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Gesundheitstourismus Gasteinertal

Gästeanforderungen an ein Produkt im Bereich Gesundheitsprävention

Title: Gesundheitstourismus Gasteinertal

Diploma Thesis , 2009 , 174 Pages , Grade: 2

Autor:in: Philipp Haas (Author)

Tourism - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Diese vorliegende Arbeit setzt sich intensiv mit dem Thema Gesundheitstourismus im Gasteinertal auseinander. Ihr Ziel ist es die Wünsche und Anforderungen der Gäste für ein Produkt im
Bereich Gesundheitstourismus zu finden und zu beschreiben.

Diese Arbeit gliedert sich in zwei große Abschnitte, den theoretischen und den empirischen Teil.

Im theoretischen Teil soll geklärt werden welche Bereiche der Gesundheitstourismus umfasst und wie er definiert wird. Des Weiteren werden Abgrenzungen der Begriffe Kur, Wellness - Wellnesstourismus, Medical Wellness sowie die Einteilung des Gesundheitstourismus im System Tourismus dargestellt.
Ein weiteres Kapitel stellt das Gasteinertal aus touristischer Sicht dar. Im vierten Kapitel werden Trends vorgestellt, die sich für das Gasteinertal anwenden lassen. Anschließend werden Grundlagen und Konzepte der Krankheitsprävention und der Gesundheitsförderung vorgestellt. Des Weiteren werden Motive und Zielgruppen im Gesundheitsurlaub dargestellt und ein Vorschlag für die Kategorisierung der Produkte und Anwendungen im
Gesundheits- und Wellnessbereich abgegeben.

Im empirischen Teil werden die Durchführung und die Ergebnisse der Umfrage bzw. Erhebung beschrieben und abgebildet sowie die Hypothesen dargestellt und überprüft. In der Folge werden
Handlungsempfehlungen abgegeben. Den Schluss dieser Arbeit bilden ein Fazit und ein Ausblick auf künftigen Forschungsbedarf im Bereich des Gesundheitstourismus.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Erfassung des Problembereiches / Relevanz der Thematik

