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Ethische Fragen in der Pränataldiagnostik

Title: Ethische Fragen in der Pränataldiagnostik

Essay , 2020 , 13 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)
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Der Essay beschäftigt sich mit ethischen Fragen in der Pränataldiagnostik und geht der Frage nach, warum jährlich bis zu 100.000 Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland verzeichnet werden. Dafür werden allgemein Informationen zur Pränataldiagnostik gegeben und invasive sowie nicht-invasive Verfahren dieser vorgestellt. Hinsichtlich der ethischen Fragen wird sich mit der Durchführung von pränataler Diagnostik an sich, mit der psychischen Belastung der Mutter/ der Eltern und mit Schwangerschaftsabbrüchen beschäftigt.

Zu Beginn des Essays werden allgemeine Informationen über die PND gegeben und die verschiedenen Verfahren erläutert. In dem Hauptteil werden einige oft gestellte ethische Fragen als Übersicht dargestellt. Den Abschluss bildet ein kurzes Fazit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Pränataldiagnostik

3.1 Allgemeine Informationen

3.2 Verfahren

3.2.1 Nicht-invasive Verfahren

3.2.2 Invasive Verfahren

3.3 Ethische Fragen der Pränataldiagnostik

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Der vorliegende Essay untersucht die ethischen Implikationen der Pränataldiagnostik im Kontext der modernen Schwangerschaftsvorsorge. Ziel ist es, einen Überblick über gängige medizinische Verfahren zu geben und kritische Fragen hinsichtlich Normvorstellungen, ärztlicher Aufklärung sowie der gesellschaftlichen Bewertung von Behinderungen zu diskutieren.

  • Grundlagen der Pränataldiagnostik und medizinische Verfahren
  • Ethischer Diskurs über Normen und Qualitätskontrolle am Fötus
  • Die Rolle der ärztlichen Beratung und Entscheidungsfreiheit
  • Ethische Bewertung des Schwangerschaftsabbruchs bei abweichenden Befunden
  • Fragen der Geschlechtsselektion

Auszug aus dem Buch

3.3 Ethische Fragen der Pränataldiagnostik

Sobald es um die Pränataldiagnostik geht, sind zahlreiche ethische Fragestellungen mit unzähligen unterschiedlichen Antworten präsent. Einige dieser folgen nun in einer Übersicht.

„Man hat mit der Pränataldiagnostik einfach einen Zeitvorsprung [..]“, so Frau Dr. Susanne Fröhlich (Gynäkologin) in einer Dokumentation vom ZDF (Vgl. Kölling, 2020, 14‘23‘‘). Sie sieht hier also einen ganz klaren Vorteil in der PND. Sobald Auffälligkeiten gesehen werden, kann eingegriffen werden. Ärzte, Fachpersonal und werdende Eltern können sich auf die Situation einstellen, die nun folgen wird – egal in welche Richtung sie geht (Vgl. Kolleck/ Sauter, 2019, S.41). Die PND kann nämlich in viele gehen, die nicht immer positiv sind.

Der erste ethisch fragliche Punkt ist die PND an sich. Ihr Ziel ist es, nach Abweichungen des Fötus zu schauen (Vgl. Kolleck/ Sauter, 2019, S. 27). Man könnte diese also als „unverzichtbare Qualitätskontrolle auf dem Weg zu einem gesunden Kind“ (Kolleck/ Sauter, 2019, S. 170) bezeichnen. Ist es ethisch vertretbar eine Qualitätskontrolle bei menschlichen Lebewesen durchzuführen? Zu schauen, ob sie der Norm entsprechen und davon die weitere Vorgehensweise abhängig machen? Die Antwort fällt nicht leicht, aber klar ist, dass es in Krankenhäusern und Arztpraxen zum Alltag gehört, solche Qualitätskontrollen durchzuführen und nur wenige Kinder zur Welt kommen, die diese nicht mitmachen mussten (Vgl. Spiewak, 2001, o. S.).

Zusammenfassung der Kapitel

2. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, indem es die Relevanz der Pränataldiagnostik als Einflussfaktor auf Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland beleuchtet.

3. Pränataldiagnostik: Das Hauptkapitel bietet eine Übersicht medizinischer Verfahren (invasiv und nicht-invasiv) und analysiert anschließend die damit verbundenen ethischen Kontroversen hinsichtlich Normvorstellungen und ärztlicher Beratung.

4. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer persönlichen Reflexion der Autorin, die betont, wie schwierig ethisch vertretbare Entscheidungen sind und fordert eine stärkere, ergebnisoffene Aufklärung der Eltern.

Schlüsselwörter

Pränataldiagnostik, Ethische Fragen, Schwangerschaftsabbruch, Medizinische Ethik, Risikoschwangerschaft, Fötus, Normabweichung, Gendiagnostik, Beratung, Behindertenrechte, Geschlechtsselektion, Fehlbildungen, Selbstbestimmung, Qualitätskontrolle, Medizin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit den ethischen Herausforderungen und Fragestellungen, die sich aus der Anwendung pränatal-diagnostischer Verfahren in der Schwangerschaft ergeben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Felder sind der Überblick über invasive und nicht-invasive medizinische Diagnostikverfahren sowie die darauf folgende ethische Reflexion über Lebensrecht, Normvorstellungen und ärztliche Aufklärungspflichten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, eine Übersicht über oft gestellte ethische Fragen im Kontext der Pränataldiagnostik zu geben und die Problematik von Entscheidungen zu beleuchten, die nach der Diagnose medizinischer Auffälligkeiten getroffen werden müssen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für den Essay genutzt?

Es handelt sich um einen Scientific Essay, der auf einer Literaturanalyse aktueller Studien, Fachberichte sowie relevanter Dokumentationen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Diagnosemethoden und eine detaillierte Diskussion ethischer Problempunkte, wie etwa das Recht auf ein „genormtes“ Kind, den Druck durch Ärzte und die moralische Bewertung von Selektionsverfahren.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Pränataldiagnostik, Ethische Fragen, Schwangerschaftsabbruch und medizinische Qualitätskontrolle am Ungeborenen geprägt.

Inwieweit spielt das Gendiagnostikgesetz eine Rolle für die ethische Betrachtung?

Das Gesetz wird primär im Kontext der Geschlechtsselektion angeführt, um zu zeigen, dass in Deutschland versucht wird, durch Regulierungen geschlechtsbezogene Schwangerschaftsabbrüche zu vermeiden.

Warum wird im Fazit die Bedeutung der „ergebnisoffenen Beratung“ hervorgehoben?

Die Autorin hebt dies hervor, um sicherzustellen, dass werdende Eltern nicht durch Überredungskünste der Ärzte in ihrer informationellen Selbstbestimmung eingeschränkt werden und auch Entscheidungen gegen eine Pränataldiagnostik respektiert werden.

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Details

Title
Ethische Fragen in der Pränataldiagnostik
College
The FOM University of Applied Sciences, Hamburg
Course
Ethik im Gesundheits- und Sozialwesen
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
13
Catalog Number
V1449336
ISBN (PDF)
9783963556531
ISBN (Book)
9783963556548
Language
German
Tags
Ethik, Pränataldiagnostik, Gesundheitspsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Ethische Fragen in der Pränataldiagnostik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1449336
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