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Heilpädagogische Förderkonzepte. Förderung im Förderschwerpunkt Lernen in einer Regelgrundschule

Title: Heilpädagogische Förderkonzepte. Förderung im Förderschwerpunkt Lernen in einer Regelgrundschule

Term Paper , 2020 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Valentina Clemenz (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education
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In der Fallstudie geht es um ein 8-jähriges Mädchen (Susi), das in der 1. Klasse ist. Da sie erhebliche Anfangsprobleme in der Schule hatte, liegt sie weit hinter den Forderungen der Klassenlehrer zurück. Deshalb werden die Aufgaben im Moment individuell auf sie abgestimmt und sie erhält Förderbedarf in Lesen und Mathematik. Aus ihrem Verhalten wird vermutet, dass bei Susi Förderbedarf im Leistungs- und Lernbereich speziell für das schulische Lernen und dem Umgang mit Lernproblemen und Leistungsanforderungen besteht (§ 5 Absatz 1 der AO-SF).

Im pädagogischen Gutachten wurde beschrieben, dass Susi im Arbeitsverhältnis nicht wünschenswert aktiv ist und sich schnell ablenken lässt. Sie benötigt deshalb häufig Hilfe in Motivation und der Struktur. In der Lern- und Leistungsentwicklung wurde deutlich gemacht, dass sie 1/3 der Buchstaben schreiben kann, Schwierigkeiten beim Lesen hat und beim Addieren Fingerhilfestellung benötigt. Die Motorik und Wahrnehmung von Susi ist rechtsgebunden und nicht altersgemäß entwickelt. Bei Entspannung ist sie hypoton, während die Finger beim Schreiben verkrampfen. In der Kommunikation hat sie einen leichten Sigmatismus entwickelt und spricht in kurzen Drei-Wort-Sätzen, da sie im aktiven Wortschatz eingeschränkt ist. Sie wurde mit den Tests CFT 1, SON-R, CPM kognitiv untersucht, wonach eine schwächere Lern- und Denkfähigkeit diagnostiziert wurde. Außerdem hat sie einen Entwicklungsrückstand von einem Jahr und sechs Monaten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ist-Zustand

2. Übergeordnetes Förderziel

2.1 Entwicklung der Hand-Augen-Koordination

2.2 Sprachliche Entwicklung und Kommunikation

3. Übersicht der 10 Fördereinheiten

4. Detaillierte Beschreiben der 3 Fördereinheiten

4.1 Ablauf der fünften Einheit

4.2 Ablauf der siebten Einheit

4.3 Ablauf der neunten Einheit

5. 4 Förderziele, die für Susi ebenfalls relevant sind

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit widmet sich der heilpädagogischen Förderung eines achtjährigen Mädchens namens Susi, das im Förderschwerpunkt Lernen eine Regelschule besucht. Ziel ist es, basierend auf einer eingehenden Analyse des Ist-Zustands, ein individuelles Förderkonzept zu entwickeln, das durch gezielte Einheiten die Hand-Augen-Koordination sowie die sprachliche Entwicklung und Kommunikation nachhaltig stärkt.

  • Heilpädagogische Förderplanung für den Förderschwerpunkt Lernen
  • Entwicklung der Hand-Augen-Koordination durch feinmotorische Übungen
  • Sprachförderung bei Sigmatismus und eingeschränktem aktiven Wortschatz
  • Strukturierung von Fördereinheiten für Einzel- und Gruppenarbeit
  • Berücksichtigung von Motivation und sozialer Integration im Schulalltag

Auszug aus dem Buch

2.1 Entwicklung der Hand-Augen-Koordination

„Die Augen-Hand-Koordination ist die Fähigkeit, Aktivitäten auszuführen, für die gleichzeitig Hände und Augen benötigt werden, beispielsweise Aufgaben, bei denen wir die über die Augen aufgenommene Information (visuell-räumliche Wahrnehmung) verwenden, um die Hände zu leiten eine Bewegung auszuführen.“ (Cognifit / 2021)

Beim Schreiben verwenden wir die Hand-Augen-Koordination. Wenn das Kind anfängt, in einer geraden Linie zu schreiben, senden die Augen visuelle Informationen an das Gehirn, damit es weiß, wo die Hand platziert werden muss und ob die Handschrift klar ist. Mit diesen Informationen kann das Gehirn Anweisungen erstellen, um die Hand richtig zu bewegen und schließlich die richtigen Buchstaben schreiben zu können. (Cognifit / 2021)

