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Umfassende Analyse der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Prävention, Behandlung und ein tiefgehendes Fallbeispiel

Titel: Umfassende Analyse der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Prävention, Behandlung und ein tiefgehendes Fallbeispiel

Hausarbeit , 2023 , 41 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Beratung und Therapie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit beschäftigt sich mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung, wobei neben der Darstellung aktuell relevanter Daten ein Fokus auf der Bearbeitung eines Fallbeispiels liegt. Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist die Etablierung eines vertieften Verständnisses bezüglich der BPS sowie darauf aufbauend die Bearbeitung eines Fallbeispiels und der Erstellung eines an die Patientin angepassten Therapieplans.

Ein weiterer Fokus liegt zudem auf der Klärung von Präventionsstrategien. Um diese Ziele zu erreichen, erfolgt in Kapitel 2 zunächst die Herstellung eines theoretischen Überblicks, indem die BPS als solche erläutert wird. Neben der Darstellung von Symptomen, wird zudem auf die klassifikatorische Einordnung der BPS in die ICD-10 eingegangen. Des Weiteren erfolgt die Darstellung der Epidemiologie und der Ätiologie, wobei auch die Frage geklärt werden soll, warum Studien zufolge, das Geschlechterverhältnis hinsichtlich des Auftretens einer BPS, Differenzen aufweist. Zudem sollen die Verlaufs- und Behandlungsmöglichkeiten der BPS erläutert werden. In einem anschließenden Resümee werden die zentralen Inhalte nochmals zusammengefasst. In Kapitel 3 erfolgt anschließend anhand des Fallbeispiels der Patientin Frau S. eine Verhaltensanalyse, welche sowohl eine horizontale (Mikroanalyse) als auch vertikale Verhaltensanalyse (Makroanalyse) umfasst. Dabei werden im Rahmen der Makroanalyse zunächst die er- arbeiteten biografischen Lernerfahrungen der Patientin geschildert, bevor im Anschluss vor dem Hintergrund des biopsychosozialen Krankheitsmodells verschiedene Risikofaktoren und Ressourcen diskutiert und gegenübergestellt werden. Nach der Makroanalyse wird zudem die Mikroanalyse nach dem SORC-Modell erläutert. Das dritte Kapitel schließt mit einem zusammenfassenden Überblick, welcher eine konkrete Fall-Konzeptualisierung und Therapieplanung beinhaltet, ab. In Kapitel 4, dem Diskussionsteil, erfolgt eine kritische Diskussion und Reflexion sowie die Darstellung konkreter Präventionsempfehlungen für die BPS. Die Hausarbeit schließt in Kapitel 5 mit einem Fazit und Aus- blick ab.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Borderline - Persönlichkeitsstörung

2.1 Klassifikation nach ICD-10

2.2 Epidemiologie und komorbide Störungen

2.3 Ätiologie

2.4 Verlauf und Behandlung

2.5 Resümee

3. Verhaltensanalyse am Fallbeispiel der Patientin S.

3.1 Vertikale Verhaltensanalyse

3.2 Horizontale Verhaltensanalyse

3.3 Überblickende Fallkonzeptualisierung und Therapieplanung

4. Diskussion

4.1 Empfehlungen zur Prävention

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit widmet sich der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) mit dem Ziel, ein fundiertes Verständnis der Störungsbilder zu vermitteln, eine verhaltensanalytische Fallkonzeptualisierung für ein Fallbeispiel durchzuführen und darauf aufbauend einen individuellen Therapieplan zu erstellen.

  • Theoretische Grundlagen und Klassifikation der BPS nach ICD-10
  • Biopsychosoziale Aspekte sowie Verlauf und Ätiologie der Störung
  • Vertiefte Verhaltensanalyse (Makro- und Mikroebene) am Beispiel der Patientin S.
  • Diskussion aktueller Präventionsstrategien und therapeutischer Handlungsempfehlungen

Auszug aus dem Buch

3.1 Vertikale Verhaltensanalyse

Die vertikale Verhaltensanalyse (Makroanalyse) erfordert zu Beginn stets die Durchführung einer biografischen Anamnese, welche auf der Aufdeckung lernpsychologischer Mechanismen und problematischer Verhaltensweisen innerhalb der Biografie abzielt. Im Fokus stehen dabei Fragen zu den sozialen Beziehungen, der Persönlichkeit sowie biologische Faktoren des Patienten, wobei am Ende Schlussfolgerungen zu überdauernden kognitiven Schemata und physiologischen Merkmalen gezogen werden.

Unter Berücksichtigung des biopsychosozialen Krankheitsmodells ist von einem Zusammenspiel von biologischen, psychischen und sozialen Risikofaktoren (Stressoren) auszugehen, welche bei Frau S. die Entstehung und Aufrechterhaltung der Störung begünstigen. Demgegenüber stehen zudem gewisse protektive Faktoren und Ressourcen. Bei der biografischen Anamnese des Falls konnten folgende Ergebnisse ermittelt werden:

Die Eltern der Patientin, Frau S., trennten sich kurz nach ihrer Geburt und als der Vater ausgezogen war, verbrachte Frau S. am Anfang die Wochenenden mit ihm. An diese habe sie „viele schöne Erinnerungen“. Diese positiven Erinnerungen stellen einen protektiven Faktor bzw. eine Ressource dar, da Frau S. positive Erfahrungen auf der sozialen Ebene gemacht hat. Nachdem der Vater seine neue Frau kennengelernt hatte, habe er sich nur noch selten bei Frau S. gemeldet und Frau S. fühlte sich „im Stich gelassen“.