1.2 Forschungsfrage

1.3 Zielsetzung der Arbeit

1.4 Gang der Argumentation

2. Allgemeine Begriffserklärungen und Definitionen

2.1 Tourismus

2.2 Gesundheitstourismus

2.3 Kur

2.4 Abgrenzung zwischen (Sozialversicherungs) Kur und Gesundheitstourismus

2.5 Wellness

2.6 Wellnesstourismus

2.7 Medical Wellness

3. Das Gasteinertal

3.1 Definition und Begriffserklärung

3.2 Die Lage, geografischer Überblick

3.3 Die touristischen Orte im Tal

3.4 Der Gesundheitstourismus im Tal von einst bis jetzt

3.4.1 Das Gasteiner Thermalwasser

3.4.2 Radon im Gasteiner Thermalwasser

3.4.3 Formen der Radon-Therapie im Gasteinertal

3.5 Welche Heilmittel bietet das Gasteinertal?

3.5.1 Die Hauptindikatoren der Gasteiner Kurmittel

3.5.2 Nebenindikatoren der Gasteiner Kurmittel

3.5.3 Gegenanzeigen der Gasteiner Kurmittel

3.6 Zahlen, Daten und Fakten zum Gasteinertal

3.7 Die Gasteinertal Tourismus GmbH

3.7.1 Kooperationen

3.7.2 Das Zukunftsbild und die Strategie

3.7.3 Die strategische Positionierung

3.7.4 Die touristischen Ziele im Gasteinertal

4. Wichtige Trends für das Gasteinertal

4.1 Megatrend Frauen

4.2 Megatrend Aging Society

4.3 Megatrend Individualisierung

4.4 Megatrend Gesundheit

4.5 Die Theorie der langen Wellen

4.6 Sechste Kondratieff

5. Grundlagen und Konzepte von Krankheitsprävention

5.1 Definitionen und Begriffserklärungen

5.2 Das Wirkungsprinzip der Krankheitsprävention

5.3 Strategie der Prävention

5.3.1 Verhältnisprävention

5.3.2 Verhaltensprävention

5.4 Krankheitsmodelle

6. Grundlagen und Konzepte der Gesundheitsförderung

6.1 Definition und Begriffserklärungen

6.2 Das Wirkungsprinzip der Gesundheitsförderung

6.3 Determinanten der Gesundheit

6.4 Strategien der Gesundheitsförderung

6.5 Modell der Salutogenese

6.6 Abgrenzung zwischen Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention

7. Motive und Zielgruppen im Gesundheitsurlaub

7.1 Motive im Gesundheits- / Wellnessurlaub

7.2 Zielgruppen und Konsumenten Typen im Gesundheitsurlaub

8. Kategorisierung der Produkte und Anwendungen im Gesundheits- / Wellnessbereich

8.1 Nach der Wahrnehmung des Menschen

8.2 Nach den Säulen der Gesundheit

9. Empirische Untersuchung

9.1 Untersuchungsdesign

9.1.1 Aufbau des Fragebogens

9.1.2 Untersuchungsmethode

9.1.3 Methodenreflexion

9.2 Datenerhebungsprozess

9.3 Darstellung der Hypothesen

9.4 Eingabe der Daten und Stichprobenbeschreibung

9.5 Datenauswertung und Darstellung der Ergebnisse

9.5.1 Soziodemografische Auswertung

9.5.2 Allgemeine Auswertung

9.5.3 Prüfung der Hypothesen

9.6 Zusammenfassung der Ergebnisse der Hypothese

10. Handlungsempfehlungen

11. Schlussbetrachtung

11.1 Kritische Stellungnahme

11.2 Methodenkritik:

11.3 Fazit

11.4 Zukünftiger Forschungsbedarf

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anforderungen und Wünsche potenzieller Gäste an ein gesundheitsförderndes Produkt im Gasteinertal, um sicherzustellen, dass die Destination auch in Zukunft im privat finanzierten Gesundheitsmarkt attraktiv bleibt. Dabei liegt der Fokus auf der Identifikation von Qualitätsmerkmalen und spezifischen Gästeanforderungen, die in Handlungsempfehlungen für die touristische Praxis münden.

  • Analyse der Grundlagen des Gesundheitstourismus, der Krankheitsprävention und der Gesundheitsförderung.
  • Untersuchung der Destination Gasteinertal sowie relevanter Megatrends wie Aging Society und Individualisierung.
  • Ermittlung von Motiven und Zielgruppen im Gesundheitsurlaub.
  • Empirische Erhebung mittels Gästebefragung zur Überprüfung von Hypothesen zu Unterkunftspräferenzen, Verpflegung und Therapieangeboten.
  • Entwicklung eines Gesundheitsurlaubspackages als Handlungsempfehlung für die Destination.

Auszug aus dem Buch

3.4.1 Das Gasteiner Thermalwasser

„Die Bedeutung von Bad Gastein und die Ursache der Entwicklung eines Weltkurortes in einer romantischen Gebirgsschlucht liegen in der „Gasteiner Therme“ begründet, worunter man die Gesamtheit aller Warmwasseraustritte versteht.“ (Hinterseer, et al., 1963, S. 21)

SZEDLARIK (1994, S. 27) beschreibt wissenschaftliche Untersuchungen, die ergeben haben, dass „… die Gasteiner Therme von dem Niederschlagswasser gespeist wird …“ Das Wasser versickert in einer Höhe von ca. 1.800 m und sinkt rund 2.000 m tief ab. Durch die steigende Bodentemperatur erwärmt es sich und tritt bei ca. 1.000 m Seehöhe aus 17 verschiedenen Quellen mit einer Temperatur von bis zu 47 ° C wieder zu Tage. Die Ergiebigkeit der Quellen beträgt fast fünf Millionen Liter pro Tag. (vgl. Greinwald, 1986b, S. 23; Szedlarik, 1994, S. 27; Deetjen, 1992, S. 2; Deetjen, 2004 - 2006, S. 2; GTG - Gasteinertal Tourismus GmbH, 2009 [online])

Für diesen Kreislauf, also den Weg in die Tiefe und den Wiederaufstieg, benötigt das Wasser ca. 3.600 Jahre. Dies bedeutet also, der Gesundheitstourist von heute badet in dem Thermalwasser, das ca. 1.600 Jahre vor Christi Geburt in Form von Schnee und Regen auf die Erde gefallen ist. (vgl. Szedlarik, 1994, S. 27)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz des Gesundheitstourismus, formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Gästeanforderungen im Gasteinertal und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.

2. Allgemeine Begriffserklärungen und Definitionen: Hier werden die theoretischen Grundlagen wie Tourismus, Gesundheitstourismus, Wellness und Kur abgegrenzt und definiert, um ein gemeinsames Begriffsverständnis zu schaffen.

3. Das Gasteinertal: Dieses Kapitel bietet einen geografischen und touristischen Überblick der Region, beschreibt die Geschichte der Kur im Tal sowie die Bedeutung des Heilmittels Radon.

4. Wichtige Trends für das Gasteinertal: Hier werden zentrale gesellschaftliche Megatrends (Frauen, Aging Society, Individualisierung, Gesundheit) und die Theorie der langen Wellen (Kondratieffzyklen) auf ihre Relevanz für die Region untersucht.

