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Intervention zur Prävention von Rückenleiden bei Arbeitnehmern in der Zahnarztpraxis

Titel: Intervention zur Prävention von Rückenleiden bei Arbeitnehmern in der Zahnarztpraxis

Hausarbeit , 2020 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Hausarbeit beinhaltet eine Intervention zur Prävention von Rückenschmerzen bei Arbeitnehmenden in der Zahnarztpraxis. Ziel dieser Intervention ist es, das Arbeitsumfeld rückenfreundlicher zu gestalten, Rückenschmerzen vorzubeugen und innerhalb, sowie außerhalb der Arbeit mehr Bewegung zu integrieren. Außerdem soll mit gezielten Übungen Verspannungen entgegengewirkt werden, um so insgesamt eine gesunde und gemeinsame Grundhaltung in die Praxis zu bringen, möglichst wenig krankheitsbedingte Ausfälle zu verzeichnen und vor allem die Fachkräfte auf lange Sicht in ihrem Job zu halten. Im Rahmen der Hausarbeit werden verschiedene theoretische Ansätze und Modelle, wie der Intervention-Mapping-Ansatz, das Biopsychosoziale Modell, die sozial-kognitive Theorie und das Prozessmodell gesundheitlichen Handelns vorgestellt. Auf Grundlage dieser wird die Interventionsplanung mit Bedarfsanalyse, Planungs-Matrix und den Evaluationsmöglichkeiten vorgestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

2. Bedarfsanalyse

3. Theoretischer Hintergrund

3.1 Intervention-Mapping-Ansatz nach Bartholomew

3.2 Biopsychosoziales Modell

3.3 Sozial-kognitive Theorie nach Bandura

3.4 Prozessmodell gesundheitlichen Handelns

3.5 Studienbasiertes körperliches Training

4. Aktueller Forschungsstand

5. Interventionsplanung

5.1 Bedarfsanalyse

5.2 Planungsmatrix

5.3 Theoriebasierte Methoden und Strategien

5.3.1 Biopsychosoziales Modell

5.3.2 Sozial-kognitive Theorie nach Bandura (SCT)

5.3.3 Prozessmodell gesundheitlichen Handelns

5.3.4 Studienbasiertes körperliches Training

5.4 Programmplanung

5.5 Evaluationsplan

6. Praxistransfer

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein strukturiertes Interventionskonzept zur Prävention arbeitsbedingter Rückenbeschwerden für Fachkräfte in der Zahnarztpraxis zu entwickeln, um gesundheitliche Risiken durch ungünstige Körperhaltungen zu minimieren und die langfristige Arbeitsfähigkeit zu sichern.

  • Analyse theoretischer Grundlagen (Intervention-Mapping, biopsychosoziales Modell, sozial-kognitive Theorie).
  • Entwicklung und Planung eines spezifischen, zwölf-wöchigen Präventionsprogramms.
  • Gestaltung eines rückenfreundlichen Arbeitsplatzes durch ergonomische Maßnahmen.
  • Verknüpfung von Wissensvermittlung, verhaltensorientierten Rückenübungen und professionellem Training.
  • Evaluation des Interventionserfolgs durch Fitness-Checks und Feedback-Gespräche.

Auszug aus dem Buch

2. Bedarfsanalyse

„Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden in der Bevölkerung.“ (Robert Koch Institut = RKI, 2015, S. 69). So fand das Robert Koch Institut anhand einer Rückenschmerzstudie beispielsweise heraus, dass ein Anteil von 85% der Bevölkerung schon mindestens einmal an Beschwerden im Bereich des Rückens und sogar bis zu 25% an chronischem Rückenleiden („seit Monaten anhaltende Kreuzschmerzen“ (Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen = IQWiG , 2012, S. 3)) litt (vgl. RKI, 2015, S. 69).

Doch was sind Rückenschmerzen überhaupt genau?

Rückenschmerzen, oder auch Kreuzschmerzen genannt, sind Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule, welche sich im unteren Bereich des Rückens befindet. Begrenzt wird dieser Bereich kaudal durch die Hüfte und kranial durch den Ansatz der Rippen (vgl. IQWiG, 2012, S.3).

Arbeitsbedingt können Rückenschmerzen allerdings auch im mittleren oder im oberen Rücken im Bereich der Brust- und Halswirbelsäule auftreten und bis zum Nacken hin reichen (vgl. Fritsch, 2019, o. S.).

