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Kommunikation in der Arbeitswelt. Strategien zur Vermeidung und zum Umgang mit Konflikten

Titel: Kommunikation in der Arbeitswelt. Strategien zur Vermeidung und zum Umgang mit Konflikten

Hausarbeit , 2020 , 14 Seiten , Note: 1,1

Autor:in: Valentina Clemenz (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit bezieht sich auf die Kommunikation in der Arbeitswelt, das Vermeiden von Konflikten und dem Umgang von Konflikten. Dabei steht der Begriff "Konflikt" sowie ein entsprechender Lösungsansatz im Fokus der Ausarbeitung.

Unsere heutige Arbeitswelt ist durch soziale Interaktionen gekennzeichnet, welche unterschiedlichen Komplexitätsgrade aufweisen. Dies kann demnach dazu führen, dass in diesem Rahmen Konflikte zwischen den Individuen der Kommunikation auftreten. So können Konflikte entstehen, wo Menschen zusammenleben und -arbeiten. Sie sind auf langer und kurzer Sichtweise nicht wegzudenken. Nicht nur in Alltäglichen Situationen, sondern auch in Unternehmen und Organisationen agieren Menschen zusammen und versuchen gemeinsame Ziele zu erreichen. Manchmal klappt das nicht immer und es kann zu Reibungspunkten kommen, die zu einer Konfliktsituation führen.

Das 7–Stufenmodell kann zur Deeskalation von Gewalt und Aggressionen bei Konfliktvermeidung in der Pflege von Patienten eingesetzt werden. Im Rahmen der Heilpädagogik kann es auch dazu kommen, dass man ein verhaltensauffälliges Kind in der Schule (bzw. Grundschule) betreut, bei welchem es jeden Tag zu Konflikten kommt. Dazu wird folgende Leitfrage abgeleitet:

"Wie kann das 7–Stufenmodell zur Deeskalation von Gewalt und Aggressionen auch an Kindern mit verhaltensauffälligen Beeinträchtigungen im Grundschulalter praktisch angewendet werden?"

Um diese Fragestellung am Ende der schriftlichen Ausarbeitung zu beantworten, wird der Begriff "Konflikt" in verschiedenen Definitionsansätzen näher erläutert. Zudem werden die Konfliktarten und die möglichen sozialen und wirtschaftliche Folgen eines Konflikts für Unternehmen, Organisation und Mitarbeiter/innen beschrieben und ausgeführt. Des Weiteren wird anhand eines Fallbeispiels dargestellt, wie durch Anwendung eines ausgewählten Modells eine Deeskalation im sozialen Bereich herbeigeführt werden kann. Außerdem werden Verhaltensweisen und Maßnahmen beschrieben, die das Entstehen von Konflikte vermeiden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsbestimmung

2.1 Definition von Pesendorfer

2.2 Definition von Herrmann et.al.

2.3 Definition von Rüttinger und Sauer

3 Konfliktentstehung

4 Konfliktarten

4.1 Sach- und Beziehungsebene

4.2 intrapersonelle / interpersonelle Konflikte

4.3 intragruppale / intergruppale Konflikte

4.4 Sozialer Konflikt

4.5 Struktureller Konflikt

4.6 Beurteilungskonflikte

4.7 Verteilungskonflikt

5 soziale/wirtschaftliche Folgen von Konflikten

5.1 zwischenmenschliche Ebene

5.2 individuelle Ebene der Betroffenen

5.3 Ebene des Unternehmens

6 Deeskalation und Lösungsfindung bei Konflikten

6.1 Deeskalation Definition

6.2 Das 7 - Stufenmodell zur Deeskalation von Gewalt und Aggressionen

6.3 Das 7 - Stufenmodell zur Deeskalation von Gewalt und Aggressionen anhand eines eigenen Fallbeispiels

7 Maßnahmen und Verhaltensweisen die Konflikte vermeiden können

7.1 Individuelle Konfliktprophylaxe

7.1.1 aktives Zuhören

7.1.2 Missverständnissen vorbeugen

7.1.3 Bedeutungsinhalte veröffentlichen

7.1.4 Nachfragen

8 Fazit

Zielsetzung & Forschungsschwerpunkte

Die Hausarbeit untersucht Kommunikation in der Arbeitswelt sowie Strategien zur Konfliktvermeidung und -bewältigung, mit einem besonderen Fokus auf der Anwendung des 7-Stufenmodells zur Deeskalation bei verhaltensauffälligen Kindern im schulischen Kontext.

  • Grundlagendefinition und Entstehung von Konflikten
  • Analyse sozialer und wirtschaftlicher Konfliktfolgen
  • Detaillierte Erläuterung des 7-Stufenmodells zur Deeskalation
  • Praktischer Transfer des Deeskalationsmodells auf den heilpädagogischen Alltag
  • Methoden der individuellen Konfliktprophylaxe

Auszug aus dem Buch

6.2 DAS 7 - STUFENMODELL ZUR DEESKALATION VON GEWALT UND AGGRESSIONEN

Die Deeskalation kann auf unterschiedlichen Ebenen erfolgen. Egal in welcher Stufe man sich in einer Eskalation befindet, ist deeskalierendes Arbeiten möglich. Das vorliegende Stufenmodell zur Deeskalation von Gewalt und Aggressivität, lässt sich in sieben unterschiedliche Stufen unterteilen und wird regelmäßig bei Patienten angewendet. Es ist wichtig, dass jede Stufe durchgeführt wird, damit ein optimaler Umgang mit Gewalt und Aggressivität entsteht. (Wesuls et. al. 2005, S.19)