Dieses einschneidende Erlebnis stellt einen disponierenden Risikofaktor dar, da Frau S. eine für sie wichtige Bezugsperson verloren hatte. Frau S. gab an, dass ihre Mutter, ihrer Auffassung nach „ebenfalls Borderlinerin“ gewesen sei. Da keine eindeutige Diagnostik der Mutter existiert, kann also nur vermutet und nicht eindeutig bestimmt werden, dass bei der Mutter eine psychische Störung vorlag. Dies würde jedoch auf eine mögliche genetische Vorbelastung bei Frau S. hinweisen und somit einen disponierenden Risikofaktor auf biologischer Ebene darstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Borderline-Persönlichkeitsstörung ein, skizziert die Relevanz der Fallbearbeitung und erläutert den strukturellen Aufbau der Hausarbeit.

2. Die Borderline - Persönlichkeitsstörung: Dieses Kapitel liefert einen theoretischen Überblick über das Störungsbild, einschließlich der Diagnosekriterien, Epidemiologie, Ätiologie und der Behandlungsmöglichkeiten.

3. Verhaltensanalyse am Fallbeispiel der Patientin S.: Das Kapitel behandelt die praktische Anwendung einer vertikalen und horizontalen Verhaltensanalyse sowie einer Fallkonzeptualisierung anhand der Patientin S.

4. Diskussion: Hier erfolgt eine kritische Reflexion der zuvor erstellten Analysen und Therapiepläne sowie die Erörterung von Präventionsstrategien für die BPS.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf den Bedarf an weiterer Forschung und verbesserter Versorgungsangebote.

Schlüsselwörter

Borderline-Persönlichkeitsstörung, BPS, Verhaltensanalyse, Psychotherapie, Fallkonzeptualisierung, Prävention, Biopsychosoziales Modell, SORC-Modell, kognitive Schemata, Therapieplanung, Komorbidität, frühe Intervention, Selbstverletzung, Affektregulation, psychische Störungen.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Borderline-Persönlichkeitsstörung, wobei der Fokus auf dem theoretischen Verständnis, der methodischen Verhaltensanalyse und der konkreten Therapieplanung eines Fallbeispiels liegt.

Welche zentralen Themenbereiche werden abgedeckt?

Zu den Kernbereichen gehören die Klassifikation nach ICD-10, epidemiologische Daten, ätiologische Erklärungsmodelle, klinische Verlaufsaspekte sowie Präventionsstrategien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, ein tiefgehendes Verständnis für die BPS zu entwickeln und dieses Wissen durch eine verhaltensanalytische Fallkonzeptualisierung auf eine konkrete Patientin anzuwenden, um einen individuellen Therapieplan zu entwerfen.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt die vertikale (Makro-) und horizontale (Mikro-) Verhaltensanalyse, letztere insbesondere unter Anwendung des SORC-Modells nach Kanfer & Saslow.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung der BPS sowie den Anwendungsteil, in dem die Lebensgeschichte der Patientin S. analysiert und daraus therapeutische Schritte abgeleitet werden.

Welche Begriffe beschreiben die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Borderline-Persönlichkeitsstörung, Verhaltensanalyse, biopsychosoziales Modell, Coping-Strategien, und Therapiebeziehung.

Wie unterscheidet sich die vertikale von der horizontalen Verhaltensanalyse?

Die vertikale Analyse betrachtet die langfristige Biografie und Lernerfahrungen des Patienten, während die horizontale Analyse die unmittelbaren Auslöser, Reaktionen und Konsequenzen spezifischer Problemsituationen in den Blick nimmt.

Welche Rolle spielen Coping-Strategien bei der Patientin S.?

Copingsstrategien sind essenziell, wobei die Patientin dysfunktionale Strategien wie Selbstverletzung oder Drogenkonsum nutzt, um Anspannung abzubauen, was die Arbeit als Ansatzpunkt für veränderungsorientierte therapeutische Interventionen hervorhebt.

Ende der Leseprobe aus 41 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Umfassende Analyse der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Prävention, Behandlung und ein tiefgehendes Fallbeispiel
Hochschule
SRH Fernhochschule
Veranstaltung
Klinische Psychologie
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
41
Katalognummer
V1449011
ISBN (eBook)
9783963567339
ISBN (Buch)
9783963567346
Sprache
Deutsch
Schlagworte
horizontale verhaltensanalyse vertikale verhaltensanalyse borderline störung Borderline Fallanalyse Prävention SORC-Modell mikroanalyse makroanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Umfassende Analyse der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Prävention, Behandlung und ein tiefgehendes Fallbeispiel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1449011
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Leseprobe aus  41  Seiten
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