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Erwerb und Entwicklung von Medienkompetenz im Kontext der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Titel: Erwerb und Entwicklung von Medienkompetenz im Kontext der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

Hausarbeit , 2022 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Svenja Lattermann (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende Arbeit befasst sich mit der Frage nach dem Zusammenhang zwischen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Medienpädagogik, sowie welche Medienkompetenzen sie in einer medienpädagogisch orientierten Offenen Kinder- und Jugendarbeit entwickeln können.

Zuerst wird sich mit der Begriffsdefinition befasst, indem die Zielgruppe erfasst wird auf die sich diese Hausarbeit bezieht. Weiterführend wird eine kurze Einführung in die Offene Kinder- und Jugendarbeit dargestellt und anschließend werden die Begriffe Medienpädagogik und Medienkompetenz anhand einer begrifflichen Einordnung definiert. Daran anknüpfend wird sich mit der Mediennutzung von Jugendlichen befasst und auf die JIM-Studie (Jugend, Information, Medien) 2021 bezogen. Darin wird unter anderem die mediale Geräteausstattung in den Familien sowie die wichtigsten Mediengeräte der Jugendlichen analysiert.

Im Anschluss wird der Erwerb von Medienkompetenzen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit anhand der Zielkategorie pädagogischen Handelns und mithilfe der vier Dimensionen von Baacke erörtert. Daraus resultieren verschiedene Ideen mithilfe der Medienpädagogik, die Medienkompetenzen zu vermitteln. Abschließend werden die Einflussfaktoren und Herausforderungen dargestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinition

2.1. Zielgruppe

2.2. Offene Kinder- und Jugendarbeit - eine theoretische Begriffseinordnung

2.3. Begriffsbestimmung Medienpädagogik

2.4. Medienkompetenzen, Versuch einer begrifflichen Klärung

3. Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen

3.1. JIM-Studie 2021

3.2. Bezug zur Offenen Kinder- und Jugendarbeit

4. Erwerb von Medienkompetenzen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit

5. Kritische Betrachtung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Medienpädagogik. Ziel ist es herauszuarbeiten, wie Medienkompetenz bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren innerhalb medienpädagogischer Angebote gezielt gefördert werden kann, um eine selbstbestimmte Teilhabe in einer mediatisierten Gesellschaft zu ermöglichen.

  • Grundlagen der Medienpädagogik und des Medienkompetenzbegriffs nach Dieter Baacke.
  • Analyse der aktuellen Mediennutzung von Jugendlichen basierend auf der JIM-Studie 2021.
  • Pädagogische Ansätze zur Medienkompetenzvermittlung in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.
  • Die Rolle der Fachkräfte als Begleiter im Prozess des Erwerbs von Medienkompetenz.
  • Bedeutung der Zusammenarbeit mit Eltern und der Jugendmedienschutz.

Auszug aus dem Buch

2.4. Medienkompetenzen, Versuch einer begrifflichen Klärung

Medienkompetenz ist mit einer der ersten Begriffe, der im Zusammenhang mit Medienpädagogik auftaucht. Der Begriff Medienkompetenz ist breit gefächert und von Ungenauigkeit und Vielfalt geprägt (vgl. Jäcklein-Kreis 2016: 128).

1970 wurden Medienkompetenzen als ein „Teilbereich allgemeiner kommunikativer Kompetenz betrachtet, die es dem Individuum ermöglicht, sich in der mediatisierten Welt zu orientieren bzw. sich die Welt auch unter zur Hilfenahme der Medien aktiv anzueignen“ (Süss/Lampert/Trültzsch-Wijnen 2018: 110).

Medien wurden unter anderem aktiv genutzt, um an gesellschaftlichen Diskursen teilzunehmen und die eigene Meinung und Ansicht dabei zu vertreten (vgl. Süss/Lampert/Trültzsch-Wijnen 2018: 110).

Um einen weitreichenderen Einblick über Medienkompetenz zu erhalten, ist es sinnvoll, sich mit dessen Geschichte, dem Medienkompetenzmodell und dem Konzeptbegründer, Dieter Baacke, auseinander zu setzten. Bei diesem Modell beschäftigt sich Baacke mit den Lebenstheorien, die sich nicht nur auf Medien beziehen lassen, sondern auch auf einige andere Bereiche übertragbar sind. Bis 1970 waren Medien eher bewahrpädagogisch und wurden nicht als eigene Disziplin angesehen. Erst 1970 kristallisierte sich die Form der Medienpädagogik heraus, der Baacke angehörte (vgl. Jäcklein-Kreis 2016: 128f).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung motiviert die Themenwahl durch die Relevanz von Medienpädagogik und Medienkompetenz im Alltag von Jugendlichen, intensiviert durch Erfahrungen während der Pandemie.