5. Grundlagen und Konzepte von Krankheitsprävention: Der Abschnitt widmet sich den theoretischen Modellen der Prävention, den Wirkungsprinzipien sowie der Abgrenzung von Verhaltens- und Verhältnisprävention.

6. Grundlagen und Konzepte der Gesundheitsförderung: Hier werden Strategien der Gesundheitsförderung, das Setting-Modell sowie das Salutogenese-Konzept nach Antonovsky detailliert behandelt.

7. Motive und Zielgruppen im Gesundheitsurlaub: Dieses Kapitel analysiert die Beweggründe für einen Gesundheitsurlaub und segmentiert Konsumententypen anhand ihrer spezifischen Bedürfnisse und Werte.

8. Kategorisierung der Produkte und Anwendungen im Gesundheits- / Wellnessbereich: Es wird eine Strukturierung der Produkte nach Sinneswahrnehmungen (Optik, Akustik, Haptik, etc.) und den Säulen der Gesundheit vorgenommen.

9. Empirische Untersuchung: Dieser Teil beschreibt die methodische Durchführung der Befragung, die statistische Auswertung und die Prüfung der aufgestellten Hypothesen zu den Gästeanforderungen.

10. Handlungsempfehlungen: Hier werden auf Basis der empirischen Ergebnisse konkrete Strategien und Produktvorschläge für die Destination Gasteinertal entwickelt.

11. Schlussbetrachtung: Das Kapitel schließt mit einer kritischen Reflexion, einem Fazit der Forschungsergebnisse und einem Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Gesundheitstourismus, Gasteinertal, Gästeanforderungen, Prävention, Gesundheitsförderung, Radon-Therapie, Wellness, Urlaubsverhalten, Zielgruppenanalyse, Markenpositionierung, Heilmittel, Destinationsmanagement, Empirische Untersuchung, Dienstleistungsqualität, Gesundheitsurlaub

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Gesundheitstourismus in der Region Gasteinertal und der Frage, wie touristische Produkte gestaltet sein müssen, um den spezifischen Anforderungen moderner Gesundheitsgäste gerecht zu werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft theoretische Konzepte der Gesundheitsförderung und Krankheitsprävention mit touristischen Markttrends, einer Analyse der Destination Gasteinertal sowie den Motiven und Bedürfnissen der Gäste.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: „Welche Anforderungen haben potenzielle Gäste an ein Produkt im Bereich Gesundheitsprävention im Gasteinertal?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Befragung (standardisierter Fragebogen), deren Daten mittels statistischer Analyse (SPSS) ausgewertet wurden, um Hypothesen über Gästeerwartungen zu prüfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Block (Begriffe, Trends, Konzepte) und einen empirischen Block (Durchführung der Untersuchung, Auswertung und Handlungsempfehlungen für die Region).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Gesundheitstourismus, Gasteinertal, Gästeanforderungen, Prävention, Wellness, Zielgruppenanalyse, Radon-Therapie und Destinationsmanagement.

Welche Rolle spielt das Heilmittel Radon für diese Untersuchung?

Radon ist ein Alleinstellungsmerkmal der Region Gasteinertal. Die Arbeit untersucht die Bekanntheit der Radonanwendungen bei den Gästen und bewertet deren Wichtigkeit als Bestandteil des touristischen Angebots.

Was sind die zentralen Handlungsempfehlungen für das Gasteinertal?

Basierend auf der Untersuchung empfiehlt der Autor unter anderem eine stärkere Fokussierung auf regionale, gesunde Küche, die Positionierung in der gehobenen Hotellerie (4-5 Sterne) und die Bündelung von Therapie- und Wellnessangeboten in Pauschalpaketen.

Excerpt out of 174 pages  - scroll top

Details

Title
Gesundheitstourismus Gasteinertal
Subtitle
Gästeanforderungen an ein Produkt im Bereich Gesundheitsprävention
College
Fachhochschule Salzburg
Grade
2
Author
Philipp Haas (Author)
Publication Year
2009
Pages
174
Catalog Number
V145231
ISBN (eBook)
9783640557400
ISBN (Book)
9783640557776
Language
German
Tags
Gesundheitstourismus Wellness Krankheitsprävention Gesundheitsförderung Medical Wellness Wellnesstourismus Gasteinertal Gastein Motive und Zielgruppen im Gesundheitsurlaub Kategorisierung der Produkte und Anwendungen im Gesundheits- und Wellnessbereich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Haas (Author), 2009, Gesundheitstourismus Gasteinertal , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/145231
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