Dekonstruktion von Rassismen in Melvilles "Moby-Dick oder Der Wal"

Eine analytische Betrachtung des Ich-Erzählers Ishmael, der Figur Queequeg sowie des Handlungsraums der Pequod


Hausarbeit, 2021

22 Seiten, Note: 1,3

Anonym


Inhaltsangabe oder Einleitung

In dieser Arbeit gilt es zu untersuchen, inwiefern Rassismus durch den Ich-Erzähler Ishmael und dessen Begegnung mit der Figur des ‚Wilden‘ Queequeg reflektiert wird, welche impliziten Rassismen eventuell vorhanden sind und welchen Einfluss der Handlungsraum des Schiffes auf die Dynamik der Figurenentwicklung nimmt. Um diese Fragestellung zu untersuchen, wird zunächst im ersten Kapitel der Begriff ‚Rassismus‘ definiert, dieser anschließend historisch eingeordnet und zuletzt die zeitgenössischen rassistischen Darstellungsweisen in der Literatur dargelegt. Im darauffolgenden Kapitel wird der Ich-Erzähler Ishmael, der Handlungsraum der Pequod sowie die Figur Queequeg einer Analyse unterzogen, um Transparenz hinsichtlich der Fragestellung zu schaffen.

Zu Beginn wird der Leser durch den Ich-Erzähler Ishmael in die Geschichte eingeführt, welcher zur See fahren möchte, da er sich zu dieser Zeit auf dem Land nicht mehr wohlfühlt. Als er daraufhin in einem Gasthaus übernachten möchte, ist dies nur möglich, wenn er sich mit dem polynesischen Harpunier Queequeg ein Bett teilt. Während Ishmael anfänglich noch große Angst vor dem Harpunier hat, u.a aufgrund seiner dunklen Hautfarbe, freunden sich die beiden Figuren letztendlich an. In den folgenden Kapiteln nimmt die Beziehung zwischen Ishmael und Queequeg einen zentralen Bestandteil der Handlung ein, verblasst allerdings sobald diese mit der Pequod in See stechen.

Die Figuren Ishmael und Queequeg sowie der Handlungsraum des Schiffes scheinen also in einem Verhältnis zueinander zu stehen. Zudem macht es zunächst den Anschein, als ob Ishmael rassistische Vorurteile gegenüber Queequeg besitzt, welche sich nach der Begegnung aber wieder relativieren.

Details

Titel
Dekonstruktion von Rassismen in Melvilles "Moby-Dick oder Der Wal"
Untertitel
Eine analytische Betrachtung des Ich-Erzählers Ishmael, der Figur Queequeg sowie des Handlungsraums der Pequod
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,3
Jahr
2021
Seiten
22
Katalognummer
V1449036
ISBN (eBook)
9783963556821
ISBN (Buch)
9783963556838
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Moby-Dick, Moby Dick, Rassismus, Gender, Racism, Melville, American Literature
Arbeit zitieren
Anonym, 2021, Dekonstruktion von Rassismen in Melvilles "Moby-Dick oder Der Wal", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1449036

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