Aus Susis pädagogischen Gutachten ist zu entnehmen, dass die Motorik und Wahrnehmung rechtsgebunden und nicht altersgemäß entwickelt sind. Bei Entspannung ist sie hypoton, während die Finger beim Schreiben verkrampfen. Durch die Förderung soll zum einem eine Entlastung der verkrampften Hand durch Entspannungsübungen erreicht werden, um eine optimale Stifthaltung zube-kommen und zum anderen sollen Übungen wie Schneiden und Malen im Fokus der Förderung gesetzt werden, da auch im pädagogischen Gutachten Schwierigkeiten beim Basteln erwähnt sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den aktuellen Entwicklungsstand und die besonderen Förderbedarfe des achtjährigen Mädchens Susi im Kontext des schulischen Lernens.

2. Übergeordnetes Förderziel: Definiert die zentralen Schwerpunkte der Förderung, welche auf der Verbesserung der Hand-Augen-Koordination und der sprachlichen Kompetenz basieren.

3. Übersicht der 10 Fördereinheiten: Bietet eine tabellarische Aufstellung zehn gezielter Übungsphasen inklusive der jeweiligen Feinziele und pädagogischen Begründungen.

4. Detaillierte Beschreiben der 3 Fördereinheiten: Vertieft die Planung der fünften, siebten und neunten Einheit mit konkreten Abläufen für den Anfang, Hauptteil und Schluss.

5. 4 Förderziele, die für Susi ebenfalls relevant sind: Ergänzt das Konzept um weitere bedeutende Förderfelder wie Konzentration, Augenmotorik, Buchstabenerwerb sowie Wahrnehmungsschulung.

Schlüsselwörter

Heilpädagogik, Förderschwerpunkt Lernen, Hand-Augen-Koordination, Sprachförderung, Sigmatismus, Artikulationsstörung, Förderplan, Feinmotorik, Gruppenförderung, Einzelförderung, Lautsprache, Wahrnehmung, Schulerfolg, Motivation, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit der heilpädagogischen Unterstützung eines achtjährigen Mädchens (Susi), das aufgrund von Defiziten in der Motorik und Sprache im schulischen Kontext besondere Hilfe benötigt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich primär auf die Bereiche Hand-Augen-Koordination sowie die sprachliche Entwicklung und Kommunikation, eingebettet in ein aufeinander aufbauendes Förderkonzept.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel besteht darin, Susi individuell zu fördern, um ihre Lernvoraussetzungen zu verbessern, ihre Artikulationsschwierigkeiten zu mindern und ihre Sicherheit im sozialen Kontakt zur Klasse zu erhöhen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine fallstudienbasierte Analyse angewandt, die auf pädagogischen Gutachten basiert und daraus ein systematisches, zehntägiges Förderprogramm ableitet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben einer Gesamtübersicht der 10 Fördereinheiten spezifische Stundenbilder sowie weiterführende, relevante Förderziele für das Kind detailliert erarbeitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Heilpädagogik, Förderplanung, Motorik-Entwicklung, Sigmatismus-Behandlung und individuelle Lernförderung.

Warum ist das "Willkommenslied" so wichtig für die Stundenabläufe?

Es dient dazu, das Kind sprachlich aufzuwärmen, eine Routine zu schaffen und die emotionale Sicherheit in der Fördersituation zu stärken.

Wie trägt das Basteln von einem Engel zum Förderziel bei?

Es kombiniert die Feinmotorik (Schneiden von Flügeln) mit der Stifthaltung und Konzentrationsförderung, eingebettet in eine handlungsorientierte Tätigkeit zum Abschluss der Förderung.

Welche Rolle spielt das "Tiermemory" für Susis Entwicklung?

Das Tiermemory wird als spielerisches Mittel eingesetzt, um Susis Mundmotorik und Aussprache (durch das gemeinschaftliche Nachahmen von Tierlauten) zu trainieren.

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Details

Title
Heilpädagogische Förderkonzepte. Förderung im Förderschwerpunkt Lernen in einer Regelgrundschule
Grade
1,3
Author
Valentina Clemenz (Author)
Publication Year
2020
Pages
13
Catalog Number
V1449468
ISBN (PDF)
9783963558009
ISBN (Book)
9783963558016
Language
German
Tags
Heilpädagogik Inklusion Regelnschule Grundschule Förderung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Valentina Clemenz (Author), 2020, Heilpädagogische Förderkonzepte. Förderung im Förderschwerpunkt Lernen in einer Regelgrundschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1449468
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