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Begleitung von Frauen nach frühem Kindstod. Ein Forschungsprojekt zum Trauerprozess nach frühem Tod des eigenen Kindes

Título: Begleitung von Frauen nach frühem Kindstod. Ein Forschungsprojekt zum Trauerprozess nach frühem Tod des eigenen Kindes

Tesis de Máster , 2024 , 88 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Silke Brunner (Autor)

Psicología - Psicología clínica, Psicopatología, Prevención
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Der frühe Kindstod ist ein kritisches Lebensereignis und Bruch der Generativität. Er hat einen tiefgreifenden Einfluss auf das Leben der Mutter. Letztere steht im Fokus dieser Arbeit. Ein Verlust, der eine intensive und prägende Spur hinterlässt. Seine Bewältigung bringt besondere Herausforderungen für die Betroffene als auch ihrer gesamten Umwelt mit sich, die kaum vorhersehbar sind. Formen des frühen Kindstodes sind unterschiedlich und seine Grenzen fließend. In der vorliegenden Arbeit reicht der Verlust des Kindes von einer Fehlgeburt über eine Totgeburt (plötzlich oder aufgrund eines induzierten Schwangerschaftsabbruchs) bis hin zum Neugeborenentod nach der Geburt.

Vorhandene Studien zeigen, dass der Verlust eines Kindes mit erheblichen psychischen Belastungen verbunden ist. Die hier präsentierte Abschlussarbeit soll Aufschluss über den Trauerprozess und Umgang der schmerzhaften Herausforderung aus Sicht der Mutter geben. Auf den Vater, Geschwisterkinder oder weitere Beteiligte im engen System wird nicht eingegangen. Thematische Schwerpunkte liegen auf dem Bewältigungsprozess der verwaisten Mutter, unterstützende Coping-Strategien sowie Hürden, die es im gesamten Umfeld zu überwinden gilt. Anhand der zentralen Methodik von Interviews mit Betroffenen wird der Prozess der Trauer in seinen unterschiedlichen Facetten identifiziert. Hinzukommen Beobachtungen und Rückmeldungen von Fachpersonen, die meine persönlichen verifizieren. Diese Arbeit soll einen Beitrag zu einem besseren Verständnis der Trauer verwaister Mütter leisten.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problembereich der Arbeit

1.2 Zielsetzung

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Der Trauerprozess

2.2 Coping-Strategien

2.3 Affektive Störungen

2.3.1 Depression

2.3.2 Posttraumatische Belastungsstörung

2.4 Spezifische Interventionen

2.4.1 Entspannungsverfahren

2.4.2 Achtsamkeitsverfahren

3 Das qualitative Forschungsprojekt

3.1 Methodische Verfahren der Studie

3.1.1 Der qualitative Forschungsansatz

3.1.2 Das qualitative Einzelinterview

3.1.3 Qualitative Auswertungsmethode

3.1.4 Der Grounded Theory Ansatz

3.2 Forschungsmethodisches Vorgehen und Begründung

3.2.1 Operationalisierung

3.2.2 Der Interviewleitfaden

3.2.3 Die Zielgruppe der Befragung

4 Vorstellung empirischer Ergebnisse

4.1 Kurzvorstellung des Konzepts zur Begleitung nach frühem Kindstod

4.2 Erkenntnisse vorab

4.3 Ergebnisse der Interviews

4.4 Erfolgsmessung

5 Diskussion

5.1 Interpretation der Ergebnisse

5.2 Kritische Reflexion

5.3 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Trauerprozess verwaister Mütter nach einem frühen Kindstod und entwickelt aus den gewonnenen Erkenntnissen Handlungsmöglichkeiten für eine ganzheitliche psychologische Begleitung, die durch funktionelle körperliche Rückbildung ergänzt wird.

  • Psychologische Aspekte und Bewältigung des frühen Kindstodes bei Müttern
  • Die Rolle sozialer Unterstützung und Beziehungsorientierung im Trauerprozess
  • Möglichkeiten einer adäquaten, ganzheitlichen Trauerbegleitung in der Praxis
  • Der Einfluss von Achtsamkeit und Entspannung auf das körperliche und seelische Wohlbefinden
  • Transformation des Selbst und Neuorientierung nach einer existentiellen Verlusterfahrung

Auszug aus dem Buch

3.1.4 Der Grounded Theory Ansatz

Die Grounded Theory gehört den qualitativ sozialwissenschaftlichen Methoden an. Sie setzt sich typischerweise mit lebensweltlichen Phänomenen auseinander (Breuer et al., 2019, S. 2). Entwickelt wurde sie in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts von Barney Glaser und Anselm Strauss (1974) (Brüsemeister, 2008, S. 151). „Forschen als iterative Strategie“ kennzeichnet die Auswertungsmethode (Buber & Holzmüller, 2007, S. 33). Dies macht deutlich, dass man sich mit jenem Ansatz einem Prozess des ständigen Vergleichens annimmt (Glaser et al., 2008, S. 39, 109). „Die Methode zeichnet sich mehr durch Flexibilität der Vorgehensmöglichkeit aus als durch ein striktes Vorschriftenwesen“ (Breuer et al., 2019, S. 5).