Abgesehen von Rückenschmerzen, die durch Verletzungen, Brüche oder andere vorangegangene Krankheiten entstanden sind, gibt es viele Fälle in denen Rückenschmerzen keine spezifische Ursache haben. Risikofaktoren sind unter anderem Muskelverspannungen und Bewegungsmangel, der mit einer schwachen Rumpfmuskulatur verbunden ist, aber auch Fehlbelastungen, welche häufig durch langes Sitzen oder unvorteilhafte Haltungen über einen längeren Zeitraum entstehen (vgl. IQWiG, 2012, S. 4). Viele Menschen kennen dieses von ihrem Job. Im Büro wird lange auf vermutlich ergonomisch nicht optimal eingestellten Stühlen an einem Schreibtisch gesessen, welcher vorrausichtlich auch nicht den aktuellsten Ansprüchen entspricht. Im Bereich der Pflege müssen nicht selten Patienten gelagert oder umgesetzt werden, was nicht rückenschonend ist und auch in der Zahnarztpraxis müssen Zahnärzte und Fachangestellte ebenfalls häufig unangenehme Körperhaltungen einnehmen, um optimal im Mund des Patienten behandeln zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

2. Bedarfsanalyse: Dieses Kapitel erläutert die hohe Prävalenz von Rückenschmerzen in der Bevölkerung und identifiziert die spezifischen berufsbedingten Belastungsfaktoren in der Zahnarztpraxis.

3. Theoretischer Hintergrund: Hier werden wissenschaftliche Modelle wie der Intervention-Mapping-Ansatz, das biopsychosoziale Modell und die sozial-kognitive Theorie vorgestellt, die als Fundament für die Interventionsplanung dienen.

4. Aktueller Forschungsstand: Das Kapitel beleuchtet mangelnde Angebote für individualisierte Präventionsprogramme und bewertet bestehende Ansätze aus randomisierten Studien zur Rückengesundheit.

5. Interventionsplanung: Dieser umfangreiche Abschnitt detailliert die konkrete Planung der Intervention, von der Zielformulierung und Planungsmatrix über methodische Theorien bis hin zur Programmplanung und Evaluation.

6. Praxistransfer: Hier wird die praktische Umsetzbarkeit des Konzepts in einer konkreten Zahnarztpraxis reflektiert und die Wichtigkeit der Unterstützung durch Arbeitgeber sowie die Eigenverantwortung der Angestellten hervorgehoben.

Schlüsselwörter

Rückenschmerzen, Prävention, Zahnarztpraxis, Ergonomie, Bewegungsapparat, Gesundheitsförderung, Intervention-Mapping, Arbeitnehmergesundheit, Rumpfmuskulatur, biopsychosoziales Modell, Verhaltensprävention, Verhältnisprävention, Arbeitsplatzgestaltung, Fitness, Gesundheitscoaching.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und Planung eines strukturierten Präventionsprogramms gegen arbeitsbedingte Rückenbeschwerden bei Fachkräften in einer Zahnarztpraxis.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die arbeitsbedingte Belastung durch ungünstige Körperhaltungen, ergonomische Gestaltung des Arbeitsplatzes, Wissensvermittlung über anatomische Grundlagen und die Bedeutung regelmäßigen körperlichen Trainings.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein rückenfreundliches Arbeitsumfeld zu schaffen, die Mitarbeiter zu präventivem Verhalten zu befähigen und langfristig krankheitsbedingte Ausfälle durch Rückenleiden zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Zur Entwicklung der Intervention wird der strukturierte Intervention-Mapping-Ansatz nach Bartholomew in sechs Arbeitsschritten angewendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Bedarfsanalyse, eine detaillierte Interventionsplanung mit Planungsmatrix sowie konkrete Ansätze zur Verhältnis- und Verhaltensprävention.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe umfassen Rückenschmerzprävention, Zahnarztpraxis, Ergonomie, Betriebliche Gesundheitsförderung und Intervention-Mapping.

Wie unterscheidet sich diese Intervention von Frontalunterricht?

Der Kursleiter fungiert in diesem Konzept eher als Berater, der gemeinsam mit den Teilnehmern Informationen erarbeitet, wodurch eine höhere aktive Einbindung und die Förderung des Bewusstseins für Eigenverantwortung erreicht werden soll.

Welche Rolle spielt die Chefin in der geplanten Intervention?

Die Chefin spielt eine entscheidende Rolle als Unterstützerin, da sie nicht nur Zeit für Schulungen innerhalb der Arbeitszeit freigibt, sondern auch die Kosten für die Fitnessstudio-Mitgliedschaften trägt, was für den Erfolg unverzichtbar ist.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Intervention zur Prävention von Rückenleiden bei Arbeitnehmern in der Zahnarztpraxis
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Veranstaltung
Gesundheitspsychologie
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
26
Katalognummer
V1449333
ISBN (PDF)
9783963558610
ISBN (Buch)
9783963558627
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Intervention Prävention Rückenschmerzen Zahnarztpraxis
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Intervention zur Prävention von Rückenleiden bei Arbeitnehmern in der Zahnarztpraxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1449333
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Leseprobe aus  26  Seiten
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