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Intervention zur Prävention von Bewegungsmangel im Alter (im Seniorenheim)

Título: Intervention zur Prävention von Bewegungsmangel im Alter (im Seniorenheim)

Trabajo Escrito , 2020 , 20 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor)

Ciencias de la salud - Psicología de la salud
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Die vorliegende Hausarbeit beinhaltet ein Konzept zur Prävention von Bewegungsmangel im Alter und ist an Senioreneinrichtungen gerichtet, die ihren Bewohnern bei dem Erhalt einer guten, ihrem Alter entsprechenden Leistungsfähigkeit des Körpers behilflich sein wollen. Die Intervention beinhaltet eine Bedarfsanalyse, die Programmplanung (gestützt auf theoriebasierten Modellen und Strategien wie dem Intervention-Mapping-Ansatz und dem transtheoretischen Modell), die Planung zur Umsetzung und Implementierung im Seniorenheim und einen Evaluationsplan.

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Bewegungsmangel und auch körperliche Inaktivität mit der Zeit zu bedeutenden Krankheiten, wie Übergewicht oder Rückenschmerzen führen kann. Im europäischen Bereich sind jährlich sogar an die eine Millionen Todesfälle auf ungenügende Bewegung und deren Folgen zurückzuführen.
Doch ab wann wird von einem Mangel an Bewegung gesprochen? Bewegungsmangel liegt vor, sobald die Muskeln unterfordert sind, also die Muskelbeanspruchung unter einer bestimmten Reizschwelle liegt, sodass keine Steigerung der Leistungsfähigkeit möglich ist.

Dieser Fakt ist für Seniorenheime von besonderer Bedeutung. In ihnen leben vor allem Menschen, die körperlich und geistig eingeschränkt sind. Da oftmals mit Einzug in ein Seniorenheim der eigene Garten oder der regelmäßige Spaziergang zu den Enkelkindern und die damit verbundene Bewegung wegfällt, besteht die Gefahr, dass sich die Menschen immer weniger bewegen, wodurch sowohl Mobilität als auch Kraft nachlässt. Folgen wie Gewichtszunahme, Minderung der Lebensqualität oder eine erhöhte Sturzgefahr sind dann nicht weit entfernt. Normalerweise erreichen ältere Menschen ihr Bewegungspensum durch genau diese Alltagsbeschäftigungen, welche während des Lebens in einer Senioreneinrichtung nicht mehr anstehen. Um dieses auszugleichen, sollte demnach in Seniorenheimen auf ein ausreichendes Bewegungsprogramm geachtet werden. Solche Bewegungsprogramme wurden vor allem in Deutschland noch nicht ausreichend umgesetzt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

2. Bedarfsanalyse

3. Planungsmatrix

4. Theoriebasierte Methoden und Strategien

4.1 Intervention-Mapping-Ansatz nach Bartholomew

4.2 Transtheoretisches Modell von Prochaska und Di Clemente

4.3 Studienbasiertes körperliches Training

5. Programmplanung

6. Planung zur Umsetzung und Implementierung

6.1 Einstieg in die Intervention

6.2 Grundlagen des Bewegungsprogramms

6.3 Aufbau der Bewegungseinheiten

6.4 Schwerpunkte der einzelnen Wochen

7. Evaluationsplan

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines strukturierten Interventionskonzepts zur Steigerung der körperlichen Aktivität von Senioren in Senioreneinrichtungen, um den negativen Folgen von Bewegungsmangel entgegenzuwirken. Die Forschungsarbeit analysiert dabei verhaltens- und verhältnispräventive Ansätze, um die Mobilität, Autonomie und soziale Teilhabe der Bewohner nachhaltig zu fördern.

  • Prävention von Bewegungsmangel bei älteren Menschen
  • Einsatz des Intervention-Mapping-Ansatzes zur Programmplanung
  • Anwendung des Transtheoretischen Modells der Verhaltensänderung
  • Kombination von Verhaltens- und Verhältnisprävention im Heimalltag
  • Strukturierung von Bewegungseinheiten zur Förderung von Mobilität und Koordination

Auszug aus dem Buch

2. Bedarfsanalyse

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Bewegungsmangel und auch körperliche Inaktivität mit der Zeit zu bedeutenden Krankheiten, wie Übergewicht oder Rückenschmerzen führen kann (Vgl. RKI, 2020, o.S.). Im europäischen Bereich sind jährlich sogar an die eine Millionen Todesfälle auf ungenügende Bewegung und deren Folgen zurückzuführen (Vgl. WHO, 2015, o.S.).

Doch ab wann wird von einem Mangel an Bewegung gesprochen? Bewegungsmangel liegt vor, sobald die Muskeln unterfordert sind, also die Muskelbeanspruchung unter einer bestimmten Reizschwelle liegt, sodass keine Steigerung der Leistungsfähigkeit möglich ist (Vgl. Weineck, 2000, S. 22).