Mit jedem Interview wird versucht, eine Art Mini-Muster in den Aussagen herauszukristallisieren. Anhand derer werden gewisse Kategorien gebildet, die in den darauffolgenden Interviews validiert werden. Sollte sich keine einheitliche Struktur herauskristallisieren, werden neue Kategorien formiert, die ebenfalls wieder geprüft werden. Am Ende sollten möglichst verschiedene Kategorien mit diversen Eigenschaften, d.h. Aspekten jener Kategorie, aus unterschiedlichen Perspektiven entwickelt und mit Aussagen der Interviews belegt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die existenzielle Erschütterung durch einen frühen Kindstod und die Zielsetzung der Arbeit, ein Begleitkonzept für verwaiste Mütter zu entwickeln.

2 Theoretische Grundlagen: Bietet einen Überblick über Trauerprozesse, Coping-Strategien, affektive Störungen sowie Methoden der Entspannung und Achtsamkeit als Interventionsmöglichkeiten.

3 Das qualitative Forschungsprojekt: Erläutert die methodische Vorgehensweise anhand der Grounded Theory und die Durchführung von Experteninterviews mit betroffenen Frauen.

4 Vorstellung empirischer Ergebnisse: Präsentiert das entwickelte Kurskonzept und analysiert die Interviewergebnisse, wobei insbesondere die Rollen der Beziehungsorientierung und des Selbst hervorgehoben werden.

5 Diskussion: Interpretiert die Ergebnisse im Kontext bestehender Studien und reflektiert kritisch die Möglichkeiten sowie Grenzen der qualitativen Forschung in diesem hochsensiblen Bereich.

Schlüsselwörter

Früher Kindstod, pränataler Verlust, peripherer Verlust, post-nataler Verlust, kritisches Lebensereignis, Bewältigungsstrategien, Trauerprozess, Trauerverarbeitung, individuelle Trauer der Mutter, Begleitung Betroffener, Grounded Theory, psychosoziale Unterstützung, Selbstfürsorge, Resilienz, Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht den Trauerprozess von Müttern nach einem frühen Kindstod und erarbeitet daraus Ansätze für eine unterstützende psychologische Begleitung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Aspekte sind der Umgang mit dem Verlust, der Bewältigungsprozess (Coping), die psychische Entlastung durch soziale Unterstützung sowie die Bedeutung einer ganzheitlichen Rückbildung.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, durch qualitative Interviews Erkenntnisse über die Belastungen und Bedürfnisse verwaister Mütter zu gewinnen, um Orientierungshilfen für eine adäquate Begleitung zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt als qualitative Methode explorative, teilstrukturierte Einzelinterviews, die nach dem Ansatz der Grounded Theory ausgewertet wurden.

Was deckt der theoretische Hauptteil ab?

Der Hauptteil behandelt wissenschaftliche Trauermodelle, Strategien zur Stressbewältigung (Coping), affektive Störungen wie Depressionen und PTB sowie Interventionen wie Entspannungs- und Achtsamkeitsverfahren.

Wie lässt sich die Arbeit durch ihre Schlagworte charakterisieren?

Die Arbeit ist geprägt durch Themen der psychologischen Resilienz, der Enttabuisierung des Kindstodes und der Suche nach Wegen zurück in einen gesunden Alltag.

Welche Bedeutung spielt die "Beziehungsorientierung" für die Ergebnisse?

Sie ist die Schlüsselkategorie der Studie: Die soziale Verbundenheit und der Austausch mit Gleichgesinnten erweisen sich als die bedeutendsten Faktoren für eine erfolgreiche Trauerbewältigung.

Warum wird in der Arbeit auch der Begriff "Safe Place" verwendet?

Betroffene Frauen benötigen einen geschützten Raum, in dem keine sozialen Barrieren herrschen und sie ihre Trauer ohne Tabuisierung oder Erwartungsdruck ausleben können.

Final del extracto de 88 páginas  - subir

Detalles

Título
Begleitung von Frauen nach frühem Kindstod. Ein Forschungsprojekt zum Trauerprozess nach frühem Tod des eigenen Kindes
Universidad
SRH - Mobile University  (Psychologie)
Calificación
1,0
Autor
Silke Brunner (Autor)
Año de publicación
2024
Páginas
88
No. de catálogo
V1449681
ISBN (PDF)
9783963567001
ISBN (Libro)
9783963567018
Idioma
Alemán
Etiqueta
Früher Kindstod kritisches Lebensereignis Bewältigungsstrategien Trauerprozess individuelle Trauer der Mutter Begleitung Betroffener pränatal perinatal postnatal Verlust
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Silke Brunner (Autor), 2024, Begleitung von Frauen nach frühem Kindstod. Ein Forschungsprojekt zum Trauerprozess nach frühem Tod des eigenen Kindes, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1449681
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