Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Nursing Science - Nursing Management

Interventionsdesign: Für die Umfeld/System-Umwelt-Analyse mit den lokalen Stakeholdern in einem Sozialraum

Title: Interventionsdesign: Für die Umfeld/System-Umwelt-Analyse  mit den lokalen Stakeholdern  in einem Sozialraum

Seminar Paper , 2009 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: M.A. Michael Noack (Author)

Nursing Science - Nursing Management
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Im Rahmen dieser Ausarbeitung beschäftigen wir uns mit der Zusammenstellung eines Interventionsdesigns für eine Umfeld/System-Umwelt-Analyse mit den lokalen Stakeholdern einer im Aufbau befindlichen Netzwerk-koopperation in einem Sozialraum, im Rahmen eines Workshops.

Um die Auswahl der Interventionsdesigns theoretisch zu untermauern, haben wir dieses Ausarbeitung in drei Teile untergliedert. Im ersten Teil ordnen wir unser Vorhaben in die entsprechenden theoretischen Grundlagen ein. Von diesen Grundlagen leiten wir die Denkfigur, welche wir im zweiten Teil entwickeln, ab. Anders ausgedrückt, geht es in diesem Abschnitt darum, über eine Argumentationskette auf der Grundlage des ersten Teils, das Produkt dieser Ausarbeitung, ein Interventionsdesign für die Umfeldanalyse/System-Umwelt-Analyse im Rahmen eines Workshops, zu entwickeln. Im dritten Teil bewerten wir unser Produkt sowohl vor dem Hintergrund alternativ in Frage kommender Interventionsdesigns, als auch auf der Grundlage der Funktionen und Faustregeln von Interventionen. Abschließend, im vierten Teil, ziehen wir ein Fazit, in dem wir den Prozess der Erstellung dieser Hausarbeit bewerten um unseren Erkenntnisstand zu reflektieren.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Allgemeine Einordnung der Aufgabe in die Literaturgrundlagen

1.1. Einordnung in den radikalen Konstruktivismus

1.2. Einordnung in systemtheoretische Ansätze

1.3. Zum Begriff der Umfeld/System-Umwelt-Analyse

1.3.1. Zu den äußeren Umwelten eines Systems

1.3.2. Zu den inneren Umfeldern eines Systems

2. Herleitung eines Interventionsdesign zur Durchführung einer Umfeld/System-Umwelt-Analyse mit den lokalen Stakeholdern in einem Sozialraum

3. Bewertung des Produkts

3.1. Zur Modifizierung der Interventionsdesigns

3.2. Bewertung vor dem Hintergrund der Faustregeln Funktionen von systemischen Interventionen

3.1.1. Bewertung vor dem Hintergrund der Funktionen von systemischen Interventionen

3.2.2. Bewertung vor dem Hintergrund der Faustregeln von systemischen Interventionen

Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Interventionsdesign für die Durchführung einer Umfeld/System-Umwelt-Analyse innerhalb von Netzwerken in einem Sozialraum zu entwickeln und theoretisch zu begründen. Dabei wird untersucht, wie lokale Stakeholder durch gezielte workshopbasierte Interventionen befähigt werden können, die Komplexität ihrer Umwelt zu erfassen, Systemgrenzen zu definieren und eine gemeinsame Identität für die Netzwerkkooperation zu bilden.

  • Grundlagen des radikalen Konstruktivismus und systemtheoretische Ansätze
  • Methodik der systemischen Umfeld/System-Umwelt-Analyse
  • Konzeption von Workshops zur Stakeholder-Einbindung
  • Bewertung von Interventionsdesigns anhand systemischer Faustregeln

Auszug aus dem Buch

1.1. Einordnung in den radikalen Konstruktivismus

„Wissen wird vom erkennenden Subjekt aktiv aufgebaut und nicht etwa passiv aufgenommen“ (Glaserfeld 1997: 12)

Diesem Satz liegt die Erkenntnis zugrunde, dass ein Subjekt nicht eine „Subjekt unabhängige Realität an sich“ erkennt, sondern dass seine Kognition „der Organisation“ seiner „Erfahrungswelt“ dient (ebd.). Diese Tatsache ist bei der Konzeption eines Workshops mit mehreren Teilnehmern zu beachten. Denn was auf dem Workshop hauptsächlich stattfindet, ist Kommunikation, um das Ziel, das Sammeln von Informationen über das Verhältnis der Netzwerkkooperation zu seinen Umwelten und den inneren Umfeldern (vgl. Punkt 1.3.) zu erreichen. Unter konstruktivistischer Perspektive wird Kommunikation wie folgt beschrieben: „Kommunikation überträgt (...) keine festen Bedeutungen, sondern sie orientiert Kommunikationspartner in ihrer Kognition Bedeutungen zu konstruieren“ (ebd.).

