
- Quote paper
- Tanja Horn (Author), 2006, Mediation als Möglichkeit der Konfliktlösung und ihr Verhältnis zu Beratung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144883