2. Begriffsdefinition: Dieses Kapitel definiert die Zielgruppe der 12- bis 18-Jährigen, erläutert die OKJA (Offene Kinder- und Jugendarbeit) als pädagogisches Handlungsfeld sowie die Begriffe Medienpädagogik und Medienkompetenz.

3. Mediennutzung der Kinder und Jugendlichen: Basierend auf der JIM-Studie 2021 wird die mediale Ausstattung in Haushalten und das Mediennutzungsverhalten der Jugendlichen analysiert und in den Kontext der OKJA gesetzt.

4. Erwerb von Medienkompetenzen in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit: Hier werden die Ziele der Medienpädagogik und die vier Dimensionen nach Dieter Baacke (Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung) zur praktischen Kompetenzvermittlung erörtert.

5. Kritische Betrachtung: Dieses Kapitel fokussiert auf Rahmenbedingungen der Medienkompetenzförderung, Herausforderungen durch den Personalwechsel und die essenzielle Rolle des Jugendmedienschutzes sowie der Elternarbeit.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die OKJA eine unterstützende Rolle bei der Medienkompetenzvermittlung einnimmt und betont die Notwendigkeit der Beziehungsarbeit und kontinuierlichen Fortbildung der Fachkräfte.

Schlüsselwörter

Medienpädagogik, Medienkompetenz, Offene Kinder- und Jugendarbeit, JIM-Studie 2021, Dieter Baacke, Medienkritik, Medienkunde, Mediengestaltung, Mediennutzung, Jugendmedienschutz, Medienaneignung, Digitale Medien, Mediensozialisation, Pädagogisches Handlungsfeld.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Schnittstelle zwischen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Medienpädagogik, um zu klären, wie Jugendliche beim Erwerb von Medienkompetenz begleitet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die mediale Ausstattung und das Nutzungsverhalten von Jugendlichen, die pädagogische Einordnung der Medienarbeit und die praktische Umsetzung von Kompetenzförderung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Aufbau von Medienkompetenz als lebenslangen Prozess darzustellen, in dem die Fachkräfte der OKJA eine unterstützende und beratende Rolle einnehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema, die auf aktueller Fachliteratur und Daten der JIM-Studie 2021 basiert.

Was ist Gegenstand des Hauptteils?

Der Hauptteil behandelt die theoretische Grundlegung der Begrifflichkeiten, analysiert die Mediennutzung der Jugendlichen und überträgt das Kompetenzmodell von Dieter Baacke auf die Praxis der OKJA.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Medienkompetenz, Medienpädagogik, Offene Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendmedienschutz.

Wie kann das Modell von Baacke in der Praxis eingesetzt werden?

Das Modell hilft Fachkräften, Medienprojekte – etwa Videoproduktionen oder die Analyse von Internetinhalten – in vier Dimensionen zu strukturieren und gezielt an der Medienkompetenz der Jugendlichen zu arbeiten.

Warum ist die Einbeziehung der Eltern so wichtig?

Eltern sind eine primäre Sozialisationsinstanz; ihre Einbindung reduziert Verunsicherung und ermöglicht eine Begleitung des Medienkonsums, die über die tägliche Arbeit in der pädagogischen Einrichtung hinausgeht.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erwerb und Entwicklung von Medienkompetenz im Kontext der Offenen Kinder- und Jugendarbeit
Hochschule
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Veranstaltung
Medienpädagogik
Note
1,7
Autor
Svenja Lattermann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
23
Katalognummer
V1449422
ISBN (PDF)
9783963557323
ISBN (Buch)
9783963557330
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienpädagogik, Medienkompetenz, Medien, Offene Kinder und Jugendarbeit, Entwicklung, Kompetenz, Kinder, Jugendliche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Svenja Lattermann (Autor:in), 2022, Erwerb und Entwicklung von Medienkompetenz im Kontext der Offenen Kinder- und Jugendarbeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1449422
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Leseprobe aus  23  Seiten
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