In der ersten Stufe (Verhinderung der Entstehung von Gewalt und Aggressivität) können Schulungen angeboten werden, die Entstehungen von Aggressionen thematisieren und dazu verhelfen sollen, in Konfliktsituationen angewendet werden zu können. (Wesuls et. al. 2005, S.21)

Die zweite Stufe (Veränderung der Bewertungsprozesse aggressiver Verhaltensweisen) beinhaltet die Reflexion des Verhaltens und der Reaktion auf das Erleben von Aggressionen. Es soll erlernt werden, sich von aggressivem Verhalten des Gegenüber abzugrenzen, um die Beziehung aufrecht zu erhalten. (Wesuls et. al. 2005, S.22)

In der dritten Deeskalationsstufe (Verständnis der Ursache und Beweggründe aggressiver Verhaltensweisen) können mögliche deeskalierende Maßnahmen, wie aktives Zuhören, Eindämmung von Stressoren oder eine empathische Grundlage angeboten werden. (Wesuls et. al. 2005, S. 24)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Stellt das Thema Konfliktdynamik in der Arbeitswelt vor und leitet die leitende Fragestellung zur Anwendung von Deeskalationsmodellen in der Heilpädagogik ab.

2 Begriffsbestimmung: Definiert den Begriff Konflikt anhand verschiedener wissenschaftlicher Quellen und grenzt ihn von bloßen Missverständnissen ab.

3 Konfliktentstehung: Beschreibt, wie Standpunkt-Differenzen zwischen Akteuren und fehlende Regulationsfähigkeit bei Kindern zu Konfliktsituationen führen.

4 Konfliktarten: Kategorisiert verschiedene Konflikttypen, wie etwa Sach-, Struktur- oder Verteilungskonflikte und deren Ebenen.

5 soziale/wirtschaftliche Folgen von Konflikten: Analysiert die Auswirkungen auf zwischenmenschlicher, individueller und unternehmerischer Ebene, inklusive finanzieller Konsequenzen.

6 Deeskalation und Lösungsfindung bei Konflikten: Erläutert das 7-Stufenmodell zur Deeskalation theoretisch und demonstriert es anhand eines Fallbeispiels aus dem Arbeitsalltag.

7 Maßnahmen und Verhaltensweisen die Konflikte vermeiden können: Stellt Methoden der Konfliktprophylaxe wie aktives Zuhören und gezieltes Nachfragen vor.

8 Fazit: Führt die Erkenntnisse zusammen und bestätigt die Übertragbarkeit von Deeskalationsmodellen auf verhaltensauffällige Kinder im Grundschulalter.

Schlüsselwörter

Konflikt, Deeskalation, Kommunikation, Arbeitswelt, Heilpädagogik, Stufenmodell, Konfliktprävention, Aggression, Gewalt, Konfliktmanagement, Soziale Interaktion, Fallbeispiel, Gefahrenabwehr, Reflexion, Konfliktlösung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit befasst sich mit Kommunikation in der Arbeitswelt und untersucht Strategien, um Konflikte zu vermeiden oder im Ernstfall professionell zu deeskalieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit deckt die Definition von Konflikten, deren Entstehung, verschiedene Konfliktarten, die sozialen und wirtschaftlichen Folgen sowie praktische Deeskalationsmodelle und Präventionsmaßnahmen ab.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie das 7-Stufenmodell zur Deeskalation von Gewalt und Aggressionen effektiv auf verhaltensauffällige Kinder im Grundschulalter übertragen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer kritischen Literaturrecherche und der Anwendung wissenschaftlich fundierter Deeskalationsmodelle sowie deren Verknüpfung mit einem praxisorientierten Fallbeispiel.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert theoretische Definitionen, Kategorien von Konflikten, die Folgen für Individuen und Organisationen sowie die detaillierte Darstellung des Deeskalations-Stufenmodells.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören Konfliktmanagement, Deeskalation, Heilpädagogik, Kommunikation, Prävention und Verhaltensauffälligkeit.

Wie zeigt die Autorin die Anwendung des 7-Stufenmodells in der Praxis auf?

Anhand ihrer Arbeit bei der Lebenshilfe schildert die Autorin konkret, wie sie in schulischen Konfliktsituationen methodisch vorgeht, um Eskalationen zu verhindern.

Warum betont die Autorin die Rolle des "erwachsenen Kommunikationspartners"?

Sie schlussfolgert, dass die Reflektionskompetenz primär beim Erwachsenen liegen muss, um verhaltensauffällige Kinder in Konfliktsituationen erfolgreich zu unterstützen.

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Details

Titel
Kommunikation in der Arbeitswelt. Strategien zur Vermeidung und zum Umgang mit Konflikten
Note
1,1
Autor
Valentina Clemenz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
14
Katalognummer
V1449469
ISBN (PDF)
9783963557132
ISBN (Buch)
9783963557149
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kommunikation arbeitswelt strategien vermeidung umgang konflikten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Valentina Clemenz (Autor:in), 2020, Kommunikation in der Arbeitswelt. Strategien zur Vermeidung und zum Umgang mit Konflikten, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1449469
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Leseprobe aus  14  Seiten
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