Dieser Fakt ist für Seniorenheime von besonderer Bedeutung. In ihnen leben vor allem Menschen, die körperlich und geistig eingeschränkt sind (Vgl. Faselt/ Geuter, 2011, S. 42). Da oftmals mit Einzug in ein Seniorenheim der eigene Garten oder der regelmäßige Spaziergang zu den Enkelkindern und die damit verbundene Bewegung wegfällt, besteht die Gefahr, dass sich die Menschen immer weniger bewegen, wodurch sowohl Mobilität als auch Kraft nachlässt. Folgen wie Gewichtszunahme, Minderung der Lebensqualität oder eine erhöhte Sturzgefahr sind dann nicht weit entfernt (Vgl. Seniorenhilfe St. Josef gGmbH, o.J., o.S.). Normalerweise erreichen ältere Menschen ihr Bewegungspensum durch genau diese Alltagsbeschäftigungen, welche während des Lebens in einer Senioreneinrichtung nicht mehr anstehen (Vgl. Cavil et al., 2010, S. 17). Um dieses auszugleichen, sollte demnach in Seniorenheimen auf ein ausreichendes Bewegungsprogramm geachtet werden. Solche Bewegungsprogramme wurden vor allem in Deutschland noch nicht ausreichend umgesetzt (Vgl. Faselt/ Geuter, 2011, S. 42).

Zusammenfassung der Kapitel

2. Bedarfsanalyse: Dieses Kapitel erläutert die gesundheitlichen Risiken von Bewegungsmangel im Alter und begründet die Notwendigkeit gezielter Interventionsprogramme in stationären Pflegeeinrichtungen.

3. Planungsmatrix: Es werden die zentralen Zielsetzungen sowie notwendige Determinanten der Intervention definiert, um eine strukturierte Grundlage für die Umsetzung zu schaffen.

4. Theoriebasierte Methoden und Strategien: Hier werden der Intervention-Mapping-Ansatz sowie das transtheoretische Modell der Verhaltensänderung als theoretisches Fundament der Arbeit vorgestellt.

5. Programmplanung: Dieses Kapitel beschreibt das sechswöchige Interventionsprogramm, das eine Kombination aus Verhaltens- und Verhältnisprävention verfolgt.

6. Planung zur Umsetzung und Implementierung: Der organisatorische Ablauf von der Vorbereitung des Personals bis hin zur spezifischen Gestaltung der wöchentlichen Bewegungseinheiten wird detailliert dargestellt.

7. Evaluationsplan: Es wird dargelegt, wie der Erfolg der Maßnahmen durch Befragungen vor, während und nach der Intervention gemessen und ausgewertet wird.

8. Fazit: Die Arbeit resümiert die Projektergebnisse und reflektiert die praktische Durchführbarkeit sowie die Finanzierungsmöglichkeiten des Interventionskonzepts.

Schlüsselwörter

Bewegungsmangel, Seniorenheim, Prävention, Intervention-Mapping, Verhaltensänderung, Transtheoretisches Modell, Mobilität, Gesundheitsförderung, Sturzprophylaxe, Muskelaktivierung, Lebensqualität, Autonomie, körperliches Training, Bewegungsprogramm, Altenpflege.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Seminararbeit grundlegend?

Die Arbeit entwickelt ein Interventionskonzept, um Bewegungsmangel bei Senioren in stationären Pflegeeinrichtungen durch ein strukturiertes Bewegungs- und Motivationsprogramm zu reduzieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der wissenschaftlichen Fundierung von Bewegungsförderung, der methodischen Planung von Gesundheitsinterventionen und der Implementierung in den Heimalltag.

Welches primäre Ziel verfolgt die Intervention?

Das Hauptziel ist die Prävention von chronischem Bewegungsmangel, um die körperliche Leistungsfähigkeit, Mobilität und damit die Autonomie und Lebensfreude der Heimbewohner zu erhalten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt den "Intervention-Mapping-Ansatz" zur methodisch strukturierten Entwicklung des Programms und das "transtheoretische Modell" zur gezielten Ansprache der verschiedenen Stadien der Verhaltensänderung bei den Senioren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bedarfsanalyse, die theoretische Herleitung der Interventionsmethoden sowie die konkrete Planung der sechsmonatigen Umsetzung inklusive des Evaluationsplans.

Welche Schlagworte charakterisieren das Konzept?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Gesundheitsförderung in der Altenpflege, Verhaltens- und Verhältnisprävention sowie Mobilitätserhalt beschreiben.

Wie unterscheidet sich die sechste Woche von den vorherigen Wochen im Trainingsplan?

In der sechsten Woche übernehmen die Teilnehmer eine aktive Rolle, indem sie selbstständig ihre Lieblingsübungen vorstellen, was die Eigenverantwortung und das Selbstvertrauen stärken soll.

Wie soll das Personal in der Senioreneinrichtung in das Programm integriert werden?

Die Betreuungskräfte werden intensiv in die Struktur und die Übungen eingearbeitet, um diese anschließend als kompetente Trainer eigenständig oder unterstützend durchzuführen.

Final del extracto de 20 páginas  - subir

Detalles

Título
Intervention zur Prävention von Bewegungsmangel im Alter (im Seniorenheim)
Universidad
The FOM University of Applied Sciences, Hamburg
Curso
Verhaltens- und Verhältnisprävention
Calificación
1,3
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
20
No. de catálogo
V1449338
ISBN (PDF)
9783963556593
ISBN (Libro)
9783963556609
Idioma
Alemán
Etiqueta
Intervention, Prävention, Bewegungsmangel im Alter, Seniorenheim
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Intervention zur Prävention von Bewegungsmangel im Alter (im Seniorenheim), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1449338
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