Um eine Umfeld/System-Umwelt-Analyse für alle Beteiligten bzw. den Aufbau der Netzwerkkooperation fruchtbar zu machen, bedarf es einer „intersubjektiven Viabilität, von Denk- und Handlungsanweisen“ (ebd.: 13). Wie lässt sich diese herstellen? Glaserfeld (1997: 94) verweist in diesem Zusammenhang auf Vico, der erkannte, dass „die menschliche Vernunft nur das Erkennen kann, was der Mensch selbst gemacht hat.“ Demnach kann eine Umfeld/System-Umwelt-Analyse der Produktion von gemeinsamen Erfahrungen durch gemeinsame Beobachtung dienen. „Beobachtung ist eine besondere Art der Erfahrung“ (ebd.: 192).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Allgemeine Einordnung der Aufgabe in die Literaturgrundlagen: Dieses Kapitel verankert die Forschungsaufgabe in den Theorien des radikalen Konstruktivismus und der Systemtheorie, um die theoretische Basis für die Analyse zu schaffen.

2. Herleitung eines Interventionsdesign zur Durchführung einer Umfeld/System-Umwelt-Analyse mit den lokalen Stakeholdern in einem Sozialraum: Hier wird das konkrete Workshop-Konzept entwickelt, das darauf ausgerichtet ist, Stakeholder bei der Identitätsbildung und der Abgrenzung zu ihren Umwelten zu unterstützen.

3. Bewertung des Produkts: Dieses Kapitel prüft das entwickelte Design kritisch anhand von systemtheoretischen Faustregeln und evaluiert die Eignung der gewählten Methoden für das Ziel der Netzwerkbildung.

Fazit: Das Fazit reflektiert den Prozess der Konzepterstellung sowie den Erkenntnisgewinn hinsichtlich der Rolle des Beraters und der praktischen Anwendbarkeit systemischer Konzepte.

Schlüsselwörter

Interventionsdesign, Umfeldanalyse, System-Umwelt-Analyse, Stakeholder, Netzwerkkooperation, Radikaler Konstruktivismus, Systemtheorie, Autopoiese, Sozialraum, Workshop, Systemgrenzen, Identitätsbildung, Systemische Intervention, Organisationsgestaltung, Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung und Gestaltung eines Interventionsdesigns, das lokale Stakeholder dabei unterstützen soll, in einem Sozialraum eine Netzwerkkooperation aufzubauen und ihr Umfeld systematisch zu analysieren.

Welche wissenschaftlichen Theorien bilden das Fundament?

Die Arbeit basiert primär auf dem radikalen Konstruktivismus sowie systemtheoretischen Ansätzen, insbesondere im Kontext von Organisationen und der Autopoiese sozialer Systeme.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, ein Workshop-Konzept zu erstellen, das als Instrument dient, um durch die Einbindung lokaler Stakeholder gemeinsame Handlungsspielräume und ein Verständnis für die System-Umwelt-Beziehungen zu schaffen.

Welche methodische Herangehensweise wird gewählt?

Es wird ein systemischer Beratungsansatz verfolgt, bei dem die Teilnehmer selbst als Experten ihre Umwelt beobachten und durch spezifische Techniken, wie das „Systemische Portrait“ oder das „Worldcafé“, ihre Wahrnehmung strukturieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Ableitung des Interventionsdesigns für den Workshop-Ablauf und eine abschließende Bewertung des entwickelten Modells nach systemischen Kriterien.

Welche Rolle spielt die „Umwelt“ in dieser Arbeit?

Die Umwelt wird nicht als feststehende Gegebenheit betrachtet, sondern als ein durch das System aktiv konstruierter Kontext, dessen Komplexität durch die Intervention für die Stakeholder handhabbar gemacht werden soll.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen inneren Umfeldern und äußeren Umwelten?

Die Arbeit differenziert diese Bereiche, um einerseits die systeminternen Beziehungen zwischen Stakeholdern (innere Umfelder) und andererseits die externen Bedingungen, auf die das Netzwerk reagieren muss (äußere Umwelten), gezielt bearbeitbar zu machen.

Warum ist das „Systemische Portrait“ ein wesentliches Element des Workshops?

Es dient dazu, dass die Stakeholder die Interaktionen zwischen dem System und seinen Umwelten grafisch sichtbar machen und so ein geteiltes Verständnis über die bestehenden Vernetzungen erlangen.

Excerpt out of 22 pages  - scroll top

Details

Title
Interventionsdesign: Für die Umfeld/System-Umwelt-Analyse mit den lokalen Stakeholdern in einem Sozialraum
College
Cologne University of Applied Sciences
Course
Sozialmanagement
Grade
1,3
Author
M.A. Michael Noack (Author)
Publication Year
2009
Pages
22
Catalog Number
V144921
ISBN (eBook)
9783640559343
ISBN (Book)
9783640559169
Language
German
Tags
Systemtheorien NPO; Sozialmanagement Organisationsgestaltung Interventionsdesign Interventionsarchitektur Stakeholder Sozialmamagement Soziale Arbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Michael Noack (Author), 2009, Interventionsdesign: Für die Umfeld/System-Umwelt-Analyse mit den lokalen Stakeholdern in einem Sozialraum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/144921
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